{"id":102773,"date":"2022-08-01T16:33:24","date_gmt":"2022-08-01T16:33:24","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=102773"},"modified":"2022-08-02T02:39:13","modified_gmt":"2022-08-02T02:39:13","slug":"1249a8","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/wordpress.gurbuz.net\/?p=102773","title":{"rendered":"!!! ### >>> 1249A8 <<< ### !!!"},"content":{"rendered":"<p><strong>Cogito, ergo sum<\/strong><br \/>\n<img src=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/images\/tagesspiegel\/25483266\/2-format6001.jpg?inIsFirst=true\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><em>\u201cBitti, bitti\u201d<br \/>\nAMA\u2026<br \/>\nYakarak bitecek\u2026<br \/>\nAntikorun ISMI!<\/p>\n<p>Casus\u2026<br \/>\n\u00d6l\u00fc bulundu, eski dan\u0131\u015fman yo\u011fun bak\u0131mda\u2026<br \/>\nG\u00f6r\u00fcnmeyen\u2026<br \/>\nBilinmeyen d\u00fcnyaLARDA k\u0131yametler\u2026<br \/>\nKopuyor!<\/p>\n<p>BU&#8230;<br \/>\nIkinci \u00f6rnek:<\/em><\/p>\n<p>&#8222;de.investing.com<\/p>\n<p>Hongkong rutscht in die Rezession ab<br \/>\nInvesting.com &#8211; Vor 4 Std.&#8220;<\/p>\n<p>https:\/\/www.msn.com\/de-de\/finanzen\/top-stories\/hongkong-rutscht-in-die-rezession-ab\/ar-AA10biQE?ocid=msedgntp&#038;cvid=58bb31ca9ae3445bbd87417b2f61d684<\/p>\n<p><em>Ne demi\u015ftik, hedef neydi\u2026<br \/>\nSonu\u00e7 ne oldu!?<\/em><\/p>\n<p>*<\/p>\n<p>&#8222;POLITIK: Medizinreport<br \/>\nBiologische Waffen: Steckbrief von unsichtbaren \u201eT\u00e4tern\u201c<br \/>\nDtsch Arztebl 2001; 98(42): A-2692 \/ B-2314 \/ C-2148<br \/>\nZylka-Menhorn, Vera<\/p>\n<p>Pathogenese, Diagnose, Therapie und Prophylaxe der Erreger, die als \u201eB-Waffen\u201c infrage kommen<\/p>\n<p>Aufgrund der Milzbrandf\u00e4lle in den USA hat das Robert Koch-Institut (RKI) gr\u00f6\u00dfere Anstrengungen bei der Bek\u00e4mpfung von Infektionskrankheiten gefordert. \u201eDer Impfschutz weist deutliche L\u00fccken auf\u201c, erkl\u00e4rt Prof. Reinhard Kurth. Angesichts der aktuellen Situation pl\u00e4diert der Pr\u00e4sident des Berliner Institutes daf\u00fcr, dass in Deutschland so schnell wie m\u00f6glich Impfstoffe zum Schutz vor potenziellen Erregern produziert werden: \u201eDenn die L\u00e4nder, die \u00fcber entsprechende Vakzine verf\u00fcgen, werden diese f\u00fcr ihren eigenen Bedarf verwenden\u201c (Tabelle: RKI). Kurth best\u00e4tigte, dass als biologische Waffen folgende Erreger infrage kommen, die die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) in drei Kategorien eingeteilt haben:<\/p>\n<p>Kategorie A (leichte Ausbringung des Erregers oder leichte \u00dcbertragung von Mensch zu Mensch, hohe Letalit\u00e4t):<br \/>\n\u2022 Bacillus anthracis (Milzbrand)<br \/>\n\u2022 Variolavirus (Pocken)<br \/>\n\u2022 Yersinia pestis (Pest)<br \/>\n\u2022 Francisella tularensis (Tular\u00e4mie)<br \/>\n\u2022 Botulinum-Toxin (Botulismus)<br \/>\n\u2022 Erreger von viralen h\u00e4morrhagischen Fiebern (Ebola, Marburg, Lassa)<br \/>\nKategorie B (relativ einfache Ausbringung, mittelschwere Erkrankungen und niedrige Letalit\u00e4t)<br \/>\n\u2022 Coxiella burnetii (Q-Fieber)<br \/>\n\u2022 Brucella (Brucellose)<br \/>\n\u2022 Burkholderia mallei<br \/>\n\u2022 Alphaviren (VEE; EEE; WEE)<br \/>\n\u2022 Ricin-Toxin<br \/>\n\u2022 Epsilon-Toxin von Clostridium perfringens<br \/>\n\u2022 Staphylococcus Enterotoxin B<\/p>\n<p>Kategorie C (Erreger verf\u00fcgbar, leicht zu produzieren und auszubringen, hohe Morbidit\u00e4t und Mortalit\u00e4t)<br \/>\n\u2022 Nipahvirus<br \/>\n\u2022 Hantavirus<br \/>\n\u2022 durch Zecken \u00fcbertragene h\u00e4morrhagische Fieber (Viren)<br \/>\n\u2022 durch Zecken \u00fcbertragene Enzephalitis-Viren<br \/>\n\u2022 Gelbfieber<br \/>\n\u2022 multiresistente Tuberkulose<br \/>\nMilzbrand (Anthrax)<br \/>\nIm Vergleich zu anderen potenziellen Biowaffen betrachtet das US-Verteidigungsministerium den Anthrax-Erreger als gr\u00f6\u00dfte Bedrohung. Er sei bei weitem der am einfachsten zu produzierende und einzusetzende biologische Kampfstoff, hei\u00dft es in einer Gefahreneinsch\u00e4tzung f\u00fcr das Anthrax-Impfprogramm der US-Armee. Die Produktion erfordere weder eine besondere Ausr\u00fcstung noch fortgeschrittene Technologie. Da die Sporen unempfindlich sind, k\u00f6nnen sie als Pulver gelagert, in Sprengk\u00f6pfe gef\u00fcllt oder als Aerosol verspr\u00fcht werden.<br \/>\nDie Sporen keimen auf, wenn sie in eine Umgebung reich an Aminos\u00e4uren, Nukleosiden und Glucose gelangen \u2013 etwa ins Blut oder Gewebe eines Wirts. Bis zur Keimung k\u00f6nnen 60 Tage vergehen. Die Erreger vermehren sich rapide und produzieren Toxine, die in kurzer Zeit Blutungen, \u00d6deme und die Zerst\u00f6rung des Gewebes induzieren. Wegen der zun\u00e4chst unspezifischen Symptome wie Fieber, Husten und Kopfschmerzen, die an eine Influenza erinnern, ist eine fr\u00fche Diagnose schwierig. In der zweiten Phase der Krankheit kommt es zu pl\u00f6tzlichen Fiebersch\u00fcben, Dyspnoe und Schock. Der Tod tritt mitunter innerhalb weniger Stunden ein. Zwar steht mit Penicillin eine wirksame Therapie zur Verf\u00fcgung, sie nutzt jedoch nur etwas, wenn die Erreger nicht genetisch manipuliert und Antibiotika-resistent gemacht wurden.<br \/>\nDie Food and Drug Administration hat eine Anthrax-Vakzine, ein inaktiviertes zellfreies Produkt, lizenziert. Diese Vakzine ist f\u00fcr die Streitkr\u00e4fte der Vereinigten Staaten und Kanada eine Pflichtimpfung; den britischen Streitkr\u00e4ften wird sie als freiwillige Impfung empfohlen.<br \/>\nErreger: Bacillus anthracis (grampositives, bekapseltes, Sporen bildendes St\u00e4bchen, Familie der Bacillaceae). Entscheidend f\u00fcr die Virulenz ist die plasmidcodierte F\u00e4higkeit zur Exotoxin- und Kapselbildung.<br \/>\nVerbreitung: Weltweit, eher in Viehzuchtgegenden. Bevorzugt in w\u00e4rmeren Klimazonen (S\u00fcdosteuropa, S\u00fcdamerika, Afrika, S\u00fcdostasien)<br \/>\nInfektion: Durch Kontakt mit Sporen \u00fcber kleine Hautverletzungen, Inhalation von sporenhaltigem Staub oder Aerosolen, oral mit der Nahrung<br \/>\nInkubation: 2 bis 7 Tage (meist innerhalb von 48 Stunden)<br \/>\nSymptomatik: In \u00fcber 95 Prozent der F\u00e4lle ist die Haut von H\u00e4nden, Armen, Hals oder Gesicht die Eintrittspforte f\u00fcr die Erreger. Es entsteht eine rasch progrediente, stark infiltrierte Papel, die sich zu einem nicht schmerzhaften, mit schw\u00e4rzlichem Schorf bedeckten Geschw\u00fcr entwickelt. Der Milzbrandkarbunkel ist meist von einem ausgepr\u00e4gten Umgebungserythem umgeben und fluktuiert nie. Durch die freigesetzten Exotoxine entwickelt sich eine schwere Allgemeinsymptomatik mit hohem Fieber, Benommenheit, Kreislauf- und Herzrhythmusst\u00f6rungen.<br \/>\nVom Prim\u00e4rherd ausgehend, kann sich \u2013 \u00fcber eine meist sehr schmerzhafte Lymphangitis \u2013 eine foudroyant verlaufende Milzbrandsepsis entwickeln. Diese ist mit einer hohen Letalit\u00e4t behaftet. Ohne antibiotische Therapie verlaufen f\u00fcnf bis 20 Prozent der Hautmilzbrandf\u00e4lle t\u00f6dlich. Bei rechtzeitiger Antibiotikatherapie ist die Prognose des Hautmilzbrandes jedoch gut.<br \/>\nDie Initialsymptome nach Inhalation von Milzbrandsporen sind eher unspezifisch und \u00e4hneln einer Infektion der oberen Luftwege. Innerhalb kurzer Zeit kommt es jedoch zu einer perakuten Krankheitsprogression im Sinne einer Bronchopneumonie mit H\u00e4moptoe, hohem Fieber, Sch\u00fcttelfrost und Schocksymptomatik. Die Patienten sterben innerhalb von 3 bis 5 Tagen.<br \/>\nDarmmilzbranderkrankungen sind sehr selten und schwer zu diagnostizieren, meist kommt es zu einem geh\u00e4uften Auftreten innerhalb einer Familie. Anfangs beklagen die Patienten Leibschmerzen und Meteorismus. Innerhalb kurzer Zeit entwickeln sich blutige Durchf\u00e4lle, Peritonitis und Schocksymptomatik. Die Prognose ist schlecht, die Patienten versterben auch unter antibiotischer Therapie meist rasch.<br \/>\nTherapie: Penicillin, Tetracyclin, Erythromycin, Chloramphenicol<br \/>\nDifferenzialdiagnose: Hautmilzbrand: Furunkulose. Lungenmilzbrand: Pest, Tular\u00e4mie. Darmmilzbrand: Typhus, Mesenterialinfarkt<br \/>\nDiagnostik: Nachweis des Erregers im Abstrichpr\u00e4parat der Hautl\u00e4sion (Gramf\u00e4rbung) oder in Speziallabors auch kulturell (Hautl\u00e4sion, Sputum, Stuhl, Blut). Cave: Aufgrund der Gefahr der Generalisierung sollten chirurgische Manipulationen (Biopsien) bei Verdacht auf Milzbrandkarbunkel unterbleiben. Serologische Untersuchungen spielen keine Rolle.<br \/>\nImpfung: In Deutschland nicht zugelassen (Tabelle)<br \/>\nChemoprophylaxe: Ciprofloxacin, Doxycyclin. Eine passive Immunprophylaxe ist nicht verf\u00fcgbar.<br \/>\nSeuchenhygiene: Hospitalisierung von Erkrankten im Einzelzimmer (Handschuhe, Schutzkittel, Mund-Nasen-Schutz), Atemschutzmaske ist nicht notwendig. Quarant\u00e4ne ist nicht notwendig.<br \/>\nPocken<br \/>\nNach erfolgreicher Impfkampagne hat die WHO 1977 die Pocken f\u00fcr \u201eausgerottet\u201c erkl\u00e4rt und 1980 sogar empfohlen, Pocken-Schutzimpfungen nicht mehr durchzuf\u00fchren. Weltweit besteht keine Impfpflicht mehr; die Herstellung von Pocken-Impfstoff wurde eingestellt und die Produktionsst\u00e4tten wurden demontiert. Weltweit sind heute nur etwa 50 Millionen Vakzine-Dosen vorhanden. Die WHO verf\u00fcgt \u00fcber<br \/>\n500 000 Dosen; die USA k\u00f6nnen allenfalls sechs bis sieben Millionen Personen impfen. Selbst ein gewaltiges Sofortprogramm w\u00fcrde drei Jahre f\u00fcr die Produktion der notwendigen Impfstoff-Portionen ben\u00f6tigen.<br \/>\nOffiziell existieren nur noch an zwei Stellen lebende Variolaviren: in den Hochsicherheitslaboratorien der Centers for Disease Control and Prevention in Atlanta (Georgia\/USA) und im russischen Forschungszentrum f\u00fcr Virologie und Biotechnologie in Koltsovo, Novosibirsk. Somit ist die Weltbev\u00f6lkerung seit zwei Dekaden ohne Impfschutz: Bei einer ungesch\u00fctzten Population betr\u00e4gt die Pocken-Letalit\u00e4t 20 bis 50 Prozent. Unter den fr\u00fcher Geimpften besteht \u2013 wenn \u00fcberhaupt \u2013 nur noch bei 20 Prozent der Betroffenen Impfschutz.<br \/>\nErreger: Variolaviren<br \/>\nReservoir: nur der Mensch<br \/>\n\u00dcbertragung: Tr\u00f6pfcheninfektion<br \/>\nKontagiosit\u00e4t: sehr hoch<br \/>\nInkubationszeit: 8 bis 18 Tage (14 Tage)<br \/>\nDifferenzialdiagnose: Varizellen, Herpes zoster, Herpes simplex<br \/>\nSymptomatik: Man beobachtet zu Beginn der klinischen Erscheinungen einen mit hohem Fieber, schwerem Krankheitsgef\u00fchl und heftigen R\u00fcckenschmerzen einhergehenden Rachenkatarrh. Nach ein bis f\u00fcnf Tagen sinkt das Fieber und steigt nach einem Intervall von etwa einem Tag wieder an (biphasischer Verlauf). Die Lymphknoten sind vergr\u00f6\u00dfert. Zugleich treten Hauteffloreszenzen auf \u2013 bevorzugt im Gesicht und an den Extremit\u00e4ten. Das Exanthem besteht anfangs aus roten Flecken, die sich in Kn\u00f6tchen umbilden. Diese verwandeln sich in Bl\u00e4schen, die eintr\u00fcben, eintrocknen und verschorfen. Die Letalit\u00e4t betr\u00e4gt 20 bis 30 Prozent.<br \/>\nTherapie: Eventuell Virostatika<br \/>\nImpfung: Nur in Sonderf\u00e4llen<br \/>\nSeuchenhygiene: Strenge Absonderung f\u00fcr die Exponierten und das betreuende Personal sowie f\u00fcr die Kontaktpersonen 1. und 2. Ordnung.<br \/>\nBotulismus<br \/>\nErreger: Clostridium botulinum, ein grampositives, sporenbildendes, obligat anaerobes St\u00e4bchen<br \/>\nVerbreitung: Die Sporen kommen ubiquit\u00e4r im Erdreich und im Meeresboden vor.<br \/>\nInfektion: Ingestion oder Inhalation von Botulismustoxinen. Obwohl Patienten h\u00e4ufig relevante Mengen an Clostridien und Toxinen mit dem Stuhl ausscheiden, sind bisher keine direkten Mensch-zu-Mensch-\u00dcbertragungen beschrieben worden.<br \/>\nInkubation: 12 bis 36 Stunden, teilweise jedoch auch mehrere Tage, abh\u00e4ngig von der aufgenommenen Toxinmenge. Je fr\u00fcher die Symptomatik beginnt, desto ausgepr\u00e4gter ist die Intoxikation und Letalit\u00e4t.<br \/>\nSymptomatik: Zu Beginn der Erkrankung werden h\u00e4ufig \u00dcbelkeit, Durchf\u00e4lle oder Obstipation beklagt. Der weitere klinische Verlauf des klassischen Botulismus ist gekennzeichnet von neurologischen Manifestationen. Die Patienten beklagen anfangs meist verschwommenes Sehen, Doppelbilder, Lichtscheu, Schluckst\u00f6rungen und einen trockenen Mund. In aller Regel manifestiert sich anschlie\u00dfend eine symmetrische, absteigende, schlaffe Parese. Die Patienten sind bei vollem Bewusstsein und fieberfrei; erst bei komplizierenden Sekund\u00e4rinfektionen entwickeln sie Fieber.<br \/>\nTherapie: Antitoxin (trivalentes Antitoxin gegen Typ A, B und E; nach Typbestimmung eventuell Gabe von monovalentem Antitoxin), symptomatische Therapie, gegebenenfalls chirurgische Wundversorgung und Penicillingabe.<br \/>\nDie Gabe von Antitoxin und die unterst\u00fctzende symptomatische, intensivmedizinische Therapie sollten m\u00f6glichst fr\u00fchzeitig erfolgen. Mit dieser Behandlung lie\u00dfe sich die Letalit\u00e4t des klassische Botulismus auf circa zehn Prozent senken. Die Rekonvaleszenz dauert meist mehrere Monate bis Jahre.<br \/>\nDifferenzialdiagnose: Poliomyelitis, Tetanus, Tollwut, Enzephalitiden und Intoxikationen anderer Genese<br \/>\nDiagnostik: Nachweis des Toxins in Serum-, Stuhl- oder Nahrungsmittelproben. Die Anzucht des Erregers aus dem Stuhl beziehungsweise aus dem Wundabstrich ist meist schwierig.<br \/>\nPest<br \/>\nDas Pestbakterium Yersinia pestis lebt vor allem in Nagetieren sowie Kaninchen, Hasen und deren Fl\u00f6hen. Die Zoonose kommt zwar nicht in Deutschland vor, aber in begrenzten Endemiegebieten von Amerika, Afrika, Asien, Russland und Kasachstan.<br \/>\n\u00dcbertragung: Durch den Stich infizierter Fl\u00f6he, aerogen von Mensch zu Mensch<br \/>\nInkubationszeit: Ein bis sieben Tage<br \/>\nSymptomatik: Mit oder kurz vor hohem Fieber treten vergr\u00f6\u00dferte Lymphknoten (Bubonen) auf. Am h\u00e4ufigsten sind die femoralen und inguinalen Lymphknoten betroffen. Sie sind ber\u00fchrungsempfindlich, fest und unverschieblich. In der zweiten Woche k\u00f6nnen sie eitern. Patient kann unruhig, delirant, verwirrt und unkoordiniert sein. Die Leukozyten steigen auf Werte zwischen 10 000 bis 20 000 \u00b5l an.<br \/>\nDie Septik\u00e4mie tritt meist bei der Beulenpest als akute, fulminante Erkrankung auf. Viele Patienten leiden unter Leibschmerzen, die auf eine mesenteriale Lymphadenopathie zur\u00fcckzuf\u00fchren sind.<br \/>\nDie prim\u00e4re Lungenpest setzt pl\u00f6tzlich mit hohem Fieber, Sch\u00fcttelfrost, Tachykardie und schweren Kopfschmerzen ein. Innerhalb von 24 Stunden entwickelt sich Husten. Das Sputum ist zun\u00e4chst muk\u00f6s, zeigt dann blutige Flecken, wird hellrot und schaumig. Es bestehen Tachypnoe, Dyspnoe, aber keine Pleuritis. Das R\u00f6ntgenbild zeigt eine rasch progrediente Pneumonie.<br \/>\nTherapie: Streptomycin, Ciprofloxacin oder Doxycyclin. Sofortige Behandlung senkt die Mortalit\u00e4t unter f\u00fcnf Prozent.<br \/>\nImpfung: Ist in Deutschland nicht verf\u00fcgbar<br \/>\nChemoprophylaxe: Ciprofloxacin oder Doxycyclin, 500 mg Tetrazyklin alle sechs Stunden<br \/>\nExpositionsprophylaxe: Atemschutzmaske, Bek\u00e4mpfung von Nagetieren (Ratten!), Aufenthalt in Wohnungen mit geschlossenen Fenstern (keine Klimaanlage)<br \/>\nSeuchenhygiene: Strenge Absonderung f\u00fcr Personen mit Lungenpest (Mundschutz f\u00fcr den Erkrankten) f\u00fcr 48 Stunden nach Beginn einer effektiven Therapie. Quarant\u00e4ne ist nicht notwendig! Personen mit Kontakt zu Erkrankten mit Lungenpest erhalten eine Chemoprophylaxe und werden f\u00fcr sieben Tage unter Beobachtung gestellt. Eine Absonderung von asymptomatischen Kontaktpersonen zu Personen mit Beulenpest ist nicht n\u00f6tig.<br \/>\nDiagnose: Erregernachweis aus Blut, Sputum, Lymphknotenaspirat.<br \/>\nDr. med. Vera Zylka-Menhorn<\/p>\n<p>\u00c4rzte und Kliniken m\u00f6gen sich im Verdachtsfall an ihr \u00f6rtliches Gesundheitsamt wenden, da aufgrund des neuen Infektionsschutzgesetzes praktisch alle 430 Gesundheits\u00e4mter in Deutschland online mit dem Robert Koch-Institut als Koordinationsstelle verbunden sind.<br \/>\nDie neu geschaffene \u201eZentrale Informationsstelle des Bundes f\u00fcr Seuschenschutz\u201c am RKI ist zu ereichen unter: Telefon 0 18 88-7 54-34 30, Montag bis Freitag 9 bis 17 Uhr.<br \/>\nPressemitteilungen zum Thema sind verf\u00fcgbar unter www.rki.de\/aktuell\/aktuell.htm. Das RKI wird ein Merkblatt zur Milzbrand-Infektion erstellen und weitere Informationen zum Thema Bioterrorismus vorbereiten.<br \/>\nAnthrax-Seite der CDC: www.bt.cdc.gov.\/Agent\/Agentlist.asp<br \/>\nAnthrax-Impfprogramm des US-Verteidigungsministeriums: www.anthrax.osd.mil\/site_Files\/vaccine_info.htm.<br \/>\nFolgende Artikel des Journal of the Amercian Medical Association (JAMA) sind kostenlos abzurufen im Internet unter: http:\/\/jama.ama-assn.org und als Printversion erh\u00e4ltlich:<br \/>\n\u201eTularemia as a biological weapon\u201c 2001; 285: 2763\u20132773.<br \/>\n\u201eBotulinum Toxin as a biological weapon\u201c 2001; 285: 1059\u20131070.<br \/>\n\u201ePlague as a biological weapon\u201c 2000; 2835: 2281\u2013<br \/>\n2290.<br \/>\n\u201eSmallpox as a biological weapon\u201c 1999; 281: 2127\u2013<br \/>\n2137.<br \/>\n\u201eAnthrax as a biological weapon\u201c 1999; 281: 1735\u2013 1745. Ein Artikel \u00fcber M\u00f6glichkeiten und Grenzen gentechnisch ver\u00e4nderter Erreger: \u201eThe Bugs of War\u201c, Nature 2001; 411: 232\u2013235.<\/p>\n<p>Der Milzbranderreger Bacillus anthracis<\/p>\n<p>\u00b4Tabelle<br \/>\n1. Milzbrand (Bacillus anthracis)<br \/>\nLand Art des Impfstoffes Zulassungsstatus Verf\u00fcgbarkeit<br \/>\noder Serums<br \/>\nUK Totimpfstoff im Herstellerland zurzeit nicht<br \/>\nzugelassen verf\u00fcgbar<br \/>\nUSA Totimpfstoff im Herstellerland zurzeit nicht<br \/>\nzugelassen verf\u00fcgbar<br \/>\nCAN Totimpfstoff im Herstellerland zurzeit nicht<br \/>\nzugelassen verf\u00fcgbar<br \/>\nRUS Lebendimpfstoff im Herstellerland m\u00f6glicherweise<br \/>\nzugelassen verf\u00fcgbar<br \/>\nRUS Antiserum vom Pferd im Herstellerland m\u00f6glicherweise<br \/>\n(IgG horse Anthraxin) zugelassen verf\u00fcgbar<br \/>\n2. Pest (Yersinia pestis)<br \/>\nLand Art des Impfstoffes Zulassungsstatus Verf\u00fcgbarkeit<br \/>\noder Serums<br \/>\nUSA Totimpfstoff im Herstellerland zurzeit nicht<br \/>\nzugelassen verf\u00fcgbar<br \/>\nCAN Totimpfstoff im Herstellerland zurzeit nicht<br \/>\nzugelassen verf\u00fcgbar<br \/>\nRUS Lebendimpfstoff im Herstellerland m\u00f6glicherweise<br \/>\nzugelassen verf\u00fcgbar<br \/>\n3. Botulismus (Clostridium botulinum)<br \/>\nLand Art des Impfstoffes Zulassungsstatus Verf\u00fcgbarkeit<br \/>\noder Serums<br \/>\nDE Antiserum vom Pferd in DE zugelassen in geringen<br \/>\n(Botulismus Antitoxin, Mengen<br \/>\ntrivalent [Typ A, B, E]) verf\u00fcgbar<br \/>\nCH Antiserum im Herstellerland m\u00f6glicherweise<br \/>\n(Botulismus Antitoxin, zugelassen verf\u00fcgbar<br \/>\ntrivalent [Typ A, B, E])<br \/>\nUK Toxoidimpfstoff keine Zulassung in klinischer<br \/>\n(Typ A\u2013G) Pr\u00fcfung<br \/>\nUSA Pentavalenter keine Zulassung in klinischer<br \/>\nToxoidimpfstoff Pr\u00fcfung<br \/>\n(Typ A, B, D, E, F)<br \/>\nUSA Monovalenter keine Zulassung in klinischer<br \/>\nToxoidimpfstoff Pr\u00fcfung<br \/>\n(Typ F)<br \/>\nUSA Antiserum im Herstellerland wird nicht mehr<br \/>\n(Botulismus Antitoxin, zugelassen produziert<br \/>\ntrivalent [ Typ A, B, E])<br \/>\nRUS Trivalenter im Herstellerland m\u00f6glicherweise<br \/>\nToxoidimpfstoff zugelassen verf\u00fcgbar<br \/>\n(Typ A, B, E)<br \/>\nRUS Antiserum vom Pferd im Herstellerland m\u00f6glicherweise<br \/>\n(Botulismus Antitoxin, zugelassen verf\u00fcgbar<br \/>\ntrivalent [Typ A, B, E])&#8220;<\/p>\n<p>https:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/29063\/Biologische-Waffen-Steckbrief-von-unsichtbaren-Taetern<\/p>\n<p>*<\/p>\n<p>&#8222;Entwickeln die USA neue biologische Waffen?<br \/>\n28. September 2018  Jochen Mitschka<\/p>\n<p>Verschw\u00f6rungstheorie oder berechtigte Sorge?<\/p>\n<p>Ein wichtiger US-Think-Tank regte die Entwicklung von Biowaffen an, &#8222;die auf bestimmte Genotypen&#8220; abgerichtet sind und dadurch zu einem &#8222;n\u00fctzlichen Werkzeug der Politik&#8220; werden k\u00f6nnen. Gleichzeitig blockieren die USA die \u00c4chtung von biologischen Waffen, suchen mit Ausschreibungen Genproben von Russen und betreiben angeblich Biowaffenlabore in verschiedenen L\u00e4ndern in der N\u00e4he Russlands. Und schlie\u00dflich gibt es sogar ein Patent f\u00fcr eine Drohne, mit der biologische Waffen \u00fcber Feindesgebiet verbreitet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Leider waren die USA immer f\u00fchrend darin, neue und noch schrecklichere Waffen zu entwickeln, deshalb sollten uns solche Meldungen ernsthafte Sorgen bereiten. Denken wir an Kernwaffen und den Einsatz gegen zivile Ziele, die Uranmunition, die mit ihrem &#8222;t\u00f6dlichen Staub&#8220; \u00fcber lange Zeit f\u00fcr vermehrte Missbildungen bei Neugeborenen verantwortlich ist, Entlaubungsmittel im Vietnam-Krieg, unter dessen Folgen bis heute die Menschen Vietnams schrecklich leiden, oder Napalm im Vietnam-Krieg. Sollte nun wirklich eine biologische Waffe als neues &#8222;n\u00fctzliches Werkzeug der Politik&#8220; entwickelt werden?<\/p>\n<p>Der Think Tank New American Century<br \/>\nIm September 2000 wurde eine Studie mit dem Namen &#8222;Rebuilding America&#8217;s Defenses &#8211; Strategy, Forces and Resources For a New Century&#8220; ver\u00f6ffentlicht. Ihre Unterzeichner waren wichtige politische Vordenker der Vereinigten Staaten, die teilweise heute noch als Berater f\u00fcr die Regierung t\u00e4tig sind. Der vielleicht wichtigste Name k\u00f6nnte der von Paul Wolfowitz sein. Ehemaliger Weltbankpr\u00e4sident, Berater von George W. Bush und Stellvertreter von Donald Rumsfeld, wichtiger F\u00f6rderer des &#8222;Kriegs gegen den Terror&#8220;, mit dem der Irak, Afghanistan, Libyen, Syrien, Libanon, Somalia, Sudan und der Iran dem Hegemonieanspruch der USA unterworfen werden sollten. Das Dokument wird von dem Ziel geleitet, zu verhindern, dass irgendein Rivale in die Lage versetzt wird, jemals die milit\u00e4rische \u00dcberlegenheit der USA in Frage zu stellen, oder die Anwendung von milit\u00e4rischer Macht der USA zu behindern.<\/p>\n<p>Wer die Strategieempfehlung der Denkfabrik genauer betrachtet, wird feststellen, dass ein gro\u00dfer Teil der Empfehlungen Eingang in die Politik der USA gefunden hat. So zum Beispiel, was den Ausbau von Milit\u00e4rst\u00fctzpunkten angeht, die Aufr\u00fcstung von Einheiten innerhalb der USA, die Modernisierung und Ausbau der Marine, den Raketenabwehrschirm und die Erh\u00f6hung der Ausgaben f\u00fcr das Milit\u00e4r allgemein. In dem Dokument, das die Strategie der US-Regierungen f\u00fcr das n\u00e4chste Jahrhundert beeinflussen sollte, hei\u00dft es aber auch auf Seite 60:<\/p>\n<p>Eine fortgeschrittene Form der biologischen Kriegsf\u00fchrung, mit der auf spezifische Genotypen &#8218;gezielt&#8216; wird, kann die biologische Kriegsf\u00fchrung aus dem Reich des Terrors zu einem politisch n\u00fctzlichen Werkzeug transformieren.<\/p>\n<p>Wof\u00fcr brauchen die USA Gewebemuster von Russen?<br \/>\nIm Jahr 2017 wurde bekannt, dass das US-amerikanische Kommando f\u00fcr Ausbildung und Training der Luftwaffe (AETC, Air Education and Training Command) eine Ausschreibung und einen Vertrag zum Kauf von RNA-Mustern ver\u00f6ffentlichte, in dem Gewebe von &#8222;russischer\/europ\u00e4ischer Abstammung&#8220; gefordert wurde. Die Informationen waren \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich in den US-Seiten f\u00fcr Regierungsausschreibungen. Die Probengeber mussten gesund sein, Muster aus der Ukraine wurden ausgeschlossen.<\/p>\n<p>Nun kann man davon ausgehen, dass nicht die Trainingsabteilung der Luftwaffe der Endabnehmer der Genmuster war. Wohin sie letztlich gingen, ist jedoch unbekannt. Was das Ganze noch fragw\u00fcrdiger macht, ist die angebliche Gr\u00fcndung eines Netzwerks von milit\u00e4rischen Biolaboren in Georgien, der Ukraine, Kasachstan, also alles L\u00e4nder, die direkt an Russland angrenzen. Biologische Waffen sind f\u00fcr Politiker, die Kriege als Verl\u00e4ngerung der Politik betrachten, verlockend. Sie haben entscheidende Vorteile z.B. gegen\u00fcber Kernwaffen: Es werden nur die lebenden Ziele angegriffen, nicht aber Anlagen, Geb\u00e4ude, Maschinen, H\u00e4fen, Flugh\u00e4fen usw.<\/p>\n<p>In Russland kursieren Berichte, dass die Schweinepest, die 2012 in S\u00fcdrussland umging, von einem Virus aus ging, das vom &#8222;R. Lugar Center for Public Health Research&#8220; in Tiflis in einer verdeckten Operation gegen Russland verbreitet worden war. 2013 meldeten russische staatliche Medien, dass Gennady Onishchenko, der damalige Leiter der Verbraucherschutzbeh\u00f6rde, den Verdacht habe, dass das Zentrum, das mit dem US Army Medical Department&#8217;s Medical Research and Materiel Command (USAMRMC) verbunden ist und u.a. von der US Defense Threat Reduction Agency (DTRA) finanziert wird, biologische Waffe entwickle. Auch das russische Au\u00dfenministerium \u00e4u\u00dferte Sorge \u00fcber die &#8222;biologischen Aktivit\u00e4ten des Pentagon nahe der russischen Grenze.<\/p>\n<p>&#8222;Wof\u00fcr ben\u00f6tigt das Biologische Labor der USA gefrorene Blutproben?&#8220;<br \/>\nGenau dieses &#8222;Gesundheitszentrum&#8220; wurde nun im Jahr 2018 durch die bulgarische investigative Journalistin Dilyana Gaytandzhieva genauer unter die Lupe genommen. Eine mutige Frau, die bereits den Weg von Waffenlieferungen zu den syrischen Terroristen im Detail auf Grund bei den von Terroristen hinterlassenen Papieren rekonstruiert hatte (13), und daf\u00fcr ihren Job verlor. Sie schreibt auf ihrer Internetseite:<\/p>\n<p>Die US-Botschaft in Tblisi transportiert gefrorenes menschliches Blut und Pathogene als Diplomatenfracht f\u00fcr ein geheimes US-Milit\u00e4rprogramm. Interne Dokumente, denen zufolge US-Diplomaten unter diplomatischem Schutz Transporte und Experimente mit Krankheitserregern durchf\u00fchren, wurden mir durch georgische Insider zugespielt. Diesen Dokumenten zufolge wurden Wissenschaftler des Pentagon in die Republik Georgien gebracht und ihnen diplomatische Immunit\u00e4t verschafft, um t\u00f6dliche Krankheiten und stechende Insekten im Lugar Center &#8211; dem Biolabor des Pentagon in Georgiens Hauptstadt Tbilisi &#8211; zu erforschen.<\/p>\n<p>Dilyana Gaytandzhieva<br \/>\nDer Bericht enth\u00e4lt Aussagen von Anwohnern, Behauptungen \u00fcber Experimente, die angeblich in den Nachtstunden durchgef\u00fchrt werden, Hinweise auf Abf\u00e4lle und eine rigide Reaktion und Warnungen gegen\u00fcber der Journalistin. Die georgische Regierung dementierte und behauptete, dass das Labor unter seiner Kontrolle stehen w\u00fcrde. Was seltsam erscheint, kaufen die USA doch praktisch alle Bedarfsartikel der Anlage selbst ein und ben\u00f6tigt man zum Betreten der Anlage eine hohe Sicherheitsfreigabe .<\/p>\n<p>Patent auf eine Drohne zur Verbreitung von Biowaffen<br \/>\nIm Jahr 2014 patentierte S. Mill Calvert ein Luftfahrzeug zur Verbreitung toxischer Moskitos. Im Abstract hei\u00dft es:<\/p>\n<p>Die Einrichtung zur Freilassung von Moskitos beinhaltet ein unbemanntes Luftfahrzeug, das \u00fcber Fernbedienung gesteuert werden kann. Es bef\u00f6rdert einen Container mit einer Prozessor-Einheit und einen Beh\u00e4lter mit Moskitobrut, das ein abgeschlossenes Geh\u00e4use f\u00fcr Moskitos mit Moskito-Nahrung ist, die Gift enth\u00e4lt, das \u00fcber Moskito-Bisse \u00fcbertragen werden kann, nachdem die Moskitos die Nahrung aufgenommen haben. Eine ausreichend bemessene R\u00f6hre zum Freilassen ist mit dem Beh\u00e4lter verbunden, um die Moskitos aus dem Brutbeh\u00e4lter zu entlassen. Eine Klappe ist mit der R\u00f6hre verbunden und kann \u00fcber Fernbedienung bedient werden, sodass, wenn sie ge\u00f6ffnet wird, die Moskitos freie Bahn haben, um den Container \u00fcber die R\u00f6hre zu verlassen.<\/p>\n<p>Ein deutschsprachiger Blogger eruierte, dass es einen\/eine S. Mill Calvert in den USA nicht gibt. Allerdings wurden unter dem gleichen Namen bereits 42 andere milit\u00e4rische Erfindungen patentiert, darunter eine, die eine spezielle Munition zur Erzeugung von Schlaganf\u00e4llen beschreibt (12). Er schlie\u00dft daraus, dass der Name ein Pseudonym f\u00fcr eine Abteilung des US-Milit\u00e4rs sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>USA und fehlendes Respekt f\u00fcr Konventionen<br \/>\nDie meisten Staaten der Welt haben die Chemiewaffenkonvention unterzeichnet. Auch die USA. Sie verpflichtet die Unterzeichnerstaaten zur vollst\u00e4ndigen Beseitigung aller Chemiewaffenvorr\u00e4te und Anlagen zur Herstellung solcher Waffen. Die USA hatten den Vertrag am 13. Januar 1993 unterzeichnet und am 25. April 1997 ratifiziert.<\/p>\n<p>Allerdings machte das Land bis heute keine Anstalten, seine Vorr\u00e4te und Anlagen zu vernichten. Offizielle Begr\u00fcndung: Kein Budget daf\u00fcr verf\u00fcgbar. Das hei\u00dft, seit \u00fcber 20 Jahren kommen die USA ihren Verpflichtungen aus dem Vertrag nicht nach. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr den Atomwaffensperrvertrag, der eine Verpflichtung zur Abr\u00fcstung vorsieht. Stattdessen soll das nukleare Arsenal modernisiert, zielgenauer und schlagkr\u00e4ftiger gemacht werden.<\/p>\n<p>Wenn man diese Erfahrungen mit unterzeichneten Vertr\u00e4ge bzw. Konventionen sieht, kann der Eindruck entstehen, dass die Blockierung einer Biowaffenkonvention durchaus aus Gr\u00fcnden erfolgte, die mit der Entwicklung von Biowaffen zusammen h\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Der Einsatz biologischer oder chemischer Waffen wurde durch das Genfer Protokoll v\u00f6lkerrechtlich seit 1925 verboten, solche Waffen kamen aber im 2. Weltkrieg durch die Armee Japans zum Einsatz. Auch die Nutzung von Entlaubungsmitteln durch die USA im Vietnamkrieg, die zu Erbsch\u00e4digungen im gro\u00dfen Ausma\u00df f\u00fchrten, k\u00f6nnen als Einsatz von Chemiewaffen angesehen werden, was von USA jedoch bestritten wird. Nach der Chemiewaffenkonvention beschloss die UN-Generalversammlung, auch eine Konvention gegen Biologische Waffen auf den Weg zu bringen. Diese kann seit 1972 unterzeichnet werden und trat 1975 in Kraft. Allerdings sieht der Vertrag keinerlei konkrete Vereinbarungen zur R\u00fcstungskontrolle vor, Zusatzprotokolle, die das heilen sollten, kamen nicht zustande. Um es noch einmal deutlich zu machen: Verhandlungen \u00fcber eine international bindende \u00dcberwachung des Protokolls der Biowaffenkonvention, die internationale Inspektionen von Anlagen durch eine unabh\u00e4ngige Organisation vorsieht, fanden zwischen 1995 bis 2001 statt. Die USA weigerten sich, die Anstrengungen zu unterst\u00fctzen. Ihre Weigerung, Teil des Verifikations-Mechanismus zu werden, macht jeden Versuch, die Konvention zu aktivieren, zwecklos (USA lehnen Zusatzprotokoll zur Biowaffenkonvention ab). Die USA sollen inzwischen angeblich in 25 L\u00e4ndern Biowaffenlabore unterhalten. Ob das eine Verschw\u00f6rungstheorie ist oder nicht, k\u00f6nnte sehr leicht verifiziert werden, wenn die USA die Biowaffenkonvention ernst nehmen und einem Zusatzprotokoll zur Verifizierung zustimmen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Die Geschichte des Richard Lugar Gesundheitszentrums<br \/>\nIm Jahr 2013 beschuldigte der chinesische Luftwaffenoberst Dai Xu die US-Regierung eine neue Variante der Vogelgrippe erschaffen zu haben, die China befallen hatte. Seiner Meinung nach hatte das US-Milit\u00e4r die Variante H7N9 des Vogel-Virus bewusst in China frei gelassen. 2014 wurde berichtet (\u00dcbersetzung), dass die Quelle des Ebola-Virus in Westafrika ebenfalls aus US-Waffenlaboren stammen sollte. Und der Interviewpartner, der damals die Behauptungen aufstellte war durchaus kein Verschw\u00f6rungstheoretiker, sondern ein Hochschullehrer und ein f\u00fchrender Spezialist f\u00fcr Biologische Kriegsf\u00fchrung und Terrorismus, Professor Francis A. Boyle.<\/p>\n<p>Im Jahr 2015 warnte Nikolai Patrushev, Kopf des russischen Sicherheits-Rates, vor der Bedrohung, die aus biologischen Waffenlabors resultiert, die auf den Gebieten der CIS (Commonwealth of Independent States) eingerichtet wurden, wobei er besonders das Richard G. Lugar Center in Georgien hervorhob.<\/p>\n<p>Im Februar 2018 hatte &#8222;The Commonwealth&#8220; berichtet, dass das Lugar Center schon 2014 mit einer speziellen Anlage ausger\u00fcstet wurde, in der Insekten gez\u00fcchtet werden konnten, um das Sandfliegen-Projekt in Georgien und dem Kaukasus zu erm\u00f6glichen. In den Jahren 2014 und 2015 hatten die Bisse der Sandfliegen, die Blut saugen, Fieber verursacht. Der Quelle zufolge hatte das Pentagon au\u00dferdem ein gro\u00dfes Interesse daran, Tular\u00e4mie, eine h\u00e4ufig t\u00f6dlich verlaufende ansteckende Erkrankung bei Nagetieren, zu untersuchen. Die Erkrankung \u00e4hnelt der Pest und bef\u00e4llt h\u00e4ufig Hasen und Wildkaninchen.<\/p>\n<p>Im Januar 2016 starben 20 ukrainische Soldaten in Charkow, wo eines der Bio-Laboratorien des Pentagon ans\u00e4ssig ist, in nur zwei Tagen an Schweinepest. 200 wurden im Krankenhaus behandelt. Die Regierung der Ukraine berichtete nicht \u00fcber die Todesf\u00e4lle. Bis M\u00e4rz des gleichen Jahres starben 364 Menschen in der Ukraine an Influenza (81,3% der F\u00e4lle waren durch den Virus (H1N1) pdm09) verursacht, eine Variante, die die Schweinegrippe-Epidemie von 2009 verursacht hatte.<\/p>\n<p>Im Jahr 2017 best\u00e4tigte das Gesundheitsministerium der Ukraine 90 neue F\u00e4lle, von denen 8 durch Vergiftung mit dem Toxin Botulinumotoxin, eines der gef\u00e4hrlichsten biologischen Toxine \u00fcberhaupt, t\u00f6dlich verliefen. Den \u00f6rtlichen Gesundheitsbeh\u00f6rden zufolge sind Nahrungsmittelvergiftungen die Ursache f\u00fcr die Epidemie.<\/p>\n<p>The Commonealth<br \/>\nIm Jahr 2018 schlie\u00dflich meldete sich Georgien nach einem Bericht von Peter Korzun zu Wort.<\/p>\n<p>Der ehemalige Minister f\u00fcr die Sicherheit des Staates Georgien, Igor Giorgadze sprach dar\u00fcber w\u00e4hrend einer Nachrichtenkonferenz in Moskau und dr\u00e4ngte US-Pr\u00e4sident Donald Trump eine Untersuchung auf den Weg zu bringen. Er hat eine Liste von Georgiern, die nach einer Behandlung in der Anlage in den Jahren 2015 und 2016 an Hepatitis erkrankten. Viele verstarben am selben Tag. Die aus der Geheimhaltung entlassenen Dokumente enthalten weder Hinweise auf die Art des Todes noch die Namen der Verstorbenen. Dem Ex-Minister zu Folge wurde das Geheimlabor, das von den USA betrieben wird, w\u00e4hrend der Amtszeit des ehemaligen georgischen Pr\u00e4sidenten Michael Saakaschwili eingerichtet. Igor Giorgadze warnte, dass die Viren sich auf benachbarte L\u00e4nder, auch Russland verbreiten k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Peter Korzun<br \/>\nDer Artikel von Peter Korzun weist auch darauf hin, dass ausschlie\u00dflich US-Personal mit Geheimhaltungsfreigabe Zugang zu der Anlage h\u00e4tte und dieses laut einem Verteidigungs-Vertrag zwischen Georgien und den USA von 2002 unter diplomatischer Immunit\u00e4t arbeiten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Ein Blick auf Nowitschok<br \/>\nDas Nervengift &#8222;Nowitschok&#8220;, das angeblich als Mordwaffe Russlands in England im Skripal-Fall verwandt wurde, war in der ehemaligen Sowjetunion entwickelt worden, jedoch nicht in Russland. Die USA waren beim &#8222;Aufr\u00e4umen&#8220; der Chemiewaffen der Sowjetunion ma\u00dfgeblich beteiligt, auch bei den Anlagen, in denen das Gift zum ersten Mal entwickelt worden war. Dann wurde ist es 2009 in den USA patentiert (US-Patent 9.132.135 B2) und anscheinend dort auch produziert.<\/p>\n<p>Einer der Miterfinder, der in die USA migrierte, schrieb ein Buch dar\u00fcber, mit allen Details, die meisten Geheimdienste, auch Deutschland (und offensichtlich auch Gro\u00dfbritannien) besa\u00dfen Muster des Giftes. Trotzdem behauptete die britische Regierung und echote die deutsche Bundesregierung, dass nur Russland f\u00fcr den &#8222;Giftangriff&#8220; in Betracht kommen k\u00f6nnte. Eine Verschw\u00f6rungstheorie, die auf wackligeren Beinen steht, als die These der Biowaffenproduktion der USA. Trotzdem wurden Sanktionen gegen Russland verh\u00e4ngt, nicht gegen die USA.<\/p>\n<p>Russland ist besorgt<br \/>\nRussland scheint ernstlich besorgt zu sein. Das Thema wird im russischen Fernsehen thematisiert und fast w\u00f6chentlich findet man in russischen internationalen Medien einen Artikel \u00fcber die These. Sputnik, eine staatliche russischen Nachrichtenagentur, schreibt am 25. September wieder \u00fcber &#8222;US-Biolabors in Georgien: Geheime Diplomatenpost und kein Zugang selbst f\u00fcr Georgier&#8220;. (Jochen Mitschka)&#8220;<\/p>\n<p>https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Entwickeln-die-USA-neue-biologische-Waffen-4177163.html<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Cogito, ergo sum \u201cBitti, bitti\u201d AMA\u2026 Yakarak bitecek\u2026 Antikorun ISMI! Casus\u2026 \u00d6l\u00fc bulundu, eski dan\u0131\u015fman yo\u011fun bak\u0131mda\u2026 G\u00f6r\u00fcnmeyen\u2026 Bilinmeyen d\u00fcnyaLARDA k\u0131yametler\u2026 Kopuyor! 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