{"id":49779,"date":"2020-08-19T08:07:34","date_gmt":"2020-08-19T08:07:34","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=49779"},"modified":"2020-08-19T08:28:09","modified_gmt":"2020-08-19T08:28:09","slug":"son-elli-senede-tekrar-son-50-senede-israilin-haberi-onayi-olmadan-kus-ucmadi-bu-cografyada-iyi-bir-satranc-oyuncusuymus-siktir-lan-pezevenk-siracinin-sahid","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=49779","title":{"rendered":"### ### ### Son elli senede, TEKRAR son 50 senede Israil\u2019in haberi, onay\u0131 olmadan ku\u015f u\u00e7mad\u0131 bu co\u011frafyada. \u201c\u0130yi bir satran\u00e7 oyuncusu\u201dymu\u015f. SIKTIR lan pezevenk, \u015f\u0131rac\u0131n\u0131n \u015fahidi bozac\u0131  ### ### ###"},"content":{"rendered":"<p>TEKRAR\u2026<br \/>\nKendimi bir BOK SANMIYORUM\u2026<br \/>\nAMA\u2026<br \/>\nUlusal, uluslararas\u0131 de\u011ferlendirmelerim!?<\/p>\n<p>\u201cNahost<br \/>\nMachtpolitische H\u00f6henfl\u00fcge im \u00f6stlichen Mittelmeer in Zeiten regionaler Neuordnung<\/p>\n<p>Laut EU sei die Lage &#8222;besorgniserregend&#8220;, die Bohrungen der T\u00fcrkei illegal. Dennoch sieht die EU von Sanktionen ab. NATO-Partner Griechenland und T\u00fcrkei beanspruchen Gebiete im Mittelmeer, um Erdgas zu suchen. Doch inzwischen geht es nicht mehr nur um die beiden Erzrivalen.<br \/>\nDie T\u00fcrkei bleibt hartn\u00e4ckig: Trotz der Vermittlungsgespr\u00e4che mit Angela Merkel \u2013 noch vor der EU-Sondersitzung am 14. August \u2013 und trotz des Aufrufs des EU-Au\u00dfenbeauftragten Josep Borrell zur Deeskalation hat die T\u00fcrkei im Gasstreit mit Griechenland ihre Pr\u00e4senz im \u00f6stlichen Mittelmeer weiter verst\u00e4rkt.<br \/>\nBereits am zweiten Tag nach der Sondersitzung schickte die T\u00fcrkei nach dem Forschungsschiff &#8222;Oru\u00e7 Reis&#8220; nun die Fregatte &#8222;Kemal Reis&#8220;, um gemeinsame \u00dcbungen mit der K\u00fcstenwache der nur von Ankara anerkannten Republik Nordzypern durchzuf\u00fchren. Die Fregatte begleitet zudem das Forschungsschiff &#8222;Barbaros Hayrettin Pa\u015fa&#8220;, das ebenfalls bereits s\u00fcd\u00f6stlich der Republik Zypern nach Erdgas sucht.<br \/>\nAuch Sanktionsdrohungen gegen\u00fcber der T\u00fcrkei zeigen inzwischen keine Wirkung mehr. Bereits vor einem Jahr hatte die EU f\u00fcr diejenigen Personen, die nachweislich in die seismischen Forschungen der T\u00fcrkei am \u00f6stlichen Mittelmeer und in &#8222;illegale Bohrungen&#8220; involviert waren, Einreiseverbote verh\u00e4ngt und auch Konten eingefroren. Der Zugriff auf EU-Hilfsgelder wurde verwehrt. Auch Verhandlungen \u00fcber ein Luftfahrtabkommen wurden ausgesetzt \u2013 alles ohne Erfolg.<br \/>\nEntweder denken au\u00dfenpolitische Kreise in der T\u00fcrkei, dass die EU keine weiteren Sanktionen verh\u00e4ngen wird \u2013 aufgrund ihrer Abh\u00e4ngigkeit von der T\u00fcrkei, die sich vertraglich zur Fl\u00fcchtlingseind\u00e4mmung nach Europa verpflichtet hat, die jedoch je nach Umstand auch damit gedroht hat, trotzdem ihre Grenzen nach Europa f\u00fcr die Gefl\u00fcchteten zu \u00f6ffnen. Oder es steht sehr viel mehr f\u00fcr die T\u00fcrkei auf dem Spiel als nur die W\u00fcrdigung eines t\u00fcrkischen Beitrags zur Deseskalation der Lage.<br \/>\nAus t\u00fcrkischer Sicht befinden sich die unter dem Meeresboden s\u00fcdwestlich von Zypern, an der griechischen Insel Kreta und der kleineren Insel Kastellorizo vermuteten Erdgasvorkommen auf dem t\u00fcrkischen Festlandsockel. Die Bohrungen, die Griechenland mit Israel dort betreibt, sind nach dem t\u00fcrkischen Staatspr\u00e4sidenten Recep Tayyip Erdo\u011fan nichts anderes als &#8222;Banditentum&#8220;.<\/p>\n<p>\u00dcberschneidung der Konfliktlinien am \u00f6stlichen Mittelmeer<br \/>\nDie NATO-Partner T\u00fcrkei und Griechenland sowie die Republik Zypern, inzwischen EU-Mitglied, streiten sich seit Langem um die Gasvorkommen. Beide L\u00e4nder betrachten das Gebiet als ihre Ausschlie\u00dfliche Wirtschaftszone (AWZ) nach Art. 55 des Seerechts\u00fcbereinkommens (SR\u00dc\/UNCLOS) der Vereinten Nationen. Die rechtliche Lage ist relativ unklar, sodass eigentlich Verhandlungen zwischen den beiden L\u00e4ndern mehr Klarheit, mehr Transparenz und vor allem mehr Sicherheit in die hochexplosive, kriegstr\u00e4chtige Konstellation bringen sollten. Doch weit gefehlt.<\/p>\n<p>Die Situation spitzte sich vergangene Woche weiter zu, als Ankara das Forschungsschiff &#8222;Oru\u00e7 Reis&#8220;, begleitet von der Marine, zu Erkundungen s\u00fcdlich der griechischen Inseln Rhodos und Kastellorizo schickte. Dieser Einsatz soll noch bis 23. August andauern. Erst danach sei die T\u00fcrkei eventuell zu Gespr\u00e4chen bereit. Griechenland andererseits l\u00e4sst auf der au\u00dfenpolitischen Ebene nichts unversucht, die T\u00fcrkei f\u00fcr ihre Aufdringlichkeit im \u00f6stlichen Mittelmeer bestrafen und aus &#8222;seinem Revier&#8220; vertreiben zu wollen.<br \/>\nIm Juli dieses Jahres schien es eine kleine Auszeit in den Streitereien zu geben, als Bundeskanzlerin Angela Merkel versuchte, den Streit in Gespr\u00e4chen mit dem t\u00fcrkischen Pr\u00e4sidenten Recep Tayyip Erdo\u011fan und dem griechischen Premierminister Kyriakos Mitsotakis zu schlichten. Und tats\u00e4chlich: Die T\u00fcrkei stellte ihre Bohrungen zun\u00e4chst ein, und die Milit\u00e4rschiffe und die Flotten beider L\u00e4nder entfernten sich teilweise von dem Gebiet. Bis ein Vertrag zwischen Griechenland und \u00c4gypten offenkundig wurde.<br \/>\nDenn mittlerweile hat der Streit um die Ressourcen und Bohrungsrechte l\u00e4ngst neben Ankara und Athen weitere Interessenten angezogen. L\u00e4nger schon ist Israel involviert, was ein ganzes B\u00fcndel weiterer Konfliktlinien einbringt. Und sp\u00e4testens seit dem Seeabkommen zwischen Athen und Kairo ist auch \u00c4gypten Teil dieser Auseinandersetzung; \u00c4gypten, das in puncto Muslimbr\u00fcder \u2013 seit dem Milit\u00e4rputsch von Abd al-Fattah as-Sisi gegen Mohammed Mursi, einer F\u00fchrungsperson der Muslimbr\u00fcder \u2013 mit der T\u00fcrkei, mit Muslimbruderschaft eng verbandelt, \u00fcber Kreuz liegt.<br \/>\nDieses griechisch-\u00e4gyptische Abkommen war eine griechische Reaktion auf die t\u00fcrkische Unnachgiebigkeit \u2013 eine Reaktion nicht nur auf das Explorationsschiff &#8222;Oru\u00e7 Reis&#8220;, das am 10. August in das fragliche Gebiet eindrang. Die T\u00fcrkei ihrerseits hatte n\u00e4mlich bereits im November 2019 ein \u00e4hnliches Seeabkommen mit Libyen geschlossen. Jenes Abkommen erlaubt es der T\u00fcrkei, in einem Meeresgebiet nach Ressourcen aus dem Meeresboden zu suchen, das sich praktisch mit dem beiderseitig beanspruchten Gebiet im Ostmittelmeer \u00fcberlappt. Im Gegenzug hatte die T\u00fcrkei Truppen in das B\u00fcrgerkriegsland geschickt, in dem sie selbst als Unterst\u00fctzerin der international anerkannten Regierung unter Fayiz as-Sarradsch Teil des B\u00fcrgerkrieges ist \u2013 gemeinsam mit Katar und Italien.<\/p>\n<p>In Libyen setzt sich diese Kette von regionalen Allianzen weiter fort: so befinden sich auf der Gegenseite dieses B\u00fcrgerkriegs, angef\u00fchrt von General Khalifa Haftar, Saudi-Arabien, Bahrein, Frankreich, die Vereinigten Arabischen Emirate und \u2013 \u00c4gypten.<br \/>\nDie Rolle Frankreichs im \u00f6stlichen Mittelmeer<br \/>\nNach der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut am 4. August machte Frankreich deutlich, dass es seine Milit\u00e4rpr\u00e4senz im \u00f6stlichen Mittelmeer verst\u00e4rken wolle. Dies ist als mehr zu verstehen denn nur  eine symbolische Geste.<br \/>\nFrankreich ist ein weiteres NATO- und EU-Mitglied, das sich demonstrativ und mit viel mehr Verve als Angela Merkel auf die Seite Griechenland stellt \u2013 und sowohl an den Erd\u00f6lreserven Libyens als auch an vermuteten Erdgaslagern im \u00f6stlichen Mittelmeer interessiert ist. Dementsprechend hat Frankreich seine Milit\u00e4rpr\u00e4senz vor Ort verst\u00e4rkt und h\u00e4lt s\u00fcdlich von Kreta auch ganz offen gemeinsame Milit\u00e4rman\u00f6ver mit Griechenland ab.<br \/>\nAuch die verst\u00e4rkte Einflussnahme Frankreichs auf seinem historischen Aktivposten Libanon bleibt im Visier dieser ehemaligen Mandatsmacht. Libanon als Anliegerstaat des Mittelmeeres w\u00fcrde mit Sicherheit in Erkundungsbohrungen integriert werden k\u00f6nnen \u2013 selbstverst\u00e4ndlich in einer Weise, dass Frankreich m\u00f6glichst ausgiebig davon profitiert. Aus diesem Grund wird sich auch Frankreich sehr f\u00fcr ein &#8222;freundliches&#8220; Regime in Libanon einsetzen, m\u00f6glichst ohne die Hisbollah, mit der solch entgegenkommende Deals nicht machbar w\u00e4ren.<br \/>\nAnfang Juli dieses Jahres wurden wir Zeugen eines Zwischenfalls vor der libyschen K\u00fcste: Ein t\u00fcrkisches Kriegsschiff habe mehrfach sein Feuerleitradar auf ein franz\u00f6sisches Kriegsschiff gerichtet; dies wurde von Frankreich als &#8222;extrem aggressiv&#8220; gewertet, da solches Vorgehen standardm\u00e4\u00dfig zum Anvisieren milit\u00e4rischer Ziele benutzt wird. Frankreich wirft der T\u00fcrkei vor, trotz UN-Embargo und trotz der Vereinbarungen der Libyen-Konferenz im Januar dieses Jahres in Berlin Waffen an Libyen zu liefern.<br \/>\nAus diesem Grund ist die nun verst\u00e4rkte Pr\u00e4senz Frankreich als ein Schachzug in diesem regionalen Machtgerangel zu werten.<br \/>\nAusblick<\/p>\n<p>Damit sich der Kreis schlie\u00dft, noch eine kleine Anmerkung: Die Vereinigten Arabischen Emirate, die letzte Woche ein &#8222;historisches&#8220; Abkommen mit Israel geschlossen haben \u2013 n\u00e4mlich die Aufnahme diplomatischer Beziehungen im Gegenzug zum erhofften Aussetzen des israelischen Siedlungsbaus in den besetzten Gebieten \u2013 und die in Libyen mit Frankreich zusammen General Haftar unterst\u00fctzen, reihen sich ein an die Seite Griechenlands und unterst\u00fctzen die griechischen Forderungen im \u00f6stlichen Mittelmeer gegen die T\u00fcrkei.<br \/>\nDer US-amerikanische Pr\u00e4sident Donald Trump, der eben dieses Israel-VAE-Abkommen vermittelt hatte, war inzwischen gestern Seite an Seite mit dem t\u00fcrkischen Pr\u00e4sidenten Erdo\u011fan zu sehen, den er als einen &#8222;Schachspieler erster Klasse&#8220; und als &#8222;jemand, der mich versteht&#8220; lobte. Die Versuche der franz\u00f6sischen Regierung, Trump in dieser Sache auf ihre Seite zu ziehen, haben wahrscheinlich nicht gefruchtet. Der US-Pr\u00e4sident schlug sich betont und medial sehr demonstrativ auf die Seite der T\u00fcrkei. Dies ist der Grundwiderspruch in dieser machtpolitischen Konstellation, den es zu l\u00f6sen gilt, wenn er denn l\u00f6sbar ist. M\u00f6glich bleibt, dass die USA hinsichtlich des \u00f6stlichen Mittelmeeres ein augenf\u00e4lliges Gegengewicht zur EU bilden wollen. \u201e<\/p>\n<p>https:\/\/deutsch.rt.com\/der-nahe-osten\/105697-machtpolitische-hohenfluge-im-ostlichen-mittelmeer\/<\/p>\n<p>###<br \/>\nExclusive Economic Zone (EEZ) wird nach Art. 55 des Seerechts\u00fcbereinkommens (SR\u00dc\/UNCLOS) der Vereinten Nationen das Meeresgebiet jenseits des K\u00fcstenmeeres bezeichnet. K\u00fcstenmeer und AWZ d\u00fcrfen zusammen bis zu 200 Seemeilen (sm) (370,4 km) ab der Basislinie betragen (daher auch 200-Meilen-Zone).<\/p>\n<p>SEERECHTS\u00dcBEREINKOMMEN DER VEREINTEN NATIONEN UND \u00dcBEREINKOMMEN ZUR DURCHF\u00dcHRUNG DES TEILS XI DES SEERECHTS\u00dcBEREINKOMMENS<br \/>\nhttps:\/\/eur-lex.europa.eu\/LexUriServ\/LexUriServ.do?uri=OJ:L:1998:179:0003:0134:DE:PDF<br \/>\n###<\/p>\n<p><strong>Operation Scorch Sword\u2026<br \/>\nY\u0131l 1980\u2026<br \/>\nYer Iran!<\/p>\n<p>Opera Operasyonu\u2026<br \/>\nY\u0131l 1981\u2026<br \/>\nYer Irak!<\/p>\n<p>###<br \/>\nOperasyon Moses\u2026<br \/>\n\u201cg\u00fcnlerden\u201d 21.11.1984 \u2013 05.01.1985<br \/>\nYer Sudan!<br \/>\n###<\/p>\n<p>Operasyon Orchard\u2026<br \/>\nY\u0131l 2007\u2026<br \/>\nYer Suriye!<\/p>\n<p>Ve daha bir\u00e7ok benzeri\u2026<br \/>\nMossad VE di\u011fer Israil istihbarat \u00f6rg\u00fctleri(!)<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>TEKRAR\u2026 Kendimi bir BOK SANMIYORUM\u2026 AMA\u2026 Ulusal, uluslararas\u0131 de\u011ferlendirmelerim!? \u201cNahost Machtpolitische H\u00f6henfl\u00fcge im \u00f6stlichen Mittelmeer in Zeiten regionaler Neuordnung Laut EU sei die Lage &#8222;besorgniserregend&#8220;, die Bohrungen der T\u00fcrkei illegal. 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