{"id":138809,"date":"2023-07-06T15:16:56","date_gmt":"2023-07-06T15:16:56","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=138809"},"modified":"2023-07-06T15:25:53","modified_gmt":"2023-07-06T15:25:53","slug":"das-heitzgesetz-und-so-weiter","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=138809","title":{"rendered":"DAS Heitzgesetz UND SO WEITER"},"content":{"rendered":"<p>Es GIBT wie immer unterschiedliche Werte&#8230;<br \/>\nABER die Informationen vom Heise Verlag decken sich mit meinen&#8230;<br \/>\nDeshalb. Ah ja&#8230;<br \/>\nDAS&#8230;<br \/>\nMit der <strong>Umdrehungsgeschwindigkeit<\/strong>, ich meine ich hatte!?<\/p>\n<p>Die Erdumdrehung HAT sich verlangsamt!<br \/>\nGANZ KLAR&#8230;<br \/>\nAuch der Mensch(!)<\/p>\n<p>\ud83d\ude09<\/p>\n<p>Es GIBT sie, ja wirklich&#8230;<br \/>\nDen Klimawandel&#8230;<br \/>\nAber&#8230;<br \/>\nNICHT SO wie man es euch glauben machen will!<\/p>\n<p>DAS DER MENSCH&#8230;<br \/>\nWER&#8230;<br \/>\nK\u00f6nnte das besser BEZEUGEN als ich???<\/p>\n<p>WENN \u00fcberhaupt NEBEN der Verschmutzung&#8230;<br \/>\nDER gr\u00f6\u00dfte Staudamm DER ERDE in China&#8230;<br \/>\nIch hatte&#8230;<br \/>\nJa, sie hat einen Einflu\u00df auf die Umdrehungsgeschwindikeit. KLEIN&#8230;<br \/>\nAber SIE HAT!<\/p>\n<p>&#8222;<strong>Solares Pflaster f\u00fcr kr\u00e4nkelndes Erdmagnetfeld<\/strong><br \/>\n28. Mai 2004  Harald Zaun<br \/>\nWas gesch\u00e4he mit der Biosph\u00e4re, wenn das Erdmagnetfeld vollst\u00e4ndig ausfiele? Nichts, sagen deutsche Astronomen nach einer Computersimulation, da die Erde vom Sonnenwind erste Hilfe bek\u00e4me<\/p>\n<p>Immer wieder wird das Erdmagnetfeld als wichtige Grundbedingung f\u00fcr die Entstehung und dauerhafte Existenz des Lebens auf unserem Planeten ins Spiel gebracht. Ohne ein solches w\u00e4re es infolge des solaren und kosmischen Strahlenbeschusses erst gar nicht zur Ausbildung einer Biosph\u00e4re auf unserem Planeten gekommen, so das bisherige Standardargument. Doch wie Harald Lesch von der Universit\u00e4t M\u00fcnchen und zwei seiner Kollegen j\u00fcngst in einer Computersimulation berechneten, h\u00e4tte ein eventueller Ausfall des Magnetfeldes f\u00fcr die Erde eben doch keine nachhaltige Wirkung gehabt \u2013 damals wie heute. Kurioserweise w\u00fcrde dabei ausgerechnet die Sonne, die ja selbst &#8222;todbringende&#8220; Strahlung emittiert, erste Hilfe leisten.<\/p>\n<p>Ist es nicht faszinierend, dass nach dem Urknall alle kosmischen Weichen derart pr\u00e4zise gestellt wurden, dass nach einer langen Entwicklung zumindest auf einem Planeten unseres Universums eine geologische und biologische Evolution Fu\u00df fassen konnte, die vor\u00fcbergehend sogar eine intelligente mit Bewusstsein ausgestattende Lebensform hervorbrachte, die sich Gedanken \u00fcber Gott und die Welt zu machen vermag? Was w\u00e4re wohl geschehen, wenn nur ein einziger zur Ausbildung dieses Universums und unseres Daseins unabdingbarer Parameter um Nuancen anders ausgefallen, nur ein Dominostein in der kosmischen, geologischen und biologischen Evolutionskette anders oder \u00fcberhaupt nicht gefallen w\u00e4re? Wie s\u00e4he unsere Welt wohl aus, wenn die ereignisreiche Kettenreaktion, die vom Urknall zum Menschen und mit Sicherheit auch zu au\u00dferirdischen Lebensformen f\u00fchrte, eine andere Richtung eingeschlagen h\u00e4tte?<\/p>\n<p>Mosaikstein des Anthropischen Prinzips<br \/>\nHeute wissen wir, dass bereits winzige Variationen in den Zahlenwerten von Naturkonstanten, Wechselwirkungsparametern und den Anfangsbedingungen im Urknall den Kosmos und die Struktur der Materie mitsamt aller Himmelsk\u00f6rper drastisch ver\u00e4ndert h\u00e4tte. Ausgehend von der Pr\u00e4misse, dass das Fundament f\u00fcr unsere heutige Existenz auf unserem Planeten schon in der anf\u00e4nglichen Urknall-Phase sehr gezielt gelegt wurde, reflektiert und diskutiert das so genannte Anthropische Prinzip die physikalischen Gesetze, die Naturkonstanten und die kosmologischen Anfangsbedingungen. Dabei geht es um die Frage, ob die \u2013 von wem auch immer \u2013 vorgenommenen kosmischen Feinabstimmungen derart exakt justiert waren, dass sich daraus zwangsl\u00e4ufig Leben, so wie wir es kennen, entwickeln musste oder ob gar der Faktor Zufall \u2013 sich im Zuge der Evolution selbst multiplizierend \u2013 unser Dasein bedingte.<\/p>\n<p>Gewiss, dass sich binnen 13,7 Milliarden Jahren quasi aus dem Nichts Bewusstsein bilden konnte, setzte schier unz\u00e4hlige Anfangsbedingungen, Prozesse und Evolutionen voraus, von denen allenfalls Mosaiksteine bekannt sind. So w\u00e4re unser Universum glattweg zu einem lebensfeindlichen Gebilde verkommen, h\u00e4tte nicht mindestens eine Generation von Sternen ausreichend Zeit gehabt, sich zu entwickeln und schwere Elemente zu produzieren, w\u00e4re es nicht zu einem minimalen \u00dcberschuss von Materie \u00fcber Antimaterie gekommen. Aber auch die Anzahl der Raumdimensionen war elementar. Beispielsweise h\u00e4tten Planeten bei einem Raum mit mehr als drei Dimensionen ihre Heimatsterne nicht in stabilen Bahnen umrunden k\u00f6nnen. Und bei einem Raum mit weniger als drei Dimensionen w\u00e4ren komplexe neuronale Netzwerke nicht entstanden: Die Biochemie h\u00e4tte nicht \u00fcber den f\u00fcr die biologische Evolution notwendigen Entfaltungsspielraum verf\u00fcgen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Erdmagnetfeld als Mosaikstein<br \/>\nNat\u00fcrlich sind die f\u00fcr die Ausbildung dieses Kosmos notwendigen bekannten Feinabstimmungen in Wahrheit noch viel komplizierter und in ihrer qualitativen und quantitativen Dimension bei weitem komplexer. Hinzu kommt, dass viele dieser Mosaiksteine h\u00f6chst abstrakt und zum Teil sogar noch v\u00f6llig unbekannt sind.<\/p>\n<p>Gleichwohl gibt es aber auch recht konkrete Feinabstimmungen, die Astronomen immer gerne anf\u00fchren, um etwa einen bestimmten wichtigen Faktor des Anthropischen Prinzips bildhaft vor Augen zu f\u00fchren. Hierzu z\u00e4hlt auch das Magnetfeld der Erde. Noch heute gilt dieses quasi als ein Musterbeispiel, mit dem sich anschaulich darlegen l\u00e4sst, wie viele Zuf\u00e4lle dereinst vonn\u00f6ten gewesen waren, damit auf unserer Heimatwelt im Zuge der Evolution \u00fcberhaupt eine Biosph\u00e4re aufkommen konnte. H\u00e4tte das Erdmagnetfeld unseren Planeten, so deren Argument, nicht wie ein sch\u00fctzender Mantel umh\u00fcllt und vor dem Teilchenbeschuss aus dem All wirkungsvoll abgeschirmt, w\u00e4re das irdische Leben den hochenergetischen solaren und kosmischen Partikeln hilflos aufgeliefert gewesen &#8211; mit radikalen Folgen f\u00fcr die damalige Flora und Fauna.<\/p>\n<p>Dynamischer Geodynamo<br \/>\nFreilich konnten Wissenschaftler verschiedenster Fachdisziplinen in den letzten Jahren dem Erdmagnetfeld weitere Geheimnisse entrei\u00dfen. Inzwischen ist klar, dass dieses dem Feld eines Dipols \u00e4hnelt. Das dipolare Erdmagnetfeld liegt ungef\u00e4hr parallel zur Rotationsachse der Erde und generiert sich durch elektrische Str\u00f6me im Innern des Erdkerns. Genauer gesagt durch die W\u00e4rme, die im fl\u00fcssigen \u00e4u\u00dferen Eisenkern der Erde in rund 3000 Kilometer Tiefe gespeichert ist. Infolge des einsetzenden vom Erdkern in den Gesteinsmantel reichenden W\u00e4rmeflusses setzt sich das fl\u00fcssige Eisen in Bewegung. Aber erst unter dem Einfluss der Erdrotation kommt es zum so genannten Dynamo-Effekt, der dann das Erdmagnetfeld erzeugt.<\/p>\n<p>Als dynamisches Gebilde weist ein solcher Geodynamo zwangsl\u00e4ufig eine lebhafte Geschichte auf, wohingegen Geophysiker dieses Ph\u00e4nomens noch nicht allzu lange beobachten und dokumentieren. Erst seit 150 Jahren messen diese kontinuierlich die Feldst\u00e4rke des Erdmagnetfeldes. Dank der vorliegenden Daten hat sich unterdessen herauskristallisiert, dass besagte Feldst\u00e4rke seither um 10 Prozent abgenommen hat.<\/p>\n<p>Doch das Geschichtsbuch der Erde f\u00fchrt noch zu anderen Kapiteln, die schon vor langer Zeit geschrieben wurden. Paleomagnetische Messungen deuten n\u00e4mlich darauf hin, dass das Dipolfeld der Erde in den letzten 400 Millionen Jahren einige hundert Mal umgekehrt wurde und diese Polarit\u00e4tswechsel sogar dramatische Zusammenbr\u00fcche des Magnetfeldes nach sich gezogen haben. Phasenweise musste die Erde bis zu 20.000 Jahre ohne einen magnetischen Dynamo auskommen. Bei alledem ereignen sich solche Katastrophen zudem noch regelm\u00e4\u00dfig, da sich der magnetische Nord- und S\u00fcdpol im Schnitt alle 250.000 Jahre umkehren.<\/p>\n<p><strong>Gleichwohl fand die letzte Umpolung bereits vor etwa 730.000 Jahre statt. Rein rechnerisch w\u00e4re also die n\u00e4chste schon seit langem f\u00e4llig.<\/strong><\/p>\n<p>N\u00e4chste Feldumkehr in 1500 bis 2000 Jahren<br \/>\nDerweil sieht es ganz danach aus, als st\u00fcnde ein solche tats\u00e4chlich alsbald bevor. Wie Forscher vor zwei Jahren mit dem d\u00e4nischen Satelliten &#8222;Oerstrad&#8220; und der deutschen Forschungssonde CHAMP nachweisen konnten, baut das Erdmagnetfeld sukzessive ab. Die Quelle des \u00dcbels k\u00f6nnte s\u00fcdlich von S\u00fcdafrika und im Bereich des Nordpols innerhalb des Erdmagnetfeldes liegen, wo die beiden Forschungssonden zwei Anomalien fanden, die m\u00f6glicherweise die Ursache f\u00fcr eine bevorstehende Umpolung sein k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>&#8222;W\u00e4hrend der letzten 200 Jahre wanderte der magnetisierte S\u00fcdpol (\u00fcbrigens nicht der Nordpol, wie teilweise berichtet) mehr als 1100 Kilometer&#8220;, schreiben die deutschen Forscher in einem Artikel, der in der Fachzeitschrift &#8222;Astronomy&#038;Astrophysics&#8220; in der n\u00e4chsten oder \u00fcbern\u00e4chsten Ausgabe erscheinen wird.<\/p>\n<p>Die Geschwindigkeit, mit der diese Polumkehr erfolge (Nord- und S\u00fcdpol wandern mit unterschiedlicher Geschwindigkeit), sei die h\u00f6chste seit der letzten totalen Feldumkehr vor 730.000 Jahren. Bei einem fortschreitenden Wachstum im selben Tempo sei davon auszugehen, dass sich die beiden magnetischen Pole in 1500 bis 2000 Jahren erneut umpolen, schreiben die Astronomen in dem Fachbeitrag, der Telepolis als Vorabdruck vorliegt.<\/p>\n<p>Welche nachhaltigen Konsequenzen dies sp\u00e4ter einmal haben k\u00f6nnte, dar\u00fcber haben nicht nur Science-Fiction-Autoren, sondern auch gestandene Wissenschaftler in der Vergangenheit ihren Phantasien freien Lauf gelassen. Wom\u00f6glich k\u00f6nnte, so deren Bef\u00fcrchtung, dadurch die Ozonschicht der Erde Schaden nehmen, so dass verst\u00e4rkt sch\u00e4dliche UV-Strahlung bis zum Boden gelangt. Am Ende k\u00f6nnte die hochenergetische solare und kosmische Strahlung die Biosph\u00e4re v\u00f6llig zerst\u00f6ren oder der Sonnenwind die Atmosph\u00e4re glattweg hinwegfegen und ein apokalyptisches Szenario unbekannten Ausma\u00dfes heraufbeschw\u00f6ren.<\/p>\n<p>Sonnenwind leistet erste Hilfe<br \/>\n&#8222;Soweit wird es aber nicht kommen&#8220;, sagt Prof. Harald Lesch vom Institut f\u00fcr Astronomie und Astrophysik der Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t M\u00fcnchen, der zusammen mit Guido T. Birk und Christian Konz k\u00fcrzlich eine hochkomplexe nichtlineare Computersimulation durchf\u00fchrte, bei der die Berechnungen prim\u00e4r auf einer Frage basierten: Was gesch\u00e4he, wenn das ohnehin schwindende Erdmagnetfeld als Folge der Polumkehr total zusammen br\u00e4che?<\/p>\n<p>Von dem Ergebnis ihres Experiments war das Trio selbst \u00fcberrascht. Nicht zu Unrecht, denn die Modellrechnungen ergaben, dass die Biosph\u00e4re der Erde von einem potentiellen starken Abfall der Feldst\u00e4rke des Erdmagnetfeldes oder gar einen kompletten Ausfall v\u00f6llig unber\u00fchrt bliebe. Denn bevor der kosmische Teilchenbeschuss seine todbringende Wirkung \u00fcberhaupt entfalten kann, springt f\u00fcr den &#8222;alten&#8220; ein neuer Schutzschild in die Bresche \u2013 mit dem Effekt, dass das induzierte Feld genau so stark wie das Original-Erdmagnetfeld ist.<\/p>\n<p>&#8222;Wir waren sehr \u00fcberrascht \u00fcber die Effektivit\u00e4t dieses neuen Feldes, unsere Simulationen zeigten, dass in der oberen Atmosph\u00e4re in wenigen Stunden eine magnetische Schutzschicht erzeugt wird, die ungef\u00e4hr genauso stark wie das heutige magnetische Dipolfeld wirkt&#8220;<\/p>\n<p>Harald Lesch im Interview mit Telepolis<br \/>\nDer Grund daf\u00fcr liegt in der Relativbewegung des vollst\u00e4ndig ionisierten Sonnenwinds und der teilweise ionisierten oberen Erdatmosph\u00e4re. Die negativ und positiv geladenen Teilchen des Sonnenwinds sto\u00dfen n\u00e4mlich unterschiedlich h\u00e4ufig mit den neutralen Molek\u00fclen der Erdatmosph\u00e4re zusammen. Dadurch entsteht eine Relativbewegung zwischen den die elektrische Ladung tragenden Teilchen, mit anderen Worten ein elektrischer Strom. Da ein elektrischer Strom immer auch mit einem Magnetfeld verbunden ist, h\u00e4ngt die St\u00e4rke des generierten Magnetfeldes von der Stossfrequenz der Teilchen und der Geschwindigkeit der Relativbewegung ab.<\/p>\n<p>N\u00e4chtliche Aurora. Eine solche bl\u00fcht dann zur vollen Sch\u00f6nheit auf, sobald der Sonnenwind auf das Erdmagnetfeld trifft. (Bild: Juha Kinnunen, NASA)<br \/>\nWie sich im Computerexperiment zeigte, entsteht in der Ionosph\u00e4re automatisch ein Ersatzmagnetfeld, wenn der ionisierte und voll magnetisierte Sonnenwind mit 400 Kilometern pro Sekunde auf die neutrale, also nicht-magnetisierte Erdatmosph\u00e4re trifft. &#8222;Die Feldst\u00e4rke, die sich ungef\u00e4hr 350 Kilometer \u00fcber dem Erdboden ergibt, ist absolut identisch mit der Feldst\u00e4rke, die der magnetische Dipol der Erde in dieser H\u00f6he erzeugt&#8220;, erkl\u00e4rt Lesch. Bei einem Ausfall des irdischen Magnetfeldes w\u00fcrde die Atmosph\u00e4re auf der sonnenzugewandte Seite der Erde bereits binnen 15 Minuten wieder ausreichend magnetisiert sein, nach einigen Stunden sogar komplett. Schwach sei das Magnetfeld dagegen lediglich auf der sonnenabgewandten Seite, betonen die Forscher.<\/p>\n<p>Venus macht es vor<br \/>\nDie Folgen, die sich aus dem Computerexperiment f\u00fcr die Entwicklung und Ausbildung au\u00dferirdischer Lebensformen ergeben, sind vor dem Hintergrund des Anthropischen Prinzip nicht zu untersch\u00e4tzen. &#8222;Die Verkn\u00fcpfung unserer Studie mit dem Anthropischen Prinzip halte ich f\u00fcr ganz wichtig, da bei diesem immer so getan wird, als seien die Faktoren, die miteinander multipliziert werden, v\u00f6llig unabh\u00e4ngig voneinander&#8220;, betont Lesch. &#8222;Das ist aber eben nicht der Fall&#8220;.<\/p>\n<p>Sollte jedenfalls ein kleinerer extrasolarer Planet \u00fcber kein eigenes Magnetfeld verf\u00fcgen, welches dem kosmischen Strahlenbombardement Paroli zu bieten vermag, w\u00e4re da immer noch das solare Pflaster in Form eines Sonnenwindes. Es k\u00f6nnte immer noch f\u00fcr den Fall der F\u00e4lle den kr\u00e4nkelnden planetaren Patienten versorgen und im Notfall erste Hilfe leisten.<\/p>\n<p>&#8222;Schauen sie sich die Venus an. Sie hat kein eigenes Magnetfeld. Und trotzdem entdeckten Astronomen auf ihrer sonnenzugewandten Seite ein Magnetfeld: N\u00e4mlich genau aus dem Grund, den wir jetzt simuliert haben. Hier prallt der Sonnenwind auf eine neutrale Atmosph\u00e4re.&#8220;<\/p>\n<p>Harald Lesch<br \/>\nDa aber auch auf extrasolaren Planeten in einer habitablen Zone derselbe Effekt zu erwarten w\u00e4re, k\u00f6nnte dies f\u00fcr die Evolution von au\u00dferirdischen Lebensformen auf Sterntrabanten ohne eigenes Magnetfeld von elementarer Wichtigkeit sein. Schlie\u00dflich w\u00e4re der Theorie von Lesch, Birk und Konz zufolge ein Magnetfeld eben keineswegs mehr eine notwendige Bedingung f\u00fcr die Ausbildung und Entwicklung von Leben, so wie wir es kennen und definieren.<\/p>\n<p>Patient Erde<br \/>\nAber mehr noch. Die dramatischen Massenextinktionen in der Erdgeschichte lie\u00dfen sich dem Lesch\u2019schen Modell zufolge fortan nicht mehr mit dem zeitweiligen Zusammenbrechen des Geodynamos schl\u00fcssig erkl\u00e4ren. Hierzu Lesch:<\/p>\n<p>&#8222;Unsere Simulationen erkl\u00e4ren, weshalb es nie zum dramatischen Aussterben von Lebewesen korreliert mit Perioden der Umkehrung des magnetischen Dipolfelds der Erde kam.&#8220;<\/p>\n<p>Interessanterweise ist in der Erdgeschichte der magnetische Dynamo in der Tat schon mehrfach ausgefallen. So konnten japanische Forscher vor 30 Jahren aus Stichprobe-Analysen von Tiefseebohrungen ablesen, dass das Magnetfeld der Erde vor einer Million Jahren f\u00fcr eine ungew\u00f6hnlich lange Phase praktisch ganz abgeschaltet war. F\u00fcr sage und schreibe 10.000 bis 20.000 Jahren war unser Planet der hohen kosmischen Strahlenbelastung schutzlos ausgeliefert. H\u00e4tte da nicht \u2013 Sonne sei dank \u2013 ein \u00fcberaus effektives solares Pflaster unseren Planeten verarztet, w\u00e4re der Homo sapiens sapiens m\u00f6glicherweise nicht von und in dieser Welt. (Harald Zaun)&#8220;<\/p>\n<p>https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Solares-Pflaster-fuer-kraenkelndes-Erdmagnetfeld-3434787.html<\/p>\n<p>Fiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es GIBT wie immer unterschiedliche Werte&#8230; ABER die Informationen vom Heise Verlag decken sich mit meinen&#8230; Deshalb. 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