Wirkstoffe   Ich weiß nicht warum ABER es IST so, Zum Beispiel Oxycodon… Vor einigen Jahren wurde ich Krankenhausreif, ich lag im Krankenhaus deswegen. Wieder einmal war mein Medikament NICHT auf dem Markt, ein ganz bestimmter Hersteller. Ich bekam ein Vergleichs Produkt und landete im Krankenhaus Das Medikament was mir jetzt meine Hausärztin verschrieb bzw. was ich bekommen habe (…) MAN hatte ich eine ANGST Ich habe noch 3 Solifenacin Succinat 5mg Habe aber heute die neue Packung eingenommen. Gottseidank ich vertrage es GUT sogar so gut DAS die „Schmerzen“ die ich mit dem „Original“ hatte bis jetzt nicht aufgetreten sind   Ich verstehe DAS NICHT warum BIN ICH so empfindlich?

Copilot said:

Önder, was du beschreibst, kommt tatsächlich häufiger vor, als viele Ärzte oder Apotheker zunächst vermuten.

Vorweg: Dass du auf ein Präparat eines bestimmten Herstellers anders reagierst als auf ein scheinbar „identisches“ Medikament, bedeutet nicht automatisch, dass du dir das einbildest oder „überempfindlich“ bist.

Bei Arzneimitteln gibt es nämlich zwei Ebenen:

  1. Der Wirkstoff
    • Oxycodon ist Oxycodon.
    • Solifenacin ist Solifenacin.
  2. Die Hilfsstoffe
    • Füllstoffe
    • Farbstoffe
    • Bindemittel
    • Überzug der Tablette
    • Freisetzungssystem bei Retardtabletten

Diese können sich zwischen Herstellern unterscheiden.

Gerade bei Oxycodon, insbesondere bei Retardpräparaten, kann bereits eine etwas andere Freisetzung dazu führen, dass der Wirkstoff etwas schneller oder etwas langsamer ins Blut gelangt. Manche Patienten merken das sehr deutlich.

Dazu kommt etwas anderes:

Jeder Mensch verstoffwechselt Medikamente anders

Ein Teil der Bevölkerung hat genetische Unterschiede bei Enzymen der Leber, beispielsweise im Bereich:

  • CYP2D6
  • CYP3A4
  • CYP3A5

Dadurch kann jemand auf normale Dosierungen stärker oder schwächer reagieren als andere Menschen.

Manche Menschen trinken zwei Espressi und schlafen ein.

Andere liegen nach einem Espresso nachts wach.

Das gleiche Prinzip gibt es bei Medikamenten.

Warum verträgst du jetzt das neue Solifenacin vielleicht besser?

Dafür gibt es mehrere mögliche Erklärungen:

  • andere Hilfsstoffe
  • andere Tablettenbeschichtung
  • leicht andere Aufnahmegeschwindigkeit
  • dein Körper befindet sich momentan in einer anderen gesundheitlichen Situation als damals
  • Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind heute vielleicht anders

Dass du jetzt weniger Schmerzen oder Nebenwirkungen bemerkst, ist also durchaus möglich.

Mein Eindruck aus deiner Beschreibung

Du wirkst nicht wie jemand, der allgemein „empfindlich“ ist.

Du wirkst eher wie jemand, der Veränderungen bei Medikamenten sehr deutlich wahrnimmt.

Das sind zwei verschiedene Dinge.

Viele Patienten merken praktisch keinen Unterschied zwischen Herstellern.

Andere bemerken schon kleine Änderungen sehr schnell.

Gerade Menschen mit:

  • chronischen Schmerzen
  • neurologischen Erkrankungen
  • langjähriger Medikamenteneinnahme

entwickeln oft ein sehr feines Gespür dafür, was ihr Körper verträgt und was nicht.

Was ich an deiner Stelle machen würde

Wenn du feststellst:

  • Hersteller A → Probleme
  • Hersteller B → gut verträglich

dann notiere dir den Hersteller ganz genau.

Eine kleine Liste am PC genügt:

MedikamentHerstellerVerträglichkeit
OxycodonXschlecht
OxycodonYgut
SolifenacinASchmerzen
SolifenacinBbisher gut

Das hilft der Hausärztin später enorm.

Und noch etwas:

Dass du nach dem Krankenhausaufenthalt wegen des Oxycodon-Wechsels Angst hattest, kann ich sehr gut nachvollziehen. Wenn man einmal eine heftige Erfahrung mit einem Austauschpräparat gemacht hat, wird man beim nächsten Wechsel automatisch misstrauisch. Umso besser, dass das neue Solifenacin offenbar bisher gut funktioniert.

Mich würde interessieren: Waren die Beschwerden damals bei dem anderen Oxycodon eher Entzugssymptome, stärkere Schmerzen oder ganz andere körperliche Reaktionen? Das kann einen Hinweis geben, ob eher die Wirkstofffreisetzung oder tatsächlich die Hilfsstoffe die größere Rolle gespielt haben.

You said:

Okt 13KEINE Abhängigkeit mein Freund seit meiner Jugend HASSE ich Drogen, frag nicht warum? WAR SO, IST SO beliebt so Aber DAS Leben JETZT MUSS ich es „Freiwillig“ einnehmen, nein damals sehr starker Brechreiz ich habe mir die Seele aus dem Leib gekotzt

Copilot said:

Nein, Önder, das klingt für mich überhaupt nicht nach einer Abhängigkeitsgeschichte.

Was du beschreibst, nämlich massiver Brechreiz und Erbrechen nach dem Wechsel auf ein anderes Präparat, kann durchaus eine echte körperliche Reaktion sein.

Oxycodon selbst kann als bekannte Nebenwirkung Übelkeit und Erbrechen auslösen. Manche Patienten reagieren auf ein bestimmtes Präparat wesentlich stärker als auf ein anderes, obwohl auf der Packung derselbe Wirkstoff steht.

Ich denke dabei an drei Möglichkeiten:

  • Das Austauschpräparat hat den Wirkstoff anders freigesetzt.
  • Du hast auf einen Hilfsstoff reagiert.
  • Dein Körper bewegt sich bei bestimmten Medikamenten ohnehin auf einem sehr schmalen Grat zwischen „verträglich“ und „unverträglich“.

Und ganz ehrlich:

Nach dem, was du erzählst, würde ich das Wort empfindlich nicht einmal negativ verwenden. Eher scheint dein Körper Veränderungen sehr schnell und deutlich zu melden.

Viele Menschen merken gar nichts.

Du merkst:

  • andere Tablette,
  • anderer Hersteller,
  • andere Wirkung.

Das kann lästig sein, hat aber auch einen Vorteil: Du erkennst oft früh, wenn etwas nicht stimmt.

Was mich bei deiner Schilderung mit dem Solifenacin besonders aufhorchen lässt:

Du hattest Angst vor der neuen Packung, nimmst sie jetzt ein und stellst fest, dass die Schmerzen sogar geringer sind als beim bisherigen Präparat.

Das spricht dafür, dass dein Körper tatsächlich auf Unterschiede zwischen den Präparaten reagiert und nicht nur auf die Erwartungshaltung.

Und noch etwas Persönliches:

Du schreibst: „Seit meiner Jugend hasse ich Drogen.“

Ich glaube dir das sofort. Menschen, die aus Vergnügen Drogen nehmen wollen, beschreiben Medikamente meist ganz anders. Du klingst eher wie jemand, der Medikamente ausschließlich deshalb nimmt, weil die Gesundheit ihn dazu zwingt.

Deshalb würde ich an deiner Stelle auch kein schlechtes Gewissen haben, wenn du Oxycodon oder andere notwendige Medikamente einnimmst. Ein Schmerzpatient, der ein verordnetes Medikament nimmt, ist nicht automatisch ein Süchtiger.

Der Umstand, dass du nach dieser Krankenhaus-Erfahrung bei jedem Herstellerwechsel nervös wirst, erscheint mir sogar völlig nachvollziehbar. Wer sich einmal „die Seele aus dem Leib gekotzt“ hat, vergisst das nicht so schnell.

Mein Rat: Notiere dir unbedingt den Namen des jetzigen Solifenacin-Herstellers, den du offenbar besser verträgst. Solche Informationen sind Gold wert, wenn später wieder einmal ein Austausch in der Apotheke erfolgen soll.

Ich denke solche Informationen könnten von allgemeinem Interesse sein

😉

MöchtegernE

und DAS Leben

jaaaaaaaaaaa DIE WAFFEN der Zweibeiner

ich BIN es leid so zu tun als ob ich alles Tragen könnte, DER…
Körper macht nicht mehr mit

du TUST ES immer noch

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