{"id":95018,"date":"2022-05-06T17:01:31","date_gmt":"2022-05-06T17:01:31","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=95018"},"modified":"2022-05-06T17:31:22","modified_gmt":"2022-05-06T17:31:22","slug":"rueckgrat-meine-damen-und-herren-rueckgrat","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=95018","title":{"rendered":">>> R\u00fcckgrat meine Damen und Herren, R\u00fcckgrat* <<<"},"content":{"rendered":"<p><strong>Cogito, ergo sum<\/strong><br \/>\n<img src=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/images\/tagesspiegel\/25483266\/2-format6001.jpg?inIsFirst=true\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>\u201eBak\u0131lacak y\u00fcze t\u00fck\u00fcr\u00fclmez\u201c<br \/>\nEine t\u00fcrkische Redewendung. Dieser Komiker\u2026<br \/>\nUnd sein Wixxer\u2026<br \/>\nIch finde der Mensch sollte einen gewissen Anteil an Stolz, an W\u00fcrde haben.<\/p>\n<p>* Das R\u00fcckgrat st\u00fctzt, sch\u00fctzt und erm\u00f6glicht uns den aufrechten Gang.  Etwas\u2026<br \/>\nWas ich sowohl hier als auch in der ehemaligen T\u00fcrkei vermisse. Ich WERDE weitermachen mit der Demokratie mit der Diplomatie, sobald es mir m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>WEDER&#8230;<br \/>\nF\u00fcr noch dagegen&#8230;<br \/>\nABER&#8230;<br \/>\nMit &#8230; m\u00f6chte ich NICHTS zutun haben!<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Sting - Russians (Official Music Video)\" width=\"525\" height=\"295\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/wHylQRVN2Qs?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Mann&#8230;<br \/>\nJa der MANN&#8230;<br \/>\nSollte auch Mannsgenug sein um (&#8230;)<br \/>\nUnd&#8230;<br \/>\nEs gibt IMMER ein Morgen!<\/p>\n<p>*<\/p>\n<p>&#8222;HINTERGRUND<br \/>\nDiese Falschinformationen und Ger\u00fcchte kursieren zum Russland-Ukraine-Krieg<br \/>\nInternational verbreiten sich in Sozialen Netzwerken Ger\u00fcchte und fragw\u00fcrdige Informationen zum Krieg in der Ukraine. Was dahinter steckt, und welche Behauptungen auch in Deutschland kursieren, dokumentieren wir hier.<\/p>\n<p>22. Februar 2022<\/p>\n<p>Triggerwarnung: In diesem Beitrag wird teilweise Bildmaterial verlinkt, das die Folgen von Gewalt zeigt. <\/p>\n<p>Russland hat die Ukraine am 24. Februar angegriffen. Der Konflikt hatte sich zuvor rasant zugespitzt. Am 21. Februar hatte Russland die selbsternannten Volksrepubliken Luhansk und Donezk im Osten der Ukraine als unabh\u00e4ngige Staaten anerkannt und die Entsendung von Soldaten dorthin angeordnet. <\/p>\n<p>Ende 2013 kam es in der Ukraine zu pro-europ\u00e4ischen Demonstrationen, auf die ein Regierungswechsel und bewaffnete Konflikte innerhalb des Landes folgten. Im Zuge dieser Auseinandersetzungen annektierte Russland im M\u00e4rz 2014 die Halbinsel Krim im S\u00fcden der Ukraine. Wenig sp\u00e4ter spalteten sich im Osten des Landes (in der Donbass-Region) die sogenannten Volksrepubliken Luhansk und Donezk ab. Seitdem kam es dort immer wieder zu K\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Zur aktuellen Lage kursieren zunehmend Falschmeldungen im Internet. An dem verbreiteten Video- und Bildmaterial gibt es teilweise berechtigte Zweifel, teilweise werden aber auch authentische Aufnahmen infrage gestellt. CORRECTIV.Faktencheck dokumentiert hier, welche Meldungen auch in Deutschland kursieren, und was dar\u00fcber bekannt ist.<\/p>\n<p>Hinweis: Dieser Artikel wird fortlaufend mit allen Faktenchecks zum Thema aktualisiert. <\/p>\n<p>Behauptung: Ein Video der ukrainischen Polizei vom 2. April best\u00e4tige, dass es kein Massaker der russischen Armee in Butscha gegeben habe, da darin keine Leichen zu sehen seien. Das Massaker m\u00fcsse also nach dem 2. April geschehen sein, als ukrainische Kr\u00e4fte die Stadt bereits wieder \u00fcbernommen hatten.<br \/>\nBewertung: Falsch<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 6. Mai 2022)<\/p>\n<p>Auf einer Webseite wird behauptet, in einem Video der ukrainischen Polizei vom 2. April aus Butscha seien keine Leichen zu sehen. Das wird als Beweis interpretiert, dass russische Truppen nicht f\u00fcr die T\u00f6tung der dort gefundenen Menschen verantwortlich sein k\u00f6nnten. Fr\u00fchere Aufnahmen aus Butscha sprechen gegen diese Behauptung. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Hartmann Lauterbacher, Obergruppenf\u00fchrer bei der SS, sei der Gro\u00dfvater von Karl Lauterbach.<br \/>\nBewertung: Falsch<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 29. April 2022)<\/p>\n<p>Karl Lauterbach und der SS-Mann Hartmann Lauterbacher haben zwei unterschiedliche Nachnamen. In Sozialen Netzwerken wird Lauterbacher jedoch falsch benannt und es wird behauptet, er sei der Gro\u00dfvater des heutigen Gesundheitsministers. Das Gesundheitsministerium dementiert. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Ein Bild zeige mit Asow-Symbolen verziertes Ostergeb\u00e4ck aus der Ukraine.<br \/>\nBewertung: Manipuliert<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 29. April 2022)<\/p>\n<p>Auf Telegram und Facebook kursiert ein Foto, das angeblich Ostergeb\u00e4ck aus der Ukraine zeigt. Darauf sind der Name und Symbole des Asow-Regiments als Verzierung zu sehen. Doch das Bild ist manipuliert, die Zeichen wurden nachtr\u00e4glich hinzugef\u00fcgt. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Flixbus-Fahrten nach Kiew bedeuten nicht, dass der Krieg in der Ukraine nicht \u201eso schlimm\u201c ist.<br \/>\nBewertung: Fehlender Kontext<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 29. April 2022)<\/p>\n<p>Weil Flixbus verk\u00fcndete, wieder mehr Fahrten in die Ukraine anzubieten, wird auf Facebook argumentiert, es gebe keinen Krieg oder dieser sei nicht so schlimm. Das ist irref\u00fchrend, in der Ukraine herrscht weiter Krieg. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Ein Video zeige wie ukrainische Soldaten Leichen in Butscha f\u00fcr eine Filmkulisse auslegten.<br \/>\nBewertung: Falscher Kontext<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 28. April 2022)<\/p>\n<p>In einem Video ist angeblich zu sehen, wie das ukrainische Milit\u00e4r Leichen in Butscha drapiert, um die T\u00f6tung von Zivilisten zu inszenieren. Das ist falsch. Die Leichen werden von ukrainischen Soldaten aus der Ferne mit Kabeln bewegt, um etwaige Sprengfallen auszul\u00f6sen und so die Soldaten zu sch\u00fctzen. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Gerhard Lindner, Brigadef\u00fchrer bei der SS, sei der Gro\u00dfvater von Finanzminister Christian Lindner.<br \/>\nBewertung: Falsch<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 28. April 2022)<\/p>\n<p>Eine Reihe von Bildcollagen unterstellt deutschen Politikern, ihre Gro\u00dfv\u00e4ter seien bei der SS gewesen. Eine davon zeigt Finanzminister Christian Lindner und dessen angeblichen Gro\u00dfvater, der bei der SS gewesen sei. Laut Finanzministerium ist die Behauptung jedoch falsch \u2013 die M\u00e4nner sind nicht verwandt. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: In einem Video sei Selenskyj zu sehen, der erkl\u00e4rt, dass er Kokain nehme und dessen anregende Wirkung lobe.<br \/>\nBewertung: Manipuliert<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 28. April 2022)<\/p>\n<p>In einem Interview sagte Wolodymyr Selenskyj, er konsumiere keine Drogen. Doch in Sozialen Netzwerken verbreitet sich davon eine manipulierte Version. Darin wirkt es, als w\u00fcrde Selenskyj von der belebenden Wirkung von Kokain schw\u00e4rmen. Das ist falsch. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Der B\u00fcrgermeister von Butscha habe am 31. M\u00e4rz die Befreiung Butschas verk\u00fcndet, jedoch kein Wort \u00fcber angebliche Leichen auf den Stra\u00dfen verloren.<br \/>\nBewertung: Fehlender Kontext<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 28. April 2022)<\/p>\n<p>Neben zahlreichen Behauptungen zu den Geschehnissen in Butscha, wird im Netz auch behauptet, der B\u00fcrgermeister der Stadt habe am 31. M\u00e4rz von der Befreiung Butschas gesprochen \u2013 ohne dabei Leichen zu erw\u00e4hnen. So wird suggeriert, die T\u00f6tung von Zivilisten sei erst nach dem Abzug der russischen Truppen geschehen. Satellitenbilder und Zeugenaussagen widersprechen dem. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Der Bundesregierung sei durch Russland offiziell mitgeteilt worden, dass das Zwei-Plus-Vier-Abkommen mit sofortiger Wirkung aufgehoben worden sei.<br \/>\nBewertung: Manipuliert<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 27. April 2022)<\/p>\n<p>Online hei\u00dft es, Deutschland und Russland bef\u00e4nden sich offiziell im Krieg, weil Russland den Zwei-plus-Vier-Vertrag verlassen habe. Das Ausw\u00e4rtige Amt teilte uns mit, dass dies nicht der Fall ist. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Ein Video zeige Kokain auf Selenskyjs Schreibtisch.<br \/>\nBewertung: Manipuliert<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 26. April 2022)<\/p>\n<p>Lag auf dem Schreibtisch von Wolodymyr Selenskyj Kokain, als er sich mit Elon Musk austauschte? Nein, das Video wurde manipuliert und danach von pro-russischen Accounts verbreitet. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Das russische Milit\u00e4r habe einen Milit\u00e4rtransporter mit den Buchstaben A bis Z beschriftet.<br \/>\nBewertung: Manipuliert<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 26. April 2022)<\/p>\n<p>Im Netz verbreitet sich die manipulierte Aufnahme eines russischen Milit\u00e4rtransporters. Darauf sind alle Buchstaben des Alphabets zu lesen statt des Buchstabens \u201eZ\u201c. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Ein Video zeige verbrannte Autos in Berlin beziehungsweise Hannover, deren Besitzer Russen seien beziehungsweise bei einem Autokorso mitgemacht h\u00e4tten.<br \/>\nBewertung: Teilweise falsch<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 25. April 2022)<\/p>\n<p>Auf Facebook und Telegram kursiert ein Video, das Autos zeigt, die angeblich von Ukrainern in Berlin oder in Hannover in Brand gesteckt worden sein sollen. Geh\u00f6ren sollen diese Russen, die an einem pro-russischen Autokorso teilgenommen h\u00e4tten. Belege daf\u00fcr gibt es laut der Polizei jedoch nicht. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: 10 Kilometer von N\u00fcrnberg entfernt sei ein russischst\u00e4mmiger Mann von drei ukrainischen Gefl\u00fcchteten niedergestochen worden.<br \/>\nBewertung: Frei erfunden<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 25. April 2022)<\/p>\n<p>In Sozialen Netzwerken kursiert die Behauptung, in der N\u00e4he von N\u00fcrnberg sei ein Mann von Gefl\u00fcchteten aus der Ukraine niedergestochen worden, weil er Russisch sprach. Ein solcher Fall ist der Polizei Mittelfranken jedoch nicht bekannt. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Ein Video belege, dass ukrainische Randalierer in Berlin Autos zerst\u00f6rt h\u00e4tten, die an prorussischen Autokorsos teilgenommen haben.<br \/>\nBewertung: Falscher Kontext<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 22. April 2022)<\/p>\n<p>Ukrainische Randalierer sollen Autos \u201ezerst\u00f6rt\u201c haben, die Anfang April in Berlin bei einem Pro-Russland Autokorso teilgenommen h\u00e4tten, hei\u00dft es in Beitr\u00e4gen online. Dazu kursiert ein Video. Laut Angaben der Polizei stimmt das jedoch nicht. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Ein M\u00e4dchen habe im Regierungsviertel gesungen: \u201eBald wird es keine Russen mehr geben, und dann wird Frieden auf der ganzen Welt.\u201c<br \/>\nBewertung: Richtig<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 14. April 2022)<\/p>\n<p>In einem kurzen Video ist zu h\u00f6ren, wie ein Kind singt, es werde bald \u201ekeine Russnia\u201c mehr geben. Online wird behauptet, das richte sich gegen alle Russinnen und Russen. Die S\u00e4ngerin, die das Lied geschrieben hat, behauptet, mit dem Ausdruck seien lediglich russische Angreifer in der Ukraine gemeint \u2013 daf\u00fcr fanden wir aber keine Belege. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Die USA h\u00e4tten ihren Import von russischem \u00d6l um \u00fcber 40 Prozent erh\u00f6ht.<br \/>\nBewertung: Fehlender Kontext<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 14. April 2022)<\/p>\n<p>Ein irref\u00fchrender Artikel des Anti-Spiegel \u00fcber amerikanische \u00d6limporte aus Russland wird in Sozialen Netzwerken verbreitet. Anders als suggeriert, erh\u00f6hen die USA ihre Importe aus Russland nicht dauerhaft. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Ein Video zeige Panzer in Recklinghausen. Teilweise wird spekuliert, die Fahrzeuge w\u00fcrden in die Ukraine geliefert.<br \/>\nBewertung: Fehlender Kontext<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 14. April 2022)<\/p>\n<p>Ein Video soll den Transport von Panzern in Recklinghausen in Nordrhein-Westfalen zeigen. Nutzerinnen und Nutzer in Sozialen Netzwerken spekulieren, dass die Fahrzeuge in die Ukraine geschickt w\u00fcrden. Doch dem US-Milit\u00e4r zufolge handelt es sich um eine Truppenverlegung im Zusammenhang mit der Operation \u201eAtlantic Resolve\u201c, die schon vor dem Krieg angek\u00fcndigt worden war. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Die USA h\u00e4tten die Existenz von Biowaffen-Laboren in der Ukraine zugegeben.<br \/>\nBewertung: Fehlender Kontext<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 12. April 2022)<\/p>\n<p>Seit Wochen kursieren in Sozialen Netzwerken Behauptungen dar\u00fcber, dass in der Ukraine Biowaffen hergestellt oder in Laboren erforscht w\u00fcrden. Eine US-Diplomatin soll das Anfang M\u00e4rz in einer \u00f6ffentlichen Sitzung auch zugegeben haben. Sie sprach jedoch von der generellen Forschung an Krankheitserregern, welche in Laboren weltweit \u00fcblich ist. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Von Russland ver\u00f6ffentlichte Dokumente aus zwei ukrainischen Laboren belegten, dass dort besonders gef\u00e4hrliche Krankheitserreger zerst\u00f6rt wurden und dies ein Beweis f\u00fcr ein geheimes Biowaffen-Programm in der Ukraine sei.<br \/>\nBewertung: Falsch<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 12. April 2022)<\/p>\n<p>Anfang M\u00e4rz ver\u00f6ffentlichte Russland Dokumente zweier ukrainischer Labore. Sie sollen zeigen, dass das Land ein geheimes Biowaffen-Programm betreibt. Doch die Dokumente belegen dies nicht. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: ZDF Enterprises suche Komparsen, um die Verbrechen des russischen Milit\u00e4rs in Mariupol als Doku nachzustellen, da kein Originalmaterial vorhanden sei.<br \/>\nBewertung: Frei erfunden<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 11. April 2022)<\/p>\n<p>Das ZDF suche unter anderem 300 m\u00e4nnliche Komparsen f\u00fcr eine Doku \u00fcber den Angriff des russischen Milit\u00e4rs auf die ukrainische Stadt Mariupol: Das ist auf einem Bild zu lesen, das sich auf Facebook und Whatsapp verbreitet. Einen solchen Aufruf des Fernsehsenders gibt es jedoch nicht. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: In Hamburg seien im Zusammenhang mit dem Krieg Autos mit russischen Kennzeichen besch\u00e4digt worden. Daf\u00fcr seien Gefl\u00fcchtete aus der Ukraine verantwortlich.<br \/>\nBewertung: Falsch<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 11. April 2022)<\/p>\n<p>Unter anderem in Lettland und Russland verbreiten sich Aufnahmen besch\u00e4digter Autos aus Deutschland. Daf\u00fcr werden teilweise Gefl\u00fcchtete aus der Ukraine verantwortlich gemacht. Suggeriert wird ein Bezug zum Krieg. Dieser ist laut Polizei Hamburg jedoch nicht gegeben. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Butscha: Aufnahmen belegen Behauptungen zu fehlenden Totenflecken und Leichenstarre nicht<br \/>\nBewertung: Falscher Kontext<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 08. April 2022)<\/p>\n<p>Ein Video aus Butscha soll belegen, dass die Leichen, die dort gefunden wurden, weder Leichenstarre noch Totenflecken aufweisen w\u00fcrden. Die Aufnahmen sind f\u00fcr diese Behauptungen jedoch nicht aussagekr\u00e4ftig. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Auf einem Video aus  Butscha sehe man, dass eine auf der Stra\u00dfe liegende Leiche ihren Arm bewege und eine andere aufstehe.<br \/>\nBewertung: Falsch<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 06. April 2022)<\/p>\n<p>In Sozialen Netzwerken kursiert die Behauptung, auf Aufnahmen aus der ukrainischen Stadt Butscha seien Bewegungen zweier auf der Stra\u00dfe liegender K\u00f6rper zu sehen. Das ist falsch \u2013 die vermeintlichen Bewegungen sind gar keine, in dem Video sind Leichen zu sehen. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Ein CNN-Beitrag belege, dass der TV-Sender einen Brand in Edmonton in Kanada zeige und nicht wie behauptet in Lwiw<br \/>\nBewertung: Falsch<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 04. April 2022)<\/p>\n<p>Ein CNN-Beitrag \u00fcber die Explosion eines Kraftstofflagers in Lwiw sorgt in Sozialen Netzwerken f\u00fcr Spekulationen: der Beitrag sei nicht in der Ukraine, sondern in Kanada gedreht worden. Das verrate die Aufschrift \u201eEdmonton\u201c auf der Jacke eines Feuerwehrmanns. Doch die Ausr\u00fcstung war eine Spende, die Explosion hat sich in Lwiw ereignet. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Ein kanadischer Scharfsch\u00fctze, der als der t\u00f6dlichste der Welt gelte, sei in der Ukraine nach nur 20 Minuten von russischen Spezialeinheiten get\u00f6tet worden<br \/>\nBewertung: Falsch<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 31. M\u00e4rz 2022)<\/p>\n<p>In Sozialen Netzwerken hei\u00dft es: Der \u201et\u00f6dlichste\u201c Scharfsch\u00fctze der Welt, bekannt unter dem Namen Wali, soll in der Ukraine gefallen sein. Die Behauptung ist jedoch erfunden. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Ein Foto zeige, wie Wolodymyr Selenskyj hinter dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin mit zwei Fingern ein Peacezeichen machte<br \/>\nBewertung: Manipuliert<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 29. M\u00e4rz 2022)<\/p>\n<p>Im Netz kursiert ein manipuliertes Bild von Wolodymyr Selenskyj, Wladimir Putin und Emmanuel Macron. Darauf h\u00e4lt der ukrainische Pr\u00e4sident hinter dem Kopf des russischen Pr\u00e4sidenten zwei Finger hoch und grinst. Bei dem Bild handelt es sich jedoch um eine Fotomontage. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Der Nachrichtensender CNN habe Aufnahmen eines serbischen Hotels als Aufnahmen aus der Ukraine ausgegeben<br \/>\nBewertung: Manipuliert<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 28. M\u00e4rz 2022)<\/p>\n<p>Im Netz verbreitet sich die Behauptung, der Sender CNN habe Aufnahmen eines verfallenen serbischen Hotels als aktuelle Aufnahmen aus der Ukraine ausgegeben. Ein Tweet, der als Beweis angef\u00fchrt wird, ist jedoch gef\u00e4lscht. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Eine Geburtsklinik in Mariupol, die zerbombt wurde, sei nicht in Betrieb gewesen und habe als milit\u00e4rischer St\u00fctzpunkt gedient<br \/>\nBewertung: Falsch<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 25. M\u00e4rz 2022)<\/p>\n<p>Nach einem mutma\u00dflich russischen Angriff auf eine Entbindungsstation in der ukrainischen Stadt Mariupol h\u00e4ufen sich im Netz die Zweifel daran, dass das Krankenhaus \u00fcberhaupt in Betrieb gewesen sei und dass es wirklich Verletzte gegeben habe. Doch Videos und Bilder belegen das Gegenteil \u2013 die Klinik war demnach zum Zeitpunkt des Angriffes in Betrieb. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Das Foto einer Spritpreis-Anzeigetafel in \u00d6sterreich zeige, dass sich der Krieg dort nicht \u201eganz so stark\u201c auf die Spritpreise auswirke, wie auf die Preise in Deutschland<br \/>\nBewertung: Fehlender Kontext<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 25. M\u00e4rz 2022)<\/p>\n<p>Auf Facebook kursiert ein Foto, das angeblich aktuelle Spritpreise an einer Tankstelle in \u00d6sterreich zeigt. Dazu wird suggeriert, der Russland-Ukraine-Krieg wirke sich dort nicht so stark aus wie in Deutschland. Doch auch in \u00d6sterreich stiegen seit Beginn des Krieges die Preise. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Ein Video zeige einen Mann, der in einem Gesch\u00e4ft mit russischen Produkten in Regensburg randaliere<br \/>\nBewertung: Falscher Kontext<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 24. M\u00e4rz 2022)<\/p>\n<p>In Sozialen Netzwerken kursieren Aufnahmen, die angeblich einen russenfeindlichen Vorfall in Regensburg zeigen. Doch die Aufnahmen sind weder aktuell, noch stammen sie aus Deutschland. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Fotos und ein Video zeigten keinen russischen Offizier, sondern einen Ukrainer, der einer Neonazi-Organisation in der Stadt Ternopol angeh\u00f6re<br \/>\nBewertung: Falsch<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 24. M\u00e4rz 2022)<\/p>\n<p>In Sozialen Netzwerken kursiert ein Video einer Gefangennahme eines Beamten einer russischen Spezialeinheit. Deutschsprachige Telegram-Accounts behaupten, das Video sei eine T\u00e4uschung, der Mann sei ein ukrainischer Neonazi. Das stimmt so nicht. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Ein Video zeige einen verschmutzten Zug, in dem \u201edie Fl\u00fcchtlinge aus der Ukraine\u201c gebracht worden seien<br \/>\nBewertung: Falscher Kontext<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 23. M\u00e4rz 2022)<\/p>\n<p>In einem Video schimpft ein Mann \u00fcber leere Bierflaschen, Aufkleber und Schmierereien in einem Zug. Im Internet wird behauptet, Gefl\u00fcchtete aus der Ukraine seien f\u00fcr die Verunreinigungen verantwortlich. Das stimmt nicht: Es waren offenbar Fu\u00dfballfans. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Der Deutschlandfunk habe in einem Artikel vom 15. M\u00e4rz den Ausdruck \u201eAfrokrainer\u201c benutzt<br \/>\nBewertung: Manipuliert<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 23. M\u00e4rz 2022)<\/p>\n<p>Im Netz kursiert das Bild eines angeblichen Deutschlandfunk-Artikels. Der Sender soll f\u00fcr einige Gefl\u00fcchtete aus der Ukraine den Ausdruck \u201eAfrokrainer\u201c genutzt haben. Unstimmigkeiten im Layout deuten darauf hin, dass der Ausdruck nachtr\u00e4glich eingef\u00fcgt wurde. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Um Kapazit\u00e4ten f\u00fcr Menschen aus der Ukraine zu schaffen, seien Unterk\u00fcnfte in Berlin-Reinickendorf f\u00fcr Gefl\u00fcchtete ger\u00e4umt worden<br \/>\nBewertung: Richtig<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 22. M\u00e4rz 2022)<\/p>\n<p>Im Stadtbezirk Berlin-Reinickendorf stehen sogenannte Tempohomes \u2013 das sind Wohncontaineranlagen zur Unterbringung von Gefl\u00fcchteten. Um Platz f\u00fcr Menschen aus der Ukraine zu schaffen, r\u00e4umte der Senat kurzfristig mehrere Unterk\u00fcnfte, in denen Asylbewerber lebten. Sie mussten in andere Unterk\u00fcnfte ziehen. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Ein Video \u00fcber die Ukraine zeige, dass sich unter einem vermeintlichen Leichensack eine Person bewegt \u2013 die Aufnahmen seien inszeniert<br \/>\nBewertung: Manipuliert<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 22. M\u00e4rz 2022)<\/p>\n<p>Im Internet wird ein Video von angeblichen Leichens\u00e4cken in der Ukraine verbreitet. In einem der S\u00e4cke liegt jedoch ein Mensch, der sich bewegt. Einige Nutzer leiten daraus ab, dass die Szene inszeniert sei. Unsere Recherche zeigt jedoch: Das Video wurde manipuliert und hat mit der Ukraine nichts zu tun \u2013 es zeigt eine Klima-Protestaktion in Wien. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: In Euskirchen sei ein Russisch sprechender 16-J\u00e4hriger von ukrainischen Gefl\u00fcchteten zu Tode gepr\u00fcgelt worden<br \/>\nBewertung: Falsch<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 21. M\u00e4rz 2022)<\/p>\n<p>In Sozialen Netzwerken kursiert die Behauptung, Gefl\u00fcchtete aus der Ukraine h\u00e4tten einen russischsprachigen Jugendlichen in Euskirchen in Nordrhein-Westfalen verpr\u00fcgelt und dieser sei gestorben. Daf\u00fcr gibt es keinerlei Belege. Die Polizei spricht von einem \u201eFake\u201c. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Eine Bloggerin habe auf Fotos vom Angriff auf das Kinderkrankenhaus in Mariupol \u201edie Rollen\u201c mehrerer schwangerer Frauen \u201egespielt\u201c<br \/>\nBewertung: Falsch<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 18. M\u00e4rz 2022)<\/p>\n<p>In Sozialen Netzwerken wird einer schwangeren Bloggerin unterstellt, sie habe mehrere verletzte Frauen bei einem \u201eangeblichen\u201c Bombenangriff in Mariupol gespielt. Doch Journalisten vor Ort haben den Einschlag dokumentiert \u2013 die Bloggerin war eine von mehreren Patienten. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Ein Video zeige den Pr\u00e4sidenten der Ukraine bei einem Krankenhausbesuch zusammen mit der bereits Ende Februar verstorbenen \u00c4rztin Inna Derusova<br \/>\nBewertung: Falsch<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 17. M\u00e4rz 2022)<\/p>\n<p>Ein aktuelles Video zeigt den Pr\u00e4sidenten der Ukraine angeblich mit einer \u00c4rztin, die bereits am 26. Februar gestorben sei. Die Frau im Video ist jedoch eine andere. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: In der Oberpfalz seien Hilfsg\u00fcter f\u00fcr die Ukraine aus mehreren LKW entladen worden und in der \u00f6rtlichen M\u00fcllverbrennung gelandet<br \/>\nBewertung: Gr\u00f6\u00dftenteils falsch<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 17. M\u00e4rz 2022)<\/p>\n<p>In Sozialen Netzwerken kursiert ein Foto mit der Behauptung, Hilfsg\u00fcter f\u00fcr die Ukraine w\u00fcrden in der Oberpfalz verbrannt. Stattdessen sollen die bereitgestellten LKW angeblich Waffen liefern. Das ist gr\u00f6\u00dftenteils falsch \u2013 tats\u00e4chlich brachte der Konvoi Essen und Arzneimittel an die polnisch-ukrainische Grenze. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Die Deutsche Bank und die Postbank sanktionierten aufgrund des Russland-Ukraine-Krieges all ihre russischen Kundinnen und Kunden in Deutschland, wenn sie keine Aufenthaltserlaubnis vorlegen<br \/>\nBewertung: Fehlender Kontext<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 14. M\u00e4rz 2022)<\/p>\n<p>Mehrere Twitter-Nutzerinnen und Nutzer behaupten anhand unterschiedlicher Briefe, die Deutsche Bank und die Postbank sanktionierten all ihre russischen Kunden in Deutschland, wenn sie keine Aufenthaltserlaubnis vorlegen k\u00f6nnten. Die Briefe sind echt, doch sie betreffen nicht alle Russinnen und Russen. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Ein Foto zeige Menschen, die aus der Ukraine fl\u00fcchten wollen, am Bahnhof von Charkiw<br \/>\nBewertung: Richtig<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 14. M\u00e4rz 2022)<\/p>\n<p>Ein Foto soll den \u00fcberf\u00fcllten Bahnhof in Charkiw, der zweitgr\u00f6\u00dften Stadt der Ukraine, zeigen. Einige Nutzerinnen und Nutzer in Sozialen Netzwerken zweifeln dies aber an. Doch das Bild stammt tats\u00e4chlich von dort. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Schwarze w\u00fcrden daran gehindert, in Z\u00fcge zu steigen, um aus der Ukraine auszureisen. Ein Video belege das.<br \/>\nBewertung: Gr\u00f6\u00dftenteils richtig<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 11. M\u00e4rz 2022)<\/p>\n<p>Seit Ende Februar berichten einige Fl\u00fcchtlinge aus der Ukraine von Diskriminierung bei der Ausreise. Ein Video, das dazu in Deutschland kursiert, zeigt beispielsweise eine Auseinandersetzung an einem Bahnhof. Das Video ist authentisch. Die UN reagierte bereits auf solche Berichte. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: In der Ukraine w\u00fcrden Organe von noch lebenden Menschen entnommen und an die EU verkauft. Die Leichen w\u00fcrden danach mit mobilen Krematorien entsorgt werden.<br \/>\nBewertung: Falsch<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 9. M\u00e4rz 2022)<\/p>\n<p>Laut eines Blog-Beitrags werden ukrainischen Soldaten Organe entnommen und in die EU verkauft. Die Leichen sollen danach angeblich in mobilen Krematorien entsorgt werden, um den Organhandel zu vertuschen. Die angeblichen Belege daf\u00fcr stimmen jedoch nicht. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Am Atomkraftwerk in Tschernobyl sei stark erh\u00f6hte radioaktive Strahlung gemessen worden.<br \/>\nBewertung: Gr\u00f6\u00dftenteils richtig<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 7. M\u00e4rz 2022)<\/p>\n<p>Nachdem russische Truppen die Anlage des ehemaligen Kernkraftwerks im ukrainischen Tschernobyl eingenommen haben, wird in Sozialen Netzwerken \u00fcber eine angeblich stark erh\u00f6hte radioaktive Strahlung diskutiert. Nach Ansicht von Experten besteht jedoch keine Gefahr. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Schaufensterscheiben und Eingangsbereich eines russischen Gesch\u00e4fts in Deutschland seien besch\u00e4digt worden.<br \/>\nBewertung: Richtig<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 4. M\u00e4rz 2022)<\/p>\n<p>Ein Video auf Twitter soll ein russisches Gesch\u00e4ft in Deutschland zeigen, das mit Farbe beschmiert und bei dem ein Fenster zerst\u00f6rt worden sei. Die Polizei best\u00e4tigt, dass sie in dem Fall ermittelt. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Nein, dieses Bild zeigt keinen von der Ukraine abgeschossenen russischen Jet \u2013 es stammt von 1993.<br \/>\nBewertung: Falscher Kontext<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 28. Februar 2022)<\/p>\n<p>Auf Facebook und Twitter verbreitet sich das Bild eines brennenden Kampfjets mit der Behauptung, dieser sei vom ukrainischen Milit\u00e4r abgeschossen worden. Das stimmt nicht, das Foto hat nichts mit dem aktuellen Konflikt zu tun. Es entstand bei einer Flugshow in Gro\u00dfbritannien. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: US-Au\u00dfenminister Antony Blinken habe in einer UN-Sitzung ein Foto eines bombardierten Kindergartens in Luhansk gezeigt.<br \/>\nBewertung: Manipuliert<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 25. Februar 2022)<\/p>\n<p>Es wird ohne Belege behauptet, dass der Angriff auf einen Kindergarten in der Oblast Luhansk eine \u201eFalse Flag\u201c der Ukraine war. Das wird unter anderem von Alina Lipp auf Telegram verbreitet, und auch der \u00f6sterreichische Wochenblick griff die Behauptungen am 21. Februar in einem Artikel auf. Unter anderem hei\u00dft es darin, US-Au\u00dfenminister Antony Blinken habe ein Foto des Kindergartens bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates in die Kamera gehalten. Es wird ein Vergleich zu 2003 gezogen, als der damaligen US-Au\u00dfenminister Colin Powell ein Fl\u00e4schchen in die Kamera hielt, um zu beweisen, dass der irakische Diktator Saddam Hussein Massenvernichtungswaffen habe. Eine L\u00fcge, wie sich sp\u00e4ter herausstellte.<\/p>\n<p>Die Behauptung, Blinken habe ein Foto des Kindergartens hochgehalten, ist aber ebenfalls falsch. Die AFP hat das Foto von Blinken mit dem Bild des Kindergartens bereits in einem Faktencheck als F\u00e4lschung entlarvt. Die Recherche zeigt, dass Blinkens Gesicht und das Bild des Kindergartens nachtr\u00e4glich in das Foto des ehemaligen US-Au\u00dfenministers Colin Powell von 2003 eingef\u00fcgt wurden. Unseren vollst\u00e4ndigen Faktencheck zu diesem Thema finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Bild-TV verbreite in einem Video \u201eFake News\u201c zur Russland-Ukraine-Krise.<br \/>\nBewertung: Fehlender Kontext<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 25. Februar 2022)<\/p>\n<p>In Sozialen Netzwerken wird behauptet, im Zuge des Russland-Ukraine-Kriegs w\u00fcrden \u201ewestliche Fake News\u201c verbreitet. Als Beispiel werden Aufnahmen von Bild-TV genannt, die eine Explosion und den Absprung von Fallschirmtruppen zeigen, doch tats\u00e4chlich nichts mit dem aktuellen Krieg zu tun haben. Der Fehler wurde aber korrigiert. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Videos von Luftangriffen auf den Milit\u00e4rflughafen Iwano-Frankiwsk seien nicht authentisch.<br \/>\nBewertung: Falsch<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 25. Februar 2022)<\/p>\n<p>Im Netz verbreiten sich Videos, die Luftangriffe auf den Flughafen der ukrainischen Stadt Iwano-Frankiwsk zeigen. Deutschsprachige Telegram-Accounts bezweifeln deren Echtheit. Doch die Videos lassen sich durch Recherchen eindeutig den Angriffen zuweisen. Den ganzen Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Foto zeige die Folgen einer Gasexplosion im Jahr 2018 und nicht eines aktuellen russischen Angriffs in der Ukraine.<br \/>\nBewertung: Falscher Kontext<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 25. Februar 2022)<\/p>\n<p>In Sozialen Netzwerken wird eine Collage verbreitet: Ein Bild-Artikel \u00fcber einen russischen Raketenangriff auf ein Wohnhaus in der Ost-Ukraine wird einem russischen Bericht mit demselben Foto gegen\u00fcbergestellt. Der russische Bericht soll angeblich belegen, dass das Foto die Folgen einer Gasexplosion 2018 zeige. Das stimmt nicht, das Foto ist aktuell und aus der Stadt Tschuhujiw. Den Faktencheck dazu finden Sie hier.<\/p>\n<p>Behauptung: Angebliche Live-\u00dcbertragung der russischen Sondersitzung zur Anerkennung von Donezk und Luhansk wurde Stunden vorher aufgenommen.<br \/>\nBewertung: Richtig<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 25. Februar 2022)<\/p>\n<p>In einer Sondersitzung des Sicherheitsrates am 21. Februar beriet Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin \u00fcber die Anerkennung der selbsternannten Volksrepubliken Luhansk und Donezk im Osten der Ukraine. Die Sitzung von dem Sender Channel One wurde gegen 17 Uhr Ortszeit im russischen Staatsfernsehen \u00fcbertragen. Die russische Regierung ver\u00f6ffentlichte das Protokoll der Sitzung um 18.30 Uhr Ortszeit, was zu der L\u00e4nge des Videos von 95 Minuten passt. Ein Twitter-Beitrag von RT mit dem Verweis auf eine angebliche Live-\u00dcbertragung auf Youtube wurde jedoch mutma\u00dflich um 18 Uhr Ortszeit ver\u00f6ffentlicht. <\/p>\n<p>Bereits am Tag nach der Sitzung wiesen Twitter-Nutzer (hier und hier) darauf hin, dass die Uhren der Teilnehmenden eine viel fr\u00fchere Uhrzeit anzeigen. Mehrere Medien berichteten ebenfalls \u00fcber die zeitlichen Unstimmigkeiten bei der angeblichen Live-\u00dcbertragung der Sondersitzung.    <\/p>\n<p>Die Berichte wecken Zweifel an den zeitlichen Abl\u00e4ufen und dem Zeitpunkt der Entscheidung, die Volksrepubliken als unabh\u00e4ngige Staaten anzuerkennen. Denn: Nicht nur die Uhren auf der Sondersitzung zeigen eine andere Zeit, auch die sp\u00e4tere Unterzeichnung der Dekrete durch Putin war wohl nicht live. <\/p>\n<p>In der Aufzeichnung der Sitzung legte Putin seine Uhr am Anfang der Sondersitzung ab. Auf einem Bild, das die russische Regierung ver\u00f6ffentlichte, sind die Uhren von Verteidigungsminister Sergei Schoigu (links) und Au\u00dfenminister Sergei Lawrow (rechts) jedoch gut zu erkennen. Dreht man die Bilder beider Uhren, zeigt Schoigus Uhr 11.45, also mehrere Stunden vor der angeblichen Live-Ausstrahlung. Bei Lavrov ist ein Zeiger zu sehen, der auf die 12 zeigt. <\/p>\n<p>Bei der Unterzeichnung der Dekrete zur Anerkennung von Luhansk und Donezk, angeblich am Abend desselben Tages, waren Putin, der Luhansker Republikchef Leonid Passetschnik, sowie dessen Donezker Amtskollege Denis Puschilin in einem Raum zu sehen. Zum Zeitpunkt der Unterschrift hatte Putin seine Uhr um \u2013 sie zeigt Viertel nach 10. <\/p>\n<p>Ein Bild, das von der russischen Regierung ver\u00f6ffentlicht wurde, l\u00e4sst auch die Uhr des Luhansker Republikchefs Leonid Pasetschnik erkennen. Gedreht zeigt auch sie 10.15 Uhr. <\/p>\n<p>Die Aufnahmen wurden im russischen Staatsfernsehen ab etwa 22.35 Uhr Ortszeit gesendet. Die eigentliche Aufnahme k\u00f6nnte somit entweder etwa 20 Minuten fr\u00fcher stattgefunden haben, oder schon am fr\u00fchen Morgen, noch vor der Sondersitzung, bei der \u00fcber die Anerkennung der Volksrepubliken beraten wurde. <\/p>\n<p>Laut Medienberichten best\u00e4tigte Putins Pressesprecher Dmitri Peskow mittlerweile, dass es sich bei den \u00dcbertragungen um Aufzeichnungen gehandelt habe. Auf dem Youtube-Kanal des russischen Senders RT ist das Video weiterhin als \u201elive gestreamt\u201c markiert, jedoch mit dem Verweis \u201eTape\u201c. Die genauen zeitlichen Abl\u00e4ufe der Sondersitzung und der anschlie\u00dfenden Anerkennung der Republiken bleiben weiterhin unklar. <\/p>\n<p>Behauptung des russischen Verteidigungsministeriums am 24. Februar 2022: Es w\u00fcrden keine ukrainischen St\u00e4dte angegriffen, Zivilisten drohe keine Gefahr.<br \/>\nBewertung: Falsch<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 24. Februar 2022)<\/p>\n<p>Das staatlich kontrollierte russische Medium RT DE berichtet, das russische Verteidigungsministerium habe betont, russische Streitkr\u00e4fte f\u00fchrten einen \u201eSondereinsatz zur Befriedung und Entmilitarisierung der Ukraine\u201c durch. In diesem Rahmen gebe es \u201ekeine Raketen-, Luft- oder Artillerieangriffe auf ukrainische St\u00e4dte\u201c. Und: \u201eZivilisten seien nicht in Gefahr.\u201c Dasselbe berichtete auch die russische Nachrichtenagentur Ria Nowosti.<\/p>\n<p>Dem widersprechen jedoch mehrere Meldungen \u00fcber Explosionen und Angriffe in ukrainischen St\u00e4dten. Diese lassen sich mit Foto- und Videomaterial belegen. <\/p>\n<p>Konkret gibt es Aufnahmen eines bombardierten Wohnblocks in der Stadt Tschuhujiw (englische Berichte schreiben den Namen Chuhuiv oder Chuguiv). Die Stadt liegt in der Oblast Charkiw. Die Bilder wurden zum Beispiel von der AFP oder Al Jazeera ver\u00f6ffentlicht. Dabei gab es Berichten zufolge mindestens ein Todesopfer und mehrere Verletzte. In Sozialen Netzwerken wird teilweise angezweifelt, dass das Geb\u00e4ude in Tschuhujiw durch einen Raketenangriff zerst\u00f6rt wurde \u2013 alles deutet jedoch darauf hin, dass die Aufnahmen und Berichte aktuell und authentisch sind. <\/p>\n<p>Zudem gingen am Morgen Videoaufnahmen einer Explosion auf einer Stra\u00dfe in der Stadt Uman viral (hier und hier). Uman liegt in etwa im Zentrum der Ukraine in der Oblast Tscherkassy. Bei dem Beschuss wurde eine Person auf einem Fahrrad get\u00f6tet. Den Ort konnten wir verifizieren; auch hier deutet alles darauf hin, dass das Bildmaterial authentisch ist. Der Leiter der Oblast sprach auf Facebook von einem get\u00f6teten Zivilisten und f\u00fcnf Verletzten und rief zur Evakuierung auf. <\/p>\n<p>Die ganze Recherche und alle Belege finden Sie hier in unserem ausf\u00fchrlichen Faktencheck.<\/p>\n<p>Behauptung russischer Medien am 19. Februar: Ein festgenommener ukrainischer Agent, der an einem Anschlag beteiligt sei, habe Pl\u00e4ne der Ukraine zur Eroberung des Donbass offenbart.<br \/>\nBewertung: Unbelegt <\/p>\n<p>(Faktencheck vom 24. Februar 2022)<\/p>\n<p>Am 19. Februar berichteten russische Medien, darunter die deutschsprachige Webseite SNA: Vertreter der selbsternannten Volksrepublik Donezk (DVR) h\u00e4tten einen ukrainischen Agenten namens Anton Matsanyuk festgenommen. Er werde verd\u00e4chtigt, an der Sprengung eines Autos des Chefs der Separatisten-Miliz beteiligt gewesen zu sein und habe Pl\u00e4ne offenbart, dass die Regierung in Kiew die pro-russischen Separatistengebiete im Donbass erobern wolle. <\/p>\n<p>Dazu ver\u00f6ffentlichten russische TV-Sender ein Interview mit dem angeblichen Agenten. Der russische Sender Channel 1 hat Matsanyuk interviewt, es wurden ihm f\u00fcr die Dauer des Interviews die Handschellen abgenommen.<\/p>\n<p>Die Aussagen des Mannes, dass die Ukraine eine Eroberung des Donbass plane, lassen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen. Die Ukraine selbst bestritt Vorw\u00fcrfe von Sabotageakten oder Angriffen: Au\u00dfenminister Dmytro Kuleba twitterte beispielsweise am 21. Februar, die Ukraine plane \u201ekeine derartigen Aktionen\u201c.<\/p>\n<p>Zudem gibt es Unstimmigkeiten bei der Geschichte der Festnahme des \u201eSpions\u201c: Russische Medien wie Sputnik und Channel 1 berichteten, diese habe sich am Donnerstag, 17. Februar, in einer Wohnung in Donezk ereignet. Die Explosion des Autos, an der der Mann beteiligt gewesen sein soll, war jedoch laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Ria Novosti, die sich unter anderem auf Angaben der Volksmiliz DVR beruft, am Freitag, 18. Februar gegen 18 Uhr vor dem Verwaltungsgeb\u00e4ude in Donezk. (Die Zeitangabe im Medienbericht ist 19 Uhr Moskauer Zeit, der Zeitunterschied zu Donezk betr\u00e4gt eine Stunde, also entspricht das 18 Uhr ukrainischer Zeit.) RIA Novosti ver\u00f6ffentlichte einen ersten Bericht um 19.04 Uhr, und einen Telegram-Beitrag um 19.08 Uhr (beides russischer Zeit).<\/p>\n<p>Die Frage, warum Matsanyuk vor der Explosion festgenommen wurde, wird in den Berichten nicht beantwortet; Verletzte gab es demnach nicht. <\/p>\n<p>Es gibt auch Zweifel an der Geschichte \u00fcber das gesprengte Auto des Separatisten-Anf\u00fchrers. Am 18. Februar um 19.25 Uhr lokaler Zeit ver\u00f6ffentlichte Sputnik mehrere Fotos des explodierten Autos, eines \u00e4lteren gr\u00fcnen Milit\u00e4rfahrzeug-Modells. In den Aufnahmen ist das Kennzeichen des Fahrzeugs zu erkennen: \u0414\u041a-0101. In einem Video des zerst\u00f6rten Autos, das seit dem Abend des 18. Februar in Sozialen Netzwerken kursiert, ist das Kennzeichen aber nicht zu sehen.<\/p>\n<p>Noch am selben Tag wies ein Nutzer auf Twitter darauf hin, dass auf fr\u00fcheren Fotos verschiedene Milit\u00e4rfahrzeuge dieses Kennzeichen trugen. Ein Bild zeigt dasselbe \u00e4ltere Auto, die Aufnahme stamme vom 7. Februar in Donezk. Wir konnten das Foto nicht verifizieren.<\/p>\n<p>Das zweite Foto zeigt ein anderes, offensichtlich moderneres Fahrzeug mit demselben Kennzeichen. Dieses Foto wurde bereits am 31. Mai 2021 auf Twitter ver\u00f6ffentlicht. Einige Internetnutzer und auch eine ehemalige Beraterin des ukrainischen Verteidigungsministeriums \u00e4u\u00dferten deshalb die Theorie, dass es sich bei dem gesprengten Auto in Donezk nicht um das Fahrzeug des Chefs der Separatisten-Miliz handelte, sondern um ein \u00e4lteres Modell, auf das man das aktuelle Kennzeichen montiert habe. Diese Behauptungen konnten wir nicht verifizieren. <\/p>\n<p>Behauptung durch pro-russische Separatisten am 18. Februar: Ein Video zeige Saboteure, die einen Angriff mit einem Chlor-Tank in der Region Donezk planten.<br \/>\nBewertung: Manipuliert<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 22. Februar 2022)<\/p>\n<p>International, aber auch im deutschsprachigen Raum auf Facebook kursiert ein Video, das scheinbar eine Kampfsituation zeigt. Die Qualit\u00e4t ist schlecht, die Aufnahme dunkel. Zu erkennen ist eine Person mit Helm zwischen bl\u00e4tterlosen Str\u00e4uchern oder B\u00e4umen. Auch eine Waffe ist zu sehen, die abgefeuert wird. Zu h\u00f6ren sind Sch\u00fcsse, eine Explosion und Funkspr\u00fcche. <\/p>\n<p>In deutschsprachigen Facebook-Beitr\u00e4gen mit dem Video hei\u00dft es, in Donezk seien \u201edie ersten K\u00e4mpfe\u201c ausgebrochen. Oder: Soldaten der DVR (\u201eVolksrepublik Donezk\u201c) k\u00e4mpften gegen einen Versuch einer \u201eukrainischen Sabotagegruppe\u201c, die in das Territorium eindringen wollte.<\/p>\n<p>Ver\u00f6ffentlicht wurde das Video am 18. Februar im russischsprachigen Telegram-Kanal des Pressedienstes der pro-russischen Volksmiliz der DVR. Dahinter steht eine paramilit\u00e4rische Gruppierung in der Ost-Ukraine. Die Volksmiliz der DVR ver\u00f6ffentlichte das Video mit der Behauptung, man habe verhindert, dass Saboteure in das Territorium von Donezk eindringen. Demnach stamme das Video von diesen Saboteuren selbst und sei von einer Action-Kamera aufgezeichnet worden, die sie vor Ort zur\u00fcckgelassen hatten. Die Personen h\u00e4tten versucht, einen Chlorbeh\u00e4lter auf dem Gel\u00e4nde einer Kl\u00e4ranlage in der N\u00e4he der Stadt Horliwka (Stadt im Oblast Donezk) zu sprengen. <\/p>\n<p>Es gebe jedoch einige Unstimmigkeiten, die Zweifel an der Echtheit des Videos weckten, berichtete der Journalist Eliot Higgins vom Recherchenetzwerk Bellingcat auf Twitter. <\/p>\n<p>Higgins fasste auf Twitter die Recherchen mehrerer Journalisten zu diesem Video folgenderma\u00dfen zusammen: Den Metadaten des Videos zufolge ist es am 8. Februar erstellt worden, also zehn Tage bevor es ver\u00f6ffentlicht wurde. Wer sich die Metadaten des Videos selbst genauer anschauen m\u00f6chte, kann es sich von Telegram herunterladen, die Informationen dazu hat Bellingcat hier ver\u00f6ffentlicht. Wir haben das Video ebenfalls mit dem Tool Metadata2Go \u00fcberpr\u00fcft und die Metadaten hier gespeichert.<\/p>\n<p>Die Metadaten belegen laut Higgins au\u00dferdem, dass dem Video Audio- und Videodaten hinzugef\u00fcgt wurden, was auf eine Manipulation des Originals hindeute. Die Audiospur des angeblichen Saboteur-Videos passe zu einem \u00e4lteren Video von 2010, das auf Youtube zu finden ist und auf einem milit\u00e4rischen \u00dcbungsplatz in Finnland entstand. Mutma\u00dflich wurde also der Ton dieses alten Videos benutzt. Higgins folgert daraus, dass das Video gef\u00e4lscht sei. <\/p>\n<p>Behauptung durch pro-russische Separatisten am 18. Februar: Die Ukraine werde bald Teile des Donbass angreifen und man m\u00fcsse sofort evakuieren.<br \/>\nBewertung: Unbelegt<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 22. Februar 2022)<\/p>\n<p>In deutschsprachigen Telegram\u2013 und Facebook-Kan\u00e4len wurden am 18. Februar Videos von den Separatisten-F\u00fchrern der selbst ernannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk ver\u00f6ffentlicht. Denis Puschilin und Leonid Passetschnik behaupten darin, dass ein Angriff der Ukraine auf die Region Donbass bevorstehe, und rufen zur Evakuierung auf. <\/p>\n<p>Die Statements erwecken den Eindruck, sie seien eine aktuelle Reaktion auf Handlungen der Ukraine. Puschilin sagt in seiner Botschaft, dass \u201eab heute, dem 18. Februar, eine massive, zentralisierte Ausreise der Bev\u00f6lkerung in die Russische F\u00f6deration organisiert\u201c werde. Die Metadaten der Videos zeigen jedoch, dass sie schon zwei Tage zuvor aufgezeichnet wurden \u2013 am 16. Februar.<\/p>\n<p>Journalisten von Bellingcat und Radio Free Europe machten auf die Unstimmigkeiten zwischen den Metadaten und dem Ver\u00f6ffentlichungszeitpunkt aufmerksam. <\/p>\n<p>CORRECTIV.Faktencheck hat diese Recherchen \u00fcberpr\u00fcft und konnte die Ergebnisse best\u00e4tigen. Beide Videos wurden in Telegram-Kan\u00e4len der \u201eVolksrepubliken\u201c ver\u00f6ffentlicht. Wir haben die Originaldateien heruntergeladen und uns die Metadaten angesehen: In beiden Videos fanden wir den 16. Februar als Erstellungsdatum. <\/p>\n<p>Die Ukraine bestritt Vorw\u00fcrfe zu angeblich geplanten Angriffen. Das franz\u00f6sische und das deutsche Au\u00dfenministerium bezeichneten die Behauptungen der Separatisten in einem gemeinsamen Statement als unbegr\u00fcndet: \u201eWir bef\u00fcrchten, dass inszenierte Zwischenf\u00e4lle als Vorwand f\u00fcr eine m\u00f6gliche milit\u00e4rische Eskalation missbraucht werden k\u00f6nnten\u201c, hie\u00df es darin. <\/p>\n<p>Behauptung: Die Bombardierung eines Kindergartens in Luhansk sei nur vorget\u00e4uscht worden.<br \/>\nBewertung: Falsch<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 22. Februar 2022)<\/p>\n<p>Seit dem 17. Februar kursieren in Sozialen Netzwerken Bilder von einem Kindergarten in der Ost-Ukraine, der mutma\u00dflich beschossen wurde. Fotos zeigen ein Loch in der Wand eines Turnraumes. Mehreren Berichten zufolge gab es tats\u00e4chlich einen Angriff auf das Geb\u00e4ude. Im Netz kursieren Behauptungen, dass er nur vorget\u00e4uscht sei, doch dabei handelt es sich offenbar um Desinformation. <\/p>\n<p>Mit einem digital bearbeiteten Foto, in das ein Bagger nachtr\u00e4glich eingef\u00fcgt wurde, wird zum Beispiel suggeriert, das Loch in der Wand sei durch diesen Bagger verursacht worden. Wie Reuters berichtet, handelt es sich dabei jedoch um eine Fotomontage \u2013 ein Bagger stand urspr\u00fcnglich nicht neben dem Loch in der Wand. Das zeigt ein Video auf Facebook, in dem der Kindergarten von au\u00dfen zu sehen ist. <\/p>\n<p>Das Narrativ vom erfundenen Angriff kursiert auch in Deutschland: In einem deutschsprachigen Telegram-Beitrag wird behauptet, dass die Bilder des Kindergartens \u201eFake\u201c seien. Sie deutet an, dass der Einschlag nicht von einem Angriff pro-russischer Separatisten stamme und dass es keine Explosion gegeben habe. Ihre Begr\u00fcndung: Es fehlten Ru\u00dfspuren und Ger\u00f6ll an der Einschlagstelle und die Fenster seien nicht zerbrochen. Um ihre Aussage zu belegen, zeigt sie Bilder von anderen Einschl\u00e4gen, auf denen jedoch ebenfalls kaum Ru\u00dfspuren zu sehen sind. Das Fenster im Kindergarten neben der Einschlagstelle ist zudem offensichtlich zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Dass der Angriff auf den Kindergarten stattfand, best\u00e4tigen zahlreiche Fotos und Medienberichte (hier und hier) \u2013 dort wird der Angriff pro-russischen Separatisten zugeordnet. Auch die ukrainischen Streitkr\u00e4fte schreiben auf Facebook, die \u201erussischen Besatzungstruppen\u201c seien daf\u00fcr verantwortlich. <\/p>\n<p>Einige russische Webseiten geben dagegen der ukrainischen Seite die Schuld. In einem Artikel der Seite MK-RU vom 17. Februar hie\u00df es: \u201eDie ukrainische Armee bombardierte einen Kindergarten in [Luhansk]\u201c. Als Quelle wird ein Telegram-Kanal, mutma\u00dflich von pro-russischen Separatisten, angegeben. Ein Faktencheck der ukrainischen Faktencheck-Organisation Stop Fake kam jedoch zu dem Schluss, dass es sich bei dem Artikel von MK-RU um eine Falschmeldung handele. <\/p>\n<p>Wie der Nachrichtensender NTV am 18. Februar berichtete, liegt der Kindergarten in Stanyzia-Luhanska und hei\u00dft \u201eSkaska\u201c. Das Dorf liegt nahe der Stadt Luhansk, wenige Kilometer westlich der ukrainisch-russischen Grenze. Ein Hinweis, dass es sich wirklich um diesen Kindergarten handelt, ist ein markanter Zaun, der auch auf einigen Bildern auf der Facebook-Seite des Kindergartens zu erkennen ist. Auch der getroffene Raum selbst ist in einem Facebook-Beitrag des Kindergartens von Anfang 2020 zu sehen.<\/p>\n<p>Behauptung: CNN habe berichtet, Wladimir Putin wolle die Invasion in der Ukraine hinausz\u00f6gern, bis die USA Waffen an die Ukraine liefern, damit Russland diese beschlagnahmen k\u00f6nne.<br \/>\nBewertung: Manipuliert<\/p>\n<p>(Faktencheck vom 17. Februar 2022)<\/p>\n<p>Das Bild des angeblichen CNN-Berichts, das am 12. Februar in Deutschland auf Facebook kursiert, zeigt eine Moderatorin und den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin. In dem eingeblendeten Schriftzug steht auf Englisch die vermeintliche Nachricht: \u201eSources: Putin to delay invasion until Biden delivers weapons to Ukraine for Russia to capture\u201c.<\/p>\n<p>Das Bild ist jedoch eine F\u00e4lschung, der CNN-Beitrag stammt aus dem Jahr 2017. Der Text im Bild wurde manipuliert. Wir haben dazu bereits einen ausf\u00fchrlichen Faktencheck ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Texte und Recherchen: Uschi Jonas, Alice Echtermann, Sarah Thust, Viktor Marinov, Steffen Kutzner, Matthias Bau, Sophie Timmermann, Marc Steinau, Florian L\u00f6ffler &#8220;<\/p>\n<p>https:\/\/correctiv.org\/faktencheck\/hintergrund\/2022\/02\/22\/diese-falschinformationen-und-geruechte-kursieren-zum-ukraine-russland-konflikt\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Cogito, ergo sum \u201eBak\u0131lacak y\u00fcze t\u00fck\u00fcr\u00fclmez\u201c Eine t\u00fcrkische Redewendung. Dieser Komiker\u2026 Und sein Wixxer\u2026 Ich finde der Mensch sollte einen gewissen Anteil an Stolz, an W\u00fcrde haben. * Das R\u00fcckgrat st\u00fctzt, sch\u00fctzt und erm\u00f6glicht uns den aufrechten Gang. Etwas\u2026 Was ich sowohl hier als auch in der ehemaligen T\u00fcrkei vermisse. 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