{"id":136921,"date":"2023-06-23T02:49:49","date_gmt":"2023-06-23T02:49:49","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=136921"},"modified":"2023-06-23T03:04:37","modified_gmt":"2023-06-23T03:04:37","slug":"136921","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=136921","title":{"rendered":"StellvertreterkriegE"},"content":{"rendered":"<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"S\u0327ebnem Ferah - May\u0131n Tarlas\u0131 (Official Video)\" width=\"525\" height=\"295\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/jhXz7dHESes?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>F\u00fcr Menschen,<br \/>\nDIE&#8230;<br \/>\nDAS Denken noch nicht verlernt haben:<\/p>\n<p>&#8222;WAFFEN<br \/>\nDie Panzerknacker<br \/>\n<strong>09.10.1956<\/strong>, 13.00 Uhr \u2022 aus DER SPIEGEL 41\/1956<\/p>\n<p>Die erste Panzerschlacht der Bundeswehr, die Minister Theo Blank gegen die aufs\u00e4ssigen Milit\u00e4rpolitiker des Deutschen Bundestages zu schlagen hatte, endete am Freitag vergangener Woche mit einem Remis: Die Parlamentarier k\u00fcrzten Blanks vierte R\u00fcstungsvorlage (SPIEGEL 40\/1956) um eine Milliarde auf 2,3 Milliarden Mark. Theo Blank setzte den amerikanischen Panzer M-47 (&#8222;Patton&#8220;) als Standardmuster der bundesdeutschen Panzertruppe durch.<\/p>\n<p>Um den Gesamtbedarf des Heeres an Panzern zu decken, wollte der Verteidigungsminister insgesamt etwa 4000 amerikanische Kampfpanzer (M-47 und M-41) anschaffen. 1600 Panzer bezieht er kostenlos \u00fcber die sogenannte Nash-Liste der Amerikaner*. Von den restlichen Panzern, die Theo Blank kaufen wollte, strichen ihm die Experten des Bundestags rund 800. 400 weitere Panzer, die dem Panzervernichtungstrupp des Parlaments beinahe zum Opfer gefallen w\u00e4ren, konnte Theo Blank nach dreit\u00e4gigem Kampf am vorigen Freitag in letzter Minute vor der Schlu\u00dfabstimmung des Verteidigungsausschusses gerade noch vor dem Abschu\u00df retten.<\/p>\n<p>Den SPD-Mitgliedern des Ausschusses w\u00e4ren jene 1600 Panzer genug gewesen, die von den Amerikanern gratis geliefert werden. Den Christdemokraten war diese Zahl zu niedrig, Theo Blanks Forderung aber zu hoch. So kam es zu einem Kompromi\u00df, der den SPD-Vorsitzenden des Unterausschusses Beschaffung, Helmut Schmidt, zu einem peinlichen Vergleich veranla\u00dfte: \u00bbTheo Blank wird bis zum 31. M\u00e4rz 1958 immer noch mehr Panzer aus Amerika beziehen, als Hitler bei seinem Einmarsch in Ru\u00dfland im Juni 1941 besa\u00df.\u00ab<\/p>\n<p>Der Kampf zwischen Blank und den Parlamentariern hatte sich auf den \u00bbPatton\u00ab-Panzer M-47 konzentriert, den mittleren amerikanischen Panzer, der das Standardmodell der deutschen Panzertruppe werden soll. Der englische \u00bbCenturion\u00ab, urspr\u00fcnglich als Standardmodell f\u00fcr die bundesdeutschen Panzer-Einheiten vorgesehen, war aus dem Rennen geschieden, weil sein Motor schw\u00e4cher ist als der des M-47.<\/p>\n<p>Der M-47 hat schlie\u00dflich noch den weiteren Vorzug, da\u00df er en gros ziemlich billig zu haben ist: Die Amerikaner geben ihn f\u00fcr 550 000 Mark pro St\u00fcck ab, obwohl der Herstellungswert 1,2 Millionen Mark betr\u00e4gt. Der Panzer wird daf\u00fcr aber &#8211; gemessen an der internationalen Waffen-Entwicklung &#8211; gef\u00e4hrlich schnell alt.<\/p>\n<p>Bis 1945 waren die Panzer-Konstrukteure bestrebt, beim Entwurf ihrer Modelle zwei Dinge miteinander zu verbinden: starke Panzerung und starke Feuerkraft. Mittlerweile aber ist die Industrie l\u00e4ngst den taktischen Forderungen der Generalst\u00e4bler nachgekommen. Sie hat auf die starke Panzerung verzichtet und entsprechend schnellere und beweglichere Panzermuster konstruiert. Die Amerikaner werden in K\u00fcrze das Muster M-53 in Serie produzieren, das nur ein Drittel des M-47 wiegt und viermal so weit wie der M-47 rollt.<\/p>\n<p>Schon leichte Pak k\u00f6nnte diese leichten Panzer m\u00fchelos anschlagen. Aber die Panzer sind so schnell und in jedem Gel\u00e4nde so beweglich, da\u00df die Panzerj\u00e4ger M\u00fche haben werden, sie zu treffen. Der M-47 dagegen, den Theo Blank kaufen will, ist eine sichere Beute der elektronisch gesteuerten Pak-Raketen.<\/p>\n<p>Um die Kritik am M-47 abzufangen, stellte der CDU-Pressedienst die Dinge am letzten Freitag so dar, als ob Blank nunmehr statt des M-47 den M-48 beschaffen w\u00fcrde. Dieser M-48 ist jedoch genauso alt und schwerf\u00e4llig wie der M-47. Blank will<\/p>\n<p>f\u00fcnf Wagen dieses Typs kaufen und erproben. Der M-47 bleibt unterdes bundesdeutsches Standardmodell.<\/p>\n<p>Auch der Gefechtswert der amerikanischen Kanonen und Haubitzen, die Theo Blank anzuschaffen gedenkt, ist &#8211; nach amerikanischem Urteil &#8211; gering wie der des Patton-Panzers. Die 15,5-Zentimeter-Feldhaubitze beispielsweise ist ein altert\u00fcmliches Monstrum von 24 Tonnen, das auf Selbstfahrlafette sogar 32 Tonnen wiegt und im Ernstfall die Stra\u00dfen versperrt. Das Gewicht der franz\u00f6sischen 15,5-Zentimeter-Feldhaubitze liegt dagegen bei 6,8 Tonnen. General Ridgway, einst Generalstabschef des amerikanischen Heeres, \u00fcber diese Haubitze: \u00bbNur zu gebrauchen, wenn der Gegner seine taktische Luftwaffe nicht \u00fcber unsere Feuerstellungen schicken kann.<\/p>\n<p>Die 10,5-Zentimeter-Feldhaubitze, die von den Amerikanern gleichfalls feilgeboten wird, schie\u00dft nicht so schnell und nicht so weit wie die franz\u00f6sische Feldhaubitze gleichen Kalibers, ist aber doppelt so schwer. Kaliber \u00fcber 8,8 Zentimeter sind zudem im atomar gef\u00fchrten Bewegungskrieg kaum noch von Nutzen. Die Sowjets beispielsweise exerzierten bei ihren letzten Man\u00f6vern im Gebiet Murmansk und in der Westukraine, an denen 40 modern bewaffnete und gegliederte Brigaden beteiligt waren, nur mit 8,8-cm-Mehrzweckgesch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Das Mehrzweck-Gesch\u00fctz der Amerikaner, mit dem die amerikanische Armee einheitlich ausgestattet werden soll, hat ein Kaliber von neun Zentimetern. Das k\u00fcnftige Standardgesch\u00fctz wird teilweise aus Aluminium gefertigt, kann am Fallschirm abgeworfen und gleicherma\u00dfen als steilfeuernde Haubitze, weittragende Kanone, Pak und Flak verwendet werden.<\/p>\n<p>Diese Waffe hat nur einen Nachteil: Die Amerikaner verkaufen sie &#8211; noch &#8211; nicht.<\/p>\n<p>Gegen den Rat der Opposition, die Waffen-Entwicklung abzuwarten und nach und nach die neuesten Modelle zu kaufen, hatte Theo Blank ein neues Argument ins Feld gef\u00fchrt, das die christdemokratische Mehrheit im Verteidigungsausschu\u00df sichtlich beeindruckte: \u00bbWir m\u00fcssen sobald wie m\u00f6glich verwendungsf\u00e4hige Einheiten haben, denn erst dann k\u00f6nnen wir mit Nachdruck fordern, in den h\u00f6heren F\u00fchrungsst\u00e4ben der Nato den geb\u00fchrenden Platz zu erhalten.\u00ab<\/p>\n<p>* Nach dieser Liste erh\u00e4lt die Bundeswehr f\u00fcr Aufbau und Ausbildung leihweise neuwertige und gebrauchte Waffen. &#8220;<\/p>\n<p>https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/die-panzerknacker-a-16d145e8-0002-0001-0000-000043064259<\/p>\n<p>Es GIBT Panzerknacker,<br \/>\nNEIN&#8230;<br \/>\nWeder das eine noch das andere&#8230;<br \/>\nWAS ich meine&#8230;<br \/>\n&#8230;<br \/>\nIch WARTE auf DIE&#8230;<br \/>\nM1&#8230;<br \/>\nAMerika, ja du kleiner Pisser&#8230;<br \/>\nEngland ich bin NOCHT nicht Tod!<\/p>\n<p>Ich habe es diesen russischen Idioten so oft gesagt;<br \/>\nJA&#8230;<br \/>\nVon hier aus ABER sie haben es nicht verstanden&#8230;<br \/>\nNATO Strategie&#8230;<br \/>\n&#8212; <strong>Stay-Behind<\/strong> &#8212;<\/p>\n<p>China&#8230;<br \/>\nEs DARF zu KEINER unipolaren Welt kommen! <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr Menschen, DIE&#8230; DAS Denken noch nicht verlernt haben: &#8222;WAFFEN Die Panzerknacker 09.10.1956, 13.00 Uhr \u2022 aus DER SPIEGEL 41\/1956 Die erste Panzerschlacht der Bundeswehr, die Minister Theo Blank gegen die aufs\u00e4ssigen Milit\u00e4rpolitiker des Deutschen Bundestages zu schlagen hatte, endete am Freitag vergangener Woche mit einem Remis: Die Parlamentarier k\u00fcrzten Blanks vierte R\u00fcstungsvorlage (SPIEGEL 40\/1956) &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=136921\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eStellvertreterkriegE\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/136921"}],"collection":[{"href":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=136921"}],"version-history":[{"count":6,"href":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/136921\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":136927,"href":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/136921\/revisions\/136927"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=136921"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=136921"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=136921"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}