{"id":183171,"date":"2024-09-13T16:40:50","date_gmt":"2024-09-13T16:40:50","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=183171"},"modified":"2024-09-13T16:52:07","modified_gmt":"2024-09-13T16:52:07","slug":"sike-sike-el-mi-yaman-bey-mi-yaman-goerecegiz","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=183171","title":{"rendered":"### !!! >>> Sike SIKE, el mi yaman bey mi yaman g\u00f6rece\u011fiz <<< !!! ###"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hodri meydan<\/strong><\/p>\n<p>WENN ich eins im Leben gelernt habe DANN DAS;<br \/>\nEin Hurensohn bleibt Lebenslang ein\u2026<br \/>\nHurensohn <\/p>\n<p>&#8222;1992-95: Was einstige Geheimakten \u00fcber die fast vergessene Nato-Russland-Ann\u00e4herung verraten<br \/>\nArtikel von Andreas von Westphalen \u2022 5Mon.<\/p>\n<p><img src=\"https:\/\/img-s-msn-com.akamaized.net\/tenant\/amp\/entityid\/BB1lx7rR.img?w=768&#038;h=432&#038;m=6&#038;x=542&#038;y=58&#038;s=132&#038;d=132\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Nach 1991 gab es die Chance f\u00fcr eine europ\u00e4ische Friedensordnung. Doch selbst der US-affine Jelzin wurde br\u00fcskiert. Was neue Aktenfunde verraten.<\/p>\n<p>Zum 75. Jahrestag der Nato-Gr\u00fcndung ver\u00f6ffentlichte das National Security Archive der George Washington Universit\u00e4t einige bislang geheime Akten, die offenbaren, wie vielversprechend sich Anfang der 1990er-Jahre das Verh\u00e4ltnis zwischen Nato und Russland gestaltet hat.<\/p>\n<p>Die Freundschaft von Bill und Boris<br \/>\nKurz nachdem am 8. Dezember 1991 die Ukraine, Belarus und Russland in Absprache gemeinsam ihre jeweilige Unabh\u00e4ngigkeit erkl\u00e4rt hatten, trat Michail Gorbatschow zur\u00fcck und l\u00f6ste sich die einstige Weltmacht Sowjetunion auf. Die beiden Pr\u00e4sidenten Bill Clinton und Boris Jelzin verband schnell eine Freundschaft und sie wurden oft nur &#8222;Bill und Boris&#8220; genannt.<br \/>\nVieles ist \u00fcber die Ann\u00e4herung zwischen Nato und Russland in diesen Jahren bekannt, doch die Ver\u00f6ffentlichung von vier neuen Dokumenten zeigt weitere Facetten dieser positiven Entwicklung, die angesichts der aktuellen Lage mehr denn je die Frage aufwerfen, warum es nicht gelungen ist die einmalige Chance des Endes des Kalten Krieges zu nutzen und eine dauerhaftere Kooperation und Partnerschaft zu etablieren.<\/p>\n<p>Die drei S\u00e4ulen des Manfred W\u00f6rner<br \/>\nDer damalige Nato-Generalsekret\u00e4r Manfred W\u00f6rner hatte eine ganz zentrale Rolle bei der Gestaltung der deutschen Wiedervereinigung und der Nato-Osterweiterung gespielt. Er hatte bei der deutschen Wiedervereinigung die Idee ins Spiel gebracht, dem Gebiet der DDR einen milit\u00e4rischen Sonderstatus zu geben.<\/p>\n<p>Durch diesen Einfall, den der damalige US-Pr\u00e4sident George H. W. Bush \u00fcbernahm, wurde das Ziel erreicht, eine Zustimmung der Sowjetunion zur Wiedervereinigung zu erhalten, ohne zugleich der anf\u00e4nglichen Bedingung nachgeben zu m\u00fcssen, dass ein wiedervereinigtes Deutschland neutral sein m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Im Mai 1990 hatte W\u00f6rner zudem eine Aussage gemacht, die Wladimir Putin 2007 auf der M\u00fcnchener Sicherheitskonferenz vorwurfsvoll wiederholen sollte: &#8222;Allein die Tatsache, dass wir bereit sind, Nato-Truppen nicht \u00f6stlich der Bundesrepublik Deutschland zu stationieren, ist an sich eine feste Sicherheitsgarantie f\u00fcr die Sowjetunion.&#8220; Im Herbst 1991 machte W\u00f6rner sich dann intern f\u00fcr die Aufnahme der baltischen Staaten in die Nato stark.<\/p>\n<p>Am 25. Februar 1992 traf sich W\u00f6rner mit dem Sprecher des russischen Parlaments, Ruslan Chasbulatow. Zu Beginn des Gespr\u00e4chs mit Chasbulatow verk\u00fcndete W\u00f6rner seine Vision der gemeinsamen Zukunft und schlug verhei\u00dfungsvolle T\u00f6ne an:<\/p>\n<p>Wir sind zweifelsohne daran interessiert, dass Russland floriert, denn in einem Land, in dem es keine Arbeit gibt, herrscht immer Instabilit\u00e4t. (\u2026) Wir w\u00fcnschen uns eine enge Zusammenarbeit zwischen den Staaten in einem Europa, das aus souver\u00e4nen demokratischen Staaten besteht. Wie kann dies erreicht werden? Wir wollen ein Europa aufbauen, das in einem neuen Sicherheitsumfeld vom (Ural) bis zum Atlantik leben wird. Es wird eine geeinte euroatlantische Gemeinschaft sein, die auf drei S\u00e4ulen ruht. Die erste S\u00e4ule ist der Helsinki-Prozess, die Zweite \u2013 die Europ\u00e4ische Gemeinschaft, die die Grundlage f\u00fcr eine solide politische Zukunft unserer Gemeinschaft bilden wird, und die dritte S\u00e4ule ist die Nato. Genau zu diesem Zweck haben wir den Kooperationsrat im Rahmen der Nato eingerichtet, um enge Konsultationen zu f\u00fchren, eine Zusammenarbeit aufzubauen und ineinandergreifende Institutionen mit unseren ehemaligen Gegnern und jetzigen Partnern zu schaffen. Dies ist unsere Vision f\u00fcr die Zukunft. Wir m\u00f6chten, dass Russland und alle anderen Mitglieder der Gemeinschaft Unabh\u00e4ngiger Staaten dem Kooperationsrat beitreten.<\/p>\n<p>Chasbulatows Antwort verr\u00e4t die russische Sensibilit\u00e4t nicht, als gleichwertiger Gespr\u00e4chspartner wahrgenommen zu werden: &#8222;Ich bitte um Entschuldigung, aber ich habe den Eindruck, dass wir von einem Vortrag zu einer Art Dialog \u00fcbergehen m\u00fcssen, zumal Sie so gut gesagt haben, dass wir keine Propaganda betreiben sollten.&#8220;<\/p>\n<p>Aber anschlie\u00dfend sendet Chasbulatow durchaus positive Zeichen f\u00fcr die gemeinsame Gestaltung der Zukunft:<\/p>\n<p>Der R\u00fcckgang der Verteidigungsausgaben hat sich sehr stark auf die Umsetzung unserer Wirtschaftsreformen ausgewirkt. Dies ist genau das Ergebnis der Abschw\u00e4chung der milit\u00e4risch-politischen Rivalit\u00e4t. In dieser Hinsicht glauben wir, dass der Beitrag des Nordatlantischen B\u00fcndnisses sehr bedeutend ist, und wir hoffen auch, dass wir den Weg der Reduzierung der Atomwaffen weiterverfolgen werden.<\/p>\n<p>Partnerschaft f\u00fcr den Frieden<br \/>\nIm M\u00e4rz 1994 empfing US-Verteidigungsminister William Perry eine Delegation der russischen Duma, die von Ivan Rybkin, dem Sprecher der Duma gef\u00fchrt wurde. Dieses Treffen fandnur sechs Monate statt, nachdem der russische Pr\u00e4sident Boris Jelzin mit Zustimmung der US-Regierung das eigene demokratisch gew\u00e4hlte Parlament hatte beschie\u00dfen lassen.<\/p>\n<p>Das Gespr\u00e4chsmemorandum zeigt die Bereitschaft beider Seiten, in vielen wichtigen milit\u00e4rischen und sicherheitspolitischen Fragen zusammenzuarbeiten. Sei es bei der Reduzierung der Atomwaffen im Rahmen des Start-Vertrags, bei den fortgesetzten Bem\u00fchungen zur Verhinderung der Verbreitung von Atomwaffen, bei der friedenserhaltenden Zusammenarbeit in Bosnien und nicht zuletzt bei &#8222;der Partnerschaft f\u00fcr den Frieden&#8220;.<\/p>\n<p>Russland und der Westen: Das Misstrauen war ges\u00e4t<br \/>\nDies war ein Vorschlag der USA, den US-Au\u00dfenminister Warren Christopher Boris Jelzin in einem Gespr\u00e4ch unterbreitete, das eine ganz entscheidende Rolle f\u00fcr das Aufkommen des Misstrauens zwischen Russland und dem Westen spielt.<\/p>\n<p>Die &#8222;Partnerschaft f\u00fcr den Frieden&#8220;, so Christopher, solle allen L\u00e4ndern der Nato, L\u00e4ndern des ehemaligen Warschauer Paktes, allen postsowjetischen L\u00e4ndern sowie den neutralen Staaten Europas offenstehen. Es werde keinen Versuch geben, jemanden auszuschlie\u00dfen, und es werde auch kein Schritt unternommen werden, um jemanden zu bevorzugen.<\/p>\n<p>In Jelzin Verst\u00e4ndnis, der dies als &#8222;Geniestreich&#8220; bezeichnetet, ersetzte die &#8222;Partnerschaft f\u00fcr den Frieden&#8220; auf absehbare Zeit die m\u00f6gliche Nato-Osterweiterung. F\u00fcr die USA war diese Entscheidung aber weiterhin nicht getroffen.<\/p>\n<p>Der Durchbruch<br \/>\nAm 27. Oktober 1995 berichtete William Perry seinem Pr\u00e4sidenten vom Besuch des russischen Verteidigungsministers Pawel Grachew. Sie hatten zusammen in Kansas eine gemeinsame Milit\u00e4r\u00fcbung der ehemaligen Feinde mit dem sprechenden Namen &#8222;Peacekeeper&#8220; beobachtet. Diese \u00dcbung sollte ein Einsatz russischer Truppen im Rahmen der Nato-Friedenstruppen in Bosnien dienen.<\/p>\n<p>Das Treffen fand in einer komplizierten Phase der Beziehung zwischen der Nato und Russland statt. Im Dezember 1994 hatte Clinton in Budapest bei der Konferenz der damaligen KSZE, die dort in die &#8222;Organisation f\u00fcr Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa&#8220; (OSZE) aufgewertet werden sollte, vielsagend verk\u00fcndet:<\/p>\n<p>Die Nato wird kein Land automatisch vom Beitritt ausschlie\u00dfen. Gleichzeitig wird keinem Land au\u00dferhalb der Nato erlaubt, ein Veto gegen die Erweiterung einzulegen.<\/p>\n<p>Damit war ein offiziell gr\u00fcnes Licht f\u00fcr eine Politik gegeben, die Jelzin wiederholt als eine rote Linie bezeichnet hatte: die Nato-Osterweiterung.<\/p>\n<p>Am selben Tag wurde Jelzin vor den mehr als 50 versammelten Staats- und Regierungschefs mehr als deutlich. Konkret an Clinton gewandt, fragte er den Freund:<\/p>\n<p>Noch bevor es Europa gelungen ist, das Erbe des Kalten Krieges abzusch\u00fctteln, l\u00e4uft es Gefahr, in einen kalten Frieden zu st\u00fcrzen. (\u2026) Die Geschichte zeigt, dass es eine gef\u00e4hrliche Illusion ist, anzunehmen, die Geschicke der Kontinente und der Weltgemeinschaft im Allgemeinen k\u00f6nnte irgendwie von einer einzigen Hauptstadt aus gesteuert werden. (\u2026) Warum s\u00e4en Sie die Samen des Misstrauens?<\/p>\n<p>Im Mai 1995 war Clinton dann eigens nach Moskau gefahren, um dort gemeinsam mit Jelzin den 50. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs zu feiern.<\/p>\n<p>Die Stimmung war jedoch alles andere als feierlich, denn Jelzin musste erkennen, dass die Frage der Nato-Osterweiterung eine beschlossene Sache war. Jelzin versuchte zu retten, was zu retten war und fragte Clinton:<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte ein klares Verst\u00e4ndnis f\u00fcr deine Idee der Nato-Erweiterung bekommen, weil ich jetzt nichts anderes als Dem\u00fctigung f\u00fcr Russland sehe, wenn du weiter machst. Was meinst du, wie es f\u00fcr uns aussieht, wenn ein Block weiterbesteht, w\u00e4hrend der Warschauer Pakt abgeschafft wurde? Es ist eine neue Form der Einkreisung, wenn sich der eine \u00fcberlebende Block des Kalten Krieges bis an die Grenzen Russlands ausdehnt. Viele Russen haben ein Gef\u00fchl der Angst. Was wollt ihr damit erreichen, wenn Russland euer Partner ist, fragen sie. Ich frage es auch: Warum willst du das tun? Wir brauchen eine neue Struktur f\u00fcr die gesamteurop\u00e4ische Sicherheit, nicht die alte! (&#8230;) F\u00fcr mich w\u00e4re es ein Verrat am russischen Volk, wenn ich zustimmen w\u00fcrde, dass sich die Grenzen der Nato in Richtung Russland erweitern. Ich w\u00e4re bereit, \u00fcber eine Alternative zu sprechen: Sagen wir, dass Russland jedem Staat, der der Nato beitreten will, eine Garantie gibt, dass wir seine Sicherheit nicht verletzen werden. Auf diese Weise h\u00e4tten sie vom Osten nichts zu bef\u00fcrchten.<\/p>\n<p>Clinton \u00e4nderte seine jedoch Haltung nicht.<\/p>\n<p>F\u00fcnf Monate sp\u00e4ter trafen sich nun die Verteidigungsminister der USA und Russlands. Perry beschreibt das erste siebenst\u00fcndige Treffen als &#8222;sehr angespannt&#8220;. Am n\u00e4chsten Tag beobachteten sie die historische \u00dcbung und reisten dann weiter nach Missouri.<\/p>\n<p>Perry beschreibt die besondere Situation dort&#8220;<\/p>\n<p>https:\/\/www.msn.com\/de-de\/nachrichten\/politik\/1992-95-was-einstige-geheimakten-%C3%BCber-die-fast-vergessene-nato-russland-ann%C3%A4herung-verraten\/ar-BB1ly3tz?ocid=msedgntp&#038;pc=U531&#038;cvid=4587473aea5c4270b6ab45b80117a888&#038;ei=70<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hodri meydan WENN ich eins im Leben gelernt habe DANN DAS; Ein Hurensohn bleibt Lebenslang ein\u2026 Hurensohn &#8222;1992-95: Was einstige Geheimakten \u00fcber die fast vergessene Nato-Russland-Ann\u00e4herung verraten Artikel von Andreas von Westphalen \u2022 5Mon. Nach 1991 gab es die Chance f\u00fcr eine europ\u00e4ische Friedensordnung. Doch selbst der US-affine Jelzin wurde br\u00fcskiert. 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