„Keiner ist so verrückt, dass er nicht einen noch Verrückteren fände, der ihn versteht.“

Friedrich Nietzsche

😉

„Chronologie der Gegenoffensive:So drängt die Ukraine Russland zurück
Datum:12.09.2022 16:56 Uhr

Die ukrainische Gegenoffensive zeigt Wirkung: Innerhalb weniger Tage wurde Russland auf einem großen Gebiet im Osten des Landes vertrieben. So läuft die Gegenoffensive ab.


Ausgangssituation der Gegenoffensive vor dem 29. August. Die von Russland seit dem 24. Februar eingenommenen Gebiete in Orange. Quelle: ZDF / Liveuamap.com

Am 29. August startete die Ukraine ihre Gegenoffensive gegen die russischen Streitkräfte im Süden und Osten des Landes. Im Fokus standen dabei die Großstädte Cherson im Süden und Charkiw im Osten der Ukraine. Der Offensive vorangegangen waren zahlreiche gezielte Raketenangriffe auf Munitionsdepots und Versorgungs- und Kommunikationslinien der russischen Armee, ermöglicht durch schwere Waffen aus dem Westen, etwa die HIMARS-Mehrfachraketenwerfer der USA.

In beiden Landesteilen scheint die Gegenoffensive erfolgreich zu verlaufen, gerade in der Region südöstlich von Charkiw konnte die Ukraine in den letzten Tagen erhebliche Geländegewinne vermelden.

8. September 2022:

Ukrainische Gegenoffensive am 8. September 2022. Die von Russland seit dem 24. Februar eingenommenen Gebiete in orange.
Quelle: ZDF
Die erste große Erfolgsmeldung verkündete der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am 8. September. Seit Anfang September hätten die ukrainischen Truppen mehr als 1.000 Quadratkilometer von den russischen Invasoren zurückerobert. Am selben Tag hatte er die Eroberung der Kreisstadt Balaklija bestätigt, die knapp 50 Kilometer nordwestlich von der Stadt Isjum entfernt liegt.

Zuvor hatte der ukrainische Brigadegeneral Olexij Gromow mitgeteilt, ukrainische Einheiten seien bis zu 50 Kilometer hinter die russischen Linien vorgedrungen und hätten mehr als 20 Dörfer in der Region Charkiw zurückerobert.

Die 1.000 Quadratkilometer sind in Relation zum insgesamt von Russland besetzten Gebiet jedoch nur ein Bruchteil: Anfang Juni hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gesagt, dass Russland etwa 125.000 Quadratkilometer der Ukraine einschließlich der Halbinsel Krim besetzt halte. Das ist etwa ein Fünftel des ukrainischen Staatsgebietes.

9. September 2022

Die ukrainischen Truppen erzielen weitere Bodengewinne: Das Militär teilte mit, es habe das Dorf Wolochiw Jar in Charkiw übernommen und äußerte die Absicht, auf die strategisch wichtige Stadt Kupjansk vorzurücken. Damit würden die Russen von wichtigen Nachschubrouten abgeschnitten.

Der Chef der von Russland eingesetzten Militärverwaltung der Region Charkiw, Witali Gantschew, erklärte, die ukrainischen Truppen versuchten auch, die Verteidigung der etwa 20 Kilometer entfernten Stadt Schewtschenkowe zu durchbrechen. Russische Reserven seien dorthin gebracht worden und die Truppen „schlagen nun zurück“.
Immer häufiger tauchen jedoch Bilder russischer Kriegsgefangener aus der Region auf. Beobachter gehen davon aus, dass der schnelle ukrainische Vormarsch Gruppen von unorganisierten russischen Streitkräften überrascht hat. Anstelle von erfahrenen Kampfeinheiten hatte Russland zuletzt in diesen Gebieten vor allem schlecht ausgerüstete Gardeeinheiten eingesetzt. Ein Großteil des russischen Nachschubs der vergangenen Wochen ging in Richtung der Front im Süden.

Das russische Verteidigungsministerium veröffentlichte derweil Aufnahmen von russischen Militärkonvois, die Berichten zufolge auf dem Weg sind, um Kupjansk, Isjum und die Frontlinie Richtung Charkiw zu verstärken.

10. September 2022

Ukrainische Gegenoffensive am 10. September 2022. Die von Russland seit dem 24. Februar eingenommenen Gebiete in orange.
Quelle: ZDF
Ukrainische Streitkräfte sind in den letzten fünf Tagen an einigen Stellen bis zu einer Tiefe von 70 Kilometern in die russischen Linien eingedrungen und haben über 3.000 Quadratkilometer Territorium erobert – mehr Territorium, als die russischen Streitkräfte bei all ihren Operationen seit April erobert haben, berichtet das Institute for the Study of the War (ISW) in seiner Lageanalyse.

Die Befreiung von Isjum wird der größte militärische Erfolg der Ukraine seit dem Sieg in der Schlacht vor Kiew im März.
Lageanalyse des Institute for the Study of the War (ISW)
Berichten zufolge haben ukrainische Truppen die Siedlung Velikiy Burluk im Osten der Ukraine eingenommen. Damit sind sie bis auf 15 Kilometer an die Grenze zu Russland vorgerückt.

Die Ukraine hat außerdem nach eigenen Angaben die strategisch wichtige Stadt Kupjansk von der russischen Armee zurückerobert – der Eisenbahnknoten mit Anschluss an das russische Bahnnetz diente zur Versorgung der Truppen. Der neue ukrainische Vorstoß könnte Russlands Möglichkeiten erheblich einschränken, seine Stellungen an der ukrainischen Ostfront mit Nachschub und logistischer Unterstützung zu versorgen. Dabei ist Russland seit je her auf seine Bahnlinien angewiesen.
Das russische Verteidigungsministerium kündigte den Abzug seiner Truppen aus dem Gebiet an. Der Rückzug wurde als „Umgruppierung“ von Streitkräften dargestellt: Soldaten würden aus dem Gebiet abgezogen, um weiter südlich die Truppen in der Region Donezk zu verstärken.

11. September 2022

Ukrainische Gegenoffensive am 11. September 2022. Die von Russland seit dem 24. Februar eingenommenen Gebiete in orange.
Quelle: ZDF
Auch am 200. Tag des russischen Angriffskriegs dauern die Kämpfe im Umkreis der strategisch wichtigen Städte Kupjansk und Isjum an. Nach dem Teilrückzug der eigenen Truppen hat Russland ukrainischen Angaben zufolge die kritische Infrastruktur des Nachbarlandes beschossen. In mehreren Regionen waren Orte ohne Strom.

Die ukrainischen Streitkräfte setzen die Gegenoffensive nach eigenen Angaben weiter fort.“

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/gegenoffensive-charkiv-ukraine-krieg-russland-chronologie-100.html#:~:text=Ukrainische%20Gegenoffensive%20am%208.%20September,Februar%20eingenommenen%20Gebiete%20in%20orange.&text=Die%20erste%20gro%C3%9Fe%20Erfolgsmeldung%20verk%C3%BCndete,Wolodymyr%20Selenskyj%20am%208.%20September.

Und so weiter und so fort…

„POLITIK
Überraschungsbesuch in Kiew
Blinken verspricht weitere Milliarden für die Ukraine

08.09.2022, 16:02 Uhr“

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/gegenoffensive-charkiv-ukraine-krieg-russland-chronologie-100.html#:~:text=Ukrainische%20Gegenoffensive%20am%208.%20September,Februar%20eingenommenen%20Gebiete%20in%20orange.&text=Die%20erste%20gro%C3%9Fe%20Erfolgsmeldung%20verk%C3%BCndete,Wolodymyr%20Selenskyj%20am%208.%20September.

Baerbock-Besuch in Kiew
„Ich weiß, dass die Zeit drängt“
Stand: 11.09.2022 03:10 Uhr
Die jüngsten Rückeroberungen zeigen aus Sicht der Ukraine: Waffenlieferungen machen einen entscheidenden Unterschied im Krieg. Außenministerin Baerbock versicherte in Kiew weitere Unterstützung, konkrete Zusagen gab es aber nicht.“

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-baerbock-kuleba-101.html

DAS Gesetz der Serie

WARUM…
Ich DAS veröffentliche?

Ihr WERDET verstehen!

Es GIBT den Zufall…
ABER keine Serie DAVON!

😉

„ANTHROPOLOGIE

Vom Gesetz der Serie
Wer glaubt, dass sich die Gewinnserie seines Lieblingsvereins auch am nächsten und übernächsten Spieltag fortsetzen wird, macht sich statistischer Ignoranz verdächtig – folgt aber möglicherweise nur einer uralten Strategie.
Jan Dönges

„Einen Lauf“ nennen es Zuschauer gelegentlich, wenn ein Sportler gerade „tüchtig abräumt“, „einen nach dem anderen reinmacht“ – oder eine „heiße Hand“ hat, wie es im angelsächsischen Sprachraum heißt. Hot-Hand-Fehlurteil nennen es dagegen Wissenschaftler, wenn Zuschauer auf die Idee kommen, bei einem Spiel, in dem hauptsächlich der Zufall entscheidet, könnte es so etwas wie eine Glückssträhne geben.

Wie Studien belegt haben, unterliegen wir dieser Wahrnehmungstäuschung generell, wenn es darum geht, die Auftretenswahrscheinlichkeit von Ereignissen zu beurteilen: Am Ende glauben wir fast immer, dass seltene, aber für uns vorteilhafte Fälle gehäuft auftreten.

Für Andreas Wilke vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin ist das Hot-Hand-Phänomen dennoch in erster Linie keine Wahrnehmungstäuschung. „Die Hot-Hand-Studien galten als überraschend, weil sie zeigten, dass Menschen beim Einschätzen zufälliger Prozesse schlecht abschnitten. Wir glauben allerdings, dass der umgekehrte Fall noch weitaus überraschender gewesen wäre.“

In der Natur sind wirklich zufällige Verteilungen außerordentlich selten, der Glaube an Muster und Serienereignisse bringt dagegen Vorteile. Wer Früchte sammelt, tut gut daran, dort zu suchen, wo bereits welche auftauchten. Gleiches dürfte für andere Bereiche des steinzeitlichen Alltags gegolten haben: etwa bei der Jagd, der Lagerplatzsuche oder der Partnerwahl. „Das Hot-Hand-Phänomen ist ein evolutionär erworbenes Verhaltensmuster“, sagt Wilke.

Um dies nachzuweisen, luden er und sein Kollege Clark Barrett von der University of California in Los Angeles zwei Probandengruppen zum Experiment: Amerikanische Studenten sowie Angehörige des ecuadorianischen Volks der Shuar, bei denen das Sammeln noch immer wesentlich zum Bestreiten des Lebensunterhalts beiträgt.

Beide Gruppen ließ er an einer Art virtueller Suche nach Objekten teilnehmen: Ein Zufallsgenerator entschied dabei für jeden Zeitschritt, ob auf einem Bildschirm ein Objekt auftauchte oder nicht. Jedes Mal mussten die Teilnehmer im Anschluss tippen, ob im nächsten Bild der Gegenstand erneut erscheinen würde.

Sowohl bei den Antworten der Studenten, als auch denen der Ecuadorianer zeigte sich das Hot-Hand-Phänomen. Allein dies gelte schon als Anzeichen für eine kulturunabhängige – und damit möglicherweise entwicklungsgeschichtliche – Ursache, so die Forscher. Kaum einen Unterschied machte es außerdem, ob Wilke und Barrett Dinge verwendeten, die in der Natur vorkommen oder von Menschen gemacht sind.

Bei solchen Objekten, die gewöhnlich eher gleichmäßig verteilt sind, wie Bushaltestellen an einer Straße oder Nester in einem Baum, fanden die Wissenschaftler, dass ihre Probanden weniger stark Häufigkeiten erwarteten als bei auch natürlicherweise gehäuft auftretenden Gegenständen. Offenbar könne man sich die Hot-Hand-Wahrnehmung zu einem gewissen Grad abtrainieren oder an beobachtete Häufigkeiten anpassen, erläutern die Wissenschaftler. Für eine optimale Jagd- und Sammelstrategie sei diese Fähigkeit wichtig.

Nur wenn auch für die Probanden vollkommen offensichtlich der Zufall regierte, blieb kaum etwas vom Hot-Hand-Phänomen übrig. Für die Studenten war das dann der Fall, wenn sie Ergebnisse von Münzwürfen voraussagen sollten. Die Shuar hingegen, die nach eigenen Angaben mit der Zufälligkeit des Kopf-oder-Zahl-Spiels nicht vertraut waren, schätzten auch hier wieder nach der altbewährten Strategie: „Wenn gerade ein paar Mal ‚Kopf‘ kam, wird wohl auch das nächste Mal ‚Kopf‘ kommen.“

Gewiefte Glücksspieler dürften hier allerdings stutzen: Wer das Gefühl hat, in letzter Zeit häufiger Asse auf der Hand gehabt zu haben, beginnt zu fürchten, dass die Wahrscheinlichkeit, wieder eines zu bekommen, immer weiter abnimmt. Auch bei diesem Effekt spekulieren die Wissenschaftler übrigens über einen evolutionären Hintergrund: Diesmal sei es allerdings nicht darum gegangen, das suchende Umherstreifen strategisch zu optimieren, sondern um die ganz alltägliche Erfahrung, dass Ressourcen eben nicht auf ewig halten.“

https://www.spektrum.de/news/vom-gesetz-der-serie/980928

!!! >>> ### Almanya 14:23 EN BABA YERDE mazot 1,96 bedavacıda ### <<< !!!

Ey anam eyyy…
Sikin sığırları silkebildiğiniz kadar…
BILIYORLAR…
Başa gelecek VAR.

YAZMADIM, yazamadım…
OPEC falan…
Sormuştum Almanca NEDEN diye?

Belki…
Belki çeyreğinde var çorbada tuzu…
Doğruysa, gerçekse protokoller…
Okunuyor Önder…
Yaaa…
Nerede yok ki hile hurda, sen sanıyor musun kontrol ediyorum tek tek…
Bana ne ya, bana ne?

Kimi yerler…
Ama bir bilseniz NERELER!

Önder ölmedi daha…
Giderken sizLER…
Dönüş yolundaydı Önder!

Dükkâna kâğıt lazım oldu…
Malumunuz Önderin bir ayağı yolda…
2…
Bilemedin 3 Euroluk kâğıt…
5,98 Euro, 500 adet.

WARUM — verheimlicht — ihr solch eine Meldung vor der deutschen Bevölkerung???

Selbst…
UND GERADE Google News, NICHTS!

Stand 12:44

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte…
Russland HAT sich verabschiedet, losgelöst!

Wisst ihr was das heißt?
Welche Folgen sowas hat?
Alle Brücken in die Luftsprengen…
Alle Schiffe verbrennen!

Und dann???

Eine Önder Regel…
Lasse…
Wenn auch ein klitzekleinen spalt der Tür offen…
Wir SIND Menschen wir…
MÜSSEN…
Miteinander reden, reden können.

Macht so weiter…
Macht ruhig weiter…
Die AMerikaner werden euch Retten, man wird es euch danken…
NICHTS…

Ja es gibt den Zufall…
Aber…
Keine Serie davon!

!!!

>>> Madagaskar <<<

WENN…
Es stimmt, WENN meine Berechnungen…
Vermutungen stimmen…
DANN…
Leute WIRD es vielen auch hier ähnlich ergehen.

LÜGEN…
LÜGEN und nochmals LÜGEN…
Der Wolodymyr Selenskyj…
LÜGT!

Vor ein, zwei tagen…
Ein angebliches Massaker…
ACHTUNG…
Sodan in den Welt Nachrichten „es stimmt nicht“
NUR EINMAL, nur einmal…
Dann wieder volles Rohr, NIEDER mit dem Ivan…
Entschuldigung mit dem Putin.

>>> Ich WILL eine der Wahrheit angemessene Berichterstattung <<<

PUNKT

— UND JA die Menschen in Madagaskar HABEN Schuhsollen gegessen —

Der Putin gestern…
„Hoffentlich werden die Weizenlieferungen auch wirklich in den armen Ländern ankommen“
Hoffentlich!

>>> NICHT DER Tayyip hat es ermöglicht, russische Interessen in der „dritten Welt“ WAREN der Grund <<<

Die hohe Kunst der Politik aber ihr glaubt ja sogar den Grünen…
Was sollte, könnte ich euch den noch „beibringen?“

Es KAM hier in Deutschland in den Nachrichten, die zurückeroberten Gebiete…
Die Ukrainer würden nach Kollaboratoren suchen, sie suchen wie Verrückt nach ihnen…
WAS Glaubt ihr wohl was mit diesen Menschen passieren WIRD?

— Beide SEITEN, beide —-

Ich erinnere nur an Vietnam…
Weil am bekanntesten…
Ich WEIß was mit ihnen geschieht, Geschehen WIRD!

Guckst du hier, alles andere DIE GRAUSAMKEITEN kann ich nicht veröffentlichen

Erzählt mir NIX…
Über Menschen…
Über den Krieg!

— ??? —

ANLAMAK…
Mümkün değil!

*

— BITTE aufmerksam Lesen —

Aufmerksam!!!

„Die Energiepreise steigen rasant und Verbraucher fragen sich: Wie halte ich die nächste Stromrechnung möglichst klein? Mini-Solaranlagen für zu Hause, auch Balkonkraftwerke oder Stecker-Solaranlagen genannt, versprechen Abhilfe – und sind dieser Tage heiß begehrt.

Doch für wen und wann lohnt sich ein Balkonkraftwerk? Sind die Steckdosen-Geräte genehmigungspflichtig? Wie viel Strom produziert eine typische 600-Watt-Anlage? In diesem Überblick klären wir die wichtigsten Fragen und zeigen Ihnen, was sich mit Mini-Solaranlagen für zu Hause wirklich sparen lässt und worauf Sie beim Kauf und Betrieb achten sollten. Dazu haben wir unter anderem mit Volker Quaschning, Professor für regenerative Energiesysteme, und der Verbraucherzentrale NRW gesprochen.

Stecker in die Steckdose und los: Stimmen die Voraussetzungen, ist die Installation der Photovoltaik-Geräte ein Leichtes. Eine Mini-Solaranlage, die aus ein bis zwei Modulen besteht, lässt sich entweder an einer senkrechten Fläche wie einem Balkongeländer anbringen oder auf der Terrasse aufstellen. Auch die Hauswand oder das Dach sind geeignet, um dort Sonnenlicht einzufangen.

Wie funktioniert ein Balkonkraftwerk?

Neben dem Solarpanel selbst ist der wichtigste Bestandteil eines Balkonkraftwerks der Wechselrichter. Er wandelt Gleichstrom in Wechselstrom um und ermöglicht es so, Strom ins hauseigene Netz einzuspeisen. Toaster, Kühlschrank oder Kaffeemaschine bedienen sich dann zuerst an dieser lokalen Quelle, bevor sie am regulären Netzstrom ziehen.

Für Betreiber von Mini-Solaranlagen ist es daher sinnvoll, den Strom zu verbrauchen, während die Sonneneinstrahlung stark ist. Das lässt sich über Zeitschaltungen realisieren, die in vielen modernen Haushaltsgeräten eingebaut sind. Wie schließt man ein Balkonkraftwerk an die Steckdose an?

Die meisten Anbieter empfehlen den Anschluss eines Balkonkraftwerks mit einem haushaltsüblichen Schuko-Stecker („Schutzkontakt-Stecker“) oder an einer Wieland-Steckdose. Letztere bietet besseren Schutz durch eine Isolierung aus robustem Plastik.

Volker Quaschning, Professor für regenerative Energiesysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin, ist von der Sicherheit der Geräte überzeugt. Die in erlaubte Höchstleistung liegt bei 600 Watt. „Das ist ja weniger als ein Toaster, den Sie da anschließen“, sagt Quaschning.

Der Experte für regenerative Energien bedauert, dass der Versorger Stromnetz Berlin den Eindruck erweckt, Wieland-Stecker seien für Balkonkraftwerke vorgeschrieben. Laut Quaschning ist das eine „Fehlinformation“: „Verbraucher sollten sich davon nicht abschrecken lassen.“ Nur Fachleute dürfen Wieland-Steckdosen installieren. Die Kosten dafür können die Rentabilität des Heimprojekts deutlich senken.Was bringt ein 600-Watt-Balkonkraftwerk?

Wer wissen will, wie viel Strom sein Balkonkraftwerk konkret produziert, kann sich im Baumarkt für rund 30 Euro einen Stromzähler für die Steckdose zulegen. Dieser ersetzt jedoch nicht den amtlichen Zähler.

Laut HTW Berlin produziert ein einzelnes Modul mit einer Leistung von 300 Watt, das senkrecht an einem Süd-Balkon angebracht ist, im Jahr knapp 200 Kilowattstunden Strom. Ein 600-Watt-Balkonkraftwerk dürfte folglich etwa 400 Kilowattstunden Strom jährlich liefern. Verbraucher können das mit dem „Stecker-Solar-Simulator“ der HTW Berlin nachrechnen.

Im praktischen Vergleich: Ein Kühlschrank mit integriertem Gefrierfach verbraucht je nach Fassungsvermögen zwischen 130 und 230 Kilowattstunden jährlich.

Preislich unterscheiden sich Balkonkraftwerke verschiedener Anbieter je nach Größe und Leistung. Beim Hersteller Priwatt kostet ein einzelnes Photovoltaik-Modul mit einer 375-Watt-Leistung aktuell 661 Euro. Der Anbieter Alpha Solar verkauft Einzelpanels mit einer Leistung von 365 Watt für 529 Euro. Die Maße der zwei Produkte sind gleich.

Entsprechende Doppelsets – auch von Anbietern wie Plugin Energy oder Yuma – kosten rund 1000 bis 1200 Euro. Geringfügig günstiger sind die Pakete von Green Akku, allerdings sind deren Abmessungen auch deutlich kleiner. Hinzu kommen in einigen Fällen Kosten für den Versand und gesonderte Kosten für die Halterung der Anlage.Sind Balkonkraftwerke genehmigungspflichtig?

Wer sich zu Hause eine Mini-Solaranlage aufbaut, muss diese sowohl bei der Bundesnetzagentur als auch beim eigenen Netzbetreiber anmelden. Das funktioniert in den meisten Fällen online. Der Vorteil der Balkonkraftwerke: Im Falle eines Umzugs können Verbraucher sie ohne Probleme ummelden und mitnehmen.

Wichtig ist die Absprache mit dem Vermieter oder der Eigentümergemeinschaft: Das Oberlandesgericht Stuttgart hat im März 2021 eine Klage abgewiesen, in der eine Vermieterin die Entfernung der Balkon-Solarmodule ihres Mieters forderte. Die Richterin urteilte: Mini-Solaranlagen, die fachmännisch und baurechtlich korrekt installiert sind und kein Sicherheitsrisiko oder eine optische Störung darstellen, können laut Gericht von Vermietern nicht beanstandet werden.Wann lohnt sich ein Balkonkraftwerk?

Wann sich ein Solarpanel für 500 Euro rentiert, hängt vor allem von der Geräteleistung, vom eigenen Stromverbrauch und von der Einsatzdauer ab. Je größer der Haushalt, umso stärker wird die Maximalleistung des Geräts ausgeschöpft. Heißt: Der Nutzungsgrad, der die Menge des Stroms anzeigt, der nicht aus dem regulären Netz gezogen werden muss, ist in einem Fünf-Personen-Haushalt größer als in einem Single-Haushalt.

Unabhängig von der Haushaltsgröße kann jeder Nutzer Geld sparen. Die Rechnung ist wie folgt: Eine Wohnung verbraucht 3000 Kilowattstunden jährlich und produziert in derselben Zeit mit einem 300-Watt-Panel 180 Kilowattstunden Strom. Der Nutzungsgrad beträgt 83 Prozent. Damit beläuft sich der tatsächliche Strombezug aus dem Balkonkraftwerk auf 150 Kilowattstunden jährlich. Der Rest wird ins allgemeine Stromnetz eingespeist.Wie viel spare ich mit einem Balkonkraftwerk?

Bei einem Strompreis von 35 Cent pro Kilowattstunde, mit dem auch die Verbraucherzentrale NRW rechnet, spart der Verbraucher so mit einem Balkonkraftwerk 52,50 Euro jährlich. Wer 500 Euro für seine Anlage bezahlt hat, macht nach einem Jahr also zunächst rund 450 Euro Verlust.

Erst nach knapp zehn Jahren rentiert sich folglich die Anschaffung eines Balkonkraftwerks. Die Bilanz: plus 25 Euro. Warten Nutzer jedoch doppelt so lange, also 20 Jahre, haben sie 550 Euro gespart.Wie lange hält ein Balkonkraftwerk?

Mit Blick auf die Garantieversprechen der Hersteller ist das eine lange Zeit: Zwar versprechen diese bis zu 25 Jahre Funktionstüchtigkeit für die Panels selbst, für den Wechselrichter bürgen sie allerdings nur zehn bis 15 Jahre lang. Eine Neuanschaffung des Geräts kostet je nach Modell bis zu 350 Euro.

>> Lesen Sie hier: Gericht verbietet Energieversorgern Ausstieg aus Preisgarantien

Volker Quaschning von der HTW Berlin erklärt: „Für erneuerbare Energien gilt generell, dass sie anfangs mit hohen Kosten verbunden sind. Allerdings profitiere ich die gesamte Zeit über von stabilen Preisen. Das hilft dabei, entspannter auf die steigenden Energiepreise zu blicken.“

Wie sollte ich die Mini-Solaranlage aufstellen?

„Am einfachsten ist die Montage an der Balkonbrüstung“, erklärt Volker Quaschning. Mini-Solaranlagen, die nach Süden, Südosten oder Südwesten zeigen, werden am Tag länger von der Sonne bestrahlt und produzieren dadurch mehr Strom.

Die 90-Grad-Ausrichtung ist dabei allerdings nicht optimal; ihren Höchstwert erreicht die Produktion bei einem Aufstellwinkel von 30 bis 35 Grad. Dafür sei der Ertrag bei einer steilen Ausrichtung im Winter besser, erklärt Quaschning. Das liegt daran, dass die Sonne im Winter niedriger am Himmel steht.

Allerdings: „Letztendlich macht es für Privathaushalte nur einen geringen Unterschied, ob die Anlage auf 90 Grad oder 70 Grad ausgerichtet ist“, erklärt Quaschning. Der zusätzliche Montageaufwand rentiere sich nicht.Wie groß darf ein Balkonkraftwerk ohne Genehmigung sein?

Maßgeblich ist hier nicht die Anzahl der einzelnen Solarpanels, sondern die Ausgangsleistung der Anlage, die die zulässigen 600 Watt nicht überschreiten darf. Wichtig ist auch, wie aus dem Stuttgarter Urteil hervorgeht, die Sicherheit und die korrekte Installation der Anlage.

Anstelle einer großen Anzahl von Mini-Solaranlagen, deren Gesamtleistung gedrosselt ist, könnte sich unter entsprechenden Umständen eine fest installierte Photovoltaikanlage mehr lohnen.Lohnt sich für ein Balkonkraftwerk die Einspeisevergütung?

Nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) haben Betreiber von Photovoltaikanlagen, die über einen bestimmten Zeitraum mit einer bestimmten Leistung Öko-Strom ins Netz einspeisen, Anspruch auf eine Einspeisevergütung. Diese beträgt aktuell rund 6 Cent pro Kilowattstunde. Allerdings sollen die Vergütungssätze mit der Neufassung des Gesetzes auf rund 8 Cent pro Kilowattstunde ansteigen. Das könnte ab Sommer 2023 der Fall sein.Mehr zu Photovoltaik, Energiekosten und Heizung:Der Traum von der Energie-Autarkie: So sollten Hausbesitzer vorgehen

Für Betreiber von Balkonkraftwerken dürfte sich eine Beantragung aber kaum lohnen: Der Stromzähler, den der Messstellenbetreiber dafür installieren muss, kostet den Antragsteller einmalig 100 Euro. Dazu kommen jährlich 20 Euro Messstellengebühr. Bis sich die Anschaffung rentiert hat, dauert es dann deutlich länger.

Wichtig ist auch zu wissen: Wer Öko-Strom produziert und den Überschuss ins allgemeine Netz einspeist, muss dafür grundsätzlich keine Steuern zahlen. Wer allerdings eine Vergütung erhält, ist umsatzsteuerpflichtig. Balkonkraftwerk: Mit welcher Lieferzeit sollte ich rechnen?

Zunächst hakt es aktuell weit vorn in der Wertschöpfungskette: Viele Anbieter von Balkonkraftwerken melden längere Lieferzeiten von bis zu einem Monat und darüber hinaus.

Der Hersteller Bosswerk aus Nettetal, der die Balkon-Solarpanels unter der Marke Green Akku vertreibt, schreibt auf seiner Website, Grund seien unterbrochene Lieferketten. Gleichzeitig sei die Nachfrage jedoch „rasant gestiegen“. Der kleine Markt für Mini-Solaranlagen steckt im Dilemma zwischen knappen Kapazitäten und dem eigenen Produktboom.Welche Alternativen gibt es zum Balkonkraftwerk?

Auch den Rest der Big Four des Ökostroms – Wasser, Wind und Biogas – gibt es für zu Hause. Weder das Mini-Windrad auf dem Dach noch die Wasserturbine sind allerdings ernst zu nehmende Alternativen zum Balkonkraftwerk. Nicht jeder hat den Platz und nur die wenigsten haben einen Bach im Garten. Außerdem sind hier die Wartungskosten deutlich höher als bei den Mini-Solaranlagen.

„Mini-Windräder sind nicht besonders wirtschaftlich und machen für 95 Prozent aller Privathaushalte keinen Sinn“, erklärt Sören Demandt von der Verbraucherzentrale NRW.

Egal, für welche Anlage sich Verbraucher letztendlich entscheiden – einen Vorteil teilen alle Geräte: Sie ermöglichen einen privaten Beitrag zum Klimaschutz und machen die Energiewende für jeden aktiv gestaltbar.

Mehr: Finanzministerium will steuerliche Hürden für Solaranlagen abbauen“

https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/mini-solaranlagen-balkonkraftwerke-sind-begehrt-lohnt-sich-der-selfmade-strom/ar-AA11Qhnr?ocid=msedgntp&cvid=617c904679404621b3c69bbcbf090a36

Fiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii…
Die Rindviecher den sie verdienen es NICHT BESSER!

Heute Morgen erstmals im Geschäft in Betrieb genommen…
Erstmals…
Es FUNKTIONIERT, das Problem IST die Sonne…
OK…
Ich hatte einen „Rechner“ veröffentlicht, durchschnittlicher elektrischer Heizkörper…
Ihr Verbrauch…
Und WAS KOSTET eine Akku Ladung, notfalls mit Strom aus der Steckdose?