{"id":159632,"date":"2024-01-12T17:19:56","date_gmt":"2024-01-12T17:19:56","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=159632"},"modified":"2024-01-12T17:50:58","modified_gmt":"2024-01-12T17:50:58","slug":"machen-wir-weiter-aber-wenn-ich-erst-wirtschaftliche-aspekte-in-betracht-ziehe-dann-leute-dann","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=159632","title":{"rendered":"Machen wir weiter ABER WENN ich erst wirtschaftliche Aspekte in Betracht ziehe DANN Leute, DANN"},"content":{"rendered":"<p>WENN es ins Eingemachte geht,<br \/>\nDANN!<\/p>\n<p>\u00c4h\u2026<br \/>\nIhr kotzt mich nur an, wie ihr\u2026<br \/>\nMensch bel\u00fcgt und betr\u00fcgt<\/p>\n<p>1) <strong>IHRA-Antisemitismusdefinition<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Die Antisemitismus-Arbeitsdefinition der IHRA erm\u00f6glicht eine einheitliche und systematische Erfassung und Vergleichbarkeit des Ph\u00e4nomens Antisemitismus. Sie wird mittlerweile von \u00fcber 30 Staaten anerkannt.<\/p>\n<p>Um einheitliche Vorgehensweisen bei Erinnerung, Bildung und Forschung zum Thema Holocaust garantieren zu k\u00f6nnen, wurde 1998 die International Holocaust Remembrance Alliance IHRA gegr\u00fcndet. Bis 2013 hiess sie noch Task Force for international Cooperation on Holocaust Education, Remembrance and Research ITF. Stand 2021 geh\u00f6ren der IHRA 35 Mitgliedstaaten an. Sie hat ausserdem einen Partnerstaat und acht Staaten haben Beobachterstatus.<\/p>\n<p>Auch die Schweiz anerkennt die IHRA-Antisemitismusdefinition<br \/>\nEine der wichtigsten Aufgaben der IHRA war die Erarbeitung einer Antisemitismus-Definition, die von Beh\u00f6rden, Justiz, NGOs und Privaten genutzt werden kann. Nach langj\u00e4hrigen Debatten und unter Mitarbeit der f\u00fchrenden Antisemitismus- und Holocaustforschenden wurde 2016 eine Arbeitsdefinition verabschiedet. Das Europ\u00e4ische Parlament hatte darauf 2017 seine Mitgliedsstaaten dazu aufgerufen, diese zu \u00fcbernehmen. Die Definition wird mittlerweile von \u00fcber 30 Staaten sowie diversen St\u00e4dten und Organisationen anerkannt und angewendet. Auch der Schweizer Bundesrat hat 2021 den Wert und die praktische Relevanz der IHRA-Definition anerkannt und alle involvierten staatlichen und nichtstaatlichen Akteure dazu aufgerufen, sich mit der Arbeitsdefinition und der dazugeh\u00f6rigen Debatte vertiefter auseinanderzusetzen.<\/p>\n<p>Definition und Anwendungsbeispiele<br \/>\nDie IHRA-Definition besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil wird die Definition formuliert:<\/p>\n<p>\u00abAntisemitismus ist eine bestimmte Wahrnehmung von J\u00fcdinnen und Juden, die sich als Hass gegen\u00fcber J\u00fcdinnen und Juden ausdr\u00fccken kann. Der Antisemitismus richtet sich in Wort oder Tat gegen j\u00fcdische oder nichtj\u00fcdische Einzelpersonen und\/oder deren Eigentum sowie gegen j\u00fcdische Gemeindeinstitutionen oder religi\u00f6se Einrichtungen.\u00bb<br \/>\nIm zweiten Teil werden Beispiele aufgef\u00fchrt. Diese sollen zur Veranschaulichung dienen und in der Anwendungspraxis unterst\u00fctzend wirken. Mit der breiten Verwendung und Akzeptanz dieser Antisemitismusdefinition wird eine einheitliche und systematische Erfassung und Vergleichbarkeit des Ph\u00e4nomens erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>Der SIG und weitere NGOs arbeiten mit der IHRA-Definition<br \/>\nAuch der SIG arbeitet bei der Erstellung des Antisemitismusberichts und bei der Beurteilung von m\u00f6glicherweise antisemitischen Vorf\u00e4llen mit der IHRA-Definition. Dadurch kann in einem Grossteil der F\u00e4lle eine eindeutige Zuordnung getroffen werden. Die IHRA-Definition findet auch Verwendung bei der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus GRA, die zusammen mit dem SIG den Antisemitismusbericht f\u00fcr die deutsch- italienisch- und r\u00e4toromanischsprachige Schweiz verfasst, und von der Coordination intercommunautaire contre l\u2019antis\u00e9mitisme et la diffamation CICAD, die den Antisemitismusbericht f\u00fcr die Westschweiz herausgibt.<\/p>\n<p>Beispiele der IHRA-Arbeitsdefinition<br \/>\nDie Liste ist nicht abschliessend<\/p>\n<p>Der Aufruf zur T\u00f6tung oder Sch\u00e4digung von J\u00fcdinnen und Juden im Namen einer radikalen Ideologie oder einer extremistischen Religionsanschauung sowie die Beihilfe zu solchen Taten oder ihre Rechtfertigung.<br \/>\nFalsche, entmenschlichende, d\u00e4monisierende oder stereotype Anschuldigungen gegen J\u00fcdinnen und Juden oder die Macht der J\u00fcdinnen und Juden als Kollektiv \u2013 insbesondere aber nicht ausschlie\u00dflich die Mythen \u00fcber eine j\u00fcdische Weltverschw\u00f6rung oder \u00fcber die Kontrolle der Medien, Wirtschaft, Regierung oder anderer gesellschaftlicher Institutionen durch die J\u00fcdinnen und Juden.<br \/>\nDas Verantwortlichmachen der J\u00fcdinnen und Juden als Volk f\u00fcr tats\u00e4chliches oder unterstelltes Fehlverhalten einzelner J\u00fcdinnen und Juden, einzelner j\u00fcdischer Gruppen oder sogar von Nichtj\u00fcdinnen und Nichtjuden.<br \/>\nDas Bestreiten der Tatsache, des Ausma\u00dfes, der Mechanismen (z.B. der Gaskammern) oder der Vors\u00e4tzlichkeit des V\u00f6lkermordes an den J\u00fcdinnen und Juden durch das nationalsozialistische Deutschland und seine Unterst\u00fctzer und Komplizen w\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges (Holocaust).<br \/>\nDer Vorwurf gegen\u00fcber den J\u00fcdinnen und Juden als Volk oder dem Staat Israel, den Holocaust zu erfinden oder \u00fcbertrieben darzustellen.<br \/>\nDer Vorwurf gegen\u00fcber J\u00fcdinnen und Juden, sie f\u00fchlten sich dem Staat Israel oder angeblich bestehenden weltweiten j\u00fcdischen Interessen st\u00e4rker verpflichtet als den Interessen ihrer jeweiligen Heimatl\u00e4nder.<br \/>\nDas Aberkennen des Rechts des j\u00fcdischen Volkes auf Selbstbestimmung, z.B. durch die Behauptung, die Existenz des Staates Israel sei ein rassistisches Unterfangen.<br \/>\nDie Anwendung doppelter Standards, indem man von Israel ein Verhalten fordert, das von keinem anderen demokratischen Staat erwartet oder gefordert wird.<br \/>\nDas Verwenden von Symbolen und Bildern, die mit traditionellem Antisemitismus in Verbindung stehen (z.B. der Vorwurf des Christusmordes oder die Ritualmordlegende), um Israel oder die Israelis zu beschreiben.<br \/>\nVergleiche der aktuellen israelischen Politik mit der Politik der Nationalsozialisten.<br \/>\nDas kollektive Verantwortlichmachen von J\u00fcdinnen und Juden f\u00fcr Handlungen des Staates Israel.&#8220;<\/p>\n<p>https:\/\/<strong>swissjews<\/strong>.ch\/de\/themen\/antisemitismus\/ihra\/<\/p>\n<p><strong>BERLIN\u2026<br \/>\nGeld f\u00fcr Kunst und Kulturschafende NUR wenn Erkl\u00e4rung zum Antisemitismus unterzeichnet WIRD\u2026<br \/>\nSelbst das BERECHTIGTE kritisieren des Staates Israel KANN als solche gedeutet WERDEN\u2026<br \/>\nDeutsche Richter h\u00f6chstselbst, ICH HATTE sagen das Gegenteil davon<\/strong><\/p>\n<p>2) <strong>JERUSALEMER ERKL\u00c4RUNG<br \/>\nZUM ANTISEMITISMUS<\/strong><br \/>\n26. M\u00e4rz 2021<br \/>\nPr\u00e4ambel<\/p>\n<p>&#8222;Wir, die Unterzeichnenden, legen die \u201eJerusalemer Erkl\u00e4rung zum Antisemitismus\u201c vor. Sie ist das<br \/>\nErgebnis einer Initiative, die ihren Ursprung in Jerusalem hat. Zu den Unterzeichner:innen z\u00e4hlen internationale<br \/>\nWissenschaftler:innen, die in der Antisemitismusforschung und in verwandten Bereichen arbeiten, darunter J\u00fc\u0002dische Studien, Holocaust-, Israel-, Pal\u00e4stina- sowie Nahoststudien. Die Erkl\u00e4rung profitierte auch von der Ein\u0002bindung von Rechtswissenschaftler:innen und Vertreter:innen der Zivilgesellschaft.<br \/>\nIm Geiste der Allgemeinen Erkl\u00e4rung der Menschenrechte von 1948, des Internationalen \u00dcbereinkom\u0002mens zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung von 1969, der Erkl\u00e4rung des Stockholmer Internatio\u0002nalen Forums \u00fcber den Holocaust aus dem Jahr 2000 und des Beschlusses der Vereinten Nationen zum Gedenken<br \/>\nan den Holocaust aus dem Jahr 2005 vertreten wir die Auffassung, dass Antisemitismus einige spezifische Be\u0002sonderheiten aufweist, der Kampf gegen ihn jedoch untrennbar mit dem allgemeinen Kampf gegen alle Formen<br \/>\nrassistischer, ethnischer, kultureller, religi\u00f6ser und geschlechtsspezifischer Diskriminierung verbunden ist.<br \/>\nIm Wissen um die Verfolgung von J\u00fcd:innen im Laufe der Geschichte und die universellen Lehren aus<br \/>\ndem Holocaust und angesichts des besorgniserregenden Wiedererstarkens von Antisemitismus durch Grup\u0002pierungen, die Hass und Gewalt in Politik, Gesellschaft und im Internet mobilisieren, legen wir eine anwendbare,<br \/>\npr\u00e4gnante und historisch fundierte Kerndefinition von Antisemitismus mit einer Reihe von Leitlinien f\u00fcr die Be\u0002nutzung vor.<br \/>\nDie Jerusalemer Erkl\u00e4rung zum Antisemitismus reagiert auf die \u201eIHRA-Definition\u201c, die 2016 von der In\u0002ternational Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) angenommen wurde. Da die IHRA-Definition in wichtigen<br \/>\nPunkten unklar und f\u00fcr unterschiedlichste Interpretationen offen ist, hat sie Irritationen ausgel\u00f6st und zu Kon\u0002troversen gef\u00fchrt, die den Kampf gegen Antisemitismus geschw\u00e4cht haben. In Anbetracht der Tatsache, dass<br \/>\nsie sich selbst als \u201eArbeitsdefinition\u201c bezeichnet, haben wir uns um Verbesserungen bem\u00fcht, indem wir (a) eine<br \/>\npr\u00e4zisere Kerndefinition und (b) ein koh\u00e4rentes Set von Leitlinien vorlegen. Wir hoffen, dass dies sowohl f\u00fcr<br \/>\ndas Monitoring und die Bek\u00e4mpfung von Antisemitismus als auch f\u00fcr Bildungszwecke hilfreich sein wird. Wir<br \/>\nempfehlen unsere nicht rechtsverbindliche Erkl\u00e4rung als Alternative zur IHRA-Definition. Institutionen, die die<br \/>\nIHRA-Definition bereits \u00fcbernommen haben, k\u00f6nnen unseren Text als Hilfsmittel zu ihrer Interpretation nutzen.<br \/>\nDie IHRA-Definition enth\u00e4lt elf \u201eBeispiele\u201c f\u00fcr Antisemitismus, von denen sich sieben auf den Staat Israel<br \/>\nbeziehen. Dies legt zwar legt einen unangemessenen Schwerpunkt auf einen bestimmten Schauplatz; allerdings<br \/>\nbesteht wirklich ein gro\u00dfer Bedarf an Klarheit \u00fcber die Grenzen legitimer politischer \u00c4u\u00dferungen und Handlungen<br \/>\nin Bezug auf Zionismus, Israel und Pal\u00e4stina. Wir verfolgen ein doppeltes Ziel: (1) den Kampf gegen Antisemitis\u0002mus zu st\u00e4rken, indem wir definieren, was Antisemitismus ist und wie er sich manifestiert, und (2) R\u00e4ume f\u00fcr<br \/>\neine offene Debatte \u00fcber die umstrittene Frage der Zukunft Israels\/Pal\u00e4stinas zu wahren. Wir sind nicht alle der<br \/>\ngleichen politischen Meinung und wir verfolgen keine politische Parteinahme. Die Feststellung, dass eine kontro\u0002verse Ansicht oder Handlung nicht antisemitisch ist, bedeutet weder, dass wir sie bef\u00fcrworten, noch dass wir sie<br \/>\nablehnen.<br \/>\nDie Leitlinien, die sich auf Israel-Pal\u00e4stina beziehen (Nr. 6 bis 15), sollten als Ganzes betrachtet werden.<br \/>\nGenerell sollte bei der Anwendung der Leitlinien jede im Lichte der anderen und immer mit Blick auf den jeweiligen<br \/>\nKontext gelesen werden. Zum Kontext kann die Intention hinter einer \u00c4u\u00dferung, ein Sprachmuster im Wandel der<br \/>\nZeit oder sogar die Identit\u00e4t des Sprechers oder der Sprecherin geh\u00f6ren, besonders wenn es um Israel oder den Zi\u0002onismus geht. So k\u00f6nnte etwa Feindseligkeit gegen\u00fcber Israel Ausdruck eines antisemitischen Ressentiments sein,<br \/>\naber auch eine Reaktion auf eine Menschenrechtsverletzung oder eine Emotion, die eine pal\u00e4stinensische Person<br \/>\naufgrund ihrer Erfahrungen durch Handlungen seitens der staatlichen Institutionen Israels empfindet. Kurz: Bei<br \/>\nder Anwendung dieser Leitlinien auf konkrete Situationen sind Urteilsverm\u00f6gen und Sensibilit\u00e4t gefordert&#8220;<\/p>\n<p>Es SIND 4 Seiten, lesen sie nachfolgend selbst<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/jerusalemdeclaration.org\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/JDA-deutsch-final.ok_.pdf\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Ich KANN und WERDE<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>WENN es ins Eingemachte geht, DANN! \u00c4h\u2026 Ihr kotzt mich nur an, wie ihr\u2026 Mensch bel\u00fcgt und betr\u00fcgt 1) IHRA-Antisemitismusdefinition &#8222;Die Antisemitismus-Arbeitsdefinition der IHRA erm\u00f6glicht eine einheitliche und systematische Erfassung und Vergleichbarkeit des Ph\u00e4nomens Antisemitismus. Sie wird mittlerweile von \u00fcber 30 Staaten anerkannt. 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