{"id":149188,"date":"2023-09-26T13:09:35","date_gmt":"2023-09-26T13:09:35","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=149188"},"modified":"2023-09-26T13:17:52","modified_gmt":"2023-09-26T13:17:52","slug":"maximal-kompromittiert-aber-ich-musste","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=149188","title":{"rendered":"### !!! >>> Maximal kompromittiert ABER ich MUSSTE <<< !!! ###"},"content":{"rendered":"<p>Ich KANN&#8230;<br \/>\nUnd WERDE!<\/p>\n<p>&#8222;Protest gegen Paschinjans Paradigmenwechsel<br \/>\nDoch 2020 hatte sich das Blatt gewendet: Auch die vereinten Armenier waren den mit Einnahmen aus dem \u00d6l- und Gasgesch\u00e4ft hochger\u00fcsteten Truppen Aserbaidschans, das mehr als zehn Millionen Einwohner hat, mit ihren t\u00fcrkischen und israelischen Drohnen unterlegen. Seither hat sich die Lage f\u00fcr die Armenier nicht verbessert. Auf Nachfrage sehen Baghdasarjan und ihre Mitstreiter eine Beistandspflicht wie 2020. Es klingt aber eher trotzig und verzweifelt als hoffnungsfroh.<\/p>\n<p>Mittlerweile hat Paschinjan Nagornyj Karabach ausdr\u00fccklich als Teil Aserbaidschans anerkannt. F\u00fcr Armenien war das ein Paradigmenwechsel. Arewik Aschcharojan, die in Eriwan eine Literaturagentur betreibt, sagt, fr\u00fcher sei in Armenien \u00fcber \u201eArzach\u201c in geschichtlichen Begriffen diskutiert worden, als einer historischen Heimst\u00e4tte von Armeniern, jedoch ohne die v\u00f6lkerrechtliche Zugeh\u00f6rigkeit zu bedenken. Seit 2020 werde in rechtlichen Kategorien gesprochen. Betont werde auch das Recht, das die Karabach-Armenier haben sollten, in ihrer Heimat zu leben. Doch h\u00e4tten internationale Organisationen und andere Regierungen nicht sehen wollen, was in der Region vorgehe, sagt Aschcharojan. \u201eWir hofften immer noch, dass jemand die Gewalt stoppt\u201c, dass die Rechte der Karabach-Armenier gewahrt w\u00fcrden. \u201eAber als das nicht geschah, war das keine \u00dcberraschung.\u201c<\/p>\n<p>Aschcharojan sieht in ihrem Umfeld viel Frustration \u00fcber Russland als traditionellen Verb\u00fcndeten, aber auch \u00fcber den Westen \u2013 und die starke \u00dcberzeugung, dass es jetzt darum gehe, Armenien als demokratischen Staat \u201ezu helfen, zu retten\u201c. Paschinjan \u00e4u\u00dfert sich ebenso. \u201eArmenien muss ein friedlicher, entwickelter, gl\u00fccklicher, freier und demokratischer Staat sein\u201c, sagte er in seiner j\u00fcngsten Ansprache an die Nation.<\/p>\n<p>Gegen Abend str\u00f6men zwar Tausende auf den Platz der Republik. \u201eSOS Arzach\u201c steht auf manchem T-Shirt, Fahnen werden geschwenkt, und immer wieder erklingt der Ruf nach der dem Untergang geweihten \u201eRepublik\u201c, auch bei einem Marsch durch die Stra\u00dfen der Hauptstadt, mit Stationen vor den Sitzen von Geheimdienst und Polizei. Doch nach armenischen Ma\u00dfst\u00e4ben ist der Protest noch kein Massenph\u00e4nomen. Die Wut wirkt hilflos. T\u00fcrken h\u00e4tten Paschinjan eingesetzt, ist der Tenor einer Gruppe von Leuten, die angeben, aus Martakert zu stammen, einer von Aserbaidschan Agdere genannten Stadt in Karabach. Erst m\u00fcsse man Paschinjan, \u201edieses Vieh\u201c, absetzen, dann \u201eArzach befreien\u201c. Auf die Frage, wie das gehen soll, schw\u00e4rmt ein Mittsechziger, der sp\u00e4ter am Abend unerm\u00fcdlich \u201eArzachs\u201c Fahne vor Kameras schwenken wird, von der \u201eSt\u00e4rke\u201c der Region, die im Zweiten Weltkrieg \u201ef\u00fcnf Marsch\u00e4lle der Sowjetunion\u201c hervorgebracht habe.<\/p>\n<p><strong>Opposition fordert engere Anlehnung an Russland<\/strong><br \/>\nDass die Gegenwart tr\u00fcber aussieht, d\u00fcrfte auch vielen hier klar sein. Paschinjans politische Gegner versuchen dennoch, aus der Situation politischen Gewinn zu schlagen. Ihr \u201eNationales Komitee\u201c genannter Koordinationsrat, der jetzt Armenien mit Protestaktionen und Blockaden lahmlegen will, vereint Nationalisten und Kr\u00e4fte aus dem 2018 in der \u201esamtenen Revolution\u201c gest\u00fcrzten, alten Machtkartell. Einer von ihnen, der Oppositionsabgeordnete Andranik Tewanjan, fordert auf dem Protest am Abend, die Beziehungen zu \u201eunseren Verb\u00fcndeten\u201c Russland und Iran zu verbessern und Armeniens Armee wiederherzustellen.<\/p>\n<p>Tewanjan wirft Paschinjan vor, Armenien zum Schauplatz der Konfrontation Russlands mit dem Westen gemacht zu haben. Dagegen wirft der Ministerpr\u00e4sident den seit dem Waffenstillstand von 2020 in Karabach stationierten russischen Friedenstruppen Unt\u00e4tigkeit vor und bezeichnet Armeniens Fokus auf Russland als alleinigen Sicherheitspartner als \u201estrategischen Fehler\u201c. Das ist ein Gef\u00fchl, das viele Armenier teilen. Auch vor Russlands Botschaft in Eriwan ist demonstriert worden. Selbst auf dem Protest von Paschinjans Gegnern fehlen Russland-Fahnen oder entsprechende Parolen. Es herrscht das Gef\u00fchl vor, \u201evon allen verraten\u201c worden zu sein, wie in der Gruppe aus Martakert. Sie sprechen davon, dass Armenien Teil eines \u201et\u00fcrkischen Imperiums\u201c werden solle, unken dass Paschinjan jetzt auch das s\u00fcdostarmenische Gebiet Sjunik preisgeben werde.<\/p>\n<p>Die Waffenstillstandsvereinbarung von 2020 sieht unter anderem einen neuen Transportweg von Aserbaidschan in die Exklave Nachitschewan vor, der \u201eim Einvernehmen\u201c zu errichten ist. Bisher sind die Details des sogenannten Sangesur-Korridors durch das armenische Sjunik-Gebiet umstritten. Doch eine entsprechende Stra\u00dfen- und Bahnverbindung k\u00f6nnte weit \u00fcber die Region hinaus von Bedeutung sein. Er k\u00f6nnte Warenstr\u00f6me von China \u00fcber Zentralasien, das Kaspische Meer, Aserbaidschan und die T\u00fcrkei nach Europa in die Region lenken.<\/p>\n<p><strong>Alijews Allianz mit Erdo\u011fan<\/strong><br \/>\nDieser sogenannte Mittlere Korridor hat durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine an Attraktivit\u00e4t gewonnen, als Alternative zum sogenannten N\u00f6rdlichen Korridor, dem Bahntransport durch Russland. Sangesur- und Mittlerer Korridor passen so bestens zu den Pl\u00e4nen des t\u00fcrkischen Pr\u00e4sident Recep Tayyip Erdo\u011fan, sein Land als Br\u00fccke zwischen Ost und West zu positionieren \u2013 und in Armenien wachsen angesichts der Bereitschaft Alijews, Krieg als Mittel f\u00fcr seine Politik einzusetzen, Sorgen um den S\u00fcdosten des Landes. So registriert man genau, dass Erdo\u011fan ausgerechnet jetzt Alijew besucht, und zwar just in Nachitschewan, dessen Garantiemacht die T\u00fcrkei 1921 mit dem Vertrag von Moskau wurde. Von \u201egro\u00dfen ungenutzten Potentialen\u201c der Region, schw\u00e4rmte Erdo\u011fan am Montag.<\/p>\n<p>Gemeinsam nahmen die beiden Staatschefs an einer Zeremonie zum Baubeginn einer neuen Pipeline teil, mit der aserbaidschanisches Erdgas \u00fcber die T\u00fcrkei nach Nachitschewan transportiert werden soll. Bisher wird die Exklave aus Iran versorgt, dessen Einfluss Ankara zur\u00fcckdr\u00e4ngen will. Erdo\u011fan und Alijew er\u00f6ffneten au\u00dferdem nach Ankaras Angaben einen \u201emodernisierten aserbaidschanischen Milit\u00e4rkomplex\u201d und zeigten damit die enge milit\u00e4rische Zusammenarbeit ihrer L\u00e4nder. Die T\u00fcrkei bildet aserbaidschanische Soldaten aus, beliefert Baku mit Waffen und lieb\u00e4ugelt mit einer eigenen Milit\u00e4rbasis im Nachbarland. Erdo\u011fan gratulierte den aserbaidschanischen Streitkr\u00e4ften zu ihrem \u201ehistorischen Triumph\u201c und behauptete, sie h\u00e4tten \u201egr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche R\u00fccksicht auf Zivilisten\u201c genommen.<\/p>\n<p>Mit seiner diplomatischen R\u00fcckendeckung f\u00fcr Alijews neue Milit\u00e4roffensive in Nagornyj Karabach hatte Erdo\u011fan schon vergangene Woche signalisiert, dass die T\u00fcrkei als Regionalmacht bei k\u00fcnftigen Verhandlungen zwischen Armenien und Aserbaidschan mit am Tisch sitzen will. Alijew bekundete an der Seite seines t\u00fcrkischen Gasts \u201eStolz\u201c auf die \u201eAntiterroroperation\u201c, wie Baku die j\u00fcngsten Angriffe auf Karabach nennt. Mit Russland teilt er die Auffassung, dass westliche L\u00e4nder dabei m\u00f6glichst keine Rolle spielen sollen. Besonders den USA und Frankreich wird unterstellt, wegen der armenischen Diaspora in ihren L\u00e4ndern parteiisch zu sein.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich KANN&#8230; Und WERDE! &#8222;Protest gegen Paschinjans Paradigmenwechsel Doch 2020 hatte sich das Blatt gewendet: Auch die vereinten Armenier waren den mit Einnahmen aus dem \u00d6l- und Gasgesch\u00e4ft hochger\u00fcsteten Truppen Aserbaidschans, das mehr als zehn Millionen Einwohner hat, mit ihren t\u00fcrkischen und israelischen Drohnen unterlegen. 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