{"id":141152,"date":"2023-07-23T03:18:45","date_gmt":"2023-07-23T03:18:45","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=141152"},"modified":"2023-07-23T03:42:49","modified_gmt":"2023-07-23T03:42:49","slug":"denguefieber","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=141152","title":{"rendered":"Denguefieber"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;\u00dcbersicht<\/p>\n<p>Dengue ist eine durch Aedesm\u00fccken \u00fcbertragbare Virusinfektion<br \/>\nDie Infektion \u00e4u\u00dfert sich oftmals als akute fiebrige Erkrankung, kann sich aber auch zu einer Krankheit mit potenziell t\u00f6dlichen Komplikationen entwickeln.<br \/>\nDie weltweite Verbreitung von Dengue-Fieber ist in den letzten Jahrzehnten dramatisch angestiegen.<br \/>\nDengue-Fieber kommt weltweit in tropischen und subtropischen Klimazonen vor, oftmals in st\u00e4dtischen Gebieten.<br \/>\nIn mehreren asiatischen und lateinamerikanischen L\u00e4ndern ist das schwere Dengue-Syndrom eine der Hauptursachen f\u00fcr schwere Erkrankungen und Todesf\u00e4lle bei Kindern.<br \/>\nEine Impfung steht seit Februar 2023 auch f\u00fcr touristisch Reisende zur Verf\u00fcgung.<br \/>\nDie Fr\u00fcherkennung und der Zugang zu einer medizinischen Versorgung senkt die Sterberate unter 1%.<br \/>\nPersonen in gef\u00e4hrdeten Regionen sollten sich vor Moskitostichen entsprechend sch\u00fctzen.&#8220;<\/p>\n<p><img src=\"https:\/\/tropeninstitut.de\/_upload_bilder\/_filemanager\/image\/photos\/infografik\/klein\/Dengue-Virus-%C3%9Cbertragung_klein.png\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>https:\/\/<strong>tropeninstitut<\/strong>.de\/krankheiten-a-z\/denguefieber<\/p>\n<p>\ud83d\ude09<\/p>\n<p><strong>Respiratorische Synzytial-Virus-Infektionen (RSV)<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Erreger<br \/>\nDas Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) ist ein einzelstr\u00e4ngiges (ss), negativ orientiertes (\u2013), unsegmentiertes RNA-Virus aus der Familie der Pneumoviridae (Genus Orthopneumovirus). Es besitzt eine doppelschichtige Lipidh\u00fclle, in die Glykoproteine eingelagert sind, darunter ein Fusions- (F-) und ein Adh\u00e4sions- (G)-Protein. Es gibt zwei Gruppen von RSV, A und B, die sich in der Antigenstruktur des G-Proteins unterscheiden. Virusst\u00e4mme beider Gruppen zirkulieren gleichzeitig, RSV A dominiert jedoch in den meisten Jahren.<\/p>\n<p>Die Virusreplikation findet in den zilientragenden Epithelzellen der Schleimh\u00e4ute der Atemwege statt. Durch eine vom F-Protein verursachte Synzytienbildung und die k\u00f6rpereigene Immunreaktion werden die Epithelien reversibel gesch\u00e4digt. Dabei entstehender Zelldetritus, einwandernde unspezifische und spezifische Abwehrzellen und Mukus verlegen die Bronchien. Dies beg\u00fcnstigt die Entstehung von nicht bel\u00fcfteten, aber auch von kompensatorisch zu stark bel\u00fcfteten Lungenarealen. Die Infektion ist \u00fcblicherweise selbstlimitierend, die Epithelien regenerieren sich innerhalb von 4\u20138 Wochen.<\/p>\n<p>Vorkommen<br \/>\nDas RSV ist ein weltweit verbreiteter Erreger von akuten Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege in jedem Lebensalter und einer der bedeutendsten Erreger von Atemwegsinfektionen bei S\u00e4uglingen, insbesondere Fr\u00fchgeborenen und Kleinkindern. In Saisonalit\u00e4t und Symptomatik \u00e4hneln RSV-Infektionen der Influenza. Ihre Verbreitung in der Allgemeinbev\u00f6lkerung wurde lange Zeit unterbewertet. Nach aktuellen Sch\u00e4tzungen kommen RSV-Atemwegserkrankungen jedoch weltweit mit einer Inzidenz von 48,5 F\u00e4llen und 5,6 schweren F\u00e4llen pro 1.000 Kindern im ersten Lebensjahr vor. Eine \u00dcbersichtsarbeit zur Letalit\u00e4t schwerer RSV-bedingten Erkrankungen der unteren Atemwege bei hospitalisierten Kleinkindern (\u2264 2 Jahre) analysierte die Daten aus mehreren Prim\u00e4rstudien. Es zeigte sich, dass im Mittel 0.2% der F\u00e4lle bei Kindern ohne bekanntes erh\u00f6htes Risiko, 1,2% bei Fr\u00fchgeborenen, 4,1% bei Kindern mit bronchopulmonaler Dysplasie und 5,2% der F\u00e4lle bei Kindern mit angeborenem Herzfehler t\u00f6dlich verliefen.<\/p>\n<p>RSV-Infektionen treten zyklisch auf. In Mitteleuropa ist die Inzidenz von November bis April am h\u00f6chsten (RSV-Saison), in den \u00fcbrigen Monaten kommen sporadische Infektionen vor. Der Gipfel der RSV-Saison erstreckt sich \u00fcber etwa 4\u20138 Wochen und liegt meist im Januar und Februar, seltener auch im November und Dezember. In den letzten Jahren wurde au\u00dferdem ein j\u00e4hrlicher Wechsel dieser winterlichen RSV-Saison mit einer fr\u00fcheren Saison im September und Oktober beobachtet. Ab der Wintersaison 2010\/2011 berichtet die Arbeitsgemeinschaft Influenza \u00fcber die aktuelle RSV-Situation in Deutschland (http:\/\/influenza.rki.de\/).<\/p>\n<p>RSV-Infektionen betreffen alle Altersgruppen. Es besteht kein vollst\u00e4ndiger Nestschutz. Neugeborene und junge S\u00e4uglinge k\u00f6nnen jedoch in den ersten 4\u20136 Lebenswochen durch diaplazentar \u00fcbertragene Antik\u00f6rper vor einer RSV-bedingten Erkrankung gesch\u00fctzt sein, w\u00e4hrend Fr\u00fchgeborene durch eine geringere Versorgung mit maternalen Antik\u00f6rpern auch in den ersten Lebenswochen bereits schwer an einer RSV-Infektion erkranken k\u00f6nnen. Bei \u00e4lteren S\u00e4uglingen und Kleinkindern ist eine RSV-Infektion die h\u00e4ufigste Ursache von Erkrankungen des unteren Respirationstraktes und von damit verbundenen Krankenhauseinweisungen. Innerhalb des 1. Lebensjahres haben 50\u201370% und bis zum Ende des 2. Lebensjahres nahezu alle Kinder mindestens eine Infektion mit RSV durchgemacht. Eine langfristige Immunit\u00e4t besteht nicht. Reinfektionen sind h\u00e4ufig, insbesondere bei Erwachsenen mit regelm\u00e4\u00dfigem Kontakt zu Kleinkindern.<\/p>\n<p>RSV-Infektionen treten bei Frauen und M\u00e4nnern gleicherma\u00dfen auf. Schwere, mit Krankenhausaufenthalt verbundene RSV-bedingte Erkrankungen bei Kindern betreffen etwa doppelt so oft Jungen wie M\u00e4dchen.<\/p>\n<p>Risikopatienten, die schwer an einer RSV-Infektion erkranken k\u00f6nnen, sind Fr\u00fchgeborene, Kinder mit pulmonalen Vorerkrankungen (z.B. bronchopulmonale Dysplasie, zystische Fibrose, neurologische und muskul\u00e4re Erkrankungen mit eingeschr\u00e4nkter Ventilation) und Kinder mit Herzfehlern mit vermehrter Lungendurchblutung, Erwachsene mit kardialen oder pulmonalen Vorerkrankungen sowie alle immundefizienten und immunsupprimierten Personen. Besonders gef\u00e4hrdet sind Empf\u00e4nger h\u00e4mapoetischer Zelltransplantate, Empf\u00e4nger von Lungen- oder anderen Organtransplantaten sowie stark immunsupprimierte Patienten mit maligner h\u00e4matologischer Erkrankung.<\/p>\n<p><strong>Nosokomiale RSV-Infektionen sind bei Fr\u00fchgeborenen, immundefizienten und immunsupprimierten Personen bedeutsam. RSV ist einer der wichtigsten Erreger einer nosokomialen Infektion und Pneumonie bei S\u00e4uglingen und jungen Kleinkindern.<\/strong>&#8220;<\/p>\n<p>https:\/\/www.<strong>rki<\/strong>.de\/DE\/Content\/Infekt\/EpidBull\/Merkblaetter\/Ratgeber_RSV.html<\/p>\n<p>Impfstoff f\u00fcr S\u00e4uglinge ZUGELASSEN(!)<\/p>\n<p>*<\/p>\n<p><img src=\"https:\/\/www.rnd.de\/resizer\/jbzsxOXTIBpV4HwMGatRdayaMDs=\/428x338\/filters:quality(70):format(webp)\/cloudfront-eu-central-1.images.arcpublishing.com\/madsack\/RA4EZ2RWJZED5FNHA5O6NDIMV4.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/www.gurbuz.net\/Yeni\/230723.jpg\" alt=\"\" \/><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.gurbuz.net\/Yeni\/230723.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">+<\/a><\/p>\n<p><img src=\"https:\/\/images.t-online.de\/2023\/03\/Gtq7MggcH4n-\/0x415:2345x1319\/fit-in\/646x0\/jina-mahsa-amini-archivbild-die-junge-kurdin-starb-im-polizeigewahrsam.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/www.gurbuz.net\/Yeni\/230723-1.jpg\" alt=\"\" \/><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.gurbuz.net\/Yeni\/230723-1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">+<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;\u00dcbersicht Dengue ist eine durch Aedesm\u00fccken \u00fcbertragbare Virusinfektion Die Infektion \u00e4u\u00dfert sich oftmals als akute fiebrige Erkrankung, kann sich aber auch zu einer Krankheit mit potenziell t\u00f6dlichen Komplikationen entwickeln. 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