{"id":58432,"date":"2020-12-14T14:00:54","date_gmt":"2020-12-14T14:00:54","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=58432"},"modified":"2020-12-14T14:21:59","modified_gmt":"2020-12-14T14:21:59","slug":"haaa-haa-sormustums-rusya-neden-sesiz-diye-ve-evet-ermenilere-destek-olmadi-bati-yoksa-kusura-bakmayin-azeri-kardesler-tayyip-gibi-goetuen-goetuen-ardiniza-bakip-giderdiniz","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=58432","title":{"rendered":"Haaa HAA! Sormu\u015ftums Rusya NEDEN sessiz diye. Ve evet, Ermenilere destek olmad\u0131 BATI, yoksa kusura bakmay\u0131n Azeri karde\u015fler Tayyip gibi g\u00f6t\u00fcn g\u00f6t\u00fcn ard\u0131n\u0131za bak\u0131p giderdiniz"},"content":{"rendered":"<p>Bak karde\u015fim\u2026<br \/>\n\u0130ster T\u00fcrk, K\u00fcrt, Alman, Ermeni veya Azeri karde\u015flerim\u2026<br \/>\nGer\u00e7ek\u00e7i olmak gerekir, ger\u00e7eklerin ta g\u00f6z bebe\u011finin i\u00e7ine bakacaks\u0131n\u2026<br \/>\nYok \u00e7aresi, lafla peynir gemisi y\u00fcr\u00fcmez\u2026<br \/>\nTayyip gibi, ba\u015fkas\u0131n\u0131n g\u00f6t\u00fc ile osurulmaz.<\/p>\n<p>&#8222;Russlands Triumph? Der neue Status quo im S\u00fcdkaukasus nach Ende des Konfliktes um Bergkarabach<br \/>\n14 Nov. 2020 08:48 Uhr<\/p>\n<p>Die Welt schaute \u00fcber sechs Wochen zu, wie Aserbaidschan die Gebiete rund um und in Bergkarabach mit seiner Offensive zur\u00fcckeroberte. Doch das Ende des Krieges kam ebenso \u00fcberraschend wie auch dessen Beginn. Nun schickt Russland Friedenstruppen in die Region<\/p>\n<p>Das Ende des zweiten Bergkarabach-Krieges, das mit dem Friedenspakt vom 9. November erzielt wurde, kam nur auf den ersten Blick \u00fcberraschend. Denn nur wenige Stunden, nachdem Wladimir Putin, Ilcham Alijew und Nikol Paschinjan das Dokument unterschrieben hatten, landeten bereits die ersten Soldaten der russischen Friedenstruppen auf einem armenischen Flugplatz, um dann auf dem Landweg in das Kampfgebiet zu gelangen.<br \/>\nDiese schnelle logistische Leistung spricht daf\u00fcr, dass russische Truppenkontingente in Einsatzbereitschaft standen und nur auf den Marschbefehl warteten. Der russische Einsatz lag also schon l\u00e4nger als Option auf dem Verhandlungstisch, genauso wie die R\u00fcckgabe der aserbaidschanischen Gebiete au\u00dferhalb der Grenzen des einstigen sowjetischen Autonomen Gebiets Bergkarabach an die Republik Aserbaidschan.<br \/>\nIn der einen oder anderen Form wurde diese Formel seit Ende der 1990er-Jahre im Rahmen der internationalen Verhandlungsformate zur Regulierung des Konflikts diskutiert. Die Gebiete au\u00dferhalb von Bergkarabach dienten f\u00fcr die nicht anerkannte Republik und ihre Schutzmacht Armenien als Sicherheitszone und Faustpfand bei den Verhandlungen mit Aserbaidschan. Sie im Zuge von Verhandlungen an Aserbaidschan abzugeben \u2013 selbst im Austausch f\u00fcr diplomatische Vorteile, beispielsweise in der Frage nach dem Status von Bergkarabach \u2013, schien f\u00fcr die armenische Seite lange Zeit unm\u00f6glich.<br \/>\nPsychologisch war das die Folge des Sieges im ersten Karabach-Krieg, als die K\u00e4mpfer der Karabach-Armee mit Unterst\u00fctzung aus Armenien die Aserbaidschaner nicht nur aus Bergkarabach vertrieben, sondern auch Teile Aserbaidschans eroberten. Wie auch vor knapp 30 Jahren hielten die Armenier die gegnerischen Aserbaidschaner offenbar f\u00fcr schlechtere K\u00e4mpfer und hatten zu wenig Angst vor einer Gegenoffensive.<br \/>\nIm ersten Karabach-Krieg f\u00fcgten sie den Aserbaidschanern schmerzhafte Verluste zu. Alle Berechnungen der Kriegsopfer des damaligen Krieges, der von 1991 bis 1994 mehr als drei Jahre dauerte, kamen auf eine gr\u00f6\u00dfere Opferzahl auf der aserbaidschanischen Seite. Nach den konservativsten Sch\u00e4tzungen verloren mindestens 6.000 Armenier und 10.500 Aserbaidschaner ihr Leben. Gemessen am Armeekontingent, das an den Kampfhandlungen auf beiden Seiten beteiligt war, sind solche Verluste durchaus mit den Verlusten der deutschen Wehrmacht und der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg vergleichbar.<br \/>\nWar die Niederlage vermeidbar?<br \/>\nLaut dem armenischen Regierungschef Paschinjan konnte der &#8222;schlechte Frieden&#8220;, der in Moskau ausgehandelt wurde, nur nach einem Kampf ausgehandelt werden. Die Abgabe der aserbaidschanischen Gebiete auf diplomatischem Weg kam f\u00fcr ihn nicht nur vor, sondern auch nach Beginn des Krieges nicht infrage. Damit dr\u00fcckte er auch die Stimmung in gro\u00dfen Teilen der armenischen Bev\u00f6lkerung aus. Diesmal wurde aber der bewaffnete Kampf verloren. Warum?<br \/>\nDaf\u00fcr gibt es mehrere Gr\u00fcnde \u2013 und das sind nicht nur die Fehleinsch\u00e4tzungen des Gegners durch Armenien, der in der Zwischenzeit seine Armee zusammen mit den t\u00fcrkischen Verb\u00fcndeten trainierte und mit neuer Kriegstechnik umr\u00fcstete. Es waren auch diplomatische Fehleinsch\u00e4tzungen. Armenien, das sein politisches System auf dem westlichen Modell einer parlamentarischen Demokratie errichtete, hoffte im Laufe der Jahre immer mehr auf die Unterst\u00fctzung des Westens \u2013 vor allem der USA und Frankreichs mit ihrer jeweiligen armenischen Diaspora.<br \/>\nGrunds\u00e4tzlich hatte Armenien aufgrund seiner alten christlichen Kultur, seiner tausendj\u00e4hrigen Geschichte und seines leidvollen Schicksals im Ersten Weltkrieg im Westen ein besseres Image als das muslimisch gepr\u00e4gte Aserbaidschan. Bis heute h\u00e4lt sich die Republik Armenien jedoch mit einer offiziellen Anerkennung Bergkarabachs zur\u00fcck, denn dieser Alleingang k\u00f6nnte die Position und das Image Armeniens international beeintr\u00e4chtigen. Aserbaidschan signalisierte auch seinerseits stets, dass die Anerkennung Bergkarabachs eine &#8222;rote Linie&#8220; darstelle. Trotz vieler Anzeichen daf\u00fcr hielt die armenische Au\u00dfenpolitik auch noch kurz vor dem Krieg ein massives Eingreifen der T\u00fcrkei in den Konflikt f\u00fcr wenig wahrscheinlich. &#8222;Das w\u00fcrde die Welt zu sehr an das t\u00fcrkische Genozid an Armeniern erinnern&#8220;, meinte die Fraktionschefin der Regierungspartei noch im Juli.<br \/>\nErschwerend hinzu kam auch die Verschlechterung der Beziehungen zu Russland, die nach der &#8222;Samtenen Revolution&#8220; Anfang 2018 einsetzte. Diese &#8222;Revolution&#8220; brachte den jetzigen prowestlichen Regierungschef, den Ex-Journalisten Nikol Paschinjan, an die Macht. Die milit\u00e4rische Zusammenarbeit mit Russland wurde eingeschr\u00e4nkt, infolgedessen blieb die Armee Bergkarabachs ohne moderne Luftabwehr und verlor auch deshalb den Drohnenkrieg gegen die Aserbaidschaner.<br \/>\nIm Unterschied zum ersten Krieg um Bergkarabach verzichtete die armenische Regierung diesmal trotz Ank\u00fcndigung auf eine totale Mobilisierung im Land und schickte nur freiwillige Kampfgruppen zur Unterst\u00fctzung Bergkarabachs. Der Eingriff der regul\u00e4ren Armee unterblieb jedoch. Die Folge war die Zerschlagung der maximal 20.000 Mann starken Armee der nicht anerkannten &#8222;Republik Arzach&#8220; mit knapp 147.000 Einwohnern durch einen weit st\u00e4rkeren Gegner.<br \/>\nRussland \u2013 als Armeniens Verb\u00fcndeter in der Organisation des Vertrags \u00fcber kollektive Sicherheit (OVKS) \u2013 durfte und wollte in diesen Konflikt nicht eingreifen, weil der Krieg nicht auf dem Territorium Armeniens stattfand. Zumal man in Moskau ohnehin kein Interesse an einem milit\u00e4rischen Konflikt mit Aserbaidschan hatte, zu dem Russland ja ebenfalls sehr gute Beziehungen pflegt. Die langj\u00e4hrigen Staatschefs beider L\u00e4nder, Wladimir Putin und Alijew, die einander seit mindestens zwei Jahrzehnten kennen, zeigen sich gerne in der \u00d6ffentlichkeit wie gute Freunde.<br \/>\nJetzt steht die Regierung in Jerewan vor einem Scherbenhaufen. In nur sechs Wochen des Krieges verloren aufseiten Bergkarabachs \u00fcber 1.300 K\u00e4mpfer und ca. 50 Zivilisten ihr Leben. Angesichts solcher Verluste musste nun ein Abkommen zu viel schlechteren Bedingungen abgeschlossenen werden, als dies noch vor dem Krieg m\u00f6glich gewesen w\u00e4re. Bergkarabach, das von Armenien als heilige St\u00e4tte ihres kulturellen und staatlichen Ursprungs angesehen wird, verlor nun bis zu 40 Prozent seines Stammgebietes, darunter die milit\u00e4rstrategisch sehr wichtige Stadt Schuscha (armenisch: Schuschi). Die von den Karabach-Kr\u00e4ften besetzten aserbaidschanischen Gebiete gehen infolge des Abkommens an Aserbaidschan zur\u00fcck, darunter das weitl\u00e4ufige Gebiet zwischen Armenien und Bergkarabach sowie Pufferzonen s\u00fcdlich und \u00f6stlich von Bergkarabach. Nun sorgt nur der von russischen FSB-Grenztruppen kontrollierter f\u00fcnf Kilometer schmale Latschin-Korridor als Landverbindung zwischen Armenien und Bergkarabach. Laut dem Abkommen bekommt Aserbaidschan auch einen sicheren Transportweg durch Armenien, der die aserbaidschanische Exklave Nachitschewan mit dem restlichen Aserbaidschan verbindet.<br \/>\nNach Einsch\u00e4tzung von Milit\u00e4rexperten konnten die Aserbaidschaner nach dem Fall von Schuscha auch den Rest des umk\u00e4mpften Gebietes innerhalb von wenigen Tagen zur\u00fcckerobern. Nun stehen die russischen Friedenstruppen ihnen aber im Weg. Trotzdem wertet der aserbaidschanische Pr\u00e4sident Alijew den Ausgang des Krieges als gro\u00dfen Erfolg. Die Ziele, die Aserbaidschan mit dieser Offensive verfolgte, seien erreicht worden.<br \/>\nAuch auf der pers\u00f6nlichen Ebene zeigt Alijew Genugtuung. Schuscha, als Panahabad die ehemalige Hauptstadt vom Khanat Karabach und wichtiges Wahrzeichen f\u00fcr beide Konfliktpartner, hatten Armenier am 9. Mai 1992 eingenommen. Am 9. Mai 2019 kam Premier Paschinjan nach Schuscha und tanzte w\u00e4hrend der Feierlichkeiten aus Anlass des 27. Jahrestages der Einnahme der Stadt. Das l\u00f6ste in Baku Emp\u00f6rung aus.<br \/>\nJetzt, nachdem Aserbaidschan die Stadt zur\u00fcckerobert hatte, erinnerte der aserbaidschanische Pr\u00e4sident h\u00f6hnisch an diesen Tanz und sagte russischen Journalisten: &#8222;Als Paschinjan in Schuscha im Alkoholrausch tanzte, hat er schon damals vorgezeichnet, was heute geschah.&#8220;<br \/>\nAm 10. November trafen die ersten russischen Soldaten eines fast 2.000 Mann starken Kontingents in Bergkarabach und damit v\u00f6lkerrechtlich auf dem Territorium Aserbaidschans ein \u2013 zum ersten Mal in den Jahrzehnten nach dem Zerfall der Sowjetunion. Damit konnte Russland seinen verlorenen Einfluss im S\u00fcdkaukasus ein St\u00fcck weit zur\u00fcckgewinnen. Viele in Russland sprechen sogar von dem Triumph der russischen Diplomatie, die in der Lage war, nicht nur den verlustreichen Krieg zu beenden, sondern im Einvernehmen mit beiden Konfliktparteien seine zus\u00e4tzliche milit\u00e4rische Pr\u00e4senz in der Region zu sichern \u2013 m\u00f6glicherweise sogar auf Jahrzehnte.<br \/>\nDas von den Staats- und Regierungschefs Russlands, Aserbaidschans und Armeniens unterzeichnete Abkommen kann als historisch bezeichnet werden. Dieses Dokument gibt bereits die Richtung f\u00fcr eine friedliche L\u00f6sung eines sehr schwierigen Konflikts vor. Ich betone, dass keine weiteren Parteien \u2013 die T\u00fcrkei, die USA und Europa \u2013 tats\u00e4chlich an der Unterzeichnung teilgenommen haben&#8220;, sagte der russische Politikwissenschaftler Igor Kefeli.<br \/>\nUnd was ist mit der T\u00fcrkei? Aserbaidschan k\u00e4mpfte nicht nur mit t\u00fcrkischen Drohnen, die man ganz legal auf dem Waffenmarkt kaufen kann. Seit Jahren wirken in Aserbaidschan t\u00fcrkische Milit\u00e4rberater mit. Die T\u00fcrkei verfrachtete auch S\u00f6ldner von den t\u00fcrkisch kontrollierten Gebieten in Syrien nach Aserbaidschan, der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident Recep Tayyip Erdo\u011fan unterst\u00fctzte seinen Verb\u00fcndeten massiv mit Kriegsrhetorik, insbesondere in der ersten Kriegsphase.<br \/>\nNun bleibt er au\u00dfen vor. Erdo\u011fan wirkte rechtfertigend, als er vor Journalisten sagte: &#8222;Wie auch immer Russland da ist, unsere Beobachtungs- und Monitoring-Gruppen werden dort auch sein.&#8220; Damit meinte er gemeinsame russisch-t\u00fcrkische Beobachtungszentren, die au\u00dferhalb des Territoriums von Bergkarabach errichtet werden. Kremlsprecher Dmitri Peskow betonte, dass &#8222;der Bereich der Zusammenarbeit mit der T\u00fcrkei auf dem Territorium Aserbaidschans und nicht in Bergkarabach liegt&#8220;.<br \/>\nNeue Trennungslinien in der Region um Bergkarabach und Positionen der russischen Friedenstruppen:<br \/>\nLaut dem Politwissenschaftler Rostislaw Ischtschenko ist dies keineswegs ein Gewinn f\u00fcr die T\u00fcrkei, weil das t\u00fcrkische Milit\u00e4r ja ohnehin in Aserbaidschan anwesend sei. Nun bekomme Russland auch noch die M\u00f6glichkeit, deren T\u00e4tigkeit auf dem Territorium dieses Landes aus n\u00e4chster N\u00e4he zu beobachten.<br \/>\nRussland ist global in sehr viele bilaterale, regionale und internationale diplomatische Formate eingebunden. Mit der T\u00fcrkei unterh\u00e4lt es eine komplizierte Beziehung eines &#8222;Feintunings&#8220;. Nun wird es \u2013 wie in Syrien \u2013 auch in Aserbaidschan eine russisch-t\u00fcrkische Milit\u00e4rmission geben. Das ist vonseiten Russlands einerseits die Anerkennung der Tatsachen, dass die T\u00fcrkei in Aserbaidschan mittlerweile \u00fcber erheblichen Einfluss verf\u00fcgt. Andererseits ist es aber auch der Versuch, eine bessere Kontrolle \u00fcber die t\u00fcrkische Aktivit\u00e4t zu erlangen und eventuell auch eine zus\u00e4tzliche diplomatische Plattform f\u00fcr Besprechung der Angelegenheiten auf dem Kaukasus zu errichten. Russland ist nach wie vor am Ausbau der logistischen Achse in die s\u00fcdlichen Teile Eurasiens unter Beteiligung Aserbaidschans und des Iran interessiert. Es war kein Zufall, dass die Entwicklung der Transport- und Transitwege sowie die Wiederbelebung der wirtschaftlichen Aktivit\u00e4t &#8222;in der Region&#8220; auch einer der Punkte des Moskauer Waffenstillstandsabkommens war.&#8220;<\/p>\n<p>https:\/\/de.rt.com\/asien\/109137-russlands-triumph-neue-status-quo\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bak karde\u015fim\u2026 \u0130ster T\u00fcrk, K\u00fcrt, Alman, Ermeni veya Azeri karde\u015flerim\u2026 Ger\u00e7ek\u00e7i olmak gerekir, ger\u00e7eklerin ta g\u00f6z bebe\u011finin i\u00e7ine bakacaks\u0131n\u2026 Yok \u00e7aresi, lafla peynir gemisi y\u00fcr\u00fcmez\u2026 Tayyip gibi, ba\u015fkas\u0131n\u0131n g\u00f6t\u00fc ile osurulmaz. &#8222;Russlands Triumph? 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