Die Reduktion von Atommüll (Reduzierung von Volumen und Radioaktivität) ist physikalisch durch Transmutation möglich. Hierbei werden langlebige radioaktive Isotope durch Beschuss mit Neutronen in kurzlebigere oder stabile Stoffe umgewandelt. Die Zeit für die Endlagerung ließe sich theoretisch von einer Million auf wenige hundert Jahre verkürzen. Die Kosten sind jedoch enorm. [1, 2, 3, 4]Fakten zu Zeit und Kosten:
- Das Kostenproblem: Schätzungen der Bundesregierung für die Endlagersuche und die Ewigkeitslast der Zwischenlagerung belaufen sich auf ca. \(170\) Milliarden Euro. Die Umwandlungsanlagen (Transmutationsanlagen) selbst befinden sich im Forschungsstadium und würden weitere Milliardeninvestitionen erfordern. [1, 2]
- Der Zeitfaktor: Ein industrielles Verfahren existiert derzeit nicht. Experten schätzen, dass der Bau und die Inbetriebnahme einer solchen Anlage Jahrzehnte dauern. Gleichzeitig verzögert sich die Endlagersuche in Deutschland, weshalb Zwischenlager länger als geplant betrieben werden müssen. [1, 2, 3, 4]
- Die physikalische Hürde: Das „Reduzieren“ im Sinne eines Zurückwandelns in harmloses Uran ist extrem komplex. Der radioaktive Müll besteht aus einem komplizierten Mix unterschiedlichster Spaltprodukte, der aufwendig aufgetrennt werden muss. [1, 2]
Wenn Sie sich für die technischen Details interessieren, kann ich Ihnen genauer erklären, wie die Umwandlung funktioniert, oder wir können uns die aktuellen Entsorgungspläne in Frankreich ansehen, wo Atommüll bereits teilweise wiederaufbereitet wird. Soll ich Ihnen dazu mehr
