{"id":139411,"date":"2023-07-10T16:08:46","date_gmt":"2023-07-10T16:08:46","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=139411"},"modified":"2023-07-10T16:15:44","modified_gmt":"2023-07-10T16:15:44","slug":"der-heise-verlag-oder-leben-einige-informatiker-in-einer-anderen-welt-warum-bewerten-sie-gewisse-dinge-anders","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=139411","title":{"rendered":"Der Heise Verlag ODER Leben einige Informatiker in einer anderen Welt, WARUM bewerten sie gewisse Dinge anders?"},"content":{"rendered":"<p>Darf ich sie BITTEN es aufmerksam zu lesen?<\/p>\n<p>Nein, habe es fast seit der ersten Minute, es IST unglaublich&#8230;<br \/>\nHeute&#8230;<br \/>\nBESONDRES schlimm, ich habe Angst vor Morgen. Ich WILL Sterben, MUSS oder SOLL mich ABER&#8230;<br \/>\nZweimal beraten lassen&#8230;<br \/>\nSo die Ampel, WENN ich anders erzogen w\u00e4re UND in allen drei Buchreligionen IST&#8230;<br \/>\nSuizid verboten, ich brauche KEINE Hilfe auch NICHT wenn ich mich umbringen wollte&#8230;<br \/>\nEs geht mir ums formale, habe die Schnauze voll wie ein Kleinkind behandelt zu werden.<\/p>\n<p>DAS IST besonders mit der Ampel augenscheinlich geworden,<br \/>\nISLAMISTEN\u2026<br \/>\nWas glauben sie wer sie sind?<\/p>\n<p>&#8222;Telepolis<\/p>\n<p>Wird der Ukraine-Krieg der EU zum Verh\u00e4ngnis?<br \/>\nArtikel von Michael von der Schulenburg \u2022 Vor 3 Std.<\/p>\n<p>Das Versprechen der Charta von Paris ist vorerst beerdigt. Die damalige Einsicht: Sicherheit ist unteilbar. Was Europa jetzt braucht und womit es sonst leben muss.<\/p>\n<p>Mit der \u00dcberwindung der Teilung Europas werden wir uns um eine neue Qualit\u00e4t unserer Sicherheitsbeziehungen bem\u00fchen, wobei wir die diesbez\u00fcgliche Entscheidungsfreiheit des anderen voll respektieren. Sicherheit ist unteilbar, und die Sicherheit eines jeden Teilnehmerstaates ist untrennbar mit der aller anderen verbunden.<br \/>\nCharta von Paris f\u00fcr ein neues Europa, 21. November 1990<br \/>\nIn Europa herrscht wieder der Wahnsinn des Krieges. Der Irrglaube, dass nur Waffen Sicherheit bringen k\u00f6nnen, hat seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine erneut Hochsaison unter europ\u00e4ischen Politikern, in europ\u00e4ischen Denkfabriken und den Medien. Schlimmer noch, die gerade begonnene ukrainische Gegenoffensive soll nun eine milit\u00e4rische Entscheidung bringen, die wir politisch nicht erreichen konnten \u2013 oder wollten.<\/p>\n<p>Als h\u00e4tten wir nichts aus der Vergangenheit gelernt, werden in Europa wieder Menschenopfer am Altar angeblicher Entscheidungsschlachten dargebracht. Damit \u00fcberlassen wir Europ\u00e4er die Zukunft der Ukraine und Europas, ja, vielleicht sogar die der Welt, der Unberechenbarkeit, dem Rausch und der Brutalit\u00e4t des Schlachtfeldes. Dabei bleibt v\u00f6llig unklar, welche &#8222;Entscheidung&#8220; mit der nun stattfindenden Intensivierung des Krieges \u00fcberhaupt erreicht werden k\u00f6nnte. Einen Frieden in Europa wird das sicherlich nicht bringen.<\/p>\n<p>Denn dieser Krieg ist zunehmend ein Krieg zwischen Russland und der Nato geworden, indem Nuklearwaffen eine entscheidende Rolle in den milit\u00e4rischen Kalkulationen spielen. Niemand kann sagen, wo bei einer derartigen &#8222;Entscheidungsschlacht&#8220; die roten Linien liegen, ab denen es zu einer nuklearen Eskalation kommen w\u00fcrde. Damit setzen wir nicht nur uns, sondern die Menschheit einer unkalkulierbaren Gefahr aus \u2013 und das f\u00fcr einen Konflikt, der eigentlich diplomatisch h\u00e4tte gel\u00f6st werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die M\u00f6glichkeit einer auf Vernunft und gegenseitigem Verst\u00e4ndnis basierenden friedlichen L\u00f6sung des dem Krieg zugrundeliegenden Konfliktes \u00fcber die Ausweitung der Nato zu finden, scheint in der nun herrschenden kriegerischen Atmosph\u00e4re in Europa nicht in Betracht gezogen zu werden. Diese erschreckende Unverantwortlichkeit k\u00f6nnen wir Europ\u00e4er nicht nur Russland oder den Vereinigten Staaten anlasten.<\/p>\n<p>Auch die Europ\u00e4ische Union und ihre Mitgliedsstaaten tragen eine Verantwortung f\u00fcr die Katastrophe, die nun Europa befallen hat \u2013 vielleicht sogar die ma\u00dfgebende Verantwortung. Denn dieser Krieg findet auf europ\u00e4ischen Boden statt und die EU als die bei weitem gr\u00f6\u00dfte Staatengemeinschaft auf dem europ\u00e4ischen Kontinent hatte und hat damit einen entscheidenden Anteil an den Ursachen dieses Konfliktes und an der jetzigen Verl\u00e4ngerung des Krieges.<\/p>\n<p>Auch wenn die EU sich gerne im Gewand der entr\u00fcsteten moralischen Unschuld pr\u00e4sentiert, so tr\u00e4gt sie doch eine Mitschuld daran, dass es in Europa wieder einen Krieg gibt.<\/p>\n<p>Die 27 EU-Mitglieder stellen auch die gro\u00dfe Mehrheit unter den Nato-Mitgliedern. So h\u00e4tte die EU sehr wohl ihren Einfluss einsetzen k\u00f6nnen und m\u00fcssen, um diesen Krieg zu verhindern und, als er einmal ausgebrochen war, um ihn so schnell wie m\u00f6glich zu beenden.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re doch im ureigensten Interesse der EU gewesen, in dem \u00fcber den bereits seit 1994 sich anbahnenden Konflikt auf dem europ\u00e4ischen Kontinent \u00fcber die Ost-Erweiterung der Nato, zwischen dem geopolitischen Interesse der USA ihre globale Dominanz zu behaupten und der Angst Russlands, milit\u00e4risch von der Nato eingekreist und vom Zugang zum Schwarzen Meer abgeschnitten zu werden, zu vermitteln.<\/p>\n<p>Als es zum Krieg kam, h\u00e4tte sich die EU unterst\u00fctzend hinter die russisch-ukrainischen Friedensverhandlungen im M\u00e4rz\/April 2022 stellen m\u00fcssen; der Krieg h\u00e4tte so bereits nach einem Monat beendet werden k\u00f6nnen. Beides ist aber nicht geschehen.<\/p>\n<p>Obwohl es warnende Stimmen innerhalb der EU gab und gibt, hatte die EU als Gemeinschaft seit 1994 nicht nur die Osterweiterung der Nato uneingeschr\u00e4nkt unterst\u00fctzt, sondern in deren Windschatten auch eine Osterweiterung der EU betrieben. Dabei war allen zust\u00e4ndigen europ\u00e4ischen Politikern klar, dass sie damit Europa auf einen Konfrontationskurs brachten, einen Konfrontationskurs, der nun zum Krieg mit Russland gef\u00fchrt hat.<\/p>\n<p>Mit dem Ausbruch des Krieges hat sich die EU nach anf\u00e4nglichem Z\u00f6gern sogar zu einer milit\u00e4rischen Eskalation des Konfliktes hinrei\u00dfen lassen, die heute selbst jene der USA \u00fcbertrifft. So haben mehrere L\u00e4nder der EU die ukrainischen Angriffe auf russisches Territorium als legitim bezeichnet, obwohl die USA strikt dagegen sind.<\/p>\n<p>Und w\u00e4hrend sich die USA mit derartigen Waffensystemen eher zur\u00fcckhalten, liefern L\u00e4nder der EU gemeinsam mit Gro\u00dfbritannien die modernsten Panzer, Kriegsdrohnen, Langstreckenraketen und Uranmunition, und es ist eine europ\u00e4ische Koalition, die der Ukraine nun F-16 Kampfflugzeuge zur Verf\u00fcgung stellen will. Sogar die EU-Kommission ist zum Waffenlieferanten abgestiegen; ironischerweise werden ihre milliardenschweren Munitionsk\u00e4ufe f\u00fcr die Ukraine \u00fcber die Europ\u00e4ische Friedensfazilit\u00e4t (EFF) finanziert.<\/p>\n<p>Maximalforderungen, die nur die EU unterst\u00fctzt<br \/>\nDabei sollte doch Frieden und nicht Krieg das Hauptanliegen der EU sein. Dennoch hat die EU weder einen eigenen Friedensplan entwickelt noch eine diplomatische Friedensinitiative unternommen und lehnt selbst einen Waffenstillstand strikt ab. Die EU besteht weiterhin auf der Maximalforderung des Selenskyj-Friedensplans, dass Russland erst einmal milit\u00e4risch besiegt und das gesamte ukrainische Gebiet in den Grenzen von 1991 zur\u00fcckerobert werden m\u00fcsse, bevor es zu Verhandlungen kommen k\u00f6nne. Damit steht die EU allein in der Welt.<\/p>\n<p>Keine der gro\u00dfen Regionalorganisationen der Welt, ob nun die G20, die BRICS-Staaten, die Staaten Zentralasiens, die Shanghai Cooperation Organisation, ASEAN, Afrikanische Union, OIC oder CELAC, unterst\u00fctzen eine derartige Forderung. Sogar die USA zeigen sich zunehmend skeptisch und Stimmen einflussreicher US-Politiker werden st\u00e4rker, die f\u00fcr einen Verhandlungsfrieden mit Russland \u00fcber die Zukunft der Ukraine pl\u00e4dieren.<\/p>\n<p>Dieser von der EU eingeschlagene Weg der Konfrontation und Eskalation war in keiner Weise vorgezeichnet oder gar unumg\u00e4nglich. Im Jahr 1990, also nur ein Jahr nach dem Ende des Kalten Krieges, hatten sich alle europ\u00e4ischen Staaten sowie die USA und Kanada, in der Charta von Paris f\u00fcr ein neues Europa feierlich verpflichten, ab jetzt ein gemeinsames friedliches Europa, das vom Pazifik bis zum Atlantik reicht \u2013 also Russland mit einschlie\u00dft \u2013 aufzubauen; ein Europa, dass frei von Kriegen und milit\u00e4rischen Blockbildungen ist.<\/p>\n<p>Die Sicherheit eines jeden Staates in Europa, so die Charta, solle nun untrennbar mit der aller anderen Staaten verbunden sein und auftretende Konflikte nur noch entsprechend der UN-Charta friedlich beigelegt werden. In anderen Worten, nur durch ein Miteinander und nicht ein Gegeneinander sollte von nun an in Europa ein dauerhafter Frieden geschaffen werden. F\u00fcr die Nato war dabei keine Rolle vorgesehen; in der Charta von Paris wurde sie nicht ein einziges Mal erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>Und doch hat die EU schon fr\u00fch die Charta von Paris f\u00fcr ein gemeinsames friedliches Europa aufgegeben und sich f\u00fcr ein Europa, das von der Nato, einem Milit\u00e4rb\u00fcndnis aus dem Kalten Krieg, beherrscht wird, entschieden. Eine solch drastische Umorientierung war nicht im Interesse Europas. Dass die EU auf Druck der USA, die dazu die Unterst\u00fctzung einiger osteurop\u00e4ischer Staaten mobilisiert hatte, so agierte, darf keine Ausrede sein.<\/p>\n<p>Die Charta bot doch gerade einem Europa, das durch zwei Weltkriege und einen Kalten Krieg gelitten hatte, eine neue friedliche gesamteurop\u00e4ische Perspektive. Europa war aus der Zwangsjacke des Eisernen Vorhangs und der st\u00e4ndigen Gefahr eines Nuklearkrieges auf europ\u00e4ischen Boden befreit. Es herrschte zum ersten Mal seit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges ein wirklicher Frieden in Europa.<\/p>\n<p>Es bestanden auch keine milit\u00e4rischen Gefahren mehr, die eine intensiv betriebene Ausweitung der Nato h\u00e4tten rechtfertigen k\u00f6nnen. Russland war nach der Aufl\u00f6sung der Sowjetunion in ein internes Chaos verfallen und China spielte damals weder wirtschaftlich noch milit\u00e4risch eine Rolle. Es war das Vorr\u00fccken der Nato an die Grenzen Russlands, das die milit\u00e4rische Gegenreaktion Russlands ausgel\u00f6st hatte und nicht umgekehrt.<\/p>\n<p>Gerade im Hinblick auf den Ukraine-Konflikt h\u00e4tten die europ\u00e4ischen Staaten aus ihren eignen schmerzhaften Erfahrungen heraus es besser wissen m\u00fcssen. Bereits im Ersten und Zweiten Weltkrieg war die Kontrolle des Gebietes, welches heute die Ukraine ausmacht, f\u00fcr Russland beziehungsweise die Sowjetunion und das Deutsche Reich von hoher strategischer Bedeutung und wurde deshalb stark umk\u00e4mpft.<\/p>\n<p>Skelette im Flussbett des Dnjepr sollten nachdenklich stimmen<br \/>\nDie nach der Sprengung des Kachowka-Staudamms im ausgetrockneten Flussbett des Dnjepr gefundenen sterblichen \u00dcberreste deutscher Wehrmachtssoldaten sind Zeugnisse dieser schrecklichen kriegerischen Auseinandersetzungen in diesem Gebiet einst und heute. Die EU h\u00e4tte sich besser bem\u00fchen sollen, die Fehler der deutschen Kaiser- und Nazi-Reiches zu vermeiden.<\/p>\n<p>Damals wie heute hatte jede Seite sich die inneren Spaltungen unter der dortigen Bev\u00f6lkerung zunutze gemacht. Auch nach der Unabh\u00e4ngigkeit der Ukraine im Jahr 1991 zeugten die Pr\u00e4sidentschafts- und Parlamentswahlen regelm\u00e4\u00dfig von der tiefen Spaltung des Landes in zwei etwa gleich gro\u00dfe proukrainische und prorussische Bev\u00f6lkerungsteile, eine Spaltung, die auch das Land geographisch zwischen der West- und Zentralukraine einerseits und der Ost- und S\u00fcdukraine anderseits teilt.<\/p>\n<p>Bei den letzten gesamtukrainischen Wahlen 2010 und 2012, an der noch die Krim und der Donbass teilnahmen, gab es sogar eine knappe Mehrheit f\u00fcr einen prorussischen Pr\u00e4sidenten und prorussische Parlamentsabgeordnete.<\/p>\n<p>W\u00e4re es der EU wirklich um den Erhalt und St\u00e4rkung der Ukraine gegangen, h\u00e4tte sie den Zusammenhalt und das Harmoniebestreben zwischen den beiden Bev\u00f6lkerungsgruppen unterst\u00fctzen m\u00fcssen. Die EU h\u00e4tte die Fortsetzung des Projekts einer binationalen und f\u00f6deralen Ukraine, wie es 1991 proklamiert wurde, mit aller Kraft f\u00f6rdern sollen.<\/p>\n<p>Sie hat das Gegenteil getan und sich auf die Seite einer von einem monoethnisch ukrainischen Nationalismus gepr\u00e4gten Politik gestellt. Bei den Verhandlungen \u00fcber ein Assoziierungsabkommen mit der EU im Jahr 2013, stellte der damalige EU-Kommissionspr\u00e4sident Jos\u00e9 Manuel Barroso die Ukraine vor die Alternative, sich entweder der EU anzun\u00e4hern und mit Russland zu brechen oder auf jede enge Kooperation mit der EU zu verzichten.<\/p>\n<p>Beides, so argumentierte er, lie\u00dfe sich nicht vereinbaren. Warum eigentlich nicht? Eine Br\u00fcckenfunktion zwischen Russland und Zentralasien einerseits und der EU anderseits w\u00e4re von gro\u00dfem politischem und wirtschaftlichem Vorteil f\u00fcr die Ukraine wie auch der EU gewesen. So wurde aber die spaltende Haltung der EU zum Ausl\u00f6ser des gewaltsamen Sturzes eines gew\u00e4hlten Pr\u00e4senten, was eine Entwicklung in Gang setzte, die letztlich zum Krieg f\u00fchrte.<\/p>\n<p>Unter st\u00e4ndigen Beteuerungen der Ukraine helfen zu wollen, tr\u00e4gt die EU nun dazu bei, dieses europ\u00e4ische Land zu zerst\u00f6ren. Die von der EU gelieferten Waffen verl\u00e4ngern nicht nur den Krieg, sondern f\u00fchren ebenso wie russische Waffen zu Tod und Zerst\u00f6rung auf ukrainischem Territorium bei.<\/p>\n<p>Heute d\u00fcrfte die Ukraine nicht nur das am gr\u00fcndlichsten zerst\u00f6rte, sondern auch das politisch am tiefsten gespaltene Land Europas sein. Nach anderthalb Jahren Krieg ist die Ukraine, die schon vor dem Krieg das \u00e4rmste Land Europas war, noch tiefer in die Armut und Verschuldung getrieben und zugleich zum am h\u00f6chsten militarisierte Land Europas geworden.<\/p>\n<p>Die ukrainische Wirtschaft ist am Boden und ist von Korruption geplagt. Hinzu kommt, dass die Ukraine das Land in Europa mit einer am st\u00e4rksten schrumpfenden Bev\u00f6lkerung ist. Die Ukraine k\u00f6nnte nun bis zu 20 Prozent ihres Territoriums sowie den freien Zugang zum Asowschen und Schwarzen Meer verlieren. Wie kann unter solchen Bedingungen die Ukraine als Staat \u00fcberleben?<\/p>\n<p>Die EU tr\u00e4gt nicht nur eine Mitverantwortung an der sukzessiven Zerst\u00f6rung der Ukraine. Sie verfolgt zudem auch eine geradezu selbst-zerst\u00f6rerische Au\u00dfenpolitik, die dazu f\u00fchren wird, dass die EU \u00fcber viele Jahre, vielleicht sogar \u00fcber Jahrzehnte hinweg den Zugang zu den wirtschaftlich attraktiven Rohstoffen und Energiequellen Russlands und Zentralasiens verliert und vom Landzugang zu den gro\u00dfen Wachstumsregionen Asiens abschnitten wird.<\/p>\n<p>Die EU amputiert sich also selbst. Um sich von einer Abh\u00e4ngigkeit zu befreien, scheint die EU nun in eine viel teurere und ung\u00fcnstigere Abh\u00e4ngigkeit geraten zu sein. Das wird sich nachteilig auf den EU-Wirtschaftsstandort auswirken.<\/p>\n<p>Auch mit ihrer Sanktionspolitik scheint die EU die globalen Ver\u00e4nderungen zu ignorieren. Der Anteil der EU an der Weltbev\u00f6lkerung liegt unter f\u00fcnf Prozent und ist abnehmend. Auch der EU-Anteil an der globalen Wirtschaftsleistung betr\u00e4gt heute nur noch 15 Prozent, Tendenz ebenfalls abnehmend. Der Anteil der BRICS-Staaten allein an der Weltbev\u00f6lkerung liegt bei 40 Prozent und steigt, der an der globalen Wirtschaftsleistung bei 32 Prozent und auch dieser w\u00e4chst.<\/p>\n<p>Und nicht nur das; im Zuge des Ukraine-Krieges haben die Staaten des Globalen S\u00fcdens eine erheblich selbstbewusstere Haltung eingenommen, die die Vormachtstellung des Westens, und damit auch der EU, in Frage stellt. Dass heute China, Indien, Indonesien und andere asiatische Staaten in der Ukraine-Frage zusammenr\u00fccken, ist nicht, weil sie sich pl\u00f6tzlich lieben, sondern weil sie eine Ausweitung der Nato in Richtung Zentralasien verhindern wollen.<\/p>\n<p>Unber\u00fchrt von den globalen Ver\u00e4nderungen, schn\u00fcrt die EU-Kommission gerade ihr elftes Sanktionspaket und will nun auch Drittl\u00e4nder und deren Unternehmen daf\u00fcr bestrafen, mit Russland Handelsbeziehungen zu haben. Und als sei das nicht genug, glaubt die EU auch China ins Visier nehmen zu k\u00f6nnen. Welche Arroganz!<\/p>\n<p>Denn die EU hat l\u00e4ngst die politische und wirtschaftliche Macht verloren, um solche wirtschaftlichen Drohungen auch durchsetzen zu k\u00f6nnen. Die Sanktionen werden daher vornehmlich die eigene Wirtschaft treffen.<\/p>\n<p>Die USA d\u00fcrften sich bald vom Ukraine-Abenteuer verabschieden<br \/>\nDer n\u00e4chste Pr\u00e4sident der USA muss nicht unbedingt Trump hei\u00dfen, aber wir k\u00f6nnen davon ausgehen, dass die USA, wie bei so vielen anderen Kriegen, in die sie mutwillig verwickelt waren, sich sp\u00e4testens nach der Pr\u00e4sidentschaftswahl im n\u00e4chsten Jahr vom teuren Ukraine-Abenteuer verabschieden werden.<\/p>\n<p>Dann wird die Europ\u00e4ische Union die ganze Wucht ihrer fehlgeleiteten Au\u00dfenpolitik treffen. Die EU wird dann Teil eines Europas sein, das erneut durch einen Eisernen Vorhang geteilt ist, der von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer reicht und durch Sanktionen undurchl\u00e4ssiger sein k\u00f6nnte als alles, was wir noch aus den Zeiten des Kalten Krieges kennen.<\/p>\n<p>Die EU wird auf diesen Kontinent mit einer zerst\u00f6rten Ukraine, die ein enormes langfristiges Finanzloch darstellt, und vielleicht auch mit einem destabilisierten Russland, das durch seine 6,000 Nuklearsprengk\u00f6pfe eine permanente Gefahr bedeutet, zusammenleben m\u00fcssen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Wirtschaft der EU-Staaten von diesen Ver\u00e4nderungen schwer angeschlagen sein k\u00f6nnte, wird es die EU sein, die f\u00fcr die enormen Folgekosten dieses Krieges aufkommen muss. Das wird zu sozialen Problemen innerhalb von EU-Mitgliedsstaaten f\u00fchren, die sich erh\u00f6ht in politische und soziale Gewalt entladen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Und das alles nur, weil wir unbedingt die Nato ausweiten und eine neutrale Ukraine nicht akzeptieren wollten? Ist das nicht ein zu hoher Preis \u2013 und dazu ein Preis f\u00fcr einen Konflikt, der auch friedlich h\u00e4tte gel\u00f6st werden k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Um eine derartige Entwicklung zu verhindern, muss die Europ\u00e4ische Union aus einem ureigensten Selbstinteresse heraus, ihr bisheriges selbstgerechtes und moralisch \u00fcberhebliches Kriegsnarrative abgelegen, sich von der Militarisierung ihrer Au\u00dfenpolitik verabschieden und aufh\u00f6ren, in einer Nato-Erweiterung ihre Sicherheit finden zu wollen.<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Union muss zu einer Sprache des Friedens zur\u00fcckfinden und einen Friedensplan f\u00fcr Europa entwickelt, der Russland und Ukraine mit einschlie\u00dft, und an der Charta von Paris f\u00fcr ein neues Europa ankn\u00fcpft.<\/p>\n<p>Damit w\u00fcrde sie nicht nur ein weiteres Blutvergie\u00dfen in Europa verhindern, der Gefahr der inneren Aufl\u00f6sung der Europ\u00e4ischen Gemeinschaft vorbeugen und ihren wirtschaftlichen Niedergang vermeiden, sondern auch ihre Stellung in der Welt als europ\u00e4isches Friedensprojekt, als das es nach dem Zweiten Weltkrieg einmal konzipiert war, enorm verbessern. Dazu wird sie Mut brauchen \u2013 Frieden braucht sehr viel Mut!&#8220;<\/p>\n<p>https:\/\/www.msn.com\/de-de\/nachrichten\/politik\/wird-der-ukraine-krieg-der-eu-zum-verh%C3%A4ngnis\/ar-AA1dFsDE?ocid=msedgntp&#038;cvid=e1cb8a4a5e6c46559bfe4f43b9eb5a95&#038;ei=48<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Darf ich sie BITTEN es aufmerksam zu lesen? Nein, habe es fast seit der ersten Minute, es IST unglaublich&#8230; Heute&#8230; BESONDRES schlimm, ich habe Angst vor Morgen. 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