{"id":140387,"date":"2023-07-16T18:49:58","date_gmt":"2023-07-16T18:49:58","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=140387"},"modified":"2023-07-16T18:55:47","modified_gmt":"2023-07-16T18:55:47","slug":"zugegeben-kostet-zeit-aber-bitte-lesen-sie-es-aufmerksam","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=140387","title":{"rendered":"Zugegeben kostet ZEIT aber BITTE lesen sie es AUFMERKSAM"},"content":{"rendered":"<p>ALLES!<\/p>\n<p>&#8222;Der Staat, der tiefe Staat und Wall-Street<br \/>\nDrucken | E-Mail<br \/>\nSecurity in Northeast Asia<br \/>\nThe Asia-Pacific Journal, Volume 12, Issue 10, No. 5, March 10, 2014.<br \/>\nMit freundlicher Erlaubnsi von Japan Focus.<\/p>\n<p>Der englische Text als pdf-Datei mit allen Links und Fotos<\/p>\n<p>Der Staat, der tiefe Staat und die Wall Street-Oberwelt<br \/>\nM\u00e4rz 14th, 2014<\/p>\n<p>In einem ausf\u00fchrlichen Essay zeigt Peter Dale Scott die komplexen Verbindungen eines von der CIA zusammengehaltenen Milieus auf, das Drogenh\u00e4ndler mit Waffenschmugglern und Wall Street-Bankern verband. Aus diesem Milieu entstand der supranationale \u201ctiefe Staat\u201d \u2013 der den \u00f6ffentlichen Staat zunehmend ins Abseits stellt.<\/p>\n<p>Von Peter Dale Scott, \u00dcbersetzung Lars Schall<\/p>\n<p>Die \u00dcbersetzung des nachfolgenden Essays, der im englischen Original unter der \u00dcberschrift \u201cThe State, the Deep State, and the Wall Street Overworld\u201d hier auf The Asia-Pacific Journal erschien, wurde von Peter Dale Scott ausdr\u00fccklich und pers\u00f6nlich f\u00fcr LarsSchall.com autorisiert.<\/p>\n<p>Als Erg\u00e4nzung m\u00f6chten wir von und mit Peter Dale Scott exklusiv zur Lekt\u00fcre empfehlen:<br \/>\nInterviews<br \/>\nAmerika, w\u00fcrdest du bitte aufwachen!;<br \/>\nWhy JFK\u2019s Death Still Matters.<br \/>\n\u00dcbersetzte Essays<br \/>\nJFK und 9\/11 \u2013 Gewonnene Einsichten aus dem Studium beider Vorg\u00e4nge;<br \/>\nDer Tiefenstaat und 9\/11;<br \/>\n9\/11 in historischer Perspektive: Falsche Annahmen;<br \/>\nTiefenereignisse und die globale Drogen-Connection der CIA;<br \/>\nDas Doomsday-Projekt und Tiefenereignisse: JFK, Watergate, Iran-Contra und 9\/11;<br \/>\nDas wahre Gro\u00dfe Schachbrett und die Profiteure des Kriegs;<br \/>\nDer gef\u00e4lschte Krieg gegen den Terror: Wie die USA einige ihrer Feinde sch\u00fctzten;<br \/>\nTerroristen auf dem Schachbrett.<\/p>\n<p>Peter Dale Scott, einer der scharfsinnigsten und provokantesten Denker unserer Zeit, ist ein ehemaliger kanadischer Diplomat und Professor f\u00fcr Englisch an der University of California, Berkeley. Der Sohn des bekannten kanadischen Dichters und Verfassungsrechtlers F.R. Scott und der Malerin Marian Dale Scott, der in Montreal, Kanada am 11. Januar 1929 geboren wurde, zog im Laufe der letzten Jahrzehnte eine Menge Aufmerksamkeit f\u00fcr seine politisch-historischen Schriften an.<\/p>\n<p>Scott studierte an der McGill University, Montreal und am University College, Oxford. Seine Dissertation schrieb er zum Thema \u201cDie sozialen und politischen Ideen von T.S. Eliot\u201d. Er unterrichtete zun\u00e4chst an der Sedbergh School und an der McGill University. Danach trat er in dem kanadischen Department of External Affairs (1957-1961) und der kanadischen Botschaft in Warschau, Polen (1959-1961) bei. Ins akademische Leben zur\u00fcckkehrend, lehrte Peter Dale Scott 30 Jahre lang an der University of California, ehe er 1994 emeritierte.<\/p>\n<p>Seine Prosa-B\u00fccher umfassen u. a.:<br \/>\n\u2022 The War Conspiracy (1972)<br \/>\n\u2022 Crime and Cover-Up: The CIA, the Mafia, and the Dallas-Watergate Connection (1977)<br \/>\n\u2022 Einleitung zu Henrik Krugers The Great Heroin Coup: Drugs, Intelligence, &#038; International Fascism (1980)<br \/>\n\u2022 The Iran-Contra Connection (in Zusammenarbeit, 1987)<br \/>\n\u2022 Cocaine Politics: Drugs, Armies, and the CIA in Central America (in Zusammenarbeit, 1991, 1998)<br \/>\n\u2022 Deep Politics and the Death of JFK (1993, 1996)<br \/>\n\u2022 Oswald, Mexico, and Deep Politics (1994, 2013)<br \/>\n\u2022 Drugs, Oil and War (2003)<br \/>\n\u2022 The Road to 9\/11: Wealth, Empire and the Future of America (2007)<br \/>\n\u2022 The War Conspiracy: JFK, 911, and the Deep Politics of War (2008 Neuauflage und Erweiterung der Ausgabe von 1972)<br \/>\n\u2022 American War Machine: Deep Politics, the CIA Global Drug Connection, and the Road to Afghanistan (2010)<br \/>\nSeine wichtigsten Gedichtb\u00e4nde sind die drei B\u00e4nde der Trilogie \u201cSeculum\u201d:<br \/>\n\u2022 Coming to Jakarta: A Poem About Terror (1989)<br \/>\n\u2022 Listening to the Candle: A Poem on Impulse (1992)<br \/>\n\u2022 Minding the Darkness: A Poem for the Year 2000 (2000)<br \/>\nZus\u00e4tzlich hierzu ver\u00f6ffentlichte er:<br \/>\n\u2022 Crossing Borders: Selected Shorter Poems (1994)<br \/>\n\u2022 Mosaic Orpheus (2009)<br \/>\n\u2022 Tilting Point (2011)<\/p>\n<p>In seinen Prosa-B\u00fcchern ist Scott besonders daran interessiert, die so genannte \u201cTiefenpolitik\u201c \/ \u201cDeep Politics\u201d zu untersuchen. Er definiert \u201cDeep Politics\u201d auf diese Weise: \u201cAll jene politischen Praktiken und Arrangements, absichtlich oder nicht, die im \u00f6ffentlichen Diskurs eher verdr\u00e4ngt, statt anerkannt werden.\u201c Damit verbunden sind \u201cTiefenereignisse\u201d \/ \u201cDeep Events\u201d, die Scott als \u201cdie traumatischen und unerwarteten Episoden\u201d definiert, \u201cdie in unserer Geschichte immer wieder vorkommen und sie grundlegend ver\u00e4ndern, allerdings immer zum Schlimmeren. Diese \u2018Tiefenereignisse\u2019 k\u00f6nnen niemals angemessen untersucht oder verstanden werden, weil sie eine geheimdienstliche Dimension aufweisen, die sowohl seitens der Regierung, als auch seitens der etablierten Medien zu einem gesellschaftlich auferlegten Mantel des Schweigens f\u00fchrt.\u201d<br \/>\nScotts eigene Website findet sich unter: www.peterdalescott.net.<\/p>\n<p>Der Staat, der tiefe Staat, und die Wall Street-Oberwelt<br \/>\nvon Peter Dale Scott<br \/>\nIm letzten Jahrzehnt ist mehr und mehr offensichtlich geworden, dass wir in Amerika heute das haben, was die Journalisten Dana Priest und William Arkin \u201ezwei Regierungen\u201c nannten:<\/p>\n<p>\u201edie eine, die den B\u00fcrgern vertraut ist, die mehr oder weniger offen betrieben wird: die andere (ist) eine parallele geheime Regierung, deren Teile sich in weniger als einem Jahrzehnt in ein eigenes riesiges, weitl\u00e4ufiges Universum aufgebl\u00e4ht haben, sichtbar nur einem sorgf\u00e4ltig gepr\u00fcften Kader \u2013 und in seiner Gesamtheit \u2026 nur f\u00fcr Gott sichtbar.\u201d (1)<\/p>\n<p>Und 2013, vor allem nach der R\u00fcckkehr des Milit\u00e4rs an die Macht in \u00c4gypten, bezogen sich mehr und mehr Autoren auf diese zweite Ebene als Amerikas \u201etiefem Staat\u201c. (2) Hier ist zum Beispiel der republikanische Analyst Mike Lofgren:<\/p>\n<p>\u201eEs gibt die sichtbare Regierung rund um die Mall in Washington, und dann gibt es eine andere, schattenhafte, undefinierbarere Regierung, die nicht in Staatsb\u00fcrgerkunde 101 erkl\u00e4rt wird oder beobachtbar f\u00fcr Touristen im Wei\u00dfen Haus oder am Kapitol ist. Die erstere ist die traditionelle Washingtoner Parteipolitik: Die Spitze des Eisbergs, die eine \u00d6ffentlichkeit, die C-SPAN schaut, t\u00e4glich sieht und welche theoretisch \u00fcber Wahlen steuerbar ist. Den untergr\u00fcndigen Teil des Eisbergs werde ich den Deep State(Tiefenstaat) nennen, der nach seinem eigenen Kompasskurs unabh\u00e4ngig davon operiert, wer formell an der Macht ist.\u201c (3)<\/p>\n<p>Am Ende des Jahres 2013 bemerkte ein New York Time-Op-Ed diesen Trend und bot sogar eine Definition des Begriffs an, die f\u00fcr die Zwecke dieses Aufsatzes funktionieren wird:<\/p>\n<p>DEEP STATE n. Eine schwer erkennbare Regierungsebene oder Super-Kontrolle, die unabh\u00e4ngig von Wahlen existiert und Volksbewegungen oder radikale Ver\u00e4nderungen durchkreuzen kann. Einige haben gesagt, dass \u00c4gypten von seinem tiefen Staat manipuliert werde. (4)<\/p>\n<p>Die politischen Aktivit\u00e4ten des tiefen Staats sind die Hauptquelle und das Milieu dessen, was ich an anderer Stelle \u201etiefe Politik\u201d nannte:<\/p>\n<p>\u201eAll jene politischen Praktiken und Arrangements, absichtlich oder nicht, die im \u00f6ffentlichen Diskurs eher verdr\u00e4ngt, statt anerkannt werden.\u201c (5)<\/p>\n<p>Andere, wie Tom Hayden, nennen den tiefen Staat einen \u201eStaat im Staate\u201d, und legen nahe, dass er verantwortlich f\u00fcr das Versagen der Obama-Regierung sein k\u00f6nnte, den politischen Richtlinien der Reden des Pr\u00e4sidenten zu folgen:<\/p>\n<p>\u201eWir haben bereits zuvor Hinweise auf einen ,Staat im Staate\u2018 gesehen, sie gehen zur\u00fcck bis zu den CIA-Operationen gegen Kuba. Zu Zeiten Obamas, hat der der Pr\u00e4sident den Putsch 2009 in Honduras richtigerweise einen ,Putsch\u2018 genannt , und schien dann machtlos zu sein, ihn zu verhindern.\u201c (6)<\/p>\n<p>Diese Entwicklung eines dualen Staats ist von zwei anderen Dualit\u00e4ten begleitet worden: die zunehmende Aufl\u00f6sung der amerikanischen Gesellschaft in zwei Klassen \u2013 der \u201eeine Prozent\u201d und die \u201eneunundneunzig Prozent \u201d \u2013, und die Gabelung der US-Wirtschaft in zwei Aspekte: die einheimische, die noch unter einer gewissen staatlichen Regulierung und Besteuerung steht, und die internationale, die relativ frei von staatlichen Kontrollen ist. (7) Alle drei Entwicklungen beeinflussten und verst\u00e4rkten sich gegenseitig \u2013 insbesondere seit der Reagan-Revolution von 1980, seitdem sich die amerikanische Ungleichheit von Reichtum nicht mehr zu verringern, sondern zu steigern begann. (8) So werden wir zum Beispiel sehen, wie die Wall Street \u2013 die Inkarnation des \u201eeinen Prozents\u201d \u2013 eine bedeutende Rolle bei der Vergr\u00f6\u00dferung des tiefen Staats nach dem Zweiten Weltkrieg spielte, und wie der tiefe Staat drei Jahrzehnte sp\u00e4ter eine bedeutende Rolle bei der Neuausrichtung Amerikas f\u00fcr die Reagan-Revolution spielte.<\/p>\n<p>In fr\u00fcheren B\u00fcchern habe ich Versionen von Amerikas Verschiebung hin zu einem Imperium und tiefen Staat gegeben. Aber ein weiterer Faktor, der zu nennen ist, ist die Verschiebung der globalen Geschichte hin zu einer zunehmend globalen Gesellschaft, die von ein paar aufstrebenden Superm\u00e4chten dominiert wird. Dieser Trend wurde nach der Industriellen Revolution durch neue Technologien f\u00fcr den Verkehr beschleunigt, von der Eisenbahn im 19. Jahrhundert bis hin zu den Jet-Flugzeugen und der Raumfahrt im 20. Jahrhundert. (9)<\/p>\n<p>Zu den Folgen dieser Umlagerung m\u00fcssen wir zwei Weltkriege hinzurechnen, als deren Ergebnis Gro\u00dfbritannien aufh\u00f6rte, die dominante Supermacht seit Napoleon zu sein. Nicht \u00fcberraschend, konkurrierten die Sowjetunion und die Vereinigten Staaten in einem Kalten Krieg darum, die L\u00fccke zu f\u00fcllen. Es wurde jedoch nicht vorgegeben, dass der Kalte Krieg so brutal und untergr\u00fcndig heftig werden w\u00fcrde, wie er es jahrzehntelang war. Daf\u00fcr sollten wir nach m\u00f6glichen Gr\u00fcnden auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs suchen \u2013 beginnend mit dem Charakter von Stalin und seiner Partei, aber auch einschlie\u00dflich der teilweise reagierenden Entwicklung des tiefen Staats Amerikas.<\/p>\n<p>Der tiefe Staat, die Schatten-Regierung und die Wall Street-Oberwelt<\/p>\n<p>Der \u201etiefe Staat\u201d wurde vom britischen Newsletter On Religion als \u201edie eingebetteten antidemokratischen Machtstrukturen innerhalb einer Regierung\u201c definiert, \u201eetwas, von dem nur sehr wenige Demokratien behaupten k\u00f6nnen, frei zu sein.\u201d (10) Der Begriff entstand 1996 in der T\u00fcrkei, um sich auf US-gest\u00fctzte Elemente zu beziehen, vor allem in den Geheimdiensten und im Milit\u00e4r, die immer wieder Gewalt angewendet hatten, um den demokratischen politischen Prozess in der T\u00fcrkei zu st\u00f6ren und neu auszurichten. Manchmal ist die Definition auf Elemente innerhalb der Regierung (oder \u201eeinen Staat im Staate\u201d) eingeschr\u00e4nkt, aber h\u00e4ufiger wird der Begriff in der T\u00fcrkei aus historischen Gr\u00fcnden erweitert benutzt, um \u201eMitglieder der t\u00fcrkischen Unterwelt\u201d miteinzubeziehen. (11) In diesem Essay werde ich den \u201etiefen Staat\u201d im erweiterten Sinne verwenden, um sowohl die zweite Ebene der geheimen Regierung innerhalb Washingtons, als auch jene Au\u00dfenseiter zu ber\u00fccksichtigen, die entweder in der Unterwelt oder der Oberwelt m\u00e4chtig genug sind, ihm Richtung geben zu k\u00f6nnen. Kurzum, ich werde den Begriff des \u201etiefen Staats\u201d mit dem gleichsetzen, was ich 1993 ein \u201etiefes politisches System\u201d nannte: \u201eeines, das gew\u00f6hnlich auf Entscheidungs- und Durchsetzungsverfahren au\u00dferhalb wie auch innerhalb des von Gesetz und Gesellschaft \u00f6ffentlich sanktionierten Bereichs zur\u00fcckgreift.\u201d (12)<\/p>\n<p>So wie ich, legt Lofgren eine zweideutige Symbiose zwischen zwei Aspekten des tiefen Staats Amerikas nahe:<\/p>\n<p>\u201e1.) die Beltway-Beh\u00f6rden der Schattenregierung, wie die CIA und NSA, die vom \u00f6ffentlichen Staat eingerichtet worden sind und ihn jetzt \u00fcberschatten, und<br \/>\n2.) die viel \u00e4ltere Macht der Wall Street, die sich auf den m\u00e4chtigen Banken und Anwaltskanzleien dort gr\u00fcndet.\u201c<\/p>\n<p>In seinen Worten:<\/p>\n<p>\u201eEs ist nicht zu viel gesagt, dass die Wall Street der eigentliche Eigent\u00fcmer der Tiefenstaats und seiner Strategien sein k\u00f6nnte, und sei es aus keinem anderen Grund als dem, dass sie das Geld hat, um Regierungsvertreter mit einer zweiten Karriere zu belohnen, die von der Attraktivit\u00e4t her weit \u00fcber die Tr\u00e4ume eines angestellten Regierungsbeamten hinausgeht.\u201c (13)<\/p>\n<p>Ich werde vorbringen, dass in den 1950er Jahren die Wall Street ein dominierender Komplex war. Dieser umfasste nicht nur Banken und \u00d6lfirmen, sondern auch die \u00d6lkonzerne, deren Kartellabsprachen  von der Wall-Street-Kanzlei Sullivan und Cromwell, der Heimat der Dulles-Br\u00fcder, erfolgreich gegen die US-Regierung verteidigt wurden. Dieser gr\u00f6\u00dfere Komplex ist das, was ich mit der Wall Street-Oberwelt meine.<\/p>\n<p>Die lange Geschichte der Wall Street-Oberwelt<\/p>\n<p>Lofgrens Einbeziehung der Wall Street steht im Einklang mit Franklin Roosevelts Beobachtung im Jahre 1933 an seinem Freund, Col. E.M. House: \u201eDie wirkliche Wahrheit \u2026 ist, wie Sie und ich wissen, dass ein Finanz-Element in den gr\u00f6\u00dferen Zentren die Regierung von jeher seit den Tagen Andrew Jacksons besessen hat.\u201c (14)<\/p>\n<p>FDRs Einsicht wird durch die Effizienz illustriert, mit der eine Gruppe von Wall Street-Bankern (einschlie\u00dflich Nelson Rockefellers Gro\u00dfvater Nelson Aldrich und Paul Warburg) in einem streng geheimen Treffen im Jahre 1910 in der Lage waren, das Federal Reserve System zu begr\u00fcnden \u2013 ein System, das die Aufsicht \u00fcber die Geldversorgung des Landes und aller Banken Amerikas in die nicht unparteiischen H\u00e4nde seiner gr\u00f6\u00dften Mitglieder legte. (15) Der politische Einfluss des quasi-staatlichen Federal Reserve-Vorstands (in dem das Bundesfinanzministerium vertreten ist, aber nicht dominiert) wurde 2008 deutlich aufgezeigt, als die Fed-F\u00fchrung die sofortige Unterst\u00fctzung der aufeinander folgenden Regierungen eines Republikaners aus Texas und eines Demokraten aus dem Mittleren Westen f\u00fcr den Erhalt \u00f6ffentlicher Gelder sicherstellte, um das r\u00fccksichtslose Management der Wall Street-Banken zu retten: Banken, die Too Big To Fail sind, und nat\u00fcrlich auch Too Big To Jail, aber nicht Too Big To Bail. (16)<\/p>\n<p>Die Wall Street und der Beginn der CIA<\/p>\n<p>Hochrangige Beamte des Finanzministeriums, CIA-Offiziere, und die Wall Street-Banker und -Anw\u00e4lte denken \u00e4hnlich ob der \u201eDreht\u00fcr\u201d, durch die sie problemlos vom privaten Sektor in den \u00f6ffentlichen Dienst und zur\u00fcck wechseln. 1946 rekrutierte General Vandenberg als Director of Central Intelligence (DCI) Allen Dulles, damals ein republikanischer Anwalt bei Sullivan und Cromwell in New York, \u201eum Vorschl\u00e4ge f\u00fcr die Form und Organisation dessen zu entwerfen, woraus die Central Intelligence Agency im Jahre 1947 werden sollte.\u201d Dulles rief umgehend eine beratende Gruppe von sechs M\u00e4nnern zusammen, von denen bis auf einen alle Wall Street-Investmentbanker oder \u2013Anw\u00e4lte waren. (17) Dulles und zwei andere (William H. Jackson und Frank Wisner) traten der Beh\u00f6rde sp\u00e4ter bei, wo Dulles damit fortfuhr, politische Entscheidungen zu orchestrieren, wie beispielsweise den Sturz des Regimes Arbenz in Guatemala, den er zuvor in New York beim Council on Foreign Relations diskutiert hatte. (18)<\/p>\n<p>Es scheint wenig Unterschied f\u00fcr den Einfluss von Allen Dulles ausgemacht zu haben, ob er ein Wall Street-Anwalt oder CIA-Direktor war. Obwohl er der CIA bis November 1950 nicht offiziell beigetreten war, war er vor Beginn der Berlin-Blockade von 1948 in Berlin, indem er \u201edie Aufsicht \u00fcber die Entfesselung der antisowjetischen Propaganda in ganz Europa\u201d innehatte. (19) Im Fr\u00fchsommer 1948 bildete er das Amerikanische Komitee f\u00fcr ein Vereinigtes Europa (ACUE), um das zu unterst\u00fctzen, was in den fr\u00fchen 1950er Jahren \u201edie gr\u00f6\u00dfte CIA-Operation in Westeuropa\u201c wurde. (20)<\/p>\n<p>Der Tiefenstaat und Gelder f\u00fcr verdeckte Operationen der CIA<\/p>\n<p>Die Wall Street war auch die Inspiration f\u00fcr das, was schlie\u00dflich zur ersten verdeckten Operation der CIA wurde: die Verwendung von \u201e\u00fcber 10 Millionen US-Dollar in beschlagnahmten Achsen-Geldern, um die [italienische] Wahl [von 1948] zu beeinflussen.\u201d (21) (Das Fundraising hatte im wohlhabenden Brook Club in New York begonnen; aber Allen Dulles, noch immer ein Wall Street-Anwalt, \u00fcberzeugte Washington, das zun\u00e4chst eine private Finanzierung der Kampagne bevorzugt hatte, die Operation durch den National Security Council und die CIA zu genehmigen. (22)<\/p>\n<p>Dulles\u2018 Freund Frank Wisner verlie\u00df danach die Wall Street, um die Aufsicht \u00fcber ein vergr\u00f6\u00dfertes Programm f\u00fcr verdeckte Operationen durch das neu geschaffene Office of Policy Coordination (OPC) zu \u00fcbernehmen. Dulles, noch immer ein Anwalt, warb erfolgreich f\u00fcr einen Wiederaufbau Westeuropas durch das, was als Marshall-Plan bekannt wurde. (23) Gemeinsam mit George Kennan und James Forrestal half Dulles auch \u201eeinen geheimen Zusatz [zum Marshall-Plan] zu entwickeln, der der CIA die M\u00f6glichkeit gab, politische Kriegsf\u00fchrung auszu\u00fcben. Er lie\u00df die Beh\u00f6rde Millionen von Dollar aus dem Plan absch\u00f6pfen.\u201d (24)<\/p>\n<p>Dies schuf eine der fr\u00fcheren Gelegenheiten, bei denen die CIA direkt oder indirekt lokale Kr\u00e4fte, die im Drogenhandel verwickelt waren, rekrutierte. Das AFL-Mitglied Irving Brown, der Assistent vom AFL-Offiziellen Jay Lovestone (ein CIA-Asset), war in Drogenschmuggel-Aktivit\u00e4ten in Europa zur gleichen Zeit verwickelt, in der er Mittel aus dem Marshall-Plan umleitete, um<br \/>\n\u201eeine ,kompatible linke\u2018 Gewerkschaft in Marseille mit Pierre Ferri-Pisani (zu etablieren). Im Auftrag von Brown und der CIA heuerte Ferri-Pisani (ein Drogenschmuggler mit Verbindung zum Verbrechensherrscher von Marseille, Antoine Guerini) Berufsschl\u00e4ger zum Zusammenschlagen von kommunistischen Dock-Arbeitern an.\u201d (25)<\/p>\n<p>Eine \u00e4hnliche Finanzierungsquelle f\u00fcr die CIA wurde im Fernen Osten entwickelt: der sogenannte<\/p>\n<p>\u201e,M-Fonds\u2018, ein Geheimer Geldfonds von enormer Gr\u00f6\u00dfe, der [1991] in Japan seit mehr als vierzig Jahren existierte. Der Fonds wurde von den Vereinigten Staaten in der unmittelbaren Nachkriegszeit im Wesentlichen aus den gleichen Gr\u00fcnden gegr\u00fcndet, die sp\u00e4ter den Marshallplan der Unterst\u00fctzung der USA an Westeuropa entstehen lie\u00dfen, darunter auch f\u00fcr die Bundesrepublik Deutschland\u2026.. Der M-Fonds wurde nicht nur f\u00fcr den Aufbau eines demokratischen politischen Systems in Japan verwendet, sondern dar\u00fcber hinaus f\u00fcr alle Zwecke, f\u00fcr die die Marshall-Plan-Gelder in Europe benutzt wurden.\u201c (26)<\/p>\n<p>F\u00fcr mindestens zwei Jahrzehnte unterst\u00fctzte die CIA gro\u00dfz\u00fcgig rechte Parteien in L\u00e4ndern wie Japan und Indonesien, m\u00f6glicherweise noch mit beschlagnahmten Achsen-Geldern. (27) (Man trifft h\u00e4ufig auf die Behauptung, dass die Quelle f\u00fcr den M-Fonds Gold war, das von Japan im Zweiten Weltkrieg gepl\u00fcndert wurde, \u201eYamashitas Gold\u201d.) (28)<\/p>\n<p>Als allgemeine Regel scheint die CIA, statt diese Mittel in ihren eigenen Haushalt zu assimilieren, in die H\u00e4nde von verb\u00fcndeten unternehmerischen Kr\u00e4ften gegeben zu haben \u2013 angefangen bei anderen US-Beh\u00f6rden wie die Economic Cooperation Administration(ECA, 1948 gegr\u00fcndet, um den Marshall-Plan zu verwalten), bis hin zu \u00d6lgesellschaften und m\u00e4chtigen Drogenh\u00e4ndlern. (29)<br \/>\nDie CIA hat ihre Abh\u00e4ngigkeit von Geldern, die au\u00dferhalb ihres offiziellen Budgets flie\u00dfen, nie aufgegeben, um ihre Geheimoperationen durchzuf\u00fchren. In S\u00fcdostasien versorgte ihre eigene Firma Sea Supply Inc. eine Infrastruktur f\u00fcr einen Drogenhandel, der eine CIA-gef\u00fchrte paramilit\u00e4rische Einheit unterst\u00fctzte, PARU. (30) Die CIA scheint auch in Abstimmung mit schwarzen Kassen aus verschiedenen US-Regierungsvertr\u00e4gen gehandelt zu haben; angefangen bei der Howard Hughes-Organisation, bis hin zu (wie wir sehen werden) ausl\u00e4ndischen Waffenverk\u00e4ufe von US-R\u00fcstungskonzernen wie Lockheed und Northrop. (31)<\/p>\n<p>Lockheed-Auszahlungen und CIA-Kunden: die Niederlande, Japan, Italien, Indonesien und Saudi-Arabien<\/p>\n<p>Die Auszahlungen aus dem M-Fonds in den 1950er Jahren wurden von Kodama Yoshio verwaltet, \u201ewahrscheinlich das Hauptasset der CIA in Japan\u201c; w\u00e4hrend \u201ealle Konten sagen, dass nach dem Ende der Besatzung alle amerikanischen Manager des Fonds von der CIA kamen.\u201d (32) Kodama empfing auch und verteilte Millionen an Lockheed-Mittel, um milit\u00e4rische Auftr\u00e4ge sicherzustellen \u2013 eine Operation, von der die CIA wusste, aber \u00fcber die sie nie zugab, an ihr beteiligt gewesen zu sein. (33) Lockheeds Auszahlungssystem war weltweit gespannt, und man sieht eine CIA-Beteiligung daran in mindestens vier anderen L\u00e4ndern: den Niederlanden, Italien, Indonesien und Saudi-Arabien. (Lockheed, der Erbauer der U-2, war ein gro\u00dfer CIA-Auftragnehmer.) (34)<\/p>\n<p>Der Empf\u00e4nger in den Niederlanden war Prinz Bernhard, ein enger Freund der CIA-Direktoren Walter Bedell Smith und Allen Dulles, und der Veranstalter der Bilderberg-Gruppe. (35) Im Fall von Italien wurden die Zahlungen \u00fcber einen Kontakt (\u201eAntelope Cobbler\u201d) gehandhabt, der immer der war, der der italienische Ministerpr\u00e4sident in dem Moment war (immer von einer der beiden Parteien, die zuvor von der CIA gef\u00f6rdert worden waren). (36)<\/p>\n<p>Beim aufschlussreichen Beispiel Indonesiens wurden Lockheed-Zahlungen im Mai 1965, entgegen der rechtlichen Einw\u00e4nde des Lockheed-Ratgebers, an einen neuen Vertrag mit einer Firma des langj\u00e4hrigen lokalen Agenten oder Mittelsmann, August Munir Dasaad, verschoben. Das war nur sechs Monate nach einer geheimen US-Entscheidung, die CIA heimlich<\/p>\n<p>\u201e,Einzelpersonen und Organisationen (unterst\u00fctzen zu lassen), die bereit waren, obstruktive Handlungen gegen die PKI [Indonesische Kommunistische Partei] zu unternehmen.\u2019 Auf l\u00e4ngere Sicht bedeutete dies die Identifizierung und ins Auge fassen von ,Anti-Regime-Elementen\u2018 und anderen potenziellen F\u00fchrungskr\u00e4ften eines Post-Sukarno-Regimes.\u201c (37)<\/p>\n<p>Obwohl Dasaad ein langj\u00e4hriger Unterst\u00fctzer von Sukarno war, bildete er ab Mai 1965 bereits Verbindungen zu Sukarnos sp\u00e4teren Nachfolger, General Suharto, \u00fcber einen Verwandten der Familie, General Alamsjah, der Suharto kannte und der Empf\u00e4nger des neuen Lockheed-Kontos war. (38) Nachdem Suharto Sukarno ersetzte, machte Alamsjah, der erhebliche Gelder kontrollierte, Gelder f\u00fcr Suharto frei, was ihm den Dank des neuen Pr\u00e4sidenten einbrachte. (39)<\/p>\n<p>W\u00e4hrend dies geschah, erh\u00f6hte Stanvac (ein Joint Venture von Standard-Unternehmen, die sp\u00e4ter als Exxon und Mobil bekannt wurden) die Zahlungen an die \u00d6lgesellschaft der Armee, Permina, die von einem eventuellen politischen Verb\u00fcndeten Suhartos, General Ibnu Sutowo, geleitet wurde. Von Alamsjah wird gesagt, dass er sich mit Ibnu Sutowo bei einer Verschw\u00f6rung gegen Sukarno verb\u00fcndet haben soll, zusammen mit einem gut verbundenen japanischen \u00d6lmann, Nishijima Shigetada. (40) Nach Suhartos Sturz von Sukarno schrieb Fortune, dass \u201cSutowos noch immer kleine Firma eine entscheidende Schl\u00fcsselrolle bei der Finanzierung der Operationen spielte, und die Armee hat dies nie vergessen.\u201d (41)<\/p>\n<p>Wir werden uns sp\u00e4ter mit dem speziellen Fall der Lockheed-Schmiergelder f\u00fcr Saudi-Arabien befassen, die weitaus gr\u00f6\u00dfer als die in Japan waren. Die Verbindung zwischen \u00d6l im Nahen Osten und Waffenverk\u00e4ufen ist jedoch wichtig zu beachten: als die US-Importe von \u00d6l des Nahen Ostens sich erh\u00f6hten, wurde der Druck auf die US-Zahlungsbilanz durch erh\u00f6hte US-Waffenlieferungen in die Region wettgemacht. \u201eIn der Zeit zwischen 1963-1974 gingen die Waffenlieferungen in den Nahen Osten von 10 Prozent der weltweiten Waffenimporte auf 36 Prozent hinauf, die H\u00e4lfte davon wurde von den Vereinigten Staaten geliefert.\u201d (42)<\/p>\n<p>Iran 1953: Wall Street, die Dulles-Br\u00fcder und das Internationale \u00d6l-Kartell<\/p>\n<p>Die internationalen Anw\u00e4lte der Wall Street versteckten voreinander nicht ihre gemeinsame \u00dcberzeugung, dass sie die Anforderungen, um die Welt zu f\u00fchren, besser verstanden als Washington. Wie John Foster Dulles in den 1930er Jahren an einen britischen Kollegen schrieb:<\/p>\n<p>\u201eDas Wort ,Kartell\u2018 hat hier das Stigma eines Schreckgespenst angenommen, das die Politiker st\u00e4ndig angreifen. Tatsache ist, dass die meisten dieser Politiker isolationistisch und nationalistisch sind, und weil die politische Organisation der Welt unter solchen Einfluss so r\u00fcckw\u00e4rtsgewandt ist, m\u00fcssen Business-Leute, die realistisch mit internationalen Problemen zu k\u00e4mpfen haben, Wege finden, um durch dumme politische Barrieren zu kommen.\u201c (43)<\/p>\n<p>Die gleiche Mentalit\u00e4t erkl\u00e4rt auch, warum Allen Dulles als OSS-Offizier im Jahr 1945 einfach Befehle aus Washington umging, die es ihm verboten, mit SS-General Karl Wolff \u00fcber eine bedingte Kapitulation der deutschen Streitkr\u00e4fte in Italien zu verhandeln \u2013 eine wichtige Verletzung von Roosevelts Vereinbarung mit Stalin in Jalta f\u00fcr eine bedingungslose Kapitulation, eine Verletzung, die von vielen als zum Kalten Krieg hinf\u00fchrend angesehen wird. (44) Und sie erkl\u00e4rt, warum Allen, als CIA-Direktor im Jahr 1957, sich zusammenfassend mit Eisenhowers Zur\u00fcckhaltung bei der Genehmigung von mehr als nur gelegentlichen U-2-Fl\u00fcgen \u00fcber der UdSSR befasste, indem er heimlich einen Plan mit dem britischen MI-6 genehmigte, demnach U-2-Fl\u00fcge stattdessen durch den britischen Premierminister Macmillan genehmigt werden konnten. (45)<\/p>\n<p>Diese Mentalit\u00e4t zeigte sich 1952, als Trumans Justizministerium versuchte, die Kartellvereinbarungen auseinanderzubrechen, durch die Standard Oil of New Jersey (heute Exxon) und vier weitere \u00d6lkonzerne die globale \u00d6lverteilung kontrollierten. (Die anderen vier waren Standard Oil Company of New York, Standard Oil of California oder Socony, Gulf Oil und Texaco; zusammen mit Royal Dutch Shell und Anglo-Iranian bildeten sie die sogenannten Sieben Schwestern des Kartells). Konfrontiert mit einer Regierung, die die Aush\u00e4ndigung relevanter Unterlagen forderte, weigerte sich Exxon-Anwalt Arthur Dean von Sullivan und Cromwell, wo Foster Dulles ein Senior-Partner war: \u201eWenn es nicht um eine Frage der nationalen Sicherheit ginge, w\u00e4ren wir durchaus bereit, einem Strafverfahren oder einer Zivilklage entgegenzublicken. Aber das ist die Art von Informationen, die der Kreml gerne in seine H\u00e4nde bek\u00e4me.\u201d (46)<\/p>\n<p>Zu diesem Zeitpunkt arbeitete das \u00d6lkartell eng mit der britischen Anglo-Iranian Oil Company (AIOC , sp\u00e4ter BP) zusammen, um die Verstaatlichung von AIOC durch den iranischen Premier Mossadegh zu verhindern, und zwar durch die Einf\u00fchrung eines erfolgreichen Boykotts iranischer \u00d6l-Exporte im Mai 1951.<\/p>\n<p>\u201eIm Mai 1951 sicherte sich AIOC die Unterst\u00fctzung der anderen \u00d6lkonzerne, die jedes Interesse an einer Entmutigung von Verstaatlichungen hatten \u2026. Keines der gro\u00dfen Unternehmen w\u00fcrde iranisches \u00d6l anr\u00fchren; trotz ein oder zwei malerischer Episoden hielt der Boykott.\u201c (47)<\/p>\n<p>Im Ergebnis fiel die iranische \u00d6lproduktion von 241 Millionen Barrel im Jahre 1950 auf 10.6 Millionen Barrel im Jahre 1952.<\/p>\n<p>\u201eDies wurde erreicht, indem dem Iran die F\u00e4higkeit verweigert wurde, sein Erd\u00f6l exportieren zu k\u00f6nnen. Zu dieser Zeit kontrollierten die sieben Schwestern fast 99% der Roh\u00f6ltanker der Welt f\u00fcr solche Exporte, und noch wichtiger ist, die M\u00e4rkte, die sie ansteuerten.\u201c (48)<\/p>\n<p>Aber Truman lehnte eine Beteiligung der CIA bei Bem\u00fchungen zum Sturz von Mossadeq ab, trotz eines direkten pers\u00f6nlichen Appells von Churchill, und schickte stattdessen Averell Harriman nach Teheran, um in gescheiterten Bem\u00fchungen um eine friedliche Beilegung der Differenzen mit Mossadegh zu verhandeln. (49)<\/p>\n<p>All dies \u00e4nderte sich mit der Wahl von Eisenhower im November 1952, gefolgt von der Ernennung der Dulles-Br\u00fcder, Au\u00dfenminister und Chef der CIA zu sein. Die Strafanzeige des Justizministeriums gegen das \u00d6l-Kartell wurde schnell durch eine Zivilklage ersetzt, aus der das \u00d6l-Kartell schlie\u00dflich unbeschadet hervorging. (50)<\/p>\n<p>\u201eEisenhower, ein offener Freund der \u00d6lindustrie \u2026 ver\u00e4nderte die Anklage von strafrechtlich auf zivilrechtlich und \u00fcbertrug die Verantwortung f\u00fcr den Fall vom Justizministerium ans Department of State \u2013 das erste Mal in der Geschichte, dass ein Kartellverfahren zur Strafverfolgung an das Au\u00dfenministerium gegeben wurde. Wenn man sieht, dass der Au\u00dfenminister John Foster Dulles war, und dass der Verteidiger f\u00fcr das \u00d6l-Kartell Dulles\u2019 ehemalige Kanzlei (Sullivan und Cromwell) war, war der Fall bald so gut wie tot.\u201c (51)<\/p>\n<p>Danach<br \/>\n\u201e(blieb die) kooperative Steuerung des Weltmarktes durch die gro\u00dfen \u00d6lgesellschaften mit unterschiedlichem Erfolg bis zum \u00d6l-Embargo von 1973 bis 1974 in Kraft. Dass die Zusammenarbeit mehr als stillschweigend war, kann durch die Tatsache ersehen werden, dass die kartellrechtlichen Regelungen speziell im Zeitraum 1950-1973 oftmals beiseite geschoben wurden, was den gro\u00dfen Unternehmen erlaubte, als Gruppe mit verschiedenen Nahost-L\u00e4ndern zu verhandeln, und nach ihrer Gr\u00fcndung [1960] mit der Organisation der Erd\u00f6l exportierenden L\u00e4nder oder OPEC.\u201c (52)<\/p>\n<p>Im November 1952 begannen CIA-Beamte auch die Beteiligung der CIA an den Bem\u00fchungen des MI6 und der \u00d6lgesellschaften im Iran zu planen (53) \u2013 obwohl ihre ber\u00fcchtigte Operation TP \/ AJAX, um Mossadegh zu st\u00fcrzen, von Eisenhower erst am 22. Juli 1953 entg\u00fcltig genehmigt wurde. (54)<\/p>\n<p>Die Ereignisse von 1953 st\u00e4rkten die Rolle des \u00d6lkartells als eine strukturelle Komponente des amerikanischen tiefen Staats, sich dabei auf seine starke Verbindungen sowohl zur Wall Street als auch zur CIA st\u00fctzend. (55) (Eine weitere solche Komponente war die Arabian-American Oil Company oder ARAMCO in Saudi-Arabien, die die \u00d6lproduktion in den Jahren 1951 bis 1953 erh\u00f6hte, um den Verlust von \u00d6l aus dem Iran wettzumachen. Bis sie vollst\u00e4ndig 1980 verstaatlicht wurde, hielt ARAMCO Undercover-CIA-Personal wie William Eddy unter seinen Top-Beratern. (56)) Die f\u00fcnf amerikanischen \u00d6lkonzerne waren insbesondere gest\u00e4rkt durch den Erfolg von AJAX, da Anglo-Iranian (sp\u00e4ter umbenannt in BP) fortan gezwungen wurde, 40 Prozent des \u00d6ls aus seinen iranischen Raffinerien mit ihnen zu teilen.<\/p>\n<p>Nahezu alle j\u00fcngeren Darstellungen des Mossadegh-Sturzes behandeln ihn als eine verdeckte Geheimdienstoperation, bei dem das \u00d6l-Kartell eine (wenn es \u00fcberhaupt erw\u00e4hnt wird) untergeordnete Rolle spielte. Doch die Chronologie, und vor allem die versp\u00e4tete Genehmigung von Eisenhower, deuten darauf hin, dass es die CIA war, die 1953 versp\u00e4tet zu einer fr\u00fcheren \u00d6lkartell-Operation hinzustie\u00df, und nicht umgekehrt. Was den tiefen Staat betrifft, initiierte das \u00d6l-Kartell oder der tiefe Staat im Jahre 1951 einen Prozess, den der \u00f6ffentliche Staat Amerikas erst zwei Jahre sp\u00e4ter genehmigte. Doch die unvermeidlichen Verzerrungen in der akademischen oder Archivierungs-Geschichtsschreibung, die nur mit den prim\u00e4ren Quellen arbeitet, die \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich sind, besteht darin, die Mossadegh-Trag\u00f6die schlicht als \u201eCIA-Coup\u201d zu betrachten.<\/p>\n<p>Die CIA, Booz Allen Hamilton und die Wall Street-Oberwelt<\/p>\n<p>Durch die \u201eDreht\u00fcr \u201d zirkulieren auch hochrangige Geheimdienstmitarbeiter und die Chefs der \u201ecleared contractors\u201c (Auftragnehmer, die Zugang zu hochklassifizierten Informationen und Bereichen haben, Anm. d. \u00dcbersetzers), auf die sich Mike Lofgren als Teil des tiefen Staats bezog. Tim Shorrock enth\u00fcllte 2007, dass \u201eetwa 70 Prozent der gesch\u00e4tzten $ 6 Milliarden, die von der Regierung jedes Jahr f\u00fcr \u2026 Geheimdienstarbeit (ausgegeben wird)\u201c, an privatunternehmerische Geheimdienstauftragnehmer wie Booz, Allen &#038; Hamilton (heute Booz Allen Hamilton) und SAIC ausgelagert wird. (57) Zum Beispiel ging Mike McConnell \u201e(vom Posten als) Chef der National Security Agency unter Bush 41 und Clinton direkt zu Booz Allen, einem der landesweit gr\u00f6\u00dften privaten Geheimdienstauftragnehmer, dann wurde er Bushs Director of National Intelligence (DNI), ging dann zur\u00fcck zu Booz Allen, wo er ist jetzt ausf\u00fchrender Vize-Pr\u00e4sident ist.\u201c Geheimdienst-Offiziere in der Regierung schreiben die nicht-kompetitiven Vertr\u00e4ge f\u00fcr die privaten Unternehmen, f\u00fcr die sie m\u00f6glicherweise gearbeitet haben und f\u00fcr die sie m\u00f6glicherweise wieder arbeiten k\u00f6nnten. (58) Und im Laufe der Jahre hat die \u201eDreht\u00fcr\u201d auch Personal zwischen Booz Allen und den internationalen \u00d6lgesellschaften, denen die Firma dient, ausgetauscht.<\/p>\n<p>Die urspr\u00fcngliche Firma Booz, Allen, &#038; Hamilton teilte sich 2008 in Booz Allen Hamilton, konzentriert um das USG-Gesch\u00e4ft, und Booz &#038; Company in New York, das das kommerzielle und internationale Portfolio des alten Unternehmens \u00fcbernahm, auf. Booz Allen Hamilton geh\u00f6rt mehrheitlich dem Private-Equity-Unternehmen der Carlyle Group, bekannt f\u00fcr seine Zusammenarbeit mit politischen Pers\u00f6nlichkeiten wie den beiden Pr\u00e4sidenten Bush. (59)<\/p>\n<p>Lofgren weist auf die Tiefenstaat-Bedeutung von Booz Allen Hamilton hin, dessen Unternehmensgesch\u00e4ft zu 99 Prozent von der US-Regierung abh\u00e4ngt. (60) Booz Allen wurde in den Medien mit der NSA verbunden, seitdem sein Mitarbeiter Edward Snowden mit NSA-Aufzeichnungen ausriss. Aber Booz Allen, eines der \u00e4ltesten und gr\u00f6\u00dften der \u201ecleared contractors\u201d, war mit verdeckten Operationen der CIA verflochten, seit Allen Dulles 1953 CIA-Direktor wurde. (61) Im gleichen Jahr begann Booz Allen \u201emehreren Auslandsauftr\u00e4ge zu \u00fcbernehmen\u2026: ein Land-Registrierungssystem auf den Philippinen, eine Umstrukturierung der \u00e4gyptischen Zolloperationen und Textilindustrie, und die Arbeit f\u00fcr Irans nationaler \u00d6lgesellschaft.\u201d (62) Alle drei Aufgaben \u00fcberschnitten sich mit verdeckten Operationen der CIA im Jahre 1953, einschlie\u00dflich des philippinischen Landverteilungsprogramms, das von Edward Lansdale gef\u00f6rdert wurde, um einen Huk-Aufstand zu bek\u00e4mpfen, und der CIA-Operation TP \/ AJAX (mit dem britischen MI6), um die Anglo-Iranian Oil Company (sp\u00e4ter BP) zu retten. (63)<\/p>\n<p>Aber die wichtigsten CIA-Booz Allen-Kooperation mag in \u00c4gypten stattgefunden haben. Im M\u00e4rz 1953 kehrte Miles Copeland, nachdem er von der CIA zur\u00fcckgetreten war, um Booz-Allen beizutreten, \u201enach Kairo f\u00fcr eine gemeinsame CIA-BA &#038; H-Mission zur\u00fcck.\u201d (64) \u00dcber Management-Beratung an die \u00e4gyptische Regierung im Allgemeinen und an eine private Textilfabrik hinausgehend, gab Miles Nasser auch Rat bei der Gr\u00fcndung seines Nachrichtendienstes (dem Mukhabarat), und er wurde \u201ebald sein engster westlicher Berater\u201d (wie auch sein Top-Kanal zur USG, wichtiger als der lokale US-Botschafter und der CIA-Chef). (65)<\/p>\n<p>Copelands Verh\u00e4ltnis zu Nasser machte ihn nicht zu einem Gestalter der US-Politik; seine pro-Nasser-Ansichten wurden weitgehend vom pro-britischen Anti-Nasserismus der Dulles-Br\u00fcder unterdr\u00fcckt. Aber sie brachten eine Bindung zwischen Copeland und dem Wei\u00dfen Haus Eisenhowers hervor. Nach 1967, als Nixon sich f\u00fcr die Kandidatur um das Pr\u00e4sidentenamt vorbereitete, hatte Copeland eine Beurlaubung von Booz Allen genommen, um ein prestigetr\u00e4chtiger und gut bezahlter Berater f\u00fcr \u00d6lunternehmen zu werden.<\/p>\n<p>Die CIA, Miles Copeland und Adnan Khashoggi<\/p>\n<p>Im Jahr 1966 schloss Copeland, w\u00e4hrend er technisch auf Urlaub von Booz Allen war, engen Kontakt zu Adnan Khashoggi0, einem jungen Araber, der sich sowohl zu einem \u201ehaupts\u00e4chlichen ausl\u00e4ndischen Agenten\u201d der USA entwickelte, als auch \u00e4u\u00dferst wohlhabend wurde aufgrund von Kommissionen auf die Waffenlieferungen von Lockheed und anderen milit\u00e4rische Unternehmen an Saudi-Arabien. (66) (\u201eUm ein Gef\u00fchl f\u00fcr die Gr\u00f6\u00dfe des Unternehmen zu geben, das Unternehmen r\u00e4umte Mitte der 1970er Jahre ein, das es zwischen 1970 und 1975 $ 106 Millionen an Kommissionen an Khashoggi zur Verf\u00fcgung gestellt hatte, mehr als zehn Mal die H\u00f6he der Zahlungen an die n\u00e4chstwichtigste Verbindung, Yoshi [sic] Kodama aus Japan.\u201d (67)<\/p>\n<p>Anhand Copelands eigener Darstellung von 1989 hob diese Begegnung mit Khashoggi \u201euns beide auf eine ,Miles-und-Adnan\u2018-Basis, die f\u00fcr mehr als zwanzig Jahre, Partys und eine sehr spezielle Art der politischen Handlungsweise \u00fcberdauert hat.\u201d (68) Copeland f\u00fcgt hinzu, dass<br \/>\n\u201eAdnan und ich (wurden) getrennt durch unsere jeweiligen Freunde in Langley [d.h. CIA] gebeten, einen Offiziellen \u2026 [sic] Off-the-record-Austausch von Ideen \u00fcber die sich abzeichnende Krise im Nahen Osten zu haben, und mit Vorschl\u00e4gen zu kommen, die die zahmen B\u00fcrokraten gerne gemacht h\u00e4tten, aber nicht machen konnten.\u201c (69)<\/p>\n<p>Copeland flog beinah sofort nach Kairo und vertiefte sich in einer Reihe von hochrangigen, aber letztlich erfolglosen Bem\u00fchungen zur Verhinderung dessen, was bald der Sechs-Tage-Krieg von 1967 wurde. Seine Mission gab ihm basierend auf seiner Darstellung, obwohl erfolglos, einen \u201eenormen Schub\u201d f\u00fcr seinen Ruf, so dass er \u201eden schon begonnenen Versuch, eine ,private CIA\u2018 durch Verwendung von vertraulichen Vereinbarungen mit politisch klugen Mitglieder der Klienten-Unternehmen aufzubauen, zu beschleunigen.\u201d (70)<\/p>\n<p>Copeland selbst-promotende Behauptungen sind umstritten, und eine Reihe von Establishment-Schriftstellern haben seine B\u00fccher als \u201eunzuverl\u00e4ssig\u201d beschrieben. (71) Aber Augenzeuge Larry Kolb best\u00e4tigt, dass Copeland Khashoggi nahestand, und dass die zwei<\/p>\n<p>\u201eein Arbeitspapier (geschrieben hatten) \u2026 das vorschlug, dass \u2026 \u2026 reiche L\u00e4nder, darunter nicht nur die USA, sondern auch die arabischen \u00d6lstaaten, einen ,Marshall-Plan\u2018 f\u00fcr alle bed\u00fcrftigen L\u00e4nder des Nahen Ostens, einschlie\u00dflich Israels, gr\u00fcnden sollten.\u201c<\/p>\n<p>Nachdem der Plan mit Kolbs Unterst\u00fctzung nach R\u00fccksprache mit Reagans Wei\u00dfem Haus neugeschrieben worden war, sollte er von einem \u201eMideast Peace Fund\u201c unterst\u00fctzt werden, dem \u201eAdnan hundert Millionen Dollar von seinem eigenen Geld spendete.\u201d (72)<\/p>\n<p>Der Vorschlag scheiterte, teils wegen des nah\u00f6stlichen Widerstands gegen\u00fcber Verhandlungsl\u00f6sungen, teils aber auch, weil Khashoggi in den 1980er Jahren nicht mehr so reich und einflussreich wie einst war. Seine Funktion als Einflussagent im Nahen Osten und anderswo wurde scharf beschr\u00e4nkt, nachdem die Vereinigten Staaten durch denCorrupt Federal Practices Act von 1978 die Direktzahlungen von US-Unternehmen an ausl\u00e4ndische Personen verboten. Von nun an verschob sich die Funktion der Verleihung von Geld und sexuellen Gef\u00e4lligkeiten an Klienten-Politiker vor allem von Khashoggi zu einer anderen CIA-Connection, zur Bank of Credit and Commerce International (BCCI). (73) Ein Gro\u00dfaktion\u00e4r in BCCI war der saudische Geheimdienstchef Kamal Adham, Khashoggis Freund und Gesch\u00e4ftspartner und (nach dem Senats-BCCI-Bericht) \u201eder ehemalige Hauptansprechpartner der CIA im arabischen Nahen Osten.\u201d (74)<\/p>\n<p>Was die Geschichte des gescheiterten \u201eMideast Peace Fund\u201c enth\u00fcllt, ist erstens, dass Khashoggi (wie BCCI nach ihm) f\u00fcr Washington von Interesse war wegen seiner F\u00e4higkeit, sowohl mit Israel als auch mit den arabischen L\u00e4ndern zu verhandeln, und zweitens, dass sich Copeland und das, was Copeland seine \u201eprivate CIA\u201d nannte, (75) in einer Kommandoposition als f\u00fchrender Berater von Khashoggi befand, w\u00e4hrend er immer noch auf unbezahlten Urlaub von Booz Allen Hamilton war.<\/p>\n<p>Khashoggi, das CIA-Asset Edward K. Moss und politische Korruption<\/p>\n<p>Eine starke Verbindung wurde durch die Kombination von Copelands politischen Kontakten mit den Millionen Khashoggis gebildet. Copeland war vielleicht f\u00fcr Khashoggis inspirierte Wahl des untersch\u00e4tzten Edward K. Moss verantwortlich, einem anderen Mann mit CIA-Verbindungen, um sein PR-Mann in Washington zu werden. (76)<\/p>\n<p>Bereits im November 1962 entschied die CIA, als Teil der Planung, Castro loszuwerden, Moss f\u00fcr die politische Aktionsgruppe der CIA-Covert Action (CA) zu verwenden. (77) Das war mehr als ein Jahr, nachdem das FBI der CIA beratend mitgeteilt hatte, dass Moss\u2018 Geliebte Julia Cellini und ihr Bruder Dino Cellini angeblich Menschenbeschaffer w\u00e4ren, w\u00e4hrend \u201edie Cellini- Br\u00fcder lange mit Drogen- und modernen Sklavenhandel-Verbrechen auf Kuba in Verbindung gebracht\u201d wurden. (78)<\/p>\n<p>Dieser FBI-Bericht legt ein wichtiges gemeinsames Interessen zwischen Moss und Khashoggi nahe: sexuelle Korruption. Genau wie sein Onkel Yussuf Yassin einst ein Beschaffer von Frauen f\u00fcr K\u00f6nig Abdul Aziz gewesen war, so wurde \u00fcber Khashoggi selbst gesagt, er habe \u201eSex benutzt, um US-F\u00fchrungskr\u00e4fte zu gewinnen.\u201d Die Rechnung f\u00fcr die Frau, die M\u00e4dchen en masse auf seine Yacht im Mittelmeer lieferte, belief sich auf Hunderttausende von Dollar. (79) Khashoggi machte eine Praxis aus der Lieferung von Geld und Sex an solche, die er beeinflussen wollte.<\/p>\n<p>Der CIA war es nat\u00fcrlich verboten, Sex und Geld auf diese Weise in den Vereinigten Staaten zu verwenden, oder in den Vereinigten Staaten die Zahlungen an rechte Politiker zu t\u00e4tigen, wie es ihr Verhalten in den Rest der Welt auszeichnete. Aber ein solches Verbot galt nicht f\u00fcr Khashoggi. Laut Anthony Summers:<\/p>\n<p>\u201eKhashoggi hatte 1967 Nixon umworben, indem er ihm ein Flugzeug zur Verf\u00fcgung stellte, um den Nahen Osten nach dem Sechs-Tage-Krieg zu bereisen. Bald darauf er\u00f6ffnete er, indem er einen Strohmann benutzte, ein Konto bei Rebozo [bei Bebe Rebozo, Nixons engem Vertrauten] in Florida. Er machte dies, so erkl\u00e4rte er Watergate-Staatsanw\u00e4lten, in der Hoffnung, \u201edie Gunst von Rebozo zu erlangen\u201d, um zu dem Mann zu gelangen, der Pr\u00e4sident werden k\u00f6nnte, und um Gesch\u00e4ftsdeals zu verfolgen.\u201c (80)<\/p>\n<p>Khashoggi diente tats\u00e4chlich als \u201eCutout\u201c oder Vertreter in einer Anzahl von Operationen, die der CIA und den Unternehmen, mit denen er arbeitete, untersagt waren. Lockheed beispielsweise war auff\u00e4llig abwesend auf der Liste der milit\u00e4rischen Auftragnehmer, die illegal zu Nixons Wahlkampf 1972 beigetragen hatten. Aber es gab kein Gesetz, dass es seinem offiziellen Vertreter, Khashoggi, verbot, $ 200 Millionen durch die Bank von Nixons Freund Bebe Rebozo zu lenken. (81)<\/p>\n<p>(Pierre Salinger h\u00f6rte von Khashoggi, dass er 1972 1 Million Dollar an Nixon gespendet hatte, damit die oft geh\u00f6rte Behauptung erh\u00e4rtend, dass Khashoggi es in einem Aktenkoffer in Nixons westliches White House in San Clemente gebracht hatte und dann \u201evergessen\u201d habe, es mitzunehmen.) (82)<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich f\u00fchrte Khashoggi solche Korruption nicht in der amerikanischen Politik ein; er trat blo\u00df einem Milieu bei, in dem R\u00fcstungsunternehmen seit Jahren Geld und M\u00e4dchen verwendeten, um R\u00fcstungsauftr\u00e4ge in Washington und Las Vegas zu ergattern. (83) Prominent in dieser Praxis war Howard Hughe , dem Khashoggi bald bei internationalen Beteiligungen beitrat. (Laut einem Senats-Ermittler, der der Spur nachging, die Khashoggi mit Hughes\u2018 Sands Hotel in Las Vegas in Verbindung brachte, kam eine Blondine unerwartet in sein Hotelzimmer hinein und sagte: \u201cIch bin f\u00fcr Ihr Vergn\u00fcgen hier.\u201d) (84)<\/p>\n<p>Aber Khashoggis Korruptionskan\u00e4le und -ziele \u00fcberlappten mit denen der anderen mit CIA-Verbindungen. Im Jahr 1972 wurde behauptet, dass Gelder aus dem Paradise Island Casino auf den Bahamas heimlich an Nixon und sein Freund Bebe Rebozo gegeben wurden, durchgef\u00fchrt von einem Casino-Mitarbeiter. Dies war Seymour (Sy) Alter, die von beiden, \u201evon Nixon und Rebozo seit 1962 ein Freund war\u201d, und auch ein Verb\u00fcndeter von Edward Moss\u2018 Schwager Eddie Cellini, der Casino-Manager im Paradise Island war. (85) Die Gelder kamen von der Paradise Island Bridge Company, einem Unternehmen, das teilweise einem Offiziellen der Benguet International geh\u00f6rte, einer Firma, die in Amerika von Paul Helliwell vertreten wurde. (86) Es ist wahrscheinlich, dass Nixon selbst einen versteckte Anteil an der Bridge Company hielt, was die Enth\u00fcllung durch die Operation Tradewinds erkl\u00e4ren k\u00f6nnte, dass ein \u201eRichard M. Nixon\u201d (nicht anders gekennzeichnet) ein Konto bei Helliwells Castle Bank hatte. (87)<\/p>\n<p>Drei Fakten deuten auf ein tiefenstaatliches Interesse an dem, was sonst vielleicht als Frage pers\u00f6nlicher Korruption erscheinen k\u00f6nnte. Der erste ist, dass Paul Helliwell zwei Unternehmen f\u00fcr die CIA gegr\u00fcndet hat \u2013 CAT Inc. (sp\u00e4ter Air America ) und SEA Supply Inc. in Bangkok \u2013 , die die Infrastruktur der verdeckten Operationen der CIA mit Drogenhandel-Armeen in S\u00fcdostasien wurden. (88) Der zweite ist, dass Paul Helliwells Bankpartner, E.P. Barry, der Nachkriegsleiter des OSS-Abschirmdienstes (X -2) in Wien war, der die Aufsicht hatte \u00fcber die R\u00fcckgewinnung des SS-Golds in der Operation Safehaven. (89) Der dritte ist, dass seit \u00fcber vier Jahrzehnten Personen von Booz Allen Hamilton zur sehr kleinen Gruppe von Eigent\u00fcmern der profitablen Paradise Island Bridge Company geh\u00f6rten. (Ein j\u00fcngerer Partner in der Paradise Island Bridge Company ist Booz Allens Vize-Pr\u00e4sident Robert Riegle.) (90)<\/p>\n<p>Moss, Khashoggi, der Safari-Club und die Internationale Oberwelt<\/p>\n<p>Die von Khashoggi und Moss ausge\u00fcbte Kraft beschr\u00e4nkte sich nicht auf Khashoggis Zugang zu Geld und Frauen. In den 1970er Jahren war Moss Vorsitzender des elit\u00e4ren Safari Club in Kenia, wo er Khashoggi als Mehrheitseigner einlud. (91) Das exklusive Anwesen wurde zum Schauplatz f\u00fcr ein B\u00fcndnis zwischen Geheimdiensten, die w\u00fcnschten, den CIA-Abbau wettzumachen, der im Zuge der Wahl von Pr\u00e4sident Carter und den Post-Watergate-Reformen von Senator Church auftrat. (92)<\/p>\n<p>Wie der ehemalige saudische Geheimdienstchef Prinz Turki bin Faisal einmal vor der Ehemaligenvereinigung der Georgetown University sagte:<\/p>\n<p>\u201eIm Jahre 1976, nachdem hier die Watergate-Angelegenheiten stattfanden, wurde Ihre Geheimdienstgemeinschaft buchst\u00e4blich durch den Kongress gefesselt. Sie konnte nichts tun. Sie konnte keine Spione schicken, sie konnte keine Berichte schreiben, und sie konnte kein Geld bezahlen. Um dies zu kompensieren, kam eine Gruppe von L\u00e4ndern in der Hoffnung zusammen, den Kommunismus zu bek\u00e4mpfen, und gr\u00fcndeten das, was der Safari Club genannt wurde. Der Safari Club beinhaltete Frankreich, \u00c4gypten, Saudi-Arabien, Marokko und den Iran.\u201c (93)<\/p>\n<p>Prinz Turkis offenherzige Bemerkungen \u2013 \u201eIhre Geheimdienstgemeinschaft (wurde) buchst\u00e4blich durch den Kongress gefesselt \u2026 Um dies zu kompensieren, kam eine Gruppe von L\u00e4ndern zusammen \u2026 und gr\u00fcndeten das, was der Safari Club genannt wurde\u201c \u2013 machten deutlich, dass der Safari-Club, auf der Ebene des tiefen Staats operierend, ausdr\u00fccklich geschaffen wurde, um Beschr\u00e4nkungen zu \u00fcberwinden, die von politischen Entscheidungen des \u00f6ffentlichen Staats in Washington beschlossen worden waren.<\/p>\n<p>Offensichtlich darf das Anwesen von Khashoggi und Moss in Kenia nicht mit der Geheimdienstoperation mit dem gleichen Namen verwechselt werden. Aber es w\u00e4re auch falsch, eine radikale Trennung zwischen den beiden vorzunehmen: die beiden M\u00e4nner Khashoggi und Moss scheinen Teil dieses supranationalen Geheimdienst-Milieus gewesen zu sein.<\/p>\n<p>Insbesondere Kashoggis Aktivit\u00e4ten der Korruption durch Sex und Geld scheinen von der Bank of Credit and Commerce International (BCCI ) \u00fcbernommen worden zu sein, nachdem sie von den Post-Watergate-Reformen des Senator Church etwas beschnitten wurden \u2013 eine Bank, bei der Khashoggis Freund und Gesch\u00e4ftspartner Kamal Adham, der saudische Geheimdienstchef und ein Safari-Club-Mitglied, ein Teilinhaber war. (94)<\/p>\n<p>Das Safari Club-Milieu: George H. W. Bush, Theodore Shackley und BCCI<\/p>\n<p>Die \u00fcbliche Darstellung dieser Super-Beh\u00f6rden-Herkunft ist, dass es<\/p>\n<p>\u201edie Idee von Alexandre de Marenches war, dem gutm\u00fctigen und schnauzb\u00e4rtigen Chef von Frankreichs CIA, dem SDECE (Service de Documentation Ext\u00e9rieure et de Contre-Espionnage)\u2026. Besorgt wegen sowjetischen und kubanischen Fortschritten im postkolonialen Afrika, und wegen Amerikas Post-Watergate-L\u00e4hmung im Bereich der Undercover-T\u00e4tigkeit, war der verwegene Marenches zu Turkis Vater, K\u00f6nig Faisal, mit einem Vorschlag gekommen \u2026. [Von 1979 an] wurde der somalische Pr\u00e4sident Siad Barre aus der Sowjet-Umarmung mit \u00e4gyptischen Waffen im Wert von 75 Millionen Dollar heraus bestochen (bezahlt \u2026 von Saudi-Arabien).\u201c (95)<\/p>\n<p>Joseph Trento f\u00fcgt hinzu, dass \u201e(d)er Safari Club ein Netzwerk von Banken brauchte, um seine Operationen zu finanzieren. \u2026 Mit dem offiziellen Segen von George Bush als Leiter der CIA verwandelte Adham \u2026 die Bank of Credit und Commerce International (BCCI ) in eine weltweite Geldw\u00e4sche-Maschine.\u201d (96)<br \/>\nTrento behauptet auch, dass der Safari Club danach in der Lage war, mit einigen der umstrittenen CIA-Operateure zusammenzuarbeiten, die aus der CIA durch Turner herausgedr\u00e4ngt wurden, und dass dies durch den vielleicht umstrittensten von allen koordiniert wurde: Theodore Shackley.<\/p>\n<p>\u201eShackley, der noch immer Ambitionen hatte, DCI zu werden, nahm an, dass ohne seine vielen Quellen und Operateure wie [Edwin] Wilson der Safari Club \u2013 der mit [dem ehemaligen DCI Richard] Helms als Verantwortlichem in Teheran operierte- ineffizient sein w\u00fcrde. \u2026 Es sei denn, Shackley unternahm direkte Handlungen, um die Privatisierung der Geheimdienstoperationen in K\u00fcrze abzuschlie\u00dfen, w\u00fcrde der Safari Club keine Leitung f\u00fcr [CIA-] Ressourcen haben. Die L\u00f6sung: kreiere ein v\u00f6llig privates Geheimdienst-Netzwerk, das CIA-Assets benutzte, ehe Pr\u00e4sident Carter ersetzt werden konnte. (97)<\/p>\n<p>Kevin Phillips hat nahegelegt, dass Bush beim Verlassen der CIA hatte mit der Bank zu tun hatte, die am ehesten mit dem Safari Club alliiert war: die Bank of Credit and Commerce International (BCCI). In Phillips \u2018 Worten:<\/p>\n<p>\u201eNach dem Verlassen der CIA im Januar 1977 wurde Bush Vorsitzender des Vorstands der First International Bancshares und ihrer britischen Tochtergesellschaft, wo Bush laut den Journalisten Peter Truell und Larry Gurwin in ihrem Buch von 1992, ,False Profits\u2018 [S. 345], ,im Auftrag der Bank (reiste) und manchmal auch zu internationale Banken in London geschickt wurde, darunter mehrere Nahost-Institute.\u2019\u201c (98)<\/p>\n<p>Joseph Trento f\u00fcgt hinzu, dass durch die Londoner Filiale dieser Bank, der Bush vorsa\u00df, \u201eAdhams Petrodollars und BCCI-Geld f\u00fcr eine Vielzahl von Geheimdienstoperationen flossen\u201d. (99)<\/p>\n<p>Es ist dar\u00fcber hinaus klar, dass BCCI-Operationen, wie Khashoggis davor, durch die F\u00e4higkeit beg\u00fcnstigt wurden, hinter den Kulissen sowohl mit den arabischen L\u00e4ndern als auch mit Israel verhandeln zu k\u00f6nnen. (100)<\/p>\n<p>Es ist klar, dass der amerikanische tiefe Staat in Washington seit Jahren sowohl mit BCCi verbandelt war, als auch BCCI gesch\u00fctzt hatte. Der stellvertretende CIA-Direktor Richard Kerr erkannte vor einem Senatsausschuss an, \u201edass die CIA die BCCI auch f\u00fcr bestimmte Aufkl\u00e4rungsoperationen verwendete.\u201d (101)<br \/>\n\u201eSp\u00e4ter zeigte eine Kongress-Untersuchung, dass das FBI, die DEA, die CIA, der Zoll und das Justizministerium allesamt in den mehr als zehn Jahren vor dem BCCI-Zusammenbruch im Sommer 1991 versagten, Hunderten von Tipps rund um die Rechtswidrigkeiten der internationalen Aktivit\u00e4ten der BCCI nachzugehen.\u201c (102)<\/p>\n<p>Weit weniger klar ist die Haltung, die von den Wall Street-Banken in Richtung des B\u00f6sewichts BCCI eingenommen wurde. Der Senatsbericht zu BCCI erhob jedoch den Vorwurf, dass die Bank von England \u201eInformationen \u00fcber den BCCI-Betrug 15 Monate lang, ehe die Bank schloss, dem \u00f6ffentlichen Wissen vorenthalten hatte.\u201d (103)<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich spiegelte der Umfang und Einfluss der BCCI die Ver\u00e4nderungen des globalen Finanz-\u00dcberbaus seit den \u00d6lpreisanstiegen der 1970er Jahre wider. Eine aktuelle Studie der gef\u00e4hrlich instabilen Konzentration des Eigentums in der Welt zeigte nur vier erkennbare Wall-Street-Institutionen unter den Top Zwanzig: JPMorgan Chase &#038; Co, die Goldman Sachs Group, Bank of New York Mellon Corp, und Merrill Lynch. (104) Von diesen wurde \u00fcber die Bank of New York, die Bank, die stark in der 1990er Jahre-Pl\u00fcnderung von Russland beteiligt war, und die mit der BCCI durch die Schweizer Banking-Aktivit\u00e4ten des internationalen Bankers Bruce Rappaport verbunden war, \u201eangenommen, dass sie Beziehungen zum US-amerikanischen und dem israelischen Geheimdienst hatte.\u201c (Alfred Hartmann, Vorstandsmitglied der BCCI, war sowohl stellvertretender Vorsitzender der Schweizer Rappaport-Bank, Bank of New York \u2013 Intermaritime, als auch Leiter der Schweizer BCCI-Tochtergesellschaft, der Banque de Commerce et de Placements). (105)<\/p>\n<p>Der Zusammenbruch der BCCI im Jahre 1991 sah kein Ende der systematischen saudisch-finanzierten politische Korruption in den USA und anderswo. Nachdem ein geplanter gr\u00f6\u00dferer Verkauf von Waffen in den 1980er Jahren auf h\u00e4rteren Widerstand im Kongress durch die Israel-Lobby traf, handelte Saudi-Arabien einen langfristigen Multi-Milliarden-Pfund-Vertrag mit dem Vereinigten K\u00f6nigreich aus \u2013 den sogenannten Al-Yamamah-Deal. Es entwickelte sich sehr viel sp\u00e4ter dahin, dass \u00dcberzahlungen f\u00fcr die gekauften Waffen in eine riesige schwarze Kasse f\u00fcr die politische Profite abfloss, einschlie\u00dflich \u201eHunderten von Millionen Pfund an den Ex-Saudi-Botschafter in den USA, Prinz Bandar bin Sultan.\u201d (106) Laut Robert Lacey gingen die Zahlungen an Prinz Bandar \u00fcber mehr als ein Jahrzehnt auf insgesamt bis zu einer Milliarde Pfund, darunter \u201eein Koffer mit mehr als 10 Millionen Dollar\u201d, der an einen Vatikan-Priester f\u00fcr die CIA-Langzeit-Kunden ging, der Christlich-Demokratischen Partei. (107)<\/p>\n<p>Wie wir bereits gesehen haben, \u201ewusch (die CIA) \u00fcber $ 10 Millionen in beschlagnahmten Achsen-Geldern, um die [italienische] Wahl [von 1948] zu beeinflussen.\u201d (108) Diese Praktiken \u00fcberdauerten mit anderen Worten die rechtlichen Bem\u00fchungen, sie zu beenden.<\/p>\n<p>Fazit: Ein supranationaler Tiefenstaat<\/p>\n<p>Das komplexe Milieu Khashoggis, der BCCI und des Safari Clubs kann als supranationaler Tiefenstaat charakterisiert werden, dessen organische Verbindungen zur CIA geholfen haben k\u00f6nnten, ihn zu konsolidieren. Es ist jedoch klar, dass die Entscheidungen, die auf dieser Ebene vom Safari Club und von der BCCI unternommen wurden, in keinster Weise von den politischen Bestimmungen derer gef\u00fchrt wurden, die in Washington an die Macht gew\u00e4hlt worden waren. Im Gegenteil, die offenen Bemerkungen von Prinz Turki zeigten, dass der Safari Club (mit der angeblichen Teilnahme von zwei ehemaligen CIA-Direktoren, Bush und Helms) ausdr\u00fccklich geschaffen wurde, um Beschr\u00e4nkungen zu \u00fcberwinden, die von politischen Entscheidungen in Washington begr\u00fcndet wurden.<\/p>\n<p>Ein ehemaliger t\u00fcrkischer Pr\u00e4sident und Premierminister sagte einmal, dass der t\u00fcrkische Tiefenstaat der eigentliche Staat w\u00e4re, und dass der \u00f6ffentliche Staat nur ein \u201eErsatzstaat\u201d sei, nicht der wirkliche. (109) Ein besseres Verst\u00e4ndnis des amerikanischen Tiefenstaats ist notwendig, wenn wir verhindern m\u00f6chten, dass er permanent die gleiche Rolle \u00fcbernimmt.<\/p>\n<p>QUELLEN:<\/p>\n<p>1 Dana Priest and William Arkin, Top Secret America: The Rise of the New American Security State (New York: Little Brown, 2011), 52.<br \/>\n2 E.g. Marc Ambinder and D.G. Grady, Deep State: Inside the Government Secrecy Industry (New York: Wiley, 2013); cf. John Tirman, \u201cThe Quiet Coup: No, Not Egypt. Here,\u201d HuffingtonPost, July 9, 2013: \u201cNow we know: the United States of America is partially governed by a deep state, undemocratic, secret, aligned with intelligence agencies, spying on friend and foe, lawless in almost every respect.\u201d<br \/>\n3 Mike Lofgren, \u201c A Shadow Government Controls America,\u201d Reader Supported News, February 22, 2014.<br \/>\n4 Grant Barrett, \u201cA Wordnado of Words in 2013,\u201d New York Times, December 21, 2013.<br \/>\n5 Peter Dale Scott, Deep politics and the death of JFK (Berkeley: University of California Press, 1998), 7.<br \/>\n6 \u201cTom Hayden discussing the crisis in Venezuela,\u201d Tikkun, February 25, 2014.<br \/>\n7 To take a single telling example, six of Sam Walton\u2019s heirs are now reportedly wealthier than the bottom 30% of Americans, or 94.5 million people (Tim Worstall, \u201cSix Waltons Have More Wealth Than the Bottom 30% of Americans,\u201d Forbes, December 14, 2011). Cf. the devastating picture of a disintegrating America in George Packer, The Unwinding: An Inner History of the New America (New York: Farrar, Straus and Giroux, 2013).<br \/>\n8 See Kevin Phillips, The politics of rich and poor: wealth and the American electorate in the Reagan aftermath (New York: HarperCollins, 1991). Cf. John T. Stinson, The Reagan Legacy (Bloomington, IN: iUniverse, 2009), 146; Timothy Noah, The great divergence: America\u2019s growing inequality crisis and what we can do about it (New York: Bloomsbury, 2012).<br \/>\n9 For the impact of railroads on expanded social awareness, see Benedict Anderson, Imagined communities: reflections on the origin and spread of nationalism (London: Verso, 1991).<br \/>\n10 \u201cWhat is the Deep State?\u201d On Religion [2013].<br \/>\n11 Gareth Jenkins, \u201cSusurluk and the Legacy of Turkey\u2019s Dirty War,\u201d Terrorism Monitor, May 1, 2008; quoted in Peter Dale Scott, \u201c9\/11, Deep State Violence and the Hope of Internet Politics,\u201d Global Research, June 11, 2008. For the Susurluk incident, see also Scott, American War Machine, 19-20, etc.<br \/>\n12 Scott, Deep Politics and the Death of JFK, xi-xii.<br \/>\n13 Lofgren, \u201c A Shadow Government Controls America.\u201d<br \/>\n14 Quoted in Peter Dale Scott, The Road to 9\/11: Wealth, Empire, and the Future of America, 1.<br \/>\n15 Forbes magazine founder Bertie Charles Forbes wrote six years later: \u201cPicture a party of the nation\u2019s greatest bankers stealing out of New York on a private railroad car under cover of darkness, stealthily riding hundred[s] of miles South, embarking on a mysterious launch, sneaking onto an island [the appropriately named Jekyll Island] deserted by all but a few servants, living there a full week under such rigid secrecy that the names of not one of them was once mentioned, lest the servants learn the identity and disclose to the world this strangest, most secret expedition in the history of American finance. I am not romancing; I am giving to the world, for the first time, the real story of how the famous Aldrich currency report, the foundation of our new currency system, was written (B.C. Forbes, Leslie\u2019s Weekly, October 19, 1916; in T. Cushing Daniel, Real money versus false money-bank credits; the most important factor in civilization and least understood by the people. Washington, D.C., The Monetary educational bureau, 1924], 169; cf. B.C. Forbes, Men who are making America [New York: Forbes Publishing Co., 1922], 398; cf. G. Edward Griffin, The Creature from Jekyll Island: A Second Look at the Federal Reserve [Westlake Village, CA: American Media, 1994]). Paul Warburg later wrote that \u201cThough eighteen years have since gone by, I do not feel free to give a description of this most interesting conference, concerning which Senator Aldrich pledged all participants to secrecy\u201d (Paul Warburg, The Federal Reserve System: Its Origin and Growth [New York, Macmillan, 1930], ZZ).<br \/>\n16 Congress was persuaded to provide perfunctory support of the bailout, under an alleged mysterious threat of martial law. See Peter Dale Scott, \u201cMartial Law, the Financial Bailout, and War,\u201d Global Research, January 8, 2009; reprinted in Michel Chossudovsky and Andrew Gavin Marshall, eds., The Global Economic Crisis: The Great Depression of the XXI Century (Montreal, Global Research Publishers. Centre for Research on Globalization, 2010), 219-40; Llewellyn H. Rockwell, Jr., \u201cSen. Inhofe: [Henry] Paulsen [Secretary of the Treasury and former Chief Executive Officer of Goldman Sachs] Threatened Martial Law To Pass Bailout,\u201d LewRockwell.com, November 20, 2008.<br \/>\n17 Richard Helms with William Hood A look over my shoulder: a life in the Central Intelligence Agency (New York: Random House, 2003), 82-83. Cf. Scott, American War Machine, 26-28.<br \/>\n18 Laurence H Shoup and William Minter, Imperial brain trust: the Council on Foreign Relations and United States foreign policy (New York: Monthly Review Press, 1977).<br \/>\n19 Gordon Thomas, Secret Wars: One Hundred Years of British Intelligence Inside MI5 and MI6 (New York: Thomas Dunne Books\/ St. Martin\u2019s Press, 2009), 98. This may have occurred during Dulles\u2019s visit to Europe in the spring of 1947 (James Srodes, Dulles: Master of Spies [Washington: Henry Regnery, 1999], 392).<br \/>\n20 Richard Aldrich, The Hidden Hand: Britain, America, and Cold War secret intelligence (Woodstock, NY: Overlook Press, 2001), 343. Dulles also chaired the executive committee of the companion National Committee for a Free Europe (behind the Iron Curtain), whose legal affairs were handled by Sullivan and Cromwell (Wilson D. Miscamble, George F. Kennan and the Making of American Foreign Policy, 1947-1950 (Princeton, NJ: Princeton University Press, 1992), 204.<br \/>\n21 Amy B. Zegart, Flawed by Design: The Evolution of the CIA, JCS, and NSC (Stanford: Stanford UP, 1999), 189; citing Christopher Andrew, For the President\u2019s Eyes Only (New York: HarperCollins, 1995), 172; see also Church Committee, Final Report, Book 4, 28-29.<br \/>\n22 David Wise and Thomas B. Ross, The Espionage Establishment (New York: Random House, 1967), 166; Scott, Road to 9\/11, 13.<br \/>\n23 \u201cIn January 1946 Dulles outlined in some detail a reconstruction plan that is one of the earliest notions of what would, a year later, be known as the Marshall Plan\u201d (Srodes, Allen Dulles: Master of Spies, 374).<br \/>\n24 Tim Weiner, Legacy of ashes: the history of the CIA (New York: Doubleday, 2007), 28.<br \/>\n25 Douglas Valentine, \u201cThe French Connection Revisited: The CIA, Irving Brown, and Drug Smuggling as Political Warfare,\u201d Covert Action.<br \/>\n26 Norbert Schlei, \u201cJapan\u2019s \u2018M-Fund\u2019 Memorandum, January 7, 1991,\u201c JPRI [Japan Policy Research Institute] Working Paper No. 11: July 1995: \u201cIncident to the revision of the Security Treaty [in 1960], Vice President Nixon agreed to turn over exclusive control of the M-Fund to Japan. It has been alleged that this action by Nixon was part of a corrupt political bargain, whereby it was agreed that if Japan would assist him to become President of the United States, Nixon would agree to release control of the Fund to Japan and, if he became President, would return Okinawa to Japan.\u201d<br \/>\n27 \u201cC.I.A. Spent Millions to Support Japanese Right in 50\u2032s and 60\u2032s,\u201d New York Times, October 9, 1994. Cf. Scott, American War Machine, 93-94, 298-99; citing Chalmers Johnson, \u201cThe 1955 System and the American Connection: A Bibliographic Introduction,\u201d JPRI [Japan Policy Research Institute] Working Paper No. 11: July 1995.<br \/>\n28 Sterling Seagrave and Peggy Seagrave, Gold warriors: America\u2019s secret recovery of Yamashita\u2019s gold (London: Verso, 2003). Cf. Richard Hoyt, Old Soldiers Sometimes Lie (New York: Forge, 2002), 80.<br \/>\n29 Scott, American War Machine, 94, etc.<br \/>\n30 Scott, American War Machine,<br \/>\n31 Norman Mailer, \u201cA Harlot High and Low: Reconnoitering Through the Secret Government,\u201d New York, August 16, 1976 (Hughes); Michael Schaller, Altered states: the United States and Japan since the occupation (New York: Oxford University Press, 1997), 294 (Lockheed).<br \/>\n32 Johnson, \u201cThe 1955 System and the American Connection.\u201d<br \/>\n33 David E. Kaplan and Alec Dubro, Yakuza: Japan\u2019s Criminal Underworld (Berkeley: University of California Press, 2003), 89-90. Cf. Jonathan Marshall, in William O. Walker, III, ed., Drug control policy: essays in historical and comparative perspective (University Park, PA: Pennsylvania State University Press, 1992), 108:<br \/>\n\u201cYoshio Kodama\u2019s fortune, built of profits from tungsten and opium, established the party that today rules Japan\u2026. Kodama contributed to the pervasive corruption of Japanese politics by steering huge corporate contributions into the coffers of favored LDP members. This pattern culminated in the Lockheed scandal, which revealed that multi-million-dollar payoff by American aerospace firms had swayed key procurement decisions by Japan\u2019s national airline and defense establishment and raised the possibility that the CIA had used Kodama and corporate funds to influence Japanese politics. The money-laundering channel used for Lockheed\u2019s bribes was favored both by the CIA and international drug traffickers.\u201d<br \/>\n34 Thomas Fensch, ed. The C.I.A. and the U-2 Program: 1954-1974 (The Woodlands, TX: New Century Books, 2001).<br \/>\n35 William D. Hartung, Prophets of war: Lockheed Martin and the making of the military-industrial complex (New York: Nation Books, 2011), 121; David Boulton, The Grease Machine (New York: Harper &#038; Row, 1978), 97 (friends).<br \/>\n36 Andrew Feinstein, The shadow world: inside the global arms trade (New York: Farrar, Straus and Giroux, 2011), 265; Anthony Sampson, The Arms Bazaar (New York: Viking, 1977), 135-36.<br \/>\n37 Bradley R. Simpson, Economists with guns: authoritarian development and U.S.-Indonesian relations, 1960-1968 (Stanford: Stanford University Press, 2008), 142;<br \/>\nquoting from CIA, \u201cPolitical Action Project,\u201d, November 19, 1964; FRUS, 1964-1968, 26:181-84.<br \/>\n38 In addition there was \u201ca US deal to deliver 200 light aircraft to the Indonesian Army in July 1965.\u201d The aircraft went to the army\u2019s Diponegoro division, which \u201c as well as supplying the bulk of the [September 30] \u201ccoup\u201d personnel in Java, \u2026 also provided the bulk of the personnel for its suppression\u201d (Nathaniel Mehr, Constructive bloodbath\u2019 in Indonesia: the United States, Britain and the mass killings of 1965-66 [Nottingham: Spokesman Books, 2009], 36).<br \/>\n39 Peter Dale Scott, \u201cThe United States and the Overthrow of Sukarno, 1965-1967,\u201d Pacific Affairs, 58, Summer 1985,; citing United States. Congress. Senate. Committee on Foreign Relations, Multinational corporations and United States foreign policy, hearings before the Subcommittee on Multinational Corporations (Washington: U.S. Govt. Printing Office, 1973-1976).<br \/>\n40 Masashi Nishihara, The Japanese and Sukarno\u2019s Indonesia: Tokyo-Jakarta relations, 1951-1966 (Honolulu: University Press of Hawaii, 1976), 171, 194, 202; Scott, \u201cThe United States and the Overthrow of Sukarno.\u201d<br \/>\n41 Fortune, July 1973, 154, cf. Wall Street Journal, April 18, 1967.<br \/>\n42 John Dumbrell and Axel R Sch\u00e4fer (eds.), America\u2019s \u2018special relationships\u2019: foreign and domestic aspects of the politics of alliance (London: Routledge, 2009), 187.<br \/>\n43 John Foster Dulles to Lord McGowan, Chairman of Imperial Chemical Industries; in Nancy Lisagor and Frank Lipsius, A law unto itself: the untold story of the law firm of Sullivan &#038; Cromwell (New York: Morrow, 1988), 127.<br \/>\n44 Charles T. O\u2019Reilly, Forgotten Battles: Italy\u2019s War of Liberation, 1943-1945 (Lanham, MD: Lexington Books, 2001), 288; Peter Dale Scott, \u201cHow Allen Dulles and the SS Preserved Each Other,\u201d Covert Action Information Bulletin, 25 (Winter 1986), 4-14. Dulles\u2019s plans to use SS resources in post-war Germany cab be seen as part of a successful plan to frustrate the implementation of Roosevelt\u2019s so-called Morgenthau Plan to deindustrialize Germany.<br \/>\n45 Stephen Dorril, MI6, 659-660.<br \/>\n46 Ovid Demaris, Dirty Business: The Corporate-Political Money-Power Game (New York: Avon, 1974), 213-14.<br \/>\n47 J.P.D. Dunbabin, International relations since 1945 : a history in two volumes (London: Longman, 1994), Vol 2, 344. The boycott is denied without argumentation in Exxon\u2019s corporate history (Bennett H. Wall et al., Growth in a changing environment: a history of Standard Oil Company (New Jersey), Exxon Corporation, 1950-1975 (New York: McGraw-Hill, 1988), Vol. 4, 476: \u201cDespite oft-printed statements to the contrary, the oil majors did not conspire to boycott NIOC oil.\u201d<br \/>\n48 Robert Palmer Smith, Darkest truths of black gold: an oil industry executive breaks the industry\u2019s code of silence (New York: iUniverse, 2007), 256. In July 1952 Mossadeq attempted to break the embargo by contracting to sell oil to a small private Italian oil firm. The manoeuver was frustrated by the British Royal Navy, which in July 1952 intercepted the Italian tanker Rose Mary and redirected it to Aden. The news dissuaded other tankers from trying to reach Abadan (Mary Ann Heiss, Empire and Nationhood: The United States, Great Britain, and Iranian Oil, 1950-1954 [New York: Columbia University Press, 1997], 130; Stephen Kinzer, All the Shah\u2019s men: an American coup and the roots of Middle East terror Hoboken, NJ: John Wiley &#038; Sons, 2003], 136).<br \/>\n49 Mostafa Elm, Oil, Power, and Principle: Iran\u2019s Oil Nationalization and Its Aftermath (Syracuse, NY: Syracuse University Press, 1992), 198-99 (Churchill); Robert Moskin, American Statecraft: The Story of the U.S. Foreign Service (New York: Thomas Dunne Books\/ St. Martin\u2019s Press, 2013), 627-28 (Harriman).<br \/>\n50 Demaris, Dirty Business, 214-25: \u201cThe incoming Eisenhower Administration\u2026 quickly dropped the criminal case. The civil suit that was instituted alleged that the five American oil companies violated the Sherman Antitrust and the Wilson Tariff Acts by conspiring to divide and control foreign production and distribution\u2026. An inadequate staff was assigned to the case and the action finally petered out a decade later with a couple of meaningless consent decrees.\u201d<br \/>\n51 Robert Sherrill, The oil follies of 1970-1980: how the petroleum industry stole the show (and much more besides) (Garden City, NY: Anchor Press\/Doubleday, 1983), 221).<br \/>\n52 William R. Freudenburg and Robert Gramling, Oil in troubled waters: perceptions, politics, and the battle over offshore drilling (Albany : State University of New York Press, 1994); 17; citing Shukri Mohammed Ghanem, OPEC, the Rise and Fall of an Exclusive Club (London : KPI, 1986); Mira Wilkins, \u201cThe Oil Companies in Perspective,\u201d in Raymond Vernon (ed.), The Oil Crisis (New York: Norton, 1976).<br \/>\n53 William Roger Louis, \u201cBritain and the Overthrow of Mossadeq,\u201d in Mark J. Gasiorowski and Malcolm Byrne (eds.), Mohammad Mosaddeq and the 1953 coup in Iran (Syracuse: Syracuse University Press, 2004), 168. Cf. William R. Clark, Petrodollar warfare: oil, Iraq and the future of the dollar (Gabriola Island, B.C.: New Society Publishers, 2005), 125: \u201c[T]he Dulles brothers had already conceived a plot when Eisenhower became president in January 1953.\u201d<br \/>\n54 Scot Macdonald, Rolling the iron dice : historical analogies and decisions to use military force in regional contingencies (Westport, CT: Greenwood Press, 2000), 98. Cf. Richard H. Immerman, John Foster Dulles: Piety, Pragmatism, and Power in U.S. Foreign Policy (Wilmington, DE: Scholarly Resources, 1999), 67. Allen Dulles played a personal role in TP\/AJAX, by flying to Italy and persuading the frightened Shah to return to Tehran.<br \/>\n55 In the past, wishing to dissociate the term \u201cdeep state\u201d from organizational connotations, I have written of the American \u201cdeep state\u201d as \u201ca milieu both inside and outside government with the power to steer the history of the public state and sometimes redirect it\u201d (\u201cWilliam Pawley, the Kennedy Assassination, and Watergate,\u201d Global Research, November 29, 2012. But because there are extra-governmental structural components to the deep state, it might be better to think of it as not just a milieu, but more analogous to an oligopolistic market.<br \/>\n56 See Chalmers A Johnson, The Sorrows of Empire: Militarism, Secrecy, and the End of the Republic (New York: Metropolitan Books, 2004), 218-19; Timothy Mitchell, Carbon Democracy: Political Power in the Age of Oil (New York: Verso Books, 2011), 212.<br \/>\n57 Tim Shorrock, Spies for Hire (New York: Simon &#038; Schuster, 2008), 6.<br \/>\n58 Glenn Greenwald, \u201cMike McConnell, the WashPost &#038; the dangers of sleazy corporatism,\u201d Salon, March 29, 2010.<br \/>\n59 George H. W. Bush was an adviser to Carlyle, which in its early days \u201cbacked a management-led buyout of Caterair and appointed George W Bush to the board\u201d (Jamie Doward, \u201cBush Sr\u2019s Carlyle Group Gets Fat On War And Conflict,\u201dThe Observer, March 25, 2003.)<br \/>\n60 Lofgren, \u201c A Shadow Government Controls America.\u201d<br \/>\n61 Booz Allen Hamilton\u2019s headquarters is now in McLean, Virginia, close to the HQ of the CIA.<br \/>\n62 Art Kleiner, Booz Allen Hamilton: Helping Clients Envision the Future (Old Saybrook, CT: Greenwich Publishing, 2004), 43.<br \/>\n63 John Prados, Safe for Democracy: The Secret Wars of the CIA (Chicago: Ivan R. Dee, 2006.), 139. Cf. Christine N. Halili, Philippine History (Manila: Rex Book Store, 2004), 258 (Philippines land distribution).<br \/>\n64 Miles Copeland, The Game Player: the confessions of the CIA\u2019s original political operative (London: Aurum Press, 1989), 158.<br \/>\n65 Ephraim Kahana and Muhammad Suwaed, Historical dictionary of Middle Eastern intelligence (Lanham, MD: Scarecrow Press, 2009), 65 {\u201cadvisor\u201d); Jack O\u2019Connell, King\u2019s Counsel: A Memoir of War, Espionage, and Diplomacy in the Middle East (New York : W.W. Norton &#038; Co., 2011), 20 (channel).<br \/>\n66 The BCCI Affair: BCCI, the CIA and Foreign Intelligence, Report to the U.S. Senate Committee on Foreign Relations by John Kerry and Hank Brown, December 1992; 102nd Congress, 2nd Session, Senate Print 102-140 (\u201cagent\u201d).<br \/>\n67 William D. Hartung, Prophets of war: Lockheed Martin and the making of the military-industrial complex (New York: Nation Books, 2011), 126.<br \/>\n68 Copeland, The Game Player, 231.<br \/>\n69 Copeland, The Game Player, 233.<br \/>\n70 Copeland, The Game Player, 239.<br \/>\n71 E.g. Evan Thomas, The Very Best Men: Four Who Dared: The Early Years of the CIA(New York: Simon &#038; Schuster, 1995), 380.<br \/>\n72 Larry J. Kolb, Overworld: The Life and Times of a Reluctant Spy [New York: Riverhead\/Penguin, 2004], 237-38. Cf. Copeland, The Game Player, 230, 262-63; Ronald Kessler, The Richest Man in the World: The Story of Adnan Khashoggi (New York: Warner Books), 300-01: \u201c[O]n May 17, 1983, [Khashoggi] submitted to President Reagan a confidential \u2018yellow paper\u2019 [which] proposed an economic aid program similar to the 1949 Marshall Plan developed by the U.S. for Europe. Called a Peace Fund, it would provide up to $300 billion in regional economic aid from the U.S., Saudi Arabia and Kuwait to Israel and any Arab country that signed a peace treaty with it.\u201d<br \/>\n73 Peter Dale Scott, \u201cDeep Events and the CIA\u2019s Global Drug Connection,\u201d 911truth.org, October 12, 2008; American War Machine, 160-65.<br \/>\n74 \u201cThe BCCI Affair.\u201d Khashoggi\u2019s status had declined, but by no means vanished. As late as 2003, Khashoggi was negotiating with Richard Perle, a member of the Cheney-Rumsfeld clique who at the time was still Chairman of the U.S. Defense Policy Board, to invest considerable Saudi money in Perle\u2019s company Trireme (Seymour Hersh, New Yorker, 3\/17\/03).<br \/>\n75 Copeland, Game Player, 239; cf. 2128.<br \/>\n76 Kessler, The Richest Man in the World, 84, 188, etc.; Scott, American War Machine, 158-62.<br \/>\n77 \u201cMoss, Edward K. #172 646,\u201d CIA Memo of 19 April 1967, NARA #104-10122-10006; CIA Inspector General\u2019s Report on CIA-Mafia Plots to Assassinate Fidel Castro, NARA # 104-10213-10101, p. 38. Cf. memo of 7 November 1962 in CIA\u2019s Edward K. Moss folder, p. 26, NARA #1994.05.03.10:54:53:780005.<br \/>\n78 \u201cManuel Antonio Varona,\u201d FBI Memorandum of January 16, 1961 to A. H. Belmont, p. 2, 105-76826-20; NARA #124-90055-10139. Cf. \u201cMoss, Edward K. #172 646,\u201d CIA Memo of 14 May 1973, in Meyer Lansky Security File, p. 9, NARA #1993.08.13.17:42:12:560059; CIA letter of 16 December 1960 to FBI, FBI file 105-76826-18; NARA #124-90055-10133. The CIA itself had notified the FBI on December 16, 1960, that Julia \u201cCellino\u201d had advised that her brothers \u201chave long been associated in the narcotics and white slavery rackets in Cuba (CIA letter of 16 December 1960 to Director, FBI, FBI File 105-76826-18; NARA #124-90055-10133; apparently no copy of this letter has been released from CIA files).<br \/>\n79 Kessler, Richest Man in the World, 29 (Yassin), 275\u201378 (Khashoggi). A friend of Khashoggi\u2019s, Larry Kolb, reports that Khashoggi himself essentially corroborated the story that Khashoggi and John Kennedy had a friendship in the 1950s that \u201cevolved primarily out of whoring together\u201d (Larry J. Kolb, Overworld: The Life and Times of a Reluctant Spy [New York: Riverhead\/Penguin, 2004], 236). The woman who destroyed the presidential aspirations of Senator Gary Hart in 1987 was one of Khashoggi\u2019s many girls.<br \/>\n80 Anthony Summers with Robbyn Swan, The Arrogance of Power: The Secret World of Richard Nixon (New York: Viking, 2000), 283. Cf. Kessler, The Richest Man in the World, 171: Khashoggi told the prosecutors \u201cthat he churned millions through the tiny [Rebozo] bank to win favor with the president.\u201d<br \/>\n81 Investigative reporter Jim Hougan reports the incredulity of congressional investigators that Lockheed was the only large corporation not to have made a contribution to Nixon\u2019s 1972 election campaign (Hougan, Spooks, 457\u201358.<br \/>\n82 Scott, Road to 9\/11, 35; citing Summers, Arrogance of Power, 283; Robert Baer, Sleeping with the Devil (New York: Crown, 2003), 43. (Baer reports the year of the briefcase as 1968, not 1972.) Kolb (\u201cunequivocally, and from personal experience\u201d) denies the briefcase story (Overworld, 299).<br \/>\n83 Scott, Deep politics and the death of JFK, 234-39.<br \/>\n84 Kessler, Richest Man in the World, 129, 160-61. When Hughes flew from Las Vegas to the Paradise Island casino in the Bahamas (where Edward Moss\u2019s brother-in-law Eddie Cellini was casino manager, he did so on a Khashoggi plane. (Kessler, Richest Man, 149-50).<br \/>\n85 Summers with Swan, The Arrogance of Power, 242, 252; Jim Hougan, Spooks, 398. Cf. Denny Walsh, New York Times, January 21, 1974; Gerth, in Government by Gunplay, 137-39.<br \/>\n86 Block, Masters of Paradise, 94-96; Summers with Swan, The Arrogance of Power, 244-45. Benguet Mines have also been associated with Yamashita\u2019s gold (Seagrave, Gold Warriors, 147; Scott, American War Machine, 322n15).<br \/>\n87 Summers with Swan, The Arrogance of Power, 244-45, 253-54.<br \/>\n88 Scott, American War Machine, 71-72. Cf. Wall Street Journal, April 18, 1980: \u201cIn 1951, Mr. Helliwell helped set up and run Sea Supply Corp., a concern controlled by the CIA as a front. For almost 10 years, Sea Supply was used to supply huge amounts of weapons and equipment to 10,000 Nationalist Chinese [KMT] troops in Burma as well as to Thailand\u2019s police.\u201d<br \/>\n89 In the course of Operation Safehaven, the U.S. Third Army took an SS major \u201con several trips to Italy and Austria, and, as a result of these preliminary trips, over $500,000 in gold, as well as jewels, were recovered\u201d (Anthony Cave Brown, The Secret War Report of the OSS New York: Berkeley, 1976], 565-66).<br \/>\n90 Who\u2019s who in Finance and Industry, Marquis Who\u2019s Who, 1979, 568.<br \/>\n91 Kessler, Richest Man in the World, 238-41; Scott, American War Machine, 161-62.<br \/>\n92 The operation kept the name \u201cSafari Club\u201d even after moving from Khashoggi\u2019s Club to a permanent headquarters in Cairo.<br \/>\n93 Ibrahim Warde, The price of fear: the truth behind the financial war on terror (Berkeley: University of California Press, 2007), 133. Cf. Lacey, Inside the Kingdom, 66, 72, 76.<br \/>\n94 Christopher Byron, \u201cThe Senate look at BCCI,\u201d New York Magazine, October 28, 1991, 20\u201321.<br \/>\n95 Lacey, Inside the Kingdom, 66. Cf. John Cooley, Unholy Wars (London: Pluto Press, 1999), 24-27.<br \/>\n96 Joseph J. Trento, Prelude to terror: the rogue CIA and the legacy of America\u2019s private intelligence network (New York: Carroll &#038; Graf, 2005), 104-05. Kevin Phillips also notes that \u201cBush cemented strong relations with the intelligence services of both Saudi Arabia and the shah of Iran. He worked closely with Kamal Adham, the head of Saudi intelligence\u201d (Kevin Phillips, \u201cThe Barrelling Bushes,\u201d Los Angeles Times, January 11, 2004).<br \/>\n97 Trento, Prelude to terror, 113-14.<br \/>\n98 Phillips, \u201cThe Barrelling Bushes,\u201d Los Angeles Times, January 11, 2004.<br \/>\n99 Trento, Prelude to Terror, 139.<br \/>\n100 There is no published evidence that Copeland was involved in the Safari Club covert operations. But it may be significant that Copeland\u2019s activity of advising the Egyptian Army became after the creation of the Safari Club a franchise of a \u201cprivate\u201d U.S. firm, J.J. Cappucci and Associates, owned by Theodore Shackley (Trento, Prelude to Terror, 150, 247).<br \/>\n101 Kerry-Brown Report, Part 11, \u201cBCCI, the CIA and Foreign Intelligence.\u201d<br \/>\n102 Dan Bawley, Corporate Governance and Accountability: What Role for the Regulator, Director, and Auditor? (Westport, CT: Quorum, 1999). 37.<br \/>\n103 Bawley, Corporate Governance and Accountability, 37.<br \/>\n104 \u201cRevealed \u2013 the capitalist network that runs the world.\u201d New Scientist, October 24, 2011.<br \/>\n105 Scott, American War Conspiracy, 163; quoting from Peter Truell and Larry Gurwin, False Profits: The Inside Story of BCCI, the World\u2019s Most Corrupt Financial Empire (Boston: Houghton Mifflin, 1992), 384 (\u201cties\u201d).<br \/>\n106 \u201cSaudi prince \u2018received arms cash\u2019,\u201d BBC, June 7, 2007. It is unclear whether payments continued after 2001, when the UK signed the OECD\u2019s Anti-Bribery Convention, making such overpayments illegal.<br \/>\n107 Robert Lacey, Inside the Kingdom: Kings, Clerics, Modernists, Terrorists, and the Struggle for Saudi Arabia (New York: Penguin Books, 2009), 108.<br \/>\n108 Amy B. Zegart, Flawed by Design: The Evolution of the CIA, JCS, and NSC (Stanford: Stanford UP, 1999), 189; citing Christopher Andrew, For the President\u2019s Eyes Only (New York: HarperCollins, 1995), 172; see also Church Committee, Final Report, Book 4, 28-29.<br \/>\n109 Former Turkish President and Prime Minister Suleyman Demirel commented that \u201cIn our country\u2026 there is one deep state and one other state\u2026. The state that should be real is the spare one, the one that should be spare is the real one\u201d (Jon Gorvett, \u201cTurkey\u2019s \u2018Deep State\u2019 Surfaces in Former President\u2019s Words, Deeds in Kurdish Town,\u201d Washington Report on Middle East Affairs, January\/February 2006);, quoted in Scott, American War Machine, 24.<\/p>\n<p>Related posts:<\/p>\n<p>1. 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