{"id":106772,"date":"2022-09-17T18:18:06","date_gmt":"2022-09-17T18:18:06","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=106772"},"modified":"2022-09-17T18:19:19","modified_gmt":"2022-09-17T18:19:19","slug":"ich-bin-ein-diagnostiker-ein-analyst-ein-forensiker","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=106772","title":{"rendered":"Ich BIN ein Diagnostiker, ein Analyst, ein Forensiker"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;<strong>Wirtschaftswoche<\/strong><\/p>\n<p>Sparkassen schlagen Alarm: Drohen der Mittelschicht jetzt wirklich Pleite und Altersarmut?<br \/>\nLittmann, Saskia &#8211; Gestern um 12:12<\/p>\n<p>Ein Netto-Haushaltseinkommen von 3600 Euro reicht bald nicht mehr, warnt der Sparkassenpr\u00e4sident. Mehr als die H\u00e4lfte der Haushalte k\u00f6nne kein Geld mehr zur\u00fccklegen. Wie dramatisch ist die Lage? Ein Zahlencheck.<\/p>\n<p>Helmut Schleweis sorgt sich um das Wohl der Sparer. Eine Sorge, die sozusagen zu seinem Amt geh\u00f6rt. Schlie\u00dflich gilt das Hauptaugenmerk des Sparkassenpr\u00e4sidenten den 361 Sparkassen in Deutschland, die unter anderem davon leben, dass B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger ihre Spargroschen dort deponieren.<\/p>\n<p>Angesichts der horrenden Preissteigerungen bei Energie und Lebensmitteln ben\u00f6tigten 60 Prozent der privaten Haushalte inzwischen jeden Monat ihre gesamten Eink\u00fcnfte, um \u00fcberhaupt die anfallenden Ausgaben zu decken, warnte Schleweis in den vergangenen Wochen mehrfach, zuletzt am Dienstag auf einer Pressekonferenz.<\/p>\n<p>Der Sparkassenverband DSGV gibt an, dass Haushalte, die weniger als 3600 Euro netto im Monat zur Verf\u00fcgung haben, zurzeit nichts zur\u00fccklegen k\u00f6nnen oder gar ins Minus rutschen und auf Ersparnisse zur\u00fcckgreifen m\u00fcssen, um ihre laufenden Kosten zu decken \u2013 wenn es denn Ersparnisse gibt. <\/p>\n<p>Aber was sind das f\u00fcr Zahlen, mit denen die Sparkassen und ihr Pr\u00e4sident rechnen? Und wie dramatisch ist die Lage wirklich?<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich verf\u00fcgten 2021 laut Angaben des Statistischen Bundesamts 27,3 Millionen Haushalte in Deutschland \u00fcber ein Nettoeinkommen von weniger als 3500 Euro. Bei 30,3 Millionen waren es weniger als 4000 Euro. Bei insgesamt rund 40,68 Millionen Privathaushalten entspricht das rund 67 beziehungsweise 74,5 Prozent. Damit k\u00f6nnte jetzt sogar ein deutlich h\u00f6herer Prozentsatz als die von Schleweis genannten 60 Prozent kein oder nur wenig Geld auf die hohe Kante legen.<\/p>\n<p>Das Pikante daran: Als Sparziel Nummer eins nennen deutsche Sparer in Umfragen zuverl\u00e4ssig die Altersvorsorge. In Schleweis&#8216; Warnungen schwingt also mit, dass die Bundesb\u00fcrger wegen der hohen Preise im Supermarkt nicht mehr privat f\u00fcrs Alter vorsorgen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich melden erste Sparkassen bereits ein ver\u00e4ndertes Sparverhalten. Bei den Instituten in Hessen und Th\u00fcringen haben Kunden im ersten Halbjahr unterm Strich rund 50 Millionen Euro an Einlagen abgezogen. \u00dcber alle Sparkassen in Deutschland hinweg sind die Einlagen zuletzt dagegen leicht gestiegen, um 600 Millionen Euro im ersten Halbjahr.<\/p>\n<p>Auch eine aktuelle Umfrage von Union Investment, der Fondsgesellschaft der Genossenschaftsbanken, deutet darauf hin, dass die Deutschen in Sachen Sparen pessimistischer werden. Demnach rechnen vier von zehn Befragten damit, dass sich ihre finanzielle Situation verschlechtern wird. Das sind zehn Prozentpunkte mehr als im ersten Quartal dieses Jahres. Nur zw\u00f6lf Prozent glauben, dass es besser wird. <\/p>\n<p>Dennoch wollen viele Deutsche weiter Geld zur\u00fccklegen. Drei Viertel der Befragten legen Geld an; wer regelm\u00e4\u00dfig spart, legt meistens zwischen 100 und 250 Euro monatlich beiseite. Trotz der schwierigen Wirtschaftslage will mehr als die H\u00e4lfte der Umfrageteilnehmer vorerst an ihrer Geldanlage festhalten. Das deutet darauf hin, dass bislang nicht die Altersvorsorge gekippt wird, um die Gasrechnung bezahlen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Lesen Sie auch: Diese Investments helfen wirklich gegen die Inflation<\/p>\n<p>Insgesamt ist die Lage aber in der Tat durchwachsen. So geh\u00f6rt Deutschland zwar traditionell zu den europ\u00e4ischen L\u00e4ndern mit der h\u00f6chsten Sparquote. Das Nettoverm\u00f6gen der Haushalte ist aber laut Europ\u00e4ischer Zentralbank (EZB) deutlich geringer als in L\u00e4ndern wie Luxemburg, Italien oder Frankreich. Das liegt daran, dass die EZB auch Verm\u00f6gen aus Grundst\u00fccken und Immobilien mit einbezieht. Anderswo in Europa besitzen deutlich mehr Menschen Wohneigentum als in Deutschland. Der Puffer f\u00fcr schlechte Zeiten ist in der Bundesrepublik also insgesamt nicht so gro\u00df wie in manchen anderen L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Und: Trotz hoher Ersparnisse droht das Verm\u00f6gen der Deutschen zu schrumpfen. Das sagt nicht nur Schleweis. Davor warnte auch der \u00d6konom Timo Wollmersh\u00e4user vom M\u00fcnchener Ifo-Institut k\u00fcrzlich in einem Interview mit \u201eZeit Online\u201c. Insbesondere die Mittelschicht habe im Fr\u00fchjahr und Sommer 2022 mehr konsumiert als in anderen Jahren und dadurch Ersparnisse aufgezehrt. Ein Nachholeffekt der Pandemie sei das gewesen: Viele Verbraucher gaben zuletzt mehr Geld f\u00fcr Reisen, Hotel\u00fcbernachtungen und Restaurantbesuche aus.<\/p>\n<p>Zur Wahrheit geh\u00f6rt allerdings auch: W\u00e4hrend der Pandemie haben die Deutschen gespart wie die Weltmeister. Weil Gesch\u00e4fte und Restaurants in den diversen Lockdowns immer wieder geschlossen hatten, gaben Verbraucher in den vergangenen zwei Jahren deutlich weniger Geld aus. Die Sparquote, die zwischen 1991 und 2019 im Schnitt bei 10,6 Prozent lag, kletterte im Jahr 2020 auf 16,2 Prozent. Auch im Folgejahr legten die Deutschen mit durchschnittlich 15 Prozent ihres Einkommens deutlich mehr Geld zur\u00fcck als im langfristigen Mittel. <\/p>\n<p>Corona unterschied sich dadurch klar von anderen Krisen. Im Nachgang der Finanzkrise 2008 etwa sank die Sparquote bis auf 9,3 Prozent. Die Pandemie hingegen, so Wollmersh\u00e4user, habe f\u00fcr eine \u00dcberschussersparnis von 200 Milliarden Euro gesorgt. Die kann nun erst einmal aufgezehrt werden und als Puffer dienen. <\/p>\n<p><strong>Ob der Sparkassenpr\u00e4sident mit seinen Warnungen Recht beh\u00e4lt, h\u00e4ngt letztlich von der Dauer der aktuellen Situation ab. Noch d\u00fcrfte die Mittelschicht recht gut durch die Krise kommen. Verharrt die Inflationsrate langfristig auf einem Niveau von zehn Prozent oder gar mehr, wie es einige \u00d6konomen bef\u00fcrchten, ist die \u00dcberersparnis nur ein Tropfen auf den hei\u00dfen Stein. Dann d\u00fcrften auch mehr als die H\u00e4lfte der Sparer ihre Geldanlage \u00fcberdenken, und die private Altersvorsorge k\u00e4me unter Druck.<\/strong>&#8220;<\/p>\n<p>https:\/\/www.msn.com\/de-de\/finanzen\/top-stories\/sparkassen-schlagen-alarm-drohen-der-mittelschicht-jetzt-wirklich-pleite-und-altersarmut\/ar-AA11ToiU?ocid=msedgntp&#038;cvid=6f06bb3928f044868e0da7a1cd0ad65d<\/p>\n<p>Von DEN Besten DER BESTEN&#8230;<br \/>\nOb ihr es glaubt oder nicht ist mir &#8230; EGAL!<\/p>\n<p>Huh&#8230;<br \/>\nWerde ich zur Au\u00dfendingsBUMS?<\/p>\n<p>\ud83d\ude42<\/p>\n<p>Nein&#8230;<br \/>\nIch war, ich bin&#8230;<br \/>\nIch WERDE immer ich sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Wirtschaftswoche Sparkassen schlagen Alarm: Drohen der Mittelschicht jetzt wirklich Pleite und Altersarmut? Littmann, Saskia &#8211; Gestern um 12:12 Ein Netto-Haushaltseinkommen von 3600 Euro reicht bald nicht mehr, warnt der Sparkassenpr\u00e4sident. 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