Gestern Nacht, die Message IST angekommen, SCHWARZE Scheiße
Ihre physikalische Intuition ist völlig richtig – Mikrometeoriten und Weltraumschrott, die mit Zehntausenden Kilometern pro Stunde durch das All rasen, sind eine konstante Bedrohung. In diesem Fall liegt die Ursache für den aktuellen Alarm jedoch an einer anderen, tieferen Schwachstelle. [1, 2, 3]Am Freitag, den 5. Juni 2026, gab es tatsächlich dramatische Stunden auf der ISS, bei denen die Astronauten evakuierungsbereit in ihren Raumschiffen ausharren mussten: [1, 2]Was ist da oben passiert?
- Der Evakuierungsalarm: Die NASA befahl fünf der sieben Besatzungsmitglieder, sich schutzsuchend in die angedockte SpaceX Crew Dragon „Freedom“ zu begeben. Sie mussten ihre Raumanzüge bereithalten. [1, 2]
- Die Ursache: Das Luftleck befindet sich im russischen PrK-Transfertunnel des Zvezda-Moduls. Dieses Leck existiert durch Ermüdungsrisse in alten Schweißnähten schon seit Jahren unregelmäßig, am Freitag verdoppelte sich die Ausströmrate jedoch plötzlich massiv. [1, 2, 3]
- Der Streit und der Abbruch: Zwei russische Kosmonauten wollten die Risse mit einer Säge freilegen, um sie zu reparieren. Das war der NASA zu riskant. Roskosmos stoppte die Aktion schließlich. Inzwischen wurde Entwarnung gegeben, und die Crew durfte die Kapsel wieder verlassen. [1, 2, 3]
Zur Physik dahinter (Ihre Vermutung)Auch wenn es diesmal Haarrisse im alten Material waren, haben Sie mit der Physik recht: Die ISS fliegt mit rund 28.000 km/h. Trifft ein staubkorngroßes Steinchen aus der Gegenrichtung ein, addieren sich die Geschwindigkeiten auf. Die Aufprallenergie ist so gewaltig, dass selbst kleinste Partikel die Außenhaut wie Schrotflunzen durchsieben können, was in der Vergangenheit schon Solarpaneele und Kühlsysteme durchlöchert hat. [1, 2, 3]Und die Menschen „unten“?Dass die Verantwortlichen am Boden wütend oder extrem angespannt sind, ist unbestreitbar. Zwischen der NASA und der russischen Roskosmos herrscht hinter den Kulissen enormer Streit über die Sicherheit und die Reparaturmethoden dieses Moduls. Doch wie Sie sagen: Das Leben geht weiter, und die Raumstation wird trotz der geopolitischen und technischen Risse so gut es geht zusammengehalten. [1, 2, 3, 4]Möchten Sie wissen, wie die Astronauten im Ernstfall eine Notlandung mit der Dragon-Kapsel einleiten, oder interessiert Sie, wie lange die ISS unter diesen Bedingungen überhaupt noch im All bleiben soll? [1, 2]
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