{"id":157821,"date":"2023-12-26T09:10:28","date_gmt":"2023-12-26T09:10:28","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=157821"},"modified":"2023-12-26T16:26:30","modified_gmt":"2023-12-26T16:26:30","slug":"lafi-goetuenden-anlayanlar-oder-lidar-systeme","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=157821","title":{"rendered":"Laf\u0131 G\u00d6T\u00dcNDEN anlayanlar ODER &#8211; Lidar Systeme &#8211;"},"content":{"rendered":"<p>Ich BIN KEIN Besserwisser,<br \/>\nMit dem Aszendent*\u2026<br \/>\nKlugschei\u00dfer.<\/p>\n<p>Nein liebe Leser,<br \/>\nDuuu m\u00f6chtegern k\u00fcnstliche \u201eIntelligenz\u201c<br \/>\nIch BIN ich, war ich\u2026<br \/>\nBIN ich\u2026<br \/>\nWerde ich immer sein, ich BIN\u2026<br \/>\nIch.<\/p>\n<p><img src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/3aa56fe8-6001-4517-9b1b-943e0dac74ee_w960_r1.778_fpx64.67_fpy55.01.webp\" alt=\"\" \/><br \/>\nW\u00e4chtersbach: Einsatzkr\u00e4fte der Feuerwehr l\u00f6schen einen Wohnhausbrand Foto: Marc Webersinn \/ dpa<\/p>\n<p>&#8222;Nach einem Wohnhausbrand im hessischen W\u00e4chtersbach sind Hinweise auf eine rassistisch motivierte Brandstiftung gefunden worden. An mehreren W\u00e4nden des Geb\u00e4udes sei der Schriftzug \u00bbAusl\u00e4nder raus\u00ab entdeckt worden, teilte die Stadt im Main-Kinzig-Kreis am Dienstag auf ihrer Internetseite mit.&#8220;<\/p>\n<p>https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/justiz\/waechtersbach-feuer-in-hessen-war-womoeglich-rassistisch-motivierte-brandstiftung-a-fd8da10d-f22b-4cee-9a8f-76c139d13a3e<\/p>\n<p>Jungssssssssssssssssssssssssssssssssssssss,<br \/>\nWir HABEN angefangen zu BRENNEN(!)<\/p>\n<p>Kann nicht mir IST schlecht,<br \/>\nBin gerade reingekommen, meine Lieben&#8230;<br \/>\nWollen sich den Sonnenuntergang&#8230;<br \/>\nAm Rhein, ich konnte nicht.<\/p>\n<p>* &#8222;Der Aszendent (lat. f\u00fcr \u201adas Aufsteigende&#8216;) ist ein Begriff aus der Astrologie. Er ist der Schnittpunkt des Osthorizonts mit der Ekliptik und bezeichnet den zum gegebenen Zeitpunkt und geografischen Ort am \u00f6stlichen Horizont aufgehenden Grad des Tierkreises.&#8220;<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter&#8230;<br \/>\nIm laufe des Tages!???<\/p>\n<p>######## JA, euch NEHME ich es BESONDERS \u00fcbel, egal ob t\u00fcrkische ODER deutsche ########<\/p>\n<p>Die WeltEN der Unsichtbaren,<br \/>\nDanke<\/p>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"9gPzGRlFUW\"><p><a href=\"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=133377\">&#8222;Ich bin doch nicht bl\u00f6d!?&#8220;<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><iframe class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;&#8222;Ich bin doch nicht bl\u00f6d!?&#8220;&#8220; &#8212; \u00d6nder G\u00fcrb\u00fcz\" src=\"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=133377&#038;embed=true#?secret=9gPzGRlFUW\" data-secret=\"9gPzGRlFUW\" width=\"525\" height=\"296\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<p>Ich BIN auch BL\u00d6D,<br \/>\nNeinnn&#8230;<br \/>\nBin NICHT klug und ihr seid&#8230;<br \/>\nDoof&#8230;<br \/>\nDas soll es NICHT hei\u00dfen ABER&#8230;<br \/>\nMEIN &#8222;Leben&#8220;<\/p>\n<p>WERDE mich wohl ob ich will oder nicht auskotzen M\u00dcSSEN<\/p>\n<p>*<\/p>\n<p><strong>### Als Moslem WARNE ich davor, Begr\u00fcndung WIRD Folgen irgendwann ###<\/strong><\/p>\n<p><img src=\"https:\/\/img-s-msn-com.akamaized.net\/tenant\/amp\/entityid\/AA1m27TB.img?w=768&amp;h=643&amp;m=6\" alt=\"\" \/><br \/>\nDortmund: Erste muslimische Kita nimmt Formen an \u2013 Experte schl\u00e4gt Alarm<br \/>\n\u00a9 imago stock&amp;people<\/p>\n<p>Buraday\u0131m,<br \/>\nG\u00f6t\u00fcn\u00fcz yiyorsa dikilin kar\u015f\u0131ma\u2026<br \/>\nKORKMA\u2026<br \/>\nSadece bir \u00e7eyre\u011fim. KIMSE\u2026<br \/>\nSizlerden M\u00fcsl\u00fcmanl\u0131\u011f\u0131 \u00f6grenecek de\u011fil.<\/p>\n<p>G\u00d6T KILLARI\u2026<br \/>\nSizi, g\u00f6r\u00fcyorum milliyet\u00e7ili\u011finizi\u2026<br \/>\nDinimize olan \u201cba\u011fl\u0131l\u0131\u011f\u0131n\u0131z\u0131\u201d<br \/>\nSahtek\u00e2rlar s\u00fcr\u00fcs\u00fc, yalanc\u0131\u2026<br \/>\n\u201cM\u00fcsl\u00fcmanlar\u201d<\/p>\n<p>*<\/p>\n<p>Und IHRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR,<br \/>\nIhr seid mindesterns GENAU SO schlimm.<\/p>\n<p>War eine Meldung heut Morgen, ntv&#8230;<br \/>\nDAS&#8230;<br \/>\nWeihnachtsgesch\u00e4ft, \u00e4hhh mir dreht sich DER&#8230;<br \/>\nMagen<\/p>\n<p>&#8222;ntv.de<br \/>\n&#8222;Gegenwind nimmt zu&#8220;: Deutsche Top-100-Konzerne schw\u00e4cheln<br \/>\n5 Std.<\/p>\n<p>Nach der Corona-Krise sorgt die angespannte Weltlage f\u00fcr Kummer in den Chefetagen. Ein Drittel der Top-100-Konzerne geht mit Umsatzeinbu\u00dfen aus dem Gesch\u00e4ftsjahr. Zugpferd bleibt laut einer Studie die deutsche Autoindustrie.&#8220;<\/p>\n<p>https:\/\/www.msn.com\/de-de\/finanzen\/top-stories\/gegenwind-nimmt-zu-deutsche-top-100-konzerne-schw%C3%A4cheln\/ar-AA1m1UAo?ocid=hpmsn&#038;cvid=96394395900c4c789eddca4acc9d2563&#038;ei=3<\/p>\n<p>MEINE WeltEN&#8230;<br \/>\nDa&#8230;<br \/>\nGanz oben<\/p>\n<p><img src=\"https:\/\/img-s-msn-com.akamaized.net\/tenant\/amp\/entityid\/AA1gZjt2.img?w=768&amp;h=403&amp;m=6&amp;x=163&amp;y=135&amp;s=455&amp;d=455\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Ganz seiner Meinung!<\/p>\n<p>&#8222;Dagens.de<br \/>\nT\u00fcrkischer Analyst fordert Selensky auf, Gespr\u00e4che mit Russland zu beginnen<br \/>\nArtikel von Olivia Rosenberg \u2022 <strong>1 Std<\/strong>.&#8220;<\/p>\n<p>https:\/\/www.msn.com\/de-de\/nachrichten\/politik\/t%C3%BCrkischer-analyst-fordert-selensky-auf-gespr%C3%A4che-mit-russland-zu-beginnen\/ar-AA1m2iju?ocid=hpmsn&#038;cvid=1c8f07fd53894d969f53e9c133313d5a&#038;ei=45<\/p>\n<p>Aberrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr,<br \/>\nHunde folgen in der Regel ihren Herrn<\/p>\n<p>&gt;&gt;&gt; !!! &lt;&lt;&lt;<\/p>\n<p>&#8222;Senecas Ansichten \u00fcber die Beziehung zwischen Herren und Sklaven in seinen Schriften: Epistulae morales (47), De beneficiis, De clementia, De ira<\/p>\n<p>Wissenschaftlicher Aufsatz, 2004<br \/>\n17 Seiten, Note: 1,0<\/p>\n<p>Leseprobe<\/p>\n<p>Inhalt<br \/>\n1. Einleitung<\/p>\n<p>2. Interpretation<\/p>\n<p>3. Anhang<\/p>\n<p>4. Quellenverzeichnis<\/p>\n<p>5. Literaturverzeichnis<\/p>\n<p>6. Seneca<\/p>\n<p>7. Sklaverei<\/p>\n<p>1. Einleitung<br \/>\nL. Annaeus Seneca wurde in der Zeit um Christi Geburt wahrscheinlich in Corduba geboren. Er war der Sohn eines Rhetors und entstammte einer Ritterfamilie aus der Provinz Baetica.[1] Seine standesgem\u00e4\u00dfe rhetorische Ausbildung und das Studium der Philosophie absolvierte er in Rom.[2] Nach seinem Studium gelang es Seneca zum bedeutendsten und vielseitigsten Philosophen, Poet, P\u00e4dagogen und Politiker der neronischen Epoche zu werden. Er ist ein Beispiel daf\u00fcr, dass sich seit der Republik die Literatur und die Politik angen\u00e4hert hatten.[3]<\/p>\n<p>In seiner politischen Laufbahn erlebte er alle H\u00f6hen und Tiefen. Als Qu\u00e4stor wurde er unter Kaiser Claudius nach Korsika verbannt und wieder zur\u00fcckberufen. Sp\u00e4ter erlangte er die Pr\u00e4tur und wurde der Erzieher des jungen Kaisers Nero. Im Jahre 56 n. Chr. erreichte er das Suffektkonsulat. In dieser und der nachfolgenden Zeit vermehrte sich das Verm\u00f6gen Senecas betr\u00e4chtlich, bis es 400 Millionen Sesterzen umfasste und er zu den reichsten M\u00e4nnern seiner Zeit geh\u00f6rte.[4] Nach dem Tod von Burrus (62) verlor Seneca seine Macht und zog sich ins Privatleben zur\u00fcck,[5] bevor er der Teilhabe an der \u201ePisonischen Verschw\u00f6rung beschuldigt und von Nero zum Selbstmord gezwungen wurde.[6]<\/p>\n<p>Als Autor und Philosoph verfasste er dichterische und philosophische Schriften. Zu letzteren geh\u00f6ren die \u201eBriefe \u00fcber die Ethik an Lucilius\u201c (Epistulae morales ad Lucilium).[7] In diesen Episteln nimmt Seneca zu den Erscheinungen und Problemen seiner Zeit sowie seiner Umwelt Stellung und \u00fcbt Kritik an allerlei Verhaltensweisen seiner Zeitgenossen. Zudem bringt er in seinen popul\u00e4rphilosophischen Schriften Probleme zur Sprache, die zeitlos und allgemein menschlich sind.<\/p>\n<p>Einer seiner Kritikpunkte ist die Art der Behandlung der Sklaven. Im 47. Brief seiner Epistulae morales wirft er die Frage nach dem richtigen Verh\u00e4ltnis eines Herrn zu seinen Sklaven auf. Zu diesem Thema \u00e4u\u00dfert er sich dar\u00fcber hinaus in seinen philosophischen Schriften: \u201e\u00dcber die Wohltaten\u201c (De beneficiis), \u201e\u00dcber die Milde\u201c (De clementia) und \u201e\u00dcber den Zorn\u201c (De ira). Seneca bietet somit eine ausf\u00fchrliche theoretische Auseinandersetzung zu diesem Thema. Dies ist insofern bemerkenswert, da die Sklaven als gesellschaftliche Erscheinung und Besitz f\u00fcr die meisten R\u00f6mer selbstverst\u00e4ndlich waren. Somit waren die Sklaven kaum Gegenstand des Nachdenkens und geh\u00f6rten demzufolge selten zum Inhalt der Werke antiker Autoren.[8]<\/p>\n<p>Bereits einige Jahrhunderte vor Seneca haben sich Philosophen mit der Sklavenfrage auseinandergesetzt. Bei einigen Sophisten (5. Jh. v. Chr.), wie Antiphon und Hippias, findet sich die Feststellung einer Grundlegenden Gleichheit aller Menschen, ungeachtet der rechtlichen und sozialen Unterschiede.[9] Bei den Stoikern (3. Jh. v. Chr.-2. Jh. n. Chr.) war diese Auffassung noch ausgepr\u00e4gter. Nach ihrem Grundsatz gab es keine Sklaven von Natur aus, da alle Menschen zur Freiheit geborene, vernunftbegabte Wesen waren, die gleichberechtigt an der sch\u00f6pferischen Urkraft, dem Logos, teilhatten und die gleichen physischen und geistigen Anlagen sowie Triebe besa\u00dfen.[10] Ihr Dogma unterschied sich grundlegend von dem des Aristoteles (4. Jh. v. Chr.). Dieser beschreibt in seinem 5. Kapitel des ersten Buches seiner Politik die Sklaverei als eine nat\u00fcrliche Einrichtung. Au\u00dferdem erkl\u00e4rt er, dass die Unterlegenheit der Sklaven in ihrem Wesen liegt und sich nicht auf das Recht des Eroberers gr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Die Stoiker besetzten die Begriffe \u201aSklave\u2018 und \u2018unfrei\u2019 mit neuen, geistigen Inhalten. Diese besagten unter anderem, dass nur derjenige Mensch als Sklave zu bezeichnen war, der sich selbst durch seine innere Einstellung zum Knecht von \u00e4u\u00dferen Faktoren machte.[11] Diese Lehre vertrat auch Seneca, der ebenfalls Stoiker war.<\/p>\n<p>2. Interpretation<br \/>\nIm Folgenden sollen vornehmlich Inhalte aus Senecas 47. Brief betrachtet werden. Er ist einer von \u00fcber hundert ethischen Briefen aus den Jahren 62-65 n. Chr., die als \u201eSenecas wohl bedeutendstes Werk\u201c[12] gelten. Ebenso, wie die anderen Briefe, ist dieser an seinen Freund Lucilius gerichtet und f\u00fcr die Ver\u00f6ffentlichung konzipiert.[13] Da der Brief rhetorisch-stilistisch f\u00fcr die Publikation ausgestaltet ist, weder Orts- noch Zeitangaben besitzt und dem Leser auch ohne Wissen \u00fcber den Adressaten und Absender verst\u00e4ndlich ist, ist er den literarischen Kunstbriefen zuzuordnen.<\/p>\n<p>Senecas tats\u00e4chliche Absicht war deshalb nicht die pers\u00f6nliche Mitteilung an seinen Freund, sondern die \u00f6ffentliche Bekanntmachung seiner Kritik \u00fcber den<\/p>\n<p>Umgang mit Sklaven.[14] Lucilius wurde von Seneca stellvertretend f\u00fcr eine Leserschicht angesprochen, deren Angeh\u00f6rige sich unter anderem besonders durch ihre Bildung und ihr Interesse an der Philosophie auszeichneten.[15] Ihnen wollte Seneca seine Lehre (praecepta) vermitteln, die er mit Hilfe kurzer, pr\u00e4gnanter S\u00e4tze und Antithesen eindringlich formulierte.[16]<\/p>\n<p>Bereits zu Beginn des Briefes macht Seneca seine Ansicht \u00fcber den Status der Sklaven deutlich. Der beharrlichen Meinung seines Gegen\u00fcbers: \u201eSklaven sind sie.\u201c (epist. 47, 1) widerspricht Seneca, gem\u00e4\u00df seiner philosophischen Erkenntnis, mehrmals: \u201eNein, Menschen. \u201aSklaven sind sie.\u2018 \u2013 Nein, Hausgenossen. \u201aSklaven sind sie.\u2018 \u2013 Nein, Freunde von geringem Rang. \u201aSklaven sind sie.\u2018 \u2013 Nein, Mitsklaven, wenn du bedenkst, ebensoviel steht gegen\u00fcber dem einen wie dem anderen frei dem Schicksal.\u201c (epist. 47,1). Im letzten Satz der Antithesenfolge verweist Seneca auf die grundlegende Gleichheit aller Menschen. Als Ursache daf\u00fcr gibt er an, dass alle Erdenbewohner, demgem\u00e4\u00df Freie und Sklaven, gleicherma\u00dfen dem Schicksal (fatum) unterliegen. Deshalb konnte das Schicksal der Sklaverei jeden treffen, sogar Freigeborene, die der Oberschicht angeh\u00f6rten, wie Seneca in seinem Brief mit einem Beispiel aus der Geschichte belegt.[17]<\/p>\n<p>Doch nicht nur die Macht des Schicksals, welches unbeeinflussbar war und in das sich der Mensch f\u00fcgen musste,[18] verband Herren und Sklaven miteinander. Als weitere Argumente f\u00fcr ihre grunds\u00e4tzliche Gleichheit nennt Seneca ihre gleichen anthropologischen Vorraussetzungen: den gleichen Ursprung, die wesentliche Vorbestimmung ihres Wesen und ihrer Existenz sowie die Endlichkeit ihres Lebens: \u201e(\u2026) der, den du einen Sklaven nennst, ist aus denselben Samen (seminibus) entstanden, erfreut sich desselben Himmels, atmet gleich, lebt gleich, stirbt gleich!\u201c (epist. 47, 10). Aus dieser Tatsache folgert Seneca: \u201eSo kannst du ihn als frei geboren ansehen, wie er dich als Sklaven.\u201c (epist. 47, 10).<\/p>\n<p>Diesen Standpunkt vertritt Seneca auch im 3. Buch De beneficiis: \u201e(\u2026) alle, wenn man auf den ersten Ursprung zur\u00fcckgeht, stammen von den G\u00f6ttern ab. Dieselben Anf\u00e4nge haben alle Menschen, denselben Ursprung; niemand ist vornehmer als ein anderer, au\u00dfer, wenn er eine geradere und durch gute Charaktereigenschaften bessere Gesinnung (ingenium) hat.\u201c (benef. 3, 28, 1). Hier verweist Seneca darauf, dass nicht der Stammbaum eines Menschen \u00fcber seine Qualit\u00e4ten entscheidet, sondern sein Charakter.<\/p>\n<p>Im selben Buch erl\u00e4utert Seneca, dass auch ein Sklave seinem Herrn Wohltaten (beneficiis) erweisen kann, wenn er einen guten Charakter hat.[19] \u201eEs kommt n\u00e4mlich darauf an, welcher Gesinnung (hier: animus) ein Mensch ist, der eine Wohltat erweist, nicht welchen Standes.\u201c (benef. 3, 18, 2). Nach Senecas Erkl\u00e4rung war es die Seele des Sklaven, die erm\u00f6glichte, dass er nicht nur gehorcht, sondern zudem seinem Herrn aus eigenem Willen einen Dienst erweisen konnte. Wenn dieser \u00fcber die Forderungen seines Herrn hinausging, war er als Wohltat zu bezeichnen.[20]<\/p>\n<p>Senecas Ansicht nach ist war Mensch allein nach seinem Charakter und seiner Moral (virtus) zu beurteilen. Deshalb bezeichnet er im 47. Brief den als \u201e(\u2026) sehr t\u00f6richt, wer einen Menschen nach seiner Kleidung oder Situation (\u2026) einsch\u00e4tzt\u201c (epist. 47, 15; vgl. epist. 47, 16). Die stoische Lehre besagt, dass die Gesinnung eines Menschen nicht vom Schicksal und der Au\u00dfenwelt bestimmt wird, sondern in der Verantwortung des Menschen selbst liegt. \u00c4u\u00dfere Faktoren, zu denen der rechtliche und soziale Status geh\u00f6rten, waren nach Ansicht der Stoiker keine Beurteilungskriterien f\u00fcr den moralischen Status eines Menschen.<\/p>\n<p>[&#8230;]<\/p>\n<p>[1] Deger-Jalkotzy, S., Annaeus S., in: DNP (=Der Neue Pauly, Lexikon) 411-419, 411.<\/p>\n<p>[2] Sen., epist. 108.<\/p>\n<p>[3] Vgl. Mratschek-Halfmann, S., Divites et praepotentes. Reichtum und soziale Stellung in der Literatur der Prinzipatszeit. Historia Einzelschriften 70 (Stuttgart 1993) 15.<\/p>\n<p>[4] Mratschek, 307f. (= Prosopographie der Reichen unter dem Prinzipat, Nr. 128).<\/p>\n<p>[5] Tac., ann. 14, 52-56; 15, 45.<\/p>\n<p>[6] Deger-Jalkotzy, 412.<\/p>\n<p>[7] Zum Werk von Seneca siehe Von Albrecht, M., Geschichte der r\u00f6mischen Literatur. Von Andronicus bis Boethius. Mit Ber\u00fccksichtigung ihrer Bedeutung f\u00fcr die Neuzeit, 2 (M\u00fcnchen-New Providence-London-Paris2 1994) 921-930.<\/p>\n<p>[8] Vgl. Richter, W., Seneca und die Sklaven, in: Gymnasium 65 (Heidelberg 1958) 196-218, 198.<\/p>\n<p>[9] Ricken, F., Philosophie der Antike (Stuttgart-Berlin-K\u00f6ln3 2000) 62.<\/p>\n<p>[10] Forschner, M., Die stoische Ethik. \u00dcber den Zusammenhang von Natur- Sprach- und Moralphilosophie im altstoischen System (Darmstadt2 1995) 110.<\/p>\n<p>[11] Pohlenz, M., Die Stoa. Geschichte einer geistigen Bewegung (G\u00f6ttingen7 1992) 135f.<\/p>\n<p>[12] Zitiert nach: Von Albrecht, 2, 926.<\/p>\n<p>[13] Kytzler, Lexikon, 321f.<\/p>\n<p>[14] Schiff, V., Die Behandlung der Sklavenfrage an Hand von lateinischen Quellen, in: Altsprachlicher Unterricht XXVI (Stuttgart 1982) 4-24, 15.<\/p>\n<p>[15] Fuhrer, T., Seneca. Von der Diskrepanz zwischen Ideal und Wirklichkeit, in: Erler, M.\/Graeser, A. (Hrsg.), Philosophen des Altertums. Vom Hellenismus bis zur Sp\u00e4tantike (Darmstadt 2000) 91-108, 101.<\/p>\n<p>[16] Fuhrer, 107.<\/p>\n<p>[17] Sen., epist. 47, 10-12, vgl. gl.:aber isda\u00df ihn das Schicksahen Erkenntnis, benef.: 3, 22, 4.<\/p>\n<p>[18] Vgl. Sen., de ira 3, 16.<\/p>\n<p>[19] Sen., benef. 3, 18, 4.<\/p>\n<p>[20] Sen., benef. 3, 20, 1; 3, 21, 1.<\/p>\n<p>Ende der Leseprobe aus 17 Seiten&#8220;<\/p>\n<p>https:\/\/www.grin.com\/document\/37627?lang=de<\/p>\n<p><strong>Wichtig WAR und IST er&#8230;<br \/>\nSeneca<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich BIN KEIN Besserwisser, Mit dem Aszendent*\u2026 Klugschei\u00dfer. Nein liebe Leser, Duuu m\u00f6chtegern k\u00fcnstliche \u201eIntelligenz\u201c Ich BIN ich, war ich\u2026 BIN ich\u2026 Werde ich immer sein, ich BIN\u2026 Ich. 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