{"id":92692,"date":"2022-03-26T16:12:52","date_gmt":"2022-03-26T16:12:52","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=92692"},"modified":"2022-03-26T16:35:05","modified_gmt":"2022-03-26T16:35:05","slug":"tja-es-sollte-nix-werden-mit-dem-schlaf-sohnemann-ist-angetanzt-wasss-gruen-denken-aber-klar-doch-immer","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=92692","title":{"rendered":"Tja\u2026 Es sollte nix werden mit dem Schlaf. Sohnemann ist angetanzt. Wasss gr\u00fcn DENKEN aber klar doch, IMMER"},"content":{"rendered":"<p><strong>Cogito, ergo sum<\/strong><br \/>\n<img src=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/images\/tagesspiegel\/25483266\/2-format6001.jpg?inIsFirst=true\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img src=\"https:\/\/www.br.de\/wissen\/co2-fussabdruck-carbon-footprint-shell-exxon-bp-taeuschung-102~_v-img__16__9__xl_-d31c35f8186ebeb80b0cd843a7c267a0e0c81647.jpg?version=8854a\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>https:\/\/www.ardalpha.de\/wissen\/co2-fussabdruck-carbon-footprint-shell-exxon-bp-taeuschung-100.html<\/p>\n<p>Gr\u00fcn zu denken\u2026<br \/>\nUnd Gr\u00fcn zu handeln sind zwei paar Schuhe, lasst euch nicht verarschen. Ja zu den Ur-Gr\u00fcnen die waren wenigstens ehrlich NEIN zu diesen Typen, ein Klares NEIN zu Fridays for Future\u2026<br \/>\nZur Greta und was wei\u00df ich so noch zu wem (\u2026)<\/p>\n<p>\u00dcbrigens\u2026<br \/>\nDeswegen sage ich du wirst mich niemals verstehen, eine Leonardo Taktik\u2026<br \/>\nLeonardo da Vinci\u2026<br \/>\nIch fange irgendwo an UND setze einen Punkt irgendwann, deshalb meine Lieben\u2026<br \/>\nJa Ihr\u2026<br \/>\nSind euere \u00dcbersetzer unzureichend.<\/p>\n<p>&#8222;<strong>CO2-Fu\u00dfabdruck: Wie ein PR-Trick von den Machern des Klimawandels ablenkt<\/strong><br \/>\n31. Juli 2021 Bj\u00f6rn Hendrig<\/p>\n<p>Sind nicht &#8222;wir alle&#8220; mit unserem grenzenlosen Konsum schuld an der Klimakatastrophe? M\u00fcssen wir nicht deshalb bei uns selbst anfangen, unseren &#8222;Fu\u00dfabdruck&#8220; verringern? Und schon verl\u00e4uft sich die Spur der T\u00e4ter<\/p>\n<p><strong>&#8222;It&#8217;s time to go on a low carbon diet&#8220;, appellierte 2006 der \u00d6l- und Gaskonzern BP auf seiner Homepage<\/strong> an alle User. Als Bestandteil seiner PR-Kampagne &#8222;Beyond Petroleum&#8220; (statt &#8222;<strong>British Petroleum<\/strong>&#8222;) bot das Unternehmen gleich neben dem Spruch einen &#8222;carbon footprint calculator&#8220; an.<\/p>\n<p><strong>Hier konnte nun jeder seinen ganz pers\u00f6nlichen Aussto\u00df von Treibhausgasen ermitteln und sich dann eine &#8222;Kohlenstoff-Di\u00e4t&#8220; vornehmen &#8211; ganz so wie es der Konzern behauptete, nun auch zu tun. Die offensichtliche Idee der PR-Agentur Ogilvy &amp; Mather: Wir erkl\u00e4ren das Problem Treibhausgase zu einem, das seine Ursache in der gesamten Gesellschaft hat. Wenn irgendwie alle daran einen Anteil haben, gibt es keine ma\u00dfgeblichen T\u00e4ter, zum Beispiel BP mit seinem gigantischen Aussto\u00df durch sein \u00d6l- und Gasgesch\u00e4ft. Umso sympathischer kommt dann r\u00fcber, wenn eben dieser Konzern die Initiative ergreift und &#8222;uns alle&#8220; an &#8222;unsere&#8220; Verantwortung erinnnert.<\/strong><\/p>\n<p>Heute, 15 Jahre sp\u00e4ter, hat dieser PR-Trick wieder Konjunktur. Wesentlicher Treiber ist nun aber nicht mehr ein Energiekonzern. Vielmehr propagieren staatliche und gesellschaftliche Institutionen den pers\u00f6nlichen &#8222;CO2-Fu\u00dfbabdruck&#8220;. Auf Websites beispielsweise der Europ\u00e4ischen Union und des deutschen Umweltbundesamtes kann man einen entsprechenden Rechner nutzen, ebenso auf zahlreichen anderen von Unternehmen aus der Energie- und Wasserwirtschaft, der Finanzbranche, von Industrie- und Handelskammern, von Verb\u00e4nden und vielen Initiativen und Nichtregierungs-Organisationen wie WWF oder Greenpeace.<\/p>\n<p>Die einstige Idee von BP, den eigenen Anteil an der Klimakatastrophe zu relativieren, hat eine erstaunliche Karriere hingelegt. Nun retten &#8222;wir alle&#8220; das Klima, wenn wir unseren jeweiligen Aussto\u00df an Treibhausgasen reduzieren. Der ber\u00fchmte &#8222;Otto Normalverbraucher&#8220; steht so in einer Reihe mit Treibhausgas-Emittenten wie Industrie, Energie, Handel und Verkehr, Landwirtschaft sowie den sie flankierenden Staaten. Dann schauen wir uns doch mal an, wie das genau funktioniert.<\/p>\n<p>Stellvertretend f\u00fcr die zahlreichen &#8222;Fu\u00dfabdruck&#8220;-Methoden verwenden wir daf\u00fcr den Rechner des WWF. Mit seinen insgesamt 35 Fragen z\u00e4hlt er zu den umfangreichsten seiner Art.<\/p>\n<p>CO2-Treiber Ern\u00e4hrung: Einfach richtig einkaufen! Geld spielt keine Rolle!<br \/>\nZun\u00e4chst geht es um die Ern\u00e4hrung. Da ist schlie\u00dflich der Kunde &#8222;K\u00f6nig&#8220;, \u00fcber seine existenziellsten Bed\u00fcrfnisse entscheidet er ganz allein! Neben den Kriterien Hunger, Durst und Genuss soll aber nun auch die Klimavertr\u00e4glichkeit zum Zuge kommen. Da schl\u00e4gt dann vor allem der Kauf von viel Fleisch, Fisch und per Flugzeug transportiertem, nicht saisonalem Obst und Gem\u00fcse negativ zu Buche, wie auch zu viele Milchprodukte und Eier. Allerdings verbessert seine CO2-Bilanz, wer h\u00e4ufiger Lebensmittel mit &#8222;Label&#8220; kauft wie &#8222;Bio&#8220; oder &#8222;Fair Trade&#8220;. Auch wer so gut wie nie Essbares wegwirft, kommt besser weg.<\/p>\n<p>Der Grundgedanke dabei, wie bei den weiteren folgenden Punkten: Die Produktion der Waren und Dienstleistungen, die konsumiert werden, verursacht jeweils bestimmte Mengen an Treibhausgasen, die in die Atmosph\u00e4re ausgesto\u00dfen werden und damit das Klima aufheizen. Das kann man ziemlich genau berechnen. Beim Abschnitt Ern\u00e4hrung haben manche Lebensmittel eben weniger Aussto\u00df zur Folge; und wenn bei anderen generell weniger verbraucht w\u00fcrde, w\u00e4re ebenfalls dem Klima geholfen.<\/p>\n<p>Der Haken an dieser Logik: Sie wird vom Ende her gedacht. Der Verbraucher entscheidet nicht, wie all die Lebensmittel hergestellt werden. Er ist lediglich das letzte Glied in einer langen Kette der Anstrengungen der Hersteller und H\u00e4ndler, mit ihren Waren Gewinn zu erzielen.<\/p>\n<p>Wie die B\u00f6den mit Monokulturen, unter Einsatz von Pestiziden, Insektiziden, Fungiziden und allen m\u00f6glichen technischen Hilfsmitteln und der Natur gegen\u00fcber r\u00fccksichtslosen Ger\u00e4tschaften ausgebeutet werden, mit welchen schlecht bezahlten und extrem strapazierten Arbeitskr\u00e4ften dies geschieht, um m\u00f6glichst viele und vermarktbare Produkte m\u00f6glichst billig herzustellen &#8211; das alles entscheidet nicht der Verbraucher. Er ist nicht daf\u00fcr verantwortlich und hat es daher auch nicht in der Hand, wie viele klimasch\u00e4dliche Gase dabei entstehen.<\/p>\n<p>Das obliegt allein der industriellen Landwirtschaft und dem Handel, der die Lebensmittel vermarktet. Und die Betriebe in dieser Branche sind wie \u00fcberall in diesem Wirtschaftssystem gehalten, zuallererst aus dem investierten Geld mehr Geld zu machen &#8211; sonst verlieren sie gegen die Konkurrenz und gehen Pleite.<\/p>\n<p>Klimaschutz ist dieser Kalkulation erst einmal sachfremd. Er muss daher von au\u00dfen aufgezwungen werden: durch den Staat, der die nat\u00fcrlichen Grundlagen so erhalten wissen will, dass sie dauerhaft f\u00fcr eben diese und alle anderen Unternehmen ausbeutbar bleiben (siehe auch: Nachhaltig ausbeuten).<\/p>\n<p>&#8222;Verbrauchermacht&#8220; gibt es nicht &#8211; aber die Macht der Hersteller und H\u00e4ndler<br \/>\nUnd wenn &#8222;die Verbraucher&#8220; ihren Konsum \u00e4nderten, Druck vom &#8222;Ende&#8220; her aus\u00fcbten? Also im Sinne des WWF-Rechners klimagerechter einkauften, ihre &#8222;Verbrauchermacht&#8220; in Anschlag br\u00e4chten? Nur, ein solches Kollektiv namens &#8222;Verbraucher&#8220; gibt es nicht. Die einen haben Probleme, ihre vielk\u00f6pfige Familie \u00fcber den Monat zu bringen, m\u00fcssen schauen, wie sie mit ihren wenigen Euros gen\u00fcgend Lebensmittel kaufen k\u00f6nnen. Die anderen leisten sich &#8222;Bio&#8220; und &#8222;Fair Trade&#8220;, legen f\u00fcr teures, nat\u00fcrlich saisonales Obst und Gem\u00fcse auf dem Wochenmarkt problemlos ihr Geld hin.<\/p>\n<p>Die Zahlungskraft verteilt sich halt innerhalb der &#8222;Verbraucher-Gemeinschaft&#8220; ziemlich verschieden. So haben Aldi, Lidl &amp; Co. ihre treue Kundschaft ebenso wie Bio-Superm\u00e4rkte und Feinkostl\u00e4den, dazwischen die Rewes und Edekas. F\u00fcr jeden Geldbeutel hat der Lebensmittelhandel ein Angebot. Er macht mit den \u00c4rmeren ebenso ein Gesch\u00e4ft wie mit den Wohlhabenderen. Die Konkurrenz l\u00e4uft dabei &#8211; abgesehen vom Bio- und Feinkost-Sortiment &#8211; extrem \u00fcber den Preis. Die einschl\u00e4gigen Prospekte mit den &#8222;Preish\u00e4mmern&#8220; jede Woche liefern daf\u00fcr beredte Beispiele.<\/p>\n<p>Die den Leuten zur Verf\u00fcgung stehenden Mittel entscheiden nun einmal dar\u00fcber, welche Auswahl sie unter den angebotenen Lebensmitteln treffen k\u00f6nnen. Die Betuchteren unter den Verbrauchern k\u00f6nnen es sich leisten, neben ihrem Genuss auch den Klimaschutz zu ber\u00fccksichtigen. Welche Wirkung auch immer das tats\u00e4chlich entfaltet: Irgendwie hat man &#8222;etwas f\u00fcr die Umwelt&#8220; getan, das muss man den Unternehmen einfach glauben! Die werden schon weniger Gift anwenden und den Kaffee-Plantagenarbeitern ein paar Euros mehr zahlen, oder? Die &#8222;Normal-Verdiener&#8220; entscheiden mal so, mal so, wie viel &#8222;Klimaschutz&#8220; sie bei ihrem Einkauf mitdenken. Der Rest kann es selbstverst\u00e4ndlich auch, theoretisch. Praktisch begrenzt der Geldbeutel die Auswahl ziemlich klar.<\/p>\n<p>Von einer konzentriert vorgehenden, gemeinsamen und geballten &#8222;Verbrauchermacht&#8220; kann daher keine Rede sein. Jeder muss in dieser Gesellschaft schauen, wie er zurechtkommt mit seiner begrenzten Kaufkraft. Der Normal-Konsument ist nur Mittel f\u00fcr das Kapital, aus den Waren Profit zu ziehen. Er ist nicht Herr der Lage, wie der Begriff &#8222;Verbrauchermacht&#8220; falsch suggeriert. Sondern Ziel- und Endpunkt einer profitablen Produktion.<\/p>\n<p>Um seine bestm\u00f6gliche oder gar besonders umweltfreundliche Versorgung geht es dabei nicht. Das m\u00fcsste er allein schon daran bemerken, wie eben dieses Kapital mit ihm umspringt. Wie es alles unternimmt, Lohn und Gehalt m\u00f6glichst niedrig zu halten und die Arbeit zu intensivieren. Unternehmen wollen nicht versorgen, sondern verdienen.<\/p>\n<p>CO2-Treiber Mobilit\u00e4t: Elektroautos kaufen! Und wer das nicht kann, f\u00e4hrt mit dem Bus<br \/>\nDas gilt umso mehr beim Thema &#8222;Mobilit\u00e4t&#8220;. Der WWF-Fragebogen checkt die j\u00e4hrliche Kilometerleistung mit Auto oder Motorrad, die Art und Menge des verwendeten Treibstoffs, bittet um Angaben zur Nutzung von Bus und Bahn, Flugzeug und Kreuzfahrtschiff. Das leidige Thema &#8222;Geld&#8220; beherrscht auch hier die Szene. Wer es sich leisten kann, schafft sich ein noch relativ teures und derzeit noch recht unpraktisches Elektroauto an.<\/p>\n<p>Mit Kaufpr\u00e4mien und einer Offensive f\u00fcr die Lade-Infrastruktur versucht der Staat, noch mehr Menschen zur Anschaffung der Batteriefahrzeuge zu bringen. Denn er wei\u00df, die meisten B\u00fcrger haben nicht das Geld daf\u00fcr, und f\u00fcr viele taugen die herk\u00f6mmlichen Autos im Alltag noch besser, Stichworte Reichweite und Tankdauer. Aber der Markt f\u00fcr diesen Antriebstyp muss wachsen. Auf dass die deutschen Autobauer hier und auf der ganzen Welt die &#8222;Transformation&#8220; am besten schaffen.<\/p>\n<p>&#8222;Bestellt&#8220; hat also kein Verbraucher die neue Autogeneration. Die meisten Deutschen brauchen einfach f\u00fcr ihre Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst\u00e4tte einen Pkw. Kinder-Transporte zur Kita und zur Schule kommen hinzu, wie auch ein- zweimal im Jahr der Urlaub. F\u00fcr diese Notwendigkeiten &#8211; Arbeit, Erziehung und Erholung &#8211; ist hierzulande f\u00fcr die meisten Leute ein Auto unverzichtbar. In welchem Umfang diese Gef\u00e4hrte Treibhausgase aussto\u00dfen, haben die Autok\u00e4ufer auch hier nicht in der Hand. Sie haben aber die Auswahl &#8211; und d\u00fcrfen ganz frei zwischen Kleinwagen, SUV und S-Klasse entscheiden, mit oder ohne Elektroantrieb.<\/p>\n<p>Bei wem das Geld daf\u00fcr nicht reicht, kann ja den \u00f6ffentlichen Personennahverkehr benutzen. Der ist dann sogar klimaschonender als ein Privatauto. So kann man selbst mit kleinem Budget etwas Gutes tun! Nur bl\u00f6d, wenn die Verbindung doppelt und dreifach so viel Zeit kostet. Busse und Bahnen sind halt keine Treiber f\u00fcr Wirtschaftswachstum, wie es die Autos sind. Schlimmer: Sie kosten dem Staat eine Menge. Entsprechend fallen die verkehrspolitischen Priorit\u00e4ten aus.<\/p>\n<p>Wenn man sich auch noch die allj\u00e4hrliche Kreuzfahrt und den Flug nach Malle klemmt, werden dem Klima weitere Tonnen Kohlendioxid erspart. Das allerdings w\u00fcrde den betroffenen Branchen Touristik und Luftfahrt wirtschaftliche Probleme bereiten. Wenn das billige Vergn\u00fcgen f\u00fcr das Gros der Leute ausf\u00e4llt, ger\u00e4t nat\u00fcrlich das Gesch\u00e4ft damit in Schieflage. Was zu vermeiden ist: Schon arbeiten die Branchen an &#8222;klimaneutralen&#8220; Reisen &#8211; wie auch viele andere Unternehmen ihren Aussto\u00df an Treibhausgasen kompensieren wollen.<\/p>\n<p>Mithin weitermachen, aber zum Beispiel armen Schluckern in Afrika einen Solarkocher spendieren, f\u00fcr den monet\u00e4ren Gegenwert einer gewissen in die Umwelt geblasenen Menge CO2. Der Ofen verringert dann die Klimabelastung, weil die Leute in ihrer Not nicht mehr einfach Holz f\u00fcr ihre Essenszubereitung verbrennen. So leistet das Kapital sogar noch Entwicklungshilfe! Jetzt m\u00fcssten die Armen in der Dritten Welt nur noch regelm\u00e4\u00dfig und ausreichend etwas finden, was sie kochen k\u00f6nnen&#8230;<\/p>\n<p>Solarkocher spendieren, W\u00e4lder aufforsten: So darf es mit der CO2-Emission weitergehen<br \/>\nIm Hinblick auf den CO2-Treiber Energie gilt mittlerweile die Kompensation als ein Weg f\u00fcr Betriebe, ihre Emissionen aufgrund ihres Verbrauchs an Strom und Gas rechnerisch runterzufahren &#8211; obwohl sie tats\u00e4chlich weiter die Luft belasten. Neben dem Solarkocher wird hierf\u00fcr vor allem die Aufforstung von W\u00e4ldern in Anschlag gebracht. Denn B\u00e4ume speichern bekanntlich Kohlendioxid, entziehen es der Luft. Weltweit gibt es auch gen\u00fcgend Fl\u00e4che daf\u00fcr, wie vor knapp zwei Jahren bereits Umweltwissenschaftler der ETH Z\u00fcrich ermittelten.<\/p>\n<p>Der Theorie steht allerdings einiges entgegen: Bis ein Wald seine klimag\u00fcnstige Wirkung entfaltet, dauert es Jahrzehnte. Er muss bis dahin und dann nat\u00fcrlich bis zu seinem Lebensende Hitzewellen und Unwettern trotzen, sich gegen Sch\u00e4dlinge behaupten und m\u00f6glichst nicht abbrennen, was derzeit immer h\u00e4ufiger passiert; und nicht abgeholzt werden, weil es sich gerade besonders lohnt. Au\u00dferdem bedeutet freie Fl\u00e4che nicht, dass der Boden geeignet ist. Und nicht, dass es dort keine gewichtigen politischen Interessen gibt &#8211; die dort lieber Siedlungen, Unternehmen, Agrarfl\u00e4chen und Stra\u00dfen haben wollen.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Wald-Zertifikat, das eine Firma f\u00fcr seine CO2-Kompensation kauft, ist das aber erst einmal nicht entscheidend. Fortan ist man &#8222;klimaneutral&#8220;, f\u00fcgt der Atmosph\u00e4re also rechnerisch nicht mehr Treibhausgase zu, als man auf anderem Weg ihr entzieht. Dem Normalverbraucher steht diese M\u00f6glichkeit nicht zur Verf\u00fcgung. Immerhin kann er beim Flug einen \u00d6ko-Aufschlag entrichten und beim Haushaltsstrom einen Euro im Monat mehr f\u00fcr irgendwie klimafreundlich erzeugten Strom bezahlen. So machen Fluglinien und Stadtwerke neue Gesch\u00e4ftsfelder auf, die ihre anderen weniger klimafreundlichen prima erg\u00e4nzen.<\/p>\n<p>CO2-Treiber Energie: Muss es so warm sein? Und ein Gefrierfach tut es doch auch!<br \/>\nDer CO2-Rechner des WWF konzentriert sich daher folgerichtig auf das, was ein Mensch in seinem Alltag an Energie verbraucht. Bei den Angaben zu Heizung und Warmwasser scheiden schon mal etwas mehr als die H\u00e4lfte der Verbraucher aus: Sie haben als Mieter keine Wahl, ob ihre Wohnung mit Kohle, \u00d6l, Gas, Fernw\u00e4rme, Strom, Solarthermie oder Holzpellets warmgehalten wird. Da m\u00fcssen sie nehmen, was der Vermieter hat einbauen lassen.<\/p>\n<p>Auch den Energie-Standard des Hauses &#8211; unsaniert, saniert, Altbau, Neubau, Niedrig-Energie- oder Passivhaus &#8211; k\u00f6nnen die Millionen deutschen Mieter nicht beeinflussen. Dennoch nimmt der Rechner die Daten auf und zeigt gnadenlos die Mehr-Tonnen Treibhausgase an, wenn man in einem energetisch nicht sanierten Altbau wohnt, noch dazu mit einer \u00d6l- oder, etwas besser, Gasheizung.<\/p>\n<p>Diese Hypothek w\u00e4chst weiter, wenn man auf zu gro\u00dfem Fu\u00df lebt. Da gelten mehr als 50 Quadrameter je Person als schlicht zu viel f\u00fcrs Klima. In solchen F\u00e4llen wei\u00df der WWF aber Rat: Einfach einen Untermieter aufnehmen, dann passt die Fl\u00e4che! Und die Umweltorganisation er\u00f6ffnet das weite Feld des Verbraucher-Verhaltens. Muss die Wohnung unbedingt 21 Grad warm sein, kann die W\u00e4sche nicht \u00f6fter mit 30 Grad gewaschen werden und an der Leine h\u00e4ngen statt im Trockner schleudern?<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich sollten alle Haushaltsger\u00e4te m\u00f6glichst hohen Effizienz-Standards gen\u00fcgen, und reicht nicht ein K\u00fchlschrank mit Gefrierfach statt einer Gefriertruhe? Hier kann also der Verbraucher endlich etwas tun. Ein bisschen Verzicht f\u00fcr die Weltrettung und die neuesten Ger\u00e4te kaufen, das muss doch drin sein! Egal, dass sich diese \u00c4nderungen ziemlich gering ausnehmen im Vergleich zum Heizungssystem und zur Warmwasserbereitung.<\/p>\n<p>Aber die Vermieter k\u00f6nnen da doch im Sinne des Klimaschutzes handeln? Wenn sich das rechnet, gern! Dann schlagen sie die modernere Heizung, die neuen Fenster oder die ged\u00e4mmte Fassade auf die Miete auf. Wenn sie die Immobilie selbst nutzen, geht es um Werterhalt und -steigerung sowie um die Kalkulation, ob sich in absehbarer Zeit eine Sanierung lohnt.<\/p>\n<p>Ganz frei ist der Hausbesitzer allerdings nicht: Mit einer Menge Vorschriften und der Pflicht zur Vorlage eines Energieausweises \u00fcbt der Staat Druck aus. Schlie\u00dflich soll seine Wende zur von Importen weitgehend unabh\u00e4ngigen Energieversorgung und exportf\u00e4higen Klimatechnik nicht an mehrheitlich schlecht ausgestatteten Geb\u00e4uden scheitern. Damit ist auch klar: Billiger wird die Energie nicht.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend sich die meisten Unternehmen mit effizienteren Maschinen und Produktionsmethoden, staatlicher Unterst\u00fctzung und Ausnahmeregeln weitgehend schadlos halten werden, bleiben dem Normalverbraucher nicht viele M\u00f6glichkeiten, seine Ausgaben f\u00fcr Strom und W\u00e4rme im Zaum zu halten. Aber mit ein paar Abstrichen an seinem ja sonst luxuri\u00f6sem Leben spart er nicht nur Geld, sondern verbessert auch noch seine CO2-Bilanz!<\/p>\n<p>CO2-Treiber Konsum: Weniger Designer-Klamotten, seltener ins Sterne-Restaurant<br \/>\nDamit ist der H\u00f6he- und Endpunkt der Kohlendioxid-Rechnerei des WWF erreicht: die klimasch\u00e4dlichen Folgen des hemmungslosen Konsums. Wir kaufen einfach zu viel!<\/p>\n<p>Gestaffelt in Euro-Betr\u00e4gen ist anzugeben, was man j\u00e4hrlich f\u00fcr Kleidung, Schuhe, M\u00f6bel, Haushaltsger\u00e4te sowie f\u00fcr Freizeit und Kultur ausgibt. Au\u00dferdem f\u00e4llt nat\u00fcrlich die V\u00f6llerei in Restaurants, Kantinen und beim Essen zum Mitnehmen negativ ins Gewicht. Da kommen durchschnittlich rund zwei Tonnen CO2 zusammen! Bei einem Gesamt-Durchschnitt der Deutschen von 12,37 Tonnen ein durchaus bedeutender Anteil.<\/p>\n<p>Aber die Sachlage hat sich im Vergleich zu den vorigen Fu\u00dfabdr\u00fccken nicht ver\u00e4ndert: Wie viel Treibhausgas in den konsumierten Produkten und Dienstleistungen steckt, hat der K\u00e4ufer weder zu verantworten noch kann er dies beeinflussen.<\/p>\n<p>Mit seinem Kauf realisiert er lediglich die Gewinnkalkulation des Anbieters. Sicher, er kann einerseits w\u00e4hlen &#8211; zwischen verschiedenen Angeboten; die jedoch alle gleicherma\u00dfen darauf zielen, aus ihrem in die Herstellung der Ware gesteckten Geld mehr Geld zu machen. Und die meisten Produkte sind so beschaffen, dass sie alsbald verschlei\u00dfen oder kaputtgehen. Das ist der wirkliche &#8222;Konsumterror&#8220;: Eine auf Verschwendung ausgerichtete Produktion, um m\u00f6glichst viel und oft die Leute zum erneuten Kauf zu bewegen. Was nun einmal etwas anderes ist, als einen \u00fcber alle Klima- und sonstige Zweifel erhabenen Gebrauchswert herzustellen.<\/p>\n<p>Der Normalverbraucher kann indes auch, und darauf zielt der WWF-Rechner hier, schlicht auf eine Menge Zeug verzichten. Muss es nun wirklich das italienische Designer-Sofa sein? Wo man doch gerade erst letztes Jahr diese Chaiselongue aus einer franz\u00f6sischen Manufaktur erstanden hat! Auch kann man doch mal einen Samstag auslassen und nicht in die Edel-Boutique gehen und mit den angesagten Klamotten rauskommen. Die Jacht am Meer kann auch mal f\u00fcr ein Wochenende liegen bleiben. Und ja, Hausmannskost ist eine originelle Abwechslung zu den obligatorischen Besuchen in den einschl\u00e4gigen Sterne-Restaurants!<\/p>\n<p>Ach so, dieser Konsum ist gar nicht gemeint? Wenn von &#8222;Konsum&#8220; an dieser Stelle geschrieben wird, geht es nicht um die Reichen und Sch\u00f6nen dieser Welt. Sondern es geht um das eher schlichte Alltagsleben der Gew\u00f6hnlichen. Also um die Masse der Leute, die von den sie besch\u00e4ftigenden Unternehmen m\u00f6glichst knappgehalten werden.<\/p>\n<p>Und die mit dem so erarbeiteten Geld schauen m\u00fcssen, wie sie damit auskommen. Ganz zu schweigen von denen, die das zweifelhafte Gl\u00fcck einer Vollzeit-Besch\u00e4ftigung gar nicht erleben d\u00fcrfen. Sie alle sollen nun ihren G\u00fcrtel noch enger schnallen. Nun nicht nur, damit die Gewinne weiter steigen &#8211; pardon, Arbeitspl\u00e4tze erhalten bleiben -, sondern weil zus\u00e4tzlich das Klima gewinnt.<\/p>\n<p>Mit dem pers\u00f6nlichen &#8222;Fu\u00dfabdruck&#8220; sind die Akteure des Klimawandels aus dem Schneider<br \/>\nDer pers\u00f6nliche CO2-Fu\u00dfabdruck wirft die ohnm\u00e4chtigen Empf\u00e4nger von klimasch\u00e4dlichen Waren und Dienstleistungen in einen Topf mit deren Herstellern &#8211; und mit denen, die diese klimasch\u00e4dliche Art der Herstellung sowohl grunds\u00e4tzlich erlauben als auch ihr Grenzen setzen, den staatlichen Instanzen.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Kapital und den Staat ist diese Gleichsetzung sicher n\u00fctzlich. Sie sch\u00fcrt zwei Ideologien: Zum einen die Behauptung, der Wirtschaft ginge es um die m\u00f6glichst optimale Versorgung des Volks mit Lebensmitteln, wozu auch deren Klimavertr\u00e4glichkeit geh\u00f6re. Zum anderen die Vorstellung, dass der Staat nichts mehr im Sinn hat, als die Bev\u00f6lkerung vor dem Klimawandel zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Wer beides unterschreibt, sieht sich als Teil einer gro\u00dfen Einheit, die zusammen auf ein gemeinsames Ziel zusteuert. So leisten &#8222;wir alle&#8220;, jeder &#8222;an seinem Platz&#8220; unseren Beitrag zur Weltrettung. Die Akteure des Klimawandels sind damit aus dem Schneider.&#8220;<\/p>\n<p>https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/CO2-Fussabdruck-Wie-ein-PR-Trick-von-den-Machern-des-Klimawandels-ablenkt-6152267.html?seite=all<\/p>\n<p>Fickt sie die Rindviecher&#8230;<br \/>\nFickt sie bis zum geht nicht mehr&#8230;<br \/>\nYa selbst im Rinderwahn, nehmt keine R\u00fccksicht auf die K\u00e4lber&#8230;<br \/>\nP\u00e4dophilie(!)<br \/>\nNa ja&#8230;<br \/>\nGuckt mal was (&#8230;)<\/p>\n<p>Euch ist doch klar&#8230;<br \/>\nMit wem ALLES ich mich anlege&#8230;<br \/>\nODER?<\/p>\n<p><strong>Wahrheit soll NEIN muss Wahrheit bleiben!<\/strong><br \/>\nIch WURDE dazu erzogen zu sehen&#8230;<br \/>\nSelbst das was man sonst nicht sieht, das Detail&#8230;<br \/>\nAls Warnhinweis, die Deutung des selben, w\u00e4hrend das ganze IMMER im \u00fcberblick.<\/p>\n<p>Ein Auge&#8230;<br \/>\nDas NICHT Wei\u00df was es sehen MUSS&#8230;<br \/>\nIst blind&#8230;<br \/>\nJemand der nicht wei\u00df was er suchen muss der findet nix.<\/p>\n<p>Ich komme unter anderem aus der&#8230;<br \/>\n&gt;&gt;&gt; Gro\u00df Industrie &lt;&lt;&lt;<\/p>\n<p><strong>Ich brauche R\u00fcckendeckung<br \/>\nDie Amis, die Engl\u00e4nder&#8230;<br \/>\nDAS GELD&#8230;<br \/>\nDie Islamisten!<\/strong><\/p>\n<p>Ich brauche R\u00fcckendeckung&#8230;<br \/>\nKEINE ZEIT mich auch noch um euch zu k\u00fcmmern!<\/p>\n<p>*<\/p>\n<p>???<br \/>\nBir&#8230;<br \/>\n1,5 ay gibi&#8230;<br \/>\nAma ilk MAYINI patlattilar, Bogaz \u00f6nlerinde<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Cogito, ergo sum https:\/\/www.ardalpha.de\/wissen\/co2-fussabdruck-carbon-footprint-shell-exxon-bp-taeuschung-100.html Gr\u00fcn zu denken\u2026 Und Gr\u00fcn zu handeln sind zwei paar Schuhe, lasst euch nicht verarschen. Ja zu den Ur-Gr\u00fcnen die waren wenigstens ehrlich NEIN zu diesen Typen, ein Klares NEIN zu Fridays for Future\u2026 Zur Greta und was wei\u00df ich so noch zu wem (\u2026) \u00dcbrigens\u2026 Deswegen sage ich du wirst &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=92692\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eTja\u2026 Es sollte nix werden mit dem Schlaf. Sohnemann ist angetanzt. 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