{"id":31535,"date":"2019-11-13T14:11:21","date_gmt":"2019-11-13T14:11:21","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=31535"},"modified":"2019-11-13T14:31:04","modified_gmt":"2019-11-13T14:31:04","slug":"sizler-gibi-genc-olan-birisinden-genclere-her-biriniz-akpli-gencler-dahil-evladim-gibisiniz-yanlis-anlamayin-rahmetli-yasasaydi-30-yasinda-olacakti","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=31535","title":{"rendered":"Sizler gibi gen\u00e7 olan birisinden, gen\u00e7lere. Her biriniz, AKP\u2019li gen\u00e7ler dahil evlad\u0131m gibisiniz. Yanl\u0131\u015f anlamay\u0131n, rahmetli ya\u015fasayd\u0131 ~ 32 ya\u015f\u0131nda olacakt\u0131"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Die T\u00fcrkei sollte damit ein politisches System bekommen, in dem das Volk und nicht ein Sultan, wie zu osmanischen Zeiten, die Souver\u00e4nit\u00e4t innehaben sollte. Das Parlament bilde-te die Ebene, in der die Souver\u00e4nit\u00e4t des Volkes wiedergespiegelt werden sollte und bilde die oberste Instanz der Herrschaftsaus\u00fcbung. Das zuvor Jahrhunderte lange Sultanat sollte durch die Autorit\u00e4t des Volkes und unter der Zusammenarbeit der B\u00fcrokraten und des Milit\u00e4rs zu einer republikanischen Demokratie reformiert werden. Eine richtige Opposition jedoch gab es nicht, da diese Bem\u00fchungen, gerade mit der Hilfe des Milit\u00e4rs, schnell und hart unterdr\u00fcckt wurden. Damit konnte der Regierung der Weg frei gemacht werden nahe-zu ungehindert Reformen zu betreiben. Zudem gab es keine gro\u00dfen Bem\u00fchungen aus dem Volk heraus, an diesem Prozess mitzuwirken, was wohl auch den beschr\u00e4nkten Teilhabe-m\u00f6glichkeiten geschuldet sein k\u00f6nnte. Stattdessen genossen Atat\u00fcrk und seine Regierung eine hohe Legitimit\u00e4t unter dem Volk (Akinci: 56f.).<br \/>\nDer Staat sollte hierbei zentral regiert werden und begr\u00fcndete sich aus der politischen his-torischen Ausrichtung noch aus dem Osmanischen Reich, in dem das Gebiet auch Zentral gesteuert wurde. Zudem sollte die neue Republik durch eine gemeinsame nationale Identi-t\u00e4t bestehen, welches den Vielv\u00f6lkerstaat unter der t\u00fcrkischen Identit\u00e4t vereinen sollte. Dies sollte die zuvor geltende religi\u00f6se Verbindung der Gesellschaft ersetzen. Zu diesem Zweck sollte die T\u00fcrkei s\u00e4kular sein. Da die religi\u00f6se Verbindung der Gesellschaft sehr hoch war, wurde die Religion trotz des Laizismus nie aus der Politik ausgeschlossen, son-dern sollte durch die Diyanet Institutionalisiert und gesteuert werden. Im Zuge dessen wurden Minderheitenrechte beschr\u00e4nkt und eine Gleichschaltung f\u00fcr alle wurde beschlos-sen, wobei religi\u00f6se und ethnische Minderheiten der t\u00fcrkischen Identit\u00e4t Folge leisten mussten (BTI 2006: 6f.). Daf\u00fcr bekamen sie die t\u00fcrkische Staatsb\u00fcrgerschaft und waren damit muslimischen T\u00fcrken in ihren Rechten und Freiheiten gleichgestellt und genossen bestimmte Privilegien in der Aus\u00fcbung ihrer Traditionen und Br\u00e4uche, sowie der Regelung von Personen- und Familienangelegenheiten (\u00d6zgenc: 197).<br \/>\nDer Gr\u00fcndung der Republik 1923 ging 1920 eine Wahl der Mandatstr\u00e4ger zur gro\u00dfen t\u00fcr-kischen Nationalversammlung, also dem Parlament, voraus. Diese sollten den zukunftswei-senden Lausanne-Vertrag aushandeln und das politische System der T\u00fcrkei begr\u00fcnden. Kurz vor dem Abschluss des Vertrages von Lausanne wurden die n\u00e4chsten Wahlen veran-lasst. Dem ging eine parlamentarische Spaltung zuvor, worin die Differenzen zwischen den Mandatstr\u00e4ger deutlich wurden, was die Vertragsbestimmungen von Lausanne anbelangte. Die Wahlen sollten eine endg\u00fcltige Entscheidung und den Abschluss des Vertrages fixie-ren und legitimieren. Zu diesem Zeitpunkt war die einzig existierende und zugelassene Par-tei die HF (Halk Firkasi), also die Vorg\u00e4ngerpartei der CHP (Cumhuriyet Halk Partisi), gegr\u00fcndet von Mustafa Kemal Pascha (sein milit\u00e4rischer Titel, vor dem Namenszusatz Ata-t\u00fcrk) und seinen Gefolgsleuten, darunter Mustafa Ismet Pascha (ab 1934 Ismet In\u00f6n\u00fc). Die Oppositionsgruppe des Parlamentes weigerte sich aus Protest an den vorgezogenen Wahlen teilzunehmen, wodurch die Kandidaten sich ausschlie\u00dflich aus der HF bildeten. Das Par-lament w\u00e4hlte Atat\u00fcrk zum Staatspr\u00e4sidenten und In\u00f6n\u00fc zum Ministerpr\u00e4sidenten, welcher die erste Regierung der Republik T\u00fcrkei bildete (Alkan: 51f.).<br \/>\n1924 verabschiedete das Parlament die erste Verfassung der T\u00fcrkei, welche bis zum Mili-t\u00e4rputsch von 1960 bestehen sollte (Alkan: 52). Mit den Wahlen von 1927 und auch zu den folgenden Wahlen sollten Versuche zu einem pluralistischen Parteiensystem \u00fcberzutreten an Verboten scheiterten, obwohl Atat\u00fcrk selber sogar eine Konkurrenzpartei initiieren soll-te. An den Wahlen 1931 traten neben den Kandidaten der CHP auch unabh\u00e4ngige Kandi-daten an. Das Frauenwahlrecht etablierte sich 1935, wobei sie sich auch erstmals selber aufstellen lassen konnten. Auch f\u00fcr nicht Muslime hatte diese Wahl eine Neuerung, denn sie durften erstmals ins Parlament gew\u00e4hlt werden. Nachdem Atat\u00fcrk 1938 starb \u00fcbernahm In\u00f6n\u00fc den Posten des Staatspr\u00e4sidenten. 1939 wurden die vierten und 1943 die f\u00fcnften Parlamentswahlen abgehalten. Die Wahlen w\u00e4hrend des Einparteiregimes wurden stets zu einem Festakt, damit im Volk eine Wahlkultur entstehen konnte und auch j\u00fcngere nicht Wahlberechtigte B\u00fcrger ein Teil dieses Prozesses, zumindest bei den Feierlichkeiten sein sollten. Zudem sollte die Wahlbeteiligung hochgehalten werden, nachdem 1927 nur 20% der Wahlberechtigten ihre Stimme abgaben. Damit begann auch mit den Wahlen von 1931 die Nutzung von Propagandamitteln, allen voran die Medien, welche eine aktive Rolle in den Wahlphasen innehatten (Alkan: 52f.).<\/p>\n<p>Nach Atat\u00fcrks Tod wurde beschlossen, dass der CHP Vorsitz nicht gewechselt werden darf, was In\u00f6n\u00fc den Weg bereitete sein Amt auf Lebenszeit ausf\u00fchren zu k\u00f6nnen, aber auch in einer Ein-Mann Diktatur enden k\u00f6nnte. Gleichzeitig jedoch verk\u00fcndete er sein Inte-resse an der Bildung einer Oppositionspartei. Seinem Wunsch kam der zweite Weltkrieg entgegen, wodurch die t\u00fcrkische Regierung beschloss keine inneren Risiken zum Schutze der Nation einzugehen und die T\u00fcrkei bis zum Ende des Krieges weiterhin durch eine Par-tei regiert wurde. Die Ein-Mann Regentschaft und der wirtschaftliche Abschwung der Kriegszeit f\u00fchrten zum Unmut der Bev\u00f6lkerung gegen das Einparteiensystem und der Re-gierung und wurden durch die wenig existente kritische Presse best\u00e4tigt &#8220; <\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"525\" height=\"295\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/sBPfjeWbp9Q?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"525\" height=\"295\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/uFGz_hN-A94?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"525\" height=\"295\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/wm8dOfQQ3Ns?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"525\" height=\"295\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/_kVCHHBRuSE?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"525\" height=\"295\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/gaCnPr9o4T4?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"525\" height=\"295\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/2Pgic61TqZY?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"525\" height=\"295\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/IVPS6KSE1GU?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"525\" height=\"295\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/DzNr4rwXsq4?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"525\" height=\"295\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/lpVS7AcwX9s?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"525\" height=\"295\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/XQZJmACpU7w?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><strong>\u00c7arem yok, yapabilece\u011fim hi\u00e7bir \u015fey yok\u2026<br \/>\nSineye \u00e7ekece\u011fim, als\u0131n diplomasini\u2026<br \/>\nAma profes\u00f6rleri ile bilimsellik, tarafs\u0131zl\u0131k konusunda MUTLAKA bir konu\u015fmam olacakt\u0131r.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Die T\u00fcrkei sollte damit ein politisches System bekommen, in dem das Volk und nicht ein Sultan, wie zu osmanischen Zeiten, die Souver\u00e4nit\u00e4t innehaben sollte. 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